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Wie sollte ein Paypig sein?

Schwein gesucht?
Ein Paypig ist ein Mann, der so dumm ist, dass er einer Möchtegern-Domina, die er niemals sehen wird, Geld in den Rachen wirft. Man sagt deswegen auch mit Recht: Er ist ein Zahlschwein. Vor ein paar Tagen „durfte“ sich eine Frau in einem Blog vorstellen, die diese Masche reitet.

Kling ungefähr so (1):

Meine Zahlschweine (Pay Pigs) müssen Freude und Befriedigung daran finden, Geld für mich zu bezahlen. Der Masochismus eines Zahlschweins besteht darin, dass die Kunden die Übergabe von Geld als die Übergabe von Macht ansehen. Daraus entsteht die enge Verbindung zwischen meinem unterwürfigen Kunden und mir als dominante Frau. Die Beziehung besteht letztlich in meiner ultimativen Herrschaft über den Verstand, das Geld und die Lust des Zahlschweins.

Und was lernen wir daraus?

Ein Zahlschwein soll genau das sein, was ein Zahlschwein ist: dumm und geil. Alles andere wäre eine Überhöhung dieser Spezies - und eine Beleidigung für andere Männer.

(1) Nein, wir verlinken nicht zu diesem Blog - und wir haben den Beitrag so gekürzt und umgeschrieben, dass eine Nachverfolgung nicht möglich ist.

Findom – nicht versprechen, aber Erwartungen schüren

Geld ohne Sex statt Geld gegen Sex - ein Geschäftsmodell?
Findom ist ein zusammengesetztes Wort aus „Finanziell“ und „Dominierung“. Das Wort wurde durch einige Veröffentlichungen über eine neue Form des Gelderwerbs von sogenannten „Geldherrinnen“ mit fragwürdigen Methoden bekannt. Obgleich diese Methode nicht neu ist, wurde sie erst durch das Internet in großen Stil möglich. Bei der finanziellen Dominierung versucht eine virtuelle Domina, die in Wahrheit meist eine „ganz gewöhnliche Frau“ ist, von einem Mann durch vage Versprechen und psychischen Druck Geld oder Geldeswert (Geschenke) zu erwerben. Die Gegenleistungen sind meist minimal – der „Kunde“ der Cyber-Domina lebt von der Hoffnung.

Es ist keinesfalls sicher, ob die „Frau“ mit der ein „Geldsklave“ kommuniziert, real und authentisch ist. Es ist nicht ungewöhnlich, mehrerer Identitäten zu verwenden und unterschiedliche Kommunikationsmodelle anzuwenden, und ebenso können die Webseiten von Autorinnen oder Autoren bedient werden, die mit dem Metier nicht das Geringste zu tun haben.

Spiel oder verschleierter Betrug?

Entsprechend gibt es positive wie auch negative Darstellungen dieser Form des Gelderwerbs.

Positiv heißt es, dies alles sei ein Spiel, weil manche Männer ausgesprochen begeistert wären, sich finanziell komplett einer dominanten Frau zu unterwerfen.

Negativ wird beschrieben, dass es sich bei den Kunden um typische Verlierer unter den Männern handele, die sich mit dem Geld, das sie der Frau schicken, um durch diese finanzielle Unterwerfung wenigstens ein wenig Beachtung zu finden.

Die „Kunden“ der Findom (Geldherrin) werden grundsätzlich abgewertet und als „Zahlschweine“, „Geldschweine“ oder „Geldsklaven“ bezeichnet. Das weist bereits darauf hin, dass es sich bei der „Ferndomination“ zumeist um einen fragwürdigen Erwerbszweig handelt, nicht aber um ein Rollenspiel, bei dem der Kunde und seine Bedürfnisse ernst genommen und erfüllt werden.

Eine sehr ausführliche Analyse von Findoms und „Geldherrinnen“ sowie deren „Zahlschweinen“ finden Sie im Independent (englisch). Darin wird auch deutlich, dass sich sowohl die „Geldherrin“ selbst wie auch deren „Kunde“ sich auf sehr dünnem Eis bewegen, das jederzeit brechen kann. Im Grunde spiegelt „Findom“ eine traurige Realität wieder – nämlich auf jede erdenkliche Art Aufmerksamkeit, ja sogar Zuneigung oder Zuwendung einkaufen zu wollen. Und anders als in der Realwelt, in der auch Illusionen gegen Bares verkauft werden, bleibt den erbärmlichen „Kunden“ nicht einmal eine süße oder schmerzhafte körperliche Erinnerung,

Weitere Informationen und Quellen:

"The Independent - auch aus "Kundensicht""

Urban Dictionary - mehrere Definitionen.

Der Hauptteil des Artikel nach Informationen des Internet-Nachschlagwerks "LexikonDerLust"