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Wie sollte ein Paypig sein?

Schwein gesucht?
Ein Paypig ist ein Mann, der so dumm ist, dass er einer Möchtegern-Domina, die er niemals sehen wird, Geld in den Rachen wirft. Man sagt deswegen auch mit Recht: Er ist ein Zahlschwein. Vor ein paar Tagen „durfte“ sich eine Frau in einem Blog vorstellen, die diese Masche reitet.

Kling ungefähr so (1):

Meine Zahlschweine (Pay Pigs) müssen Freude und Befriedigung daran finden, Geld für mich zu bezahlen. Der Masochismus eines Zahlschweins besteht darin, dass die Kunden die Übergabe von Geld als die Übergabe von Macht ansehen. Daraus entsteht die enge Verbindung zwischen meinem unterwürfigen Kunden und mir als dominante Frau. Die Beziehung besteht letztlich in meiner ultimativen Herrschaft über den Verstand, das Geld und die Lust des Zahlschweins.

Und was lernen wir daraus?

Ein Zahlschwein soll genau das sein, was ein Zahlschwein ist: dumm und geil. Alles andere wäre eine Überhöhung dieser Spezies - und eine Beleidigung für andere Männer.

(1) Nein, wir verlinken nicht zu diesem Blog - und wir haben den Beitrag so gekürzt und umgeschrieben, dass eine Nachverfolgung nicht möglich ist.

Datingtrends der Zukunft

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Cuckolding - der mehrfach verfälschte Begriff

Das Urbild: der gehörnte Ehemann
Im Grunde ist „Cuckolding“ nichts anderes als Ehebruch oder Betrug der Ehefrau gegenüber dem Ehemann. Dabei setzt die Ehefrau dem Mann „Hörner auf“, sodass er zum Hahnrei wird. Das Wort „Cuckold“ geht auf die Eigenschaft des Kuckucksweibchens zurück, ihre Eier in fremde Nester zu legen und dort bebrüten zu lassen.

In der „neuen“ Bedeutung, die man dem Wort gegeben hat, wird ein Graubereich der Pornografie einerseits und des sexuellen „Lifestyles“ andererseits angesprochen. Dabei wird „Cuckolding“ als eine Art „mitwirkender Ehebruch“ bezeichnet.

Wie funktioniert "Cuckolding"?

Rein von der Verfahrensweise geht "Cuckolding" so:

Einer der Partner eines festen Paares wünscht sich, dass der andere Partner beim Ehebruch zusieht. Die „klassische Situation“ besteht darin, dass die Ehefrau den Ehemann betrügt, währen dieser anwesend ist, und zwar mit dessen Einwilligung. Der Ehemann wird also zum Voyeur beim Geschlechtsakt seiner Ehefrau mit einem Fremden.

Realität, Szenerien und Verwirrung

Solche Praktiken werden manchmal in erotischen Romanen beschrieben. In pornografischen Filmen ist der „Dritte“, im Gossenjargon der Szene auch „Bull“ genannt, deutlich kräftiger und besser „bestückt“ als der Ehemann.

Die Rolle des „Dritten“ ist - darüber sind sich alle einig, die darüber schreiben, ausschließlich sexueller Natur. Eine Beziehung wird weder erwartet noch ist sie erwünscht.

Die Szenerien, in denen Cuckolding“ betrieben wird, sind erstens die Swinger-Szene und zweitens die BDSM-Szene, also im Grunde Szenerien, die dem Normalbürger befremdlich erscheinen.

Es gibt Autoren, die den Begriff den Bedürfnissen der Szene anpassen, was sich dann so liest:

(Heute) kann das Cuckolding in jeder Zusammensetzung durchgeführt werden, unabhängig davon, wer beobachtet und wer Geschlechts mit einem Dritten oder einer Dritten hat.

Mittlerweile mischen sich auch bereits Therapeuten in die Diskussion ein und empfehlen Cuckolding zur Lösung von Eheproblemen.

Cuckolding ist eine großartige Möglichkeit, die Kommunikation in einer Beziehung zu stärken ... Paare, die es mit Cuckolding versucht haben, berichten oft, dass es die Bindung zwischen ihnen stärkt, da sie sich gegenseitig vertrauen und offen über ihre Wünsche sprechen können.

Cuckolding als Ehetherapie?

Dabei werden zwei Aussagen vermischt, die im Ursprung nichts miteinander zu tun haben: Die Fähigkeit, über sexuelle Sehnsüchte zu sprechen und daraus etwas zu folgern, ist ohne Zweifel positiv. Negativ ist hingegen, diese Praktik als Heilmittel für angeschlagene Ehen zu empfehlen.

Allerdings ist diese Methode inzwischen ziemlich üblich geworden: Die Mainstream-Presse übernimmt den Jargon der Abweichler, um daraus mithilfe von fragwürdigen Wissenschaftlern neue Regeln für Lust und Liebe zu kreieren.

Letztendlich kann der Leser (oder auch ein hilfesuchendes Paar) dabei nicht unterscheiden, ob man gerade ein Porno-Märchen liest oder ob ernsthafte Menschen vertretbare Ratschläge geben.

Bild: historische britische Darstellung
Zitate aus "Cosmo", UK englisch, Autorin: Emily Gulla

Was ich auf Dates nie hören wollte

Was ich auf Dates nie hören wollte - aber jetzt gehört habe:

Kann es sein, dass du mit mir flirtest?


Gestern gehört und beinahe vergessen. Heute wieder hochgekommen. Frage an die angeblich Partnersuchenden, die das gut finden:

Ja. Was denn sonst?


Zugucken, wie die Frau (oder der Mann) das Essen in sich rein mampft? Brav zuhören, was sie/er zu erzählen hat? Lieb die Fragen beantworten, die sie/er stellt?

Vielleicht auch. Aber eben auch flirten.

Seit Jahr und Tag höre ich diese schrägen Vögel (Pardon: Menschenkenner), die uns ständig sagen: „Online-Dating zerstört die Romantik.“

Und dann flirtet mal jemand … und es ist auch nicht recht. Wisst ihr was? Bleibt lieber allein, wenn ihr nicht aushaltet, dass jemand mit euch beim Date flirtet - so wahr ich Geza heiße.