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Der Fußkuss und die Sinnlichkeit der Zehen

Leckere Darbietung oder schrecklich frivol?
Sinnlich soll er nicht sein, der Fußkuss - weil er eine Ehrerbietung darstellt. Wo man ihn noch zelebriert, wird mit eben jenem Fußkuss demonstriert, dass man jemandem höchste Ehre erweist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man heute noch Königen und Königinnen die Füße küsst. Doch ich hörte, dass es im Reich der Erotik genügend Fürstinnen gibt, die ihren Kunden die Gnade erweisen, ihre Füße küssen zu dürfen.

Gegen Tribut, ohne Frage. Und so erfuhr ich, dass manche Männer ganz besondere Vorlieben haben, und die Lockrufe klingen so ähnlich:

Meine nackten Füße sehnen sich danach, von deiner Zunge sinnlich verwöhnt zu werden, und ich mag besonders, wenn deine feuchte, gierige Zunge meine Zehen umspielt.

Na ja, ganz so poetisch ging’s dann nicht weiter. Für Geld wäre alles zu haben: zuerst mit Schuhen und Strümpfen, dann ohne, und wenn nackt, dann mit Duftnote nach Wahl.

Überhaupt schwankt die bevorzugte Duftnote zwischen dem Vanillegeruch fremdgepflegter, frisch abgeduschter Füße und dem Zersetzungsgeruch von Fußschweiß, für den es offenkundig auch Liebhaber gibt. Tief einatmen, Männer! Und Madame weist auch noch drauf hin, dass sich Zehen auch in diesem Zustand hervorragend ganzflächig ablecken lassen.

Ich hoffe, ihr habt nicht gerade gegessen, als ihr dies gelesen habt. Ich habe mich jedenfalls amüsiert.

Hinweis: Die Anzeigen respektive Beiträge in Blogs und Zeitschriften wurden textlich so verändert, dass sie sich nicht nachverfolgen lassen.