Bei der KI liegen Gebrauch und Missbrauch näher beieinander als bei einem Küchenmesser. Dabei interessiert nicht einmal, ob der Benutzer KI-Experte ist – auch
Experten folgen dann und wann einem Irrweg. Übrigens so wie wir alle. Psychologen haben zwar die bessere Kenntnis „des Psychologischen“ – das heißt nun aber nicht, dass sie besonders gut einschätzen können, ob die andere Person in sie verliebt sind. Und das gilt eben auch für IT-Spezialisten, Software-Ingenieure und Programmierer.
Also bitte:
Finger weg von der KI, sobald die eigene emotionale Zukunft betroffen ist.
Und das sagt jemand, der für Recherchen KI benutzt?
Klar – weil ich nicht allein die KI benutze, sondern mit ihr nach Quellen suche. Das ist nun wirklich etwas ganz anderes als sich seine eigenen Gefühle von einer Software erklären zu lassen.

Ihr habt sicher gehört, dass „Künstliche Intelligenz“ die Welt bereits verändert hat. Und ich persönlich bin ganz sicher, dass dies auch für die Zukunft gilt.
Inzwischen zeigt sich der Hauptnachteil künstlicher Intelligenz: Sie greift alles auf, was im Laufe vor mehreren Jahren über ein Thema geschrieben wurde. Das mag die Art von Wissen sein, die Lehrende und Lernende für ihre Berufe benötigen. Aber es ist nicht die Art von Wissen, die wir alle benötigen, um das Leben jeden Tag zu meistern.
Außerdem enden sich die Meinungen zu viele Fragen ständig. Wenn ich ein Lexikon aus den 1900-er Jahren befrage, sagt es etwas anderes aus als eines aus den Jahren 1950-er Jahren. Eine Ausnahme bilden Online-Lexika, die ständig aktualisiert werden und dabei oft nur das Wiedergeben, was der Zeitgeist gerade produziert.
Es gibt also viele Gründe, neue Ideen und abweichende Meinungen zu veröffentlichen. Am Ende des Sommers werde ich hoffentlich in der Lage sein, dieses etwas „altbacken“ wirkende Blog mit neuen Inhalten zu füllen, die ihr nicht überall lesen könnt.
Macht mir Vorschläge, wenn ihr wollt. Fragt mich alles, was ihr wollt. Ich bin nicht „offen für alles“, aber ich habe immer ein offenes Ohr für neue Ideen.
Euer Sehpferd und das Sehpferd-Team
Eines der größten Probleme „eifriger“ Partnersuchender, seien sie Frau oder Mann, besteht in einer falschen Annahme.
Hast du eine Ehe oder Familie im Kopf, wenn du neue Menschen kennenlernst?
Darüber müssen wir reden – wirklich. Denn ein Date ist sehr selten der Beginn einer Ehe. Tatsächlich sind Dates nichts anderes als Kennenlernmöglichkeiten – jedenfalls im „richtigen Leben“. Du magst jemanden – und du glaubst, er (sie) könnte auch dich mögen. Du fragst die Person, ob sie etwas mit dir Trinken geht oder meinetwegen auch Essen. Und dann beginnt etwas, das man als „genauer beschnüffeln“ ansehen kann. Ganz grob gesagt muss vor allem „die Chemie stimmen“ – das ist der Fall, wenn du feststellst, dass ihr ähnliche Gedanken und Gefühle habt. Noch besser ist, wenn du dir vorstellen kannst, dass es auch sinnlich klappen könnte.
Das ist bereits alles für den Anfang – wirklich alles.
Ehe und Familie auf keinen Fall beim ersten Date nicht planen
Sobald du von „Ehe“ oder „Familienplanung“ sprichst, bist du nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern im „Dort und dann“. Du bist also in deinem Kopf an einem zukünftigen Ort, der im Moment nichts als eine Utopie ist.
Jetzt ist jetzt – und was jetzt gilt, ist die Planung von gemeinsamen Unternehmungen, gemeinsamen Erlebnissen und gemeinsamen sinnlichen Erfahrungen. Die Frage nach der Ehe oder der Familie ergibt sich später – da kann ein halbes Jahr vergehen oder noch mehr. In dieser Zeit hast du viele Gelegenheiten, über weitere Pläne zu sprechen - auch über deinen Kinderwunsch.
Die Zukunft ist eine Herausforderung
Du wirst schnell feststellen, dass eine Lebensplanung mit einer Ehe und/oder einer Familie ein wirklich entscheidender Schritt ist, der dein Leben völlig verändern kann. Und eine Familie? Sei dir darüber klar, dass sich dann alles verändern wird. Wenn du mit jemandem schon länger zusammen bist und deine Beziehung ziemlich stabil ist – dann kannst du es wagen.
Das ist eigentlich ganz selbstverständlich - auch für dich?
Ich höre oft, dass ein „Familienmensch“ jemand ist, der aus einer Familie kommt und nun eine neue Familie eintreten will. Das ist sehr unwahrscheinlich, denn deine Rolle in der neuen Familie ist Mutter oder Vater – nicht mehr Sohn oder Tochter. Und egal. Was du von dir denkst – du wirst zusammen mit deinem neuen Partner oder der neuen Partnerin eigene Regeln finden müssen.
Lebe in der Gegenwart
Bereichere dein Leben durch die Partnerschaft.
Dann kann die Zukunft kommen.
Wenn du bei der ersten Begegnung deine Lebensplanung offenlegst, vergibst du die Chance, dass ihr beide eine neue, tragfähige Beziehung nach gemeinsamen Regeln aufbaut. Oder noch klarer: Du stehst dir selbst im Wege, was die Zukunft betrifft. Denn die Zukunft ist etwa, das sich Tag um Tag verändert und jeden Tag neu gewonnen werden muss.
Ich nehme an, das hast du geahnt. Also mach was daraus. Versuche, in der Gegenwart zu leben und die Zukunft als Herausforderung anzusehen.
Eine spätere Heirat…? Natürlich solltest du heiraten – wenn der Zeitpunkt da ist. Und wann das sein wird, ist euer erstes gemeinsames Projekt.
Und nochmals: Beim ersten Date auf keinen Fall die gemeinsame Zukunft in die Luft malen, sondern die Gegenwart wirken lassen.
Heute ist mal wieder Montag – das weiß die Presse üblicherweise von dem, was sie ohnehin kaum weiß, noch wesentlich weniger. Der Trick: Eine winzige Änderung in einem ohnehin belanglosen Text, und schließlich glänzt er wieder wie neu.
Thema diesmal ist der Dauerbrenner: „Jugend verabschiedet sich von Apps und datet wieder wie im vorigen Jahrtausend.“
Tut sie nicht, weil die entsprechenden Balzplätze (noch?) Nicht existieren oder sie vielen „Millenniums“ oder Z-Genrationsträgern nicht interessant genug erscheinen. Auch die oberschlauen Soziologinnen und Soziologen kümmern sich lieber um ihre heiß geliebten Ideologien der Genderfraktion, statt hier mal nachzubohren. Geht ja nur um die Zukunft.
Ewiges "Pressethema": Dating-Burn-out
Und das Thema Nummer zwei, was jede Woche wieder aus dem Dämmerzustand geholt und entsprechend aufgeblasen wird?
Ja, das Dating-Burn-out. Am besten, man schreibt davon, ohne eine blasse Ahnung zu haben, was ein „Burn-out“ wirklich bedeutet – und das eigene letzte Date 20 Jahre zurück liegt. Übrigens ist das auch nicht unbedingt nötig – die meisten schreiben solche Texte ab, hängen hier und da noch einengen Schnörkel an, fügen die Aussagen einer lokalen Kapazität hinzu (Paarberater(in) macht sich immer gut) und fertig ist die Laube.
Macht es bitte alles anders - und so wie ihr wollt
Na ja – schöne Woche für euch – und versucht mal, klar an eure Ziele zu denken. Wenn es darum gehen sollte, einen Partner oder eine Partnerin zu finden. Dann bitte die Energien verwenden, die euch reichlich zur Verfügung stehen und derzeit nicht genutzt werden. Und vor allem: Nicht stressen lassen und versuchen, an jedem Menschen Freude zu haben, den ihr trefft.
Die junge Generation wird stets bezichtigt, schlechte Eigenschaften zu haben – obgleich wir Hoffnung in sie setzen sollten.
Nun werden sie bezichtigt, dass ihnen „Geld wichtiger ist als Romantik“ – ein gefundenes Fressen für die Tagespresse. Denn nach Geld, Besitz oder dergleichen zu streben, gilt vielen der Leser(innen) bereits als Frevel.
Als Kronzeugin für die Behauptung wurde ein US-amerikanischer Versicherungskonzern genannt.
Die Älteren zeigen sich "ernüchtert"
Ist dies ernüchternd, wie eine Zeitung gerade schrieb? Nein, es ist realistisch – und das war es schon immer.
Es geht dabei nicht, wie die Presse vereinfachend schrieb, „um Geld“. Vielmehr geht es darum, auf Sicht und darüber hinaus über genügend Mittel zu verfügen, um einen Haushalt zu begründen und sich im Notfall gegenseitig versorgen zu können.
Partnerschaften und die gemeinsame Zukunft
Insofern gelten bei den jungen Leuten keine neuen Regeln, sondern eher bewährte Lebenskonzepte. Wir können also froh darüber sein, dass sie sich ein Leben auf einem soliden Sockel aufbauen wollen.
Gegend die „romantische Liebe“ ist nichts einzuwenden – aber sie ist nicht das alleinige Kriterium für eine Eheschließung. Ebenso sind „moderne“ Kriterien wie die „psychischen Übereinstimmung“ viel zu unscharf, um als Regeln für eine dauerhafte Ehe herhalten zu können. Und die Psyche? Was ist mit den Emotionen? Natürlich sind sie wichtig - und die Übereinstimmung lässt sich überprüfen, wenn beide das Gefühl haben, sich miteinander wohlzufühlen.
Was letztlich zur Ehe geführt hat? Ich hoffe, ihr wisst es selbst – wer sonst könnte es wirklich wissen?
Hinweis: Einige Informationen stammen aus der HNA. Ähnliche Beurteilungen der jungen Generation findest du allerdings heute überall.