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Telefonsex - damals ...

Mit zwei Frauen? Kein Problem ...
Telefonsex mit einer Dame in der Ferne, ganz ohne Video? Das war einmal „ganz normal“, und geworben wird damit bis heute. Diese Werbung stammt von ca. 1985 - gerade mal 35 Jahre her. Wir haben die Texte und die Telefonnummern entfernt.

Telefonchat für Loser - all you need is - nix.

Im Männerhirn mischt sich Realität mit Fantasie
Der Artikel "Telefonchat für Loser - all you need is - nix" kann ergänzt werden mit „und all you get ist auch nix“. Eine Bloggerin hat diesen Artikel als ernsthaften Rat für Männer veröffentlicht - auch mit dem Hintergedanken, dass in Corona-Zeiten bei manchen Männer der Sex-Notstand ausbricht. Der Originaltext wurde nicht als Satire konzipiert. Wenn du ihn liest wirst du wahrscheinlich lächeln - hoffe ich jedenfalls.


Los ging es so: Ich suchte einen positiven Beitrag, wie man durch Chats tatsächlich zu einem Date kommen kann. Mein RSS-Helfer zeigte mir an, wie man einen richtigen Schatz durch Chats finden kann. Doch was ich dann vorfand, war ein Ratgeber für den Telefonchat, der sich an Männer wandte. Natürlich war der Hintergrund des Blogbeitrags eine Werbung - und deshalb: kein Link. Der Text wurde so verändert, dass eine Rückverfolgung nicht möglich ist.

Der Vorteil: Du brauchst nur dich - schlampig, wie du bist

Weil du nicht körperlich erscheinen musst, kannst du dein schäbiges altes T-Shirt anziehen, ein Bier schlabbern und deinen Hosenstall kann du ruhig offenlassen - - tust du ja wahrscheinlich sowieso. Also - vergiss den Bullhsit mit dem Aussehen. Stattdessen kannst du jetzt eine schöne Verbindung mit einer Frau herstellen, ohne dich zu rasieren oder dir die Haare zu kämmen.


Nie wieder ein schlechtes Date - und immer ein Erfolg!

Hast du mal ein schlechtes Date gehabt? War Scheiße, oder? Kann ja sogar sein, dass du mehr schlechte als gute Dates hattest. Bei einer Senderin ist das ganz anders: beende das Gespräch einfach, wenn du keine Lust mehr hast. Du musst nicht warten, bis sie aufgegessen oder ausgetrunken hat. Du findest immer eine Ausrede, um das Gespräch zu beenden. Du wirst also nie wieder schlechte Dates haben, die für dich verschwendet Zeit waren - niemals, verstehst du?


Zeit verschwendet, Essen bezahlt - und nix dafür bekommen

Ich weiß, dass du dich schon manches Mal mit einer Frau verabredet hast, wiel du auf Sex gehofft hast. Und wie war das? Du hast sie abgeholt, bist mit unendlich lange essen gegangen, hat das Essen bezahlt und am Ende hast du sie nicht bekommen. Denk mal, was dich das alles an Geld und Nerven gekostet hat ...


Bei diesen Frauen hast du immer Erfolg

Schau mal, bei Chats gibt es ziemlich erotische Frauen aus deiner Gegend. Da kannst du richtig loslegen und Frauen finden, mit denen es richtig zur Sache geht! Du musst dir nie wieder Gedanken darüber machen, dass sie dich nicht ran lässt. Selbst, wenn die Frau am anderen Ende der Leitung aus irgendwelchen Gründen keine Lust auf dich hat - dann lass dich von der nächsten verwöhnen, ohne Zeit zu verlieren.


Bild: Show-Szene, ca.2010, nachbearbeitet

Der Telefonsex der 1950er Jahre

Der Männertraum: "schmutzige" Worte am Telefon

Natürlich gab es ihn, den Telefonsex, lange, bevor es Sex-Hotlines, Senderinnen und Sekundentakte gab. Ja, tatsächlich waren solche Kontakte sogar möglich, bevor es Kreditkarten gab – bezahlt wurde bar oder per Scheck im Voraus auf Vertrauensbasis. Dabei ging es sehr diskret zu, denn keine der Damen hatte das Bedürfnis, ihre Telefon-Nummer öffentlich preiszugeben. Selbst in der heutigen Zeit, so wurde uns berichtet, gäbe s noch Damen, die diese Form des erotischen Telefonierens privat ausüben – meist an den Betreibern vorbei, für die sie arbeiten.

Natürlich ist das gezeigte Bild (oben) nicht echt – es erfüllt eher eine Männerfantasie. Vielleicht ist es die gleiche Art von Fantasie, die lüsternen Männer vorschwebte, wenn sie die alten, bildlosen Sex-Hotlines anriefen, um sich mit einer Frau „schmutzig“ unterhalten zu können. Nicht zu vergessen: In Frankreich gab es Minitel, dessen Dienst „3615 Ulla“ zwar rein textbasiert war, der aber zahllose sinnliche Chats ermöglichte.

Es musste nicht immer "Ulla" sein - 3615 reichte
Weitaus interessantere kommerzielle erotische Chats brachte erst das Internet. Dabei setzten die Betreiber zahlreiche Animateurinnen ein, um die lüsternen Männer zu bedienen, die dort nach erotischen Gesprächen lechzten. Doch schon bald zeiget sich, dass es zwar wenige, aber ebenso neugierig-lüsterne Frauen gab, die in der Anonymität ihre Lust an „verfänglichen“ Themen entdeckten. Nach einiger Zeit (Frauen entdeckten das Internet später als Männer) gab es dann auch nicht-kommerzielle Chats, in denen die Teilnehmerinnen sich freizügig äußerten.