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 Liebeszeitung - Lüste, Liebe, Beziehungen und viel mehr.

Partnersuche – Schluss mit dem Wunschdenken

Haltet euch fest – denn nun könnten eure Denkmodelle über die Partnersuche ins Wanken kommen.

Wer heute eine Partnerin oder einen Partner sucht, bringt vor allem Wünsche mit – ob sie erfüllbar sind oder nicht. Klare Ansage: Je mehr Wünsche du hast, umso weniger sind sie erfüllbar.

Die Folge ist: Mehr und mehr Partnersuchende werden enttäuscht. Das ist bitter, aber es gefällt den Geschäftemachern, die im Internet an jeder Ecke stehen und dir zuflüstern „es geht doch“.

Dating-burn-out - mögliche Spätfolge übertriebener Wünsche

Inzwischen werden massenweise Artikel über das vermeintliche „Online Dating-burn-out“ veröffentlicht, sogar von ansonsten durchaus seriösen Medien. Was kaum gesagt wird: Es ist eine der Spätfolgen übertriebener Erwartungen und wird dadurch möglicherweise zum Gesundheitsproblem.

Der Teufelskreis: zu viele Wünsche - fast keine Erfolge


Ohne Umschweife: Wer so weitermacht, gerät in einen Teufelskreis. Das ist eine negative Spirale, die dich mit jedem Erlebnis weiter herunterzieht. Das muss nicht so sein.

Lösungen erfordern Einsichten

Was du jederzeit kannst, ob mit 18, 28, 38 oder sogar noch etwas später? Vor allem, deine Wünsche so anzupassen, dass sie erfüllbar werden.

Fang bitte heute damit an … räum deine Wunschwelt auf. Das ist der eigentliche Schlüssel für eine glückliche Zukunft.

Fettleibigkeit und Dating - gib es eine Lösung?

Einige Extra-Pfunde sind sicher zulässig ...
Ich hörte gerade, wie schwer es für fettleibige Frauen ist, einen Partner zu finden. Das liest sich ungefähr so (2):

Ich kann dir nicht die soziale Anerkennung schenken, die dir eine schlankere Frau bieten kann, aber ich bin eine erwachsene Frau mit zwei Hochschulabschlüssen, einem Job (und) verschiedenen Nebenbeschäftigungen.

Freilich wird diese Anpreisung, die auch noch ein „schönes Lächeln“ und „Loyalität“ enthält, durch die Aussage entwertet: „Nimm mich, wie ich bin - ich kann nichts dafür, dass ich so bin.“ Oder gar: Ich in eine jener „unterdrückten Bevölkerungsgruppen, die Schutz verdienen.“

"Ein paar Extrakilos" oder Fettleibigkeit?

Die Fragestellung verdeckt andere: Zwar legen manche Männer (und auch Frauen) nicht sehr viel Wert darauf, ob jemand „ein paar extra Kilos“ hat.(1) Dennoch stört sie, wenn jemand die dreifachen Kilos mitbringt, die allgemein üblich sind. Und bei - sagen wir mal - 180 Kilo verblasst dann das schöne Antlitz, die gute Ausbildung oder die Summe der anderen Persönlichkeitsmerkmale. Ob zu Recht oder zu Unrecht?

Die Beurteilung deiner Schwierigkeiten und der Partnermarkt

Lasst mich eine Zwischenbemerkung machen: Es ist nie die Frage, ob zu Recht oder zu Unrecht. Die Frage ist, was von anderen Menschen noch akzeptiert wird und was nicht mehr. Eine absonderliche Eigenschaft? Eine kleine Meise? Eine kaum erkennbare Behinderung? Ungewöhnliches Sozialverhalten? All dies kann noch unter dem „Toleranzradar“ liegen und damit auch akzeptiert werden. Und dazu gehören eben auch die pfundigen Abweichungen nach oben oder unten.

Das Gewicht, der Sex und der Fetischismus

Überwältigende Gefühle und Ängste
Manche betont „starke“ Frauen machen sich ganz andere Gedanken - sie fragen sich, warum der potenzielle Partner nach den berühmten „Extrapfunden“ sucht oder sie ignoriert.

Sollte nämlich jemand sagen: „Ach, dein Gewicht ist doch nicht so wichtig“, so ist die Frage, was dem Mann sonst wichtig ist - und warum er gerade diese Frau will. Sagt er hingegen „ich stehe auf Frauen mit ein paar Pfunden mehr“, so ist immer noch nicht alles gewonnen - denn beide Sätze gelten normalerweise nur bei „Übergewicht“, „Rubensfiguren“ oder „Frauen mit Kuschelpotenzial“. Wer wirklich „fett“ ist, muss mit „Fettleibigkeitsfetischisten“ rechnen. Das sind Männer, die am liebsten mit Frauen vögeln, die mehr als doppelt so viel wiegen wie üblich. Da echte Körperfetischisten niemals die Person lieben, sondern nur die Körperteile oder Körperformen, die sie „geil machen“, kann von Beziehungen nicht die Rede sein. „Fettleibigkeitsfetischisten“ kommen also so wenig infrage wie „Fettphobiker“.

Dann wären da noch jene Männer, die von allen Frauen gehasst werden, nicht nur diejenigen mit erheblichem Übergewicht. Diese Männer suchen „Sex um jeden Preis“ oder auf vulgär: Es ist ihnen gleich, „wo sie ihren reinstecken“. Und dabei haben wir mindestens einen Rat bekommen, den wir gerne weitergeben (3):

Verzweiflung oder spontane Experimentierfreude waren noch nie gute Gründe, jemanden zu vögeln.

Gute Gründe für Sex wären zum Beispiel, dem Mann ein unvergessliches Vergnügen zu bereiten und dafür möglichst ein Ähnliches zu bekommen - aber das ersetzt keine Beziehung.

Die Lösung liegt in der nüchternen Analyse

Nachdem du bis hierher gelesen hast, fragst du wahrscheinlich: „Was ist die Lösung?“ In jedem Fall wäre es günstig, wenn du dir über deinen Gesundheitszustand klar werden könntest. Beziehungen haben eine ganze Menge mit „Zukunft“ zu tun, nicht nur mit der Gegenwart und den nächsten drei Monaten. Bleibe nüchtern und gib niemandem die Schuld, wenn dich kaum jemand will -der Partnermarkt folgt seinen eigenen Gesetzen, und sie sind für viel bitter - nicht nur für dich. Und noch dies: Es ist absolut aussichtslos, jemanden dafür verantwortlich zu machen, dass er nichts „von dir wissen will.“

(1) Hinweis auf den BMI: Als übergewichtig gelten Menschen mit einem Bodymassindex von 25 - 30. Sie sind von den Aussagen dieses Artikels nicht betroffen. Wenn du glaubst, von Fettleibigkeit betroffen zu sein, gehe zu deinem Hausarzt. Dies ist weder ein medizinischer Artikel noch bietet er Rat und Hilfe bei Fettsucht.
(2) Zitat aus Medium (englischsprachig, gekürzt)
(3) Zitat aus "Vice"
Bild oben: Historisches Foto, nachkoloriert, Archiv Liebesverlag.
Unten: Historische Künstlerdarstellung, ca. 1920.

Alles, was normal ist ...

Was uns wirklich antreibt, ist nicht die Normalität, sondern das Verlangen, den Weg des Zusammenlebens einzuschlagen, der uns mit Glück und Zuversicht erfüllt.

Was heißt das?

Vor allem, dass wir und nicht irgendeinem fremden Willen beugen, der uns vorschreibt, was „Normalität“ ist. Schon allein deswegen, weil wir, sobald wir uns als „normal“ bezeichnen, jeden anderen als „abweichend“ etikettieren.

Was Menschen wirklich erreichen können

Werden wir konkreter: Wir sind in erster Linie Menschen. Und Menschen können sich auf eine langjährige Entwicklung berufen - sogar noch auf das Verhalten der Primaten, deren Gene wir in uns tragen. Aber anders als unsere baumbewohnenden Verwandten wollen wir ein individuelles Leben. Die bewährteste Lebensform ist - trotz gegenteiliger Behauptung - eine Zweierbeziehung.

Selbstverständlich sollten wie alle Beziehungen stützen, in denen Menschen füreinander da sind. Neben konventionellen Ehen also auch Lebenspartnerschaften.

Nichts ist so natürlich wie die Suche

Die Suche danach ist das Natürlichste, was man sich vorstellen kann. Es ist normal, dabei mehrerer Partner zu erproben, bevor man sich für einen entscheidet. Das sogenannte „nachhaltige Dating“, also die genaue Exploration eines einzigen Partners, bevor man auf ihn trifft, passt in keiner Weise dazu. Ebenso ist es nicht natürlich, den Geschlechtsverkehr erst in der Ehe aufzunehmen. Zudem ist die Suche ein Menschenrecht, eine der Freiheiten, die wir völlig zurecht als „unser eigen“ ansehen. Und die einzige Regel, die wirklich existiert ist: Wenn du mich willst und ich dich auch, dann lass es uns versuchen.

Auch heute gibt es eine große Anzahl von Menschen, die geistig und emotional eher im 19. als im 21. Jahrhundert leben. Ein Kennenlernen nach Tanzstundenregeln? Der Austausch von Höflichkeiten und Nettigkeiten? Lady und Gentleman spielen? Sagen wir es klar: Wer sogenannte „erste Absichten“ hat, muss sich klar sein, was er/sie gewinnen und aufgeben will. Ich höre immer wieder, dass bei Dates „Wunschkonzerte“ zelebriert werden, statt über die Realisierung der Wünsche zu sprechen.

Normal ist, bei der Partnersuche an den Wandel zu denken - nicht an die Beständigkeit. Wer Beständigkeit sucht, bleibt besser allein.

Wie sollte ein Paypig sein?

Schwein gesucht?
Ein Paypig ist ein Mann, der so dumm ist, dass er einer Möchtegern-Domina, die er niemals sehen wird, Geld in den Rachen wirft. Man sagt deswegen auch mit Recht: Er ist ein Zahlschwein. Vor ein paar Tagen „durfte“ sich eine Frau in einem Blog vorstellen, die diese Masche reitet.

Kling ungefähr so (1):

Meine Zahlschweine (Pay Pigs) müssen Freude und Befriedigung daran finden, Geld für mich zu bezahlen. Der Masochismus eines Zahlschweins besteht darin, dass die Kunden die Übergabe von Geld als die Übergabe von Macht ansehen. Daraus entsteht die enge Verbindung zwischen meinem unterwürfigen Kunden und mir als dominante Frau. Die Beziehung besteht letztlich in meiner ultimativen Herrschaft über den Verstand, das Geld und die Lust des Zahlschweins.

Und was lernen wir daraus?

Ein Zahlschwein soll genau das sein, was ein Zahlschwein ist: dumm und geil. Alles andere wäre eine Überhöhung dieser Spezies - und eine Beleidigung für andere Männer.

(1) Nein, wir verlinken nicht zu diesem Blog - und wir haben den Beitrag so gekürzt und umgeschrieben, dass eine Nachverfolgung nicht möglich ist.

Datingtrends der Zukunft

Du suchst die neuesten Datingtrends? Gar die Hauptdatingtrends des Jahres 2020?

Dann bist du wahrscheinlich so naiv, auf Zeitschriften hereinzufallen, die Datingtrends veröffentlichen. Wenn du ständig Datingtrends liest, empfehle ich dir dringend, dir Sorgen um deinen Gesundheitszustand zu machen.

Hast du schon mal daran gedacht, selbst zu denken?

Versuch es ganz, ganz schnell, dann entkommst du vielleicht noch dem gefährlichen Verdummungstrend.