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Warum du manchmal besser auf dich selbst hörst ...

Warum du manchmal besser auf dich selbst hörst … und warum ich gelegentlich über Partnersuche schweige


Ich bin derzeit mit einem neuen Projekt beschäftigt, das sich mit dem Geben und Nehmen im Alltag beschäftigt. Dazu gehört zwar auch jede Form von „Beziehung“, aber eben nicht ausschließlich die Partnersuche, die inzwischen unter dem Begriff „Dating“ läuft.

Wer den Zustand der Partnersuche beurteilen will, sollte die Presse lesen. Entweder, sie redet dabei von „Generation Z“ oder sie übernimmt Beiträge von Autoren und Institutionen, die das „Pro und Contra“ des Online-Datings abbilden.

Ein Teil der Presse fällt dabei auf die Betreiber von Online-Dating-Seiten herein, ein anderer Teil verweist auf die von Gesundheitsorganisationen befeuerte Diskussion um das angebliche „Dating Blackout“.

Alle diese Themen sind völlig unbrauchbar, um die Wahrheit über Partnersuche und Partnerwahl herauszufinden. Dabei ist es gleichgültig, wie viel angebliche „Wissenschaft“ in den Artikeln zu finden ist oder was jüngst „enthüllt“ wurde.

Vergiss die Sprechblasen der Presse und Netzwerke - hör auf dich selbst

Wer an den großen Sprechblasen Freude hat, die ich täglich in der Presse vorfinde, der mag das tun. Aber im Grunde wäre nötig, sich selbst darüber klar zu werden, was jeder von uns aus Selbstsucht versäumt, wenn er (oder sie) keine Beziehung eingeht. Oder mal flapsig: Die Emotionskonten werden nicht gefüllt, wenn du „zu stolz“ bist, eine Beziehung einzugehen.

Gibt es wirklich eine "Dating-Krise"?

Die angebliche Dating-Krise ist ein Phänomen des Zeitgeistes – mehr nicht. Wer sich selbst realistisch sieht und den Austausch eigener Gefühle mit anderen versucht, hat in jedem Fall mehr Erfolg bei der Partnersuche. Und wenn du eine solche Person bist, dann wirst du kaum auf den Beschuss mit Meinungen hereinfallen, die über „soziale Netzwerke“ verbreitet werden.

Frauen konsumieren Pornografie vor allem in der Jugend

Frauen konsumieren Pornografie vor allem in der Jugend - und zwar in sozialen Netzwerken. Wen dies überrascht, dem sei gesagt: In sozialen Netzwerken kann man recht genau festlegen, welche Sammlungen man/frau lesen und sehen will. Da jeder Sammler seine Vorlieben hat und diese selten wechselt, ist man/frau weitgehend vor unliebsamen Bildern geschützt..

Junge Frauen konsumieren gerne Pornografie - in sozialen Medien jedenfalls
Pornografie in nichtpornografischen Medien wird offensichtlich auch von Frauen geliebt – und zwar in höchst eigenartigen Altersstufen. Demnach ist die Lust am Konsum von Blog-Pornografie bei Frauen unter 20 am größten, um dann wieder deutlich abzufallen. Bei Männern steigt sie jedoch üblicherweise in diesem Alter erst erheblich an. Nachdem Frauen Pornografie in Blogs und ähnlichen sozialen Medien offensichtlich in den mittleren Jahren meiden, konnte man in einem Blog-Medium einen Anstieg im Alter von 55 Jahren feststellen. Am geringsten ist das Interesse offenbar bei Frauen ab 65 – ab diesem Alter waren die Frauen gar nicht mehr an Pornografie in sozialen Medien interessiert.

Dies wurde in einer Studie von Coletto, Aiello, Lucchese, und Silvestri, festgestellt, die in sozialen Medien geforscht haben. Die Studie ist von 2016 und heißt „On the Behaviour of Deviant Communities in Online Social Networks." Man hatte dort den Konsum pornografischer Darstellungen (in meinem Beispiel war es Tumblr) untersucht, doch ergaben sich in einem anderen sozialen Netzwerk ähnliche Ergebnisse.

Foto: Historisch