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    <title>die liebeszeitung (Artikel mit Tag erotik)</title>
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    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:51:33 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: die liebeszeitung - liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</title>
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    <title>Die Legende vom Berkley Horse - oder ein Flagellationsbordell innovativ möblieren</title>
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            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/drei_bordell_pruegelbaenke_19_JH.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4212 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;285&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/drei_bordell_pruegelbaenke_19_JH.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Drei Arten von &quot;Horses&quot;, die in Bordellen verwendet worden sein sollen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Eine mehrteilige Betrachtung über Wahrheiten und Mythen um die &quot;englische Erziehung&quot; und die Lust an erotischen Schlägen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vierter Teil: Die Legende vom Berkley Horse - oder ein Flagellationsbordell innovativ möblieren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/boys_pony_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4210 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;441&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/boys_pony_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vorbild für viele Prügelböcke: Boy&#039;s Pony&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Beginnen wir mal mit dem Begriff. Ein „Horse“ ist eigentlich ein Chevalet, und das bedeutet eine Art Holzgestell. Im Englischen wird auch ein „Bock“, namentlich ein Prügelbock, als „Horse“ bezeichnet. Mit einem Pferd hat das alles also gar nichts zu tun. Noch heute werden unter der Bezeichnung „Spanking Horse“ sogenannte „Spanking Benches“ (Prügelbänke) angeboten. Es mag sein, dass es solche Prügelbänke, auch Pony genannt, für junge Männer oder junge Frauen gab. Dafür spricht, dass die Prügelstrafe an Frauen vollzogen wurde, indem sie jemanden „umhalste“, während ihr nackter Rücken geschlagen wurde. Eine Nachbildung wäre dann das „Pony“ gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/whipping_frame_symbolisch_sw_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4211 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;668&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/whipping_frame_symbolisch_sw_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein englischer Whipping_Frame&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In der Tat sind verschiedene Varianten des „Ponys“ bekannt, das offenbar für jugendliche Delinquenten benutzt wurde. Es gibt einige Zeichnungen, auf denen Zuchthausszenen zu sehen sind. Für die „schweren Jungs“, also große, muskulöse Männer, wurden stabile Rahmen verwendet, an denen sie die Schläge von Birkenruten oder gar Peitschenhiebe ertragen mussten. Sowohl die Ponys wie auch die „Whipping Frames“ waren allerdings verstellbar. Verschiedentlich wurden Varianten gezeigt, die sogar ermöglichten, das Gesäß selbst zu schlagen – also nicht den Rücken, wie es allgemein üblich war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was hat das „Berkley Horse“ damit zu tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Wundergerät - reduziert auf eine Klappleiter? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich soll das „Berkley Horse“ für alle Körpergrößen geeignet gewesen sein, und es soll in jedem gewünschten Winkel verstellbar gewesen sein, sogar vielfach. Das war mit den Mitteln der damaligen Zeit durchaus möglich, aber nicht mit einer einfachen Leiterkonstruktion. In Gegenwart und Vergangenheit gab und gibt es verstellbare Konstruktionen deren Ursprung wir in den Prügel-Rahmen finden, die in britischen Gefängnissen verwendet wurden. Eine solide Holzkonstruktion, unter der auch noch eine „auf einem Stuhl sitzende Frictrix“ Platz gehabt hätte, wäre ohnehin wesentlich stabiler als das „Berkley Horse“ in der Zeichnung. Es ist weder belastbar, noch verstellbar. Und die Proportionen entsprechen eher einer Haushalts-Klappleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/berkley_horse-_fake_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2885 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;371&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/berkley_horse-_fake_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine Klappleiter im Luxusbordell?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wichtig wäre ja dass eine funktionstüchtiges, im Winkel verstellbares Gerät das Gewicht eines schweren Mannes tragen muss - und zwar in jeder der möglichen Positionen. Liegt der Körper flach und nahezu waagerecht, ist dies unproblematisch. Wird das Gerät aber gekippt, gedreht oder soll es in einem Winkel verharren, so muss es ungewöhnlich gut an Boden oder Wand befestigt werden. Zudem muss der Körper in jeder Lage fixiert werden können. Oftmals reicht es aber, wenn sich das Gesäß etwas anheben lässt, während der Oberkörper von der Flachlage in eine Winkellage gebracht werden kann – für den „Hausgebrauch“ würde da euch ein Kissen unter dem Po reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Berkeley Horse und die spätere Literatur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berkeley Horse kommt zwei Mal in der erotischen viktorianischen Zeitschrift „The Pearl“ vor. Einmal wird ein erwachsener Mann daran festgeschnallt, was sich so liest (Lady Pokingham, or They All Do It).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie zeigte auf ein schönes „Berkeley-Pferd“, das in die Mitte des Wohnzimmers gerollt wurde. Es sah aus wie eine gewöhnliche Leiter, nur mit rotem Tuch bedeckt und mit einem gepolsterten Fußbrett versehen, auf dem das Opfer stehen konnte, während seine Hände weit über seinen Kopf gestreckt waren. (Er konnte) nur auf Zehenspitzen darauf stehen (und wurde) sofort mit seinen Handgelenken an den obersten Ringen des Pferdes befestigt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Schon dies ist kaum möglich. Die Hände können bei der oft gezeigten Konstruktion nicht „weit über den Kopf“ gestreckt werden, und es hat keinen Sinn, „auf Zehenspitzen“ darauf zu stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem zweiten Beitrag wird das Horse lediglich verwendet, um das die Angst vor der Bestrafung zu vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir wurden von einer Gouvernante in das speziell genutzte Zimmer begleitet und für die Bestrafung vorbereitet. Es wurde von oben her beleuchtet und verfügte über Leitern, Berkley Horses und andere Gerätschaften. Zum Beispiel gab es Seile, die von der Decke herabhingen, Ringe im Boden und an der Decke, die widerspenstige Opfer festhalten sollten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das „Horse“ kann dabei nicht zur Anwendung - ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Autoren nicht recht vorstellen konnten, wie es anzuwenden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies zeigt, dass alle Autoren nur etwas vom „Hörensagen“ wussten. In Wahrheit hatten nur diejenigen Männer das Gerät gesehen, die darauf festgeschnallt und dann geschlagen wurden. Vergessen wir nicht, dass alles in einem Bordell geschah, auch wenn es „nur“ ein Flagellationsbordell war. Dies besagt jedoch nicht, dass die Herren dort keine anderen „fleischlichen“ Wünsche erfüllt bekamen. Niemand konnte erwarten, dass die Berichte darüber „authentisch“ waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die kuriose Leiter und ihre mögliche Herkunft &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige, was der Zeichnung der Zeichnung des angeblich „berühmten“ Berkley-Horse“ nahekommt, ist eine Schilderung des bereits erwähnten Dr. Eugen Dühren, der eine anderes, heute vergessenes Flagellationsbordell erwähnt. Im Wortlaut: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die kuriose Einrichtung ihres Geschäftes bestand aus einer zusammenklappbaren Leiter, aus Riemen, Birkenruten, Stechginsterbesen und geheimen Vorrichtungen für den Gebrauch von Männern und Weibern. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was sofort auffällt, wenn man die angebliche Originalzeichnung ansieht, ist die labile Konstruktion, die uns gezeigt wird. Das gezeigte Gerät ist weder stabil genug, einen kräftigen, muskulösen Mann zu halten noch ist es verstellbar. Der Vergleich mit den „Whipping Frames“, die in Zuchthäuser der damaligen Zeit verwendet wurden, zeigt uns, wie eine wirklich gebrauchsfähige Konstruktion ausgesehen hätte. Sie waren nicht nur wesentlich stabiler, sondern auch flexibler im Einsatz, weil sie sich wenigstens an die Körpergröße anpassen ließen. Zudem wurde bei dem Vollzug der „echten“ Körperstrafen so gut wie immer auf den Rücken eingeschlagen, während die erotischen Strafen vorwiegend durch die „Behandlung“ des Gesäßes vollzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Frictrix im Inneren dieser Leiter - kaum glaubwürdig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir noch einmal zurück auf die angeblich verschwundene frivol-erotische Zeichnung und die Frictrix, die angeblich inmitten der Leiter gesessen haben soll. Wäre das so dargestellt worden, so hätte die Leier im unteren Teil wesentlich breiter sein müssen, um dieser den nötigen „Spielraum“ zu verschaffen. Dann wäre sie bei ähnlichem Winkel allerdings zugleich höher gewesen. Auch dies ist sehr wahrscheinlich, denn das angeblich „Original“ bietet kaum eine Möglichkeit, die Hände zu fixieren. Üblicherweise wurden sie oberhalb des Kopfes platziert , um sowohl Rücken wie auch Gesäß schlagen zu können, ohne die Arme zu treffen. Wir wissen nicht, ob es eine Art „Nierenschutz“ gab, wie er in Zuchthäusern verwendet wurde. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Kunden eines Bordells genau Vorstellungen davon hatten, an welchen Körperteilen ihnen der Schmerz zugefügt werden sollte.  Und niemand wollte an diesem Ort eine Gesundheitskatastrophe riskieren – weder die „Gouvernante“ noch der Kunde. Zeitgenössische Zeichnungen, Fotos und glaubwürdige Nachbildungen zeigen, dass sie Arme vorzugsweise nach oben, nach vorne, seitlich oder gar durch Ausschnitte in den entsprechenden „Möbeln“ aus dem „Schlagfeld“ genommen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/vergleich_a_b_c_d_620.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4216 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;310&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/vergleich_a_b_c_d_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Avatare neben dem Original und zwei Nachbauten, jeweils ohne Schräglage, um die Dimensionen zu vergleichen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Innovationen in Flagellations-Bordellen waren durchaus möglich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soll nun nicht heißen, dass es keine Innovationen bei der Möblierung gegeben hätte. Zu jedem „Studio“ gehört ein Strafbock, und die meisten von ihnen lassen sich verstellen. Die Methoden dazu waren bereits im 19. Jahrhundert bekannt. Nur Männer, die im Stehen geschlagen werden wollen, benötigen einen aufrechtstehenden, leicht angewinkelten „Rahmen“, an dem sie gefesselt werden können. Dieser Rahmen musste wahrhaftig „schwere Jungs“ aushalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wahrheit über das Berkley Horse ist unbekannt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit von Frau Berkleys Erfindung kennt niemand. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Rahmenkonstruktion mit einem zweiten Gelenk handelte, etwas in Höhe der Hüfte des Kunden. Damit hätte man den Oberkörper tatsächlich in einem beliebigen (abweichenden) Winkel bewegen können. Zumindest einige der Zeichnungen und späteren Konstruktionen von Schreinern deuten darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/nachbildung_schmal_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4215 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;715&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/nachbildung_schmal_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine der Nachbildungen, Anfang 20, JH&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Und damit wäre ich am Ende meiner Nachforschungen angekommen. Sie waren aufschlussreich, und sie zeigen, wie wenig wir am Ende der Berichte trauen dürfen, die Herr Ashbee überliefert hat und die von naiv abschreibenden Wissenschaftlern später kritiklos übernommen wurden. Eine Anekdote habe ich dennoch gefunden, die eine andere Dame derselben Epoche betrifft und die ein ebenso schlechtes Licht auf die Buchverleger jener Zeit wirft. Davon kann ich später berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachzutragen wäre auch noch, dass vereinzelte Damen in der Neuzeit entsprechende Geräte nachbauen ließen. Ein echtes Berkley Horse zu haben, wäre ja durchaus günstig gewesen, um Klienten anzulocken. Inzwischen sollen sie allerdings verstauben oder zum Verkauf angeboten worden sein. Was bleibt, ist die Legende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bildnachweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Oben: Drei verschiedene Autoren,  anonym.  &lt;br /&gt;
Links: Ein &quot;Pony&quot; , verstellbar, zum Züchtigen junger Männer in Gefängnissen verwendet, zeitgenössisch, anonym.&lt;br /&gt;
Rechts: Das angebliche &quot;original&quot; Berkley Horse, wie es von Ashbee  der Nachwelt übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Mitte: Hilfsmittel zum Größenvergleich, nur Frontseite: Nachbau, Darstellung des &quot;Originals&quot; und ein weiterer Nachbau, &lt;br /&gt;
Links: Der Whipping-Frame nach einer zeitgenössischen Skizze und einem Foto, umgesetzt auf die heutige Zeit. &amp;copy; 2023 Liebesverlag.de, dann wieder links (länglich) eine Nachbildung aus dem 21. Jahrhundert. Nur Frontansicht, keine Neigung. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Quellen der vier Artikel (2026 angepasst):&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Horntip: Books  leerer Link, Bitte andere Quellen nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aussagen von Iwan Bloch &lt;a href=&quot;https://archive.org/stream/b29012557/b29012557_djvu.txt&quot;&gt;Archive.org&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Für die weiteren erwähnten Erotik-Bücher verschiedene Quellen, die leider inzwischen aus dem Internet genommen wurden. &lt;br /&gt;
Sowie &lt;a href=&quot;http://www.artandpopularculture.com/Sexual_Life_in_England:_Past_and_Present&quot;&gt;Art And Popular Culture&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;a href=&quot;https://en.wikisource.org/wiki/The_Pearl&quot;&gt;The Pearl&lt;/a&gt;&quot; Ausgaben 1897 bis 1880 - teils literarisch wertvoll, teils frivol.&lt;br /&gt;
Für die Zusammenhänge zwischen der Epoche und der Sexualität: The Origins of Sex, London 2012.&lt;br /&gt;
Sowie unter anderem:&lt;br /&gt;
Achetron - &lt;a href=&quot;https://alchetron.com/Berkley-Horse&quot;&gt;Berkley Horse&lt;/a&gt; https://alchetron.com/Berkley-Horse&lt;br /&gt;
Wikiwand - &lt;a href=&quot;https://www.wikiwand.com/de/Theresa_Berkley&quot;&gt;Theresa Berkley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
DirtySexHistory  -&lt;a href=&quot;https://dirtysexyhistory.com/2017/01/12/theresa-berkley-queen-of-the-flagellants/&quot;&gt; Theresa Berkley Queen of ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Etliche  digitalisierte und nicht digitalisierte Lexika unter anderem Wikipedia deutsch und englisch.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Teile lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4734-Die-lustvollen-Strafen,-Frau-Berkley-und-ihr-geheimnisvolles-Pferd.html&quot;&gt;Körperstrafen und Definition&lt;/a&gt; - Körperstrafen (Definitionen) &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4735-Eintauchen-in-die-Viktorianische-Zeit-Adel,-Buergertum,-Fassade-und-Bordelle.html&quot;&gt;Die viktorianische Zeit und das 19. Jahrhundert &lt;/a&gt; Adel, Bürgertum, Fassaden. &lt;br /&gt;
Das Bordell der Frau Berkley und die einzige &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4736-Das-Haus-der-Frau-Berkley-und-der-Herr-Ashbee.html&quot;&gt;Quelle dafür bei Ashbee&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Ein Möbel für ein Bordell. (hier)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4738-Ein-Nachtrag-zu-meiner-Vorgehensweisen-im-Fall-Berkley-Horse.html&quot;&gt;Meine Vorgehensweise bei den Recherchen&lt;/a&gt; - die Wahrheit. &lt;/em&gt;  
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    <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:28:00 +0000</pubDate>
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    <title>Rollenspiele, Inszenierungen -  Erotik-Theater daheim?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1640-Rollenspiele,-Inszenierungen-Erotik-Theater-daheim.html</link>
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1801 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;527&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/rollenspiele2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Rollenspiel kann beginnen - mit dem entsprechenden Outfit &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Wenn man es genau nimmt, Spiele wir alle in der Liebe. Unser Verhalten ändert sich schlagartig, wenn die Lust im Kopf zu brodeln beginnt. Noch bevor die Lust den Penis hebt und die Vagina befeuchtet, gehen wir in Position: „&lt;em&gt;Hey, willst du mit mir spielen? Versuche es mal, vielleicht spiele ich mit dir, na?&lt;/em&gt;“ Alles, was wir großspurig „Flirt“ nennen, ist nichts als ein Spiel mit den Möglichkeiten der Erotik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe mag ein seltsames Spiel sein, aber sie ist und bliebt ein Spiel. Der Weg über die vorsichtige Näherung bis zum Geschlechtsakt entspricht nun mal nicht „dem üblichen Umgang miteinander“. Sie erfordert viel mehr, dass wir unsere Schutzzonen Schicht für Schicht ablegen, bis wir den anderen buchstäblich in und eindringen lassen oder wir in ihn eindringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn „Liebe machen“ an sich ein Spiel mit der Lust ist, warum spielen wir dann keine lustvollen Varianten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hemmungen aller Art hindern uns, lustvoll zu spielen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grund liegt darin, dass wir nicht wissen, was wir tun könnten – der andere, dass wir nicht wissen, was uns gut tun würde. Neben religiösen oder ethischen Hemmungen kann es zudem sein, dass wir um unsere öffentliche Reputation fürchten – oder auch nur im Ansehen unseres Partners sinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rollenspiele - nichts als eine Vertiefung der Lust im Spiel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erotische Rollenspiel ist - grob gesprochen – eine Erweiterung und Vertiefung des Liebespiels. In der üblichen „Liebesrolle“ trauen wir uns, diejenigen Schutzzonen aufzugeben, die wir dem anderen öffnen müssen. Doch im Rollenspiel können wir uns restlos in eine Rolle fügen, ohne uns für das schämen zu müssen, was wir tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1800 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;340&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/domina_h_320.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Frivol-erotische Rollenspiele für Anfänger?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die meisten erotischen Rollenspiele basieren darauf, das Machtgefüge zu verändern. Statt sich während des Geschlechtsaktes „ein wenig“ hinzugeben, „moderat“ seine Lust in die Welt hinauszuschreien und „ein bisschen“ zu vergessen, wer „man ist“, muss man „in der Rolle“ keine Rücksicht mehr nehmen. Wer du bist? Lass alle Hoffnung fahren, dass man dir den üblichen Respekt zukommen lässt. Ein Sklave ist das Objekt der Herrschaft, ein Sklave, ein Gefangener ist der Willkür der Zuchtmeister ausgesetzt und ein aufmüpfiger Patient das Opfer der strengen Oberschwester. Eine Frau kann ohne Scham eine Hure oder eine Schlampe spielen, aber auch eine unerbittliche Gouvernante. Männer können schamlos die Rolle des anderen Geschlechts annehmen, vor Frauen auf den Knien winseln oder aber auch strenge Gutsherren spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie bitte weiter im zweiten Teil:&lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1641-Rollenspiele-Anleitung-fuer-unbegabte-Spielerinnen.html&quot;&gt; Die Anleitung zum Rollenspiel für unbegabte Spielerinnen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Oben &amp;copy; 2013 by liebesverlag.de, unten historisch, nachkoloriert.  
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    <pubDate>Mon, 07 Oct 2013 06:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>huren</category>

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    <title>Jetzt will Mutti Pornos – oder war es Oma?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1105-Jetzt-will-Mutti-Pornos-oder-war-es-Oma.html</link>
            <category>archive</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1270 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;377&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/skalvin_haende.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Hände sind nicht allein zum Händchenhalten da ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Man nennt es in der Presse „Mummy Porn“ – erotische oder meinetwegen pornografische Literatur für das liebe Mütterlein. Wen es noch wundert, warum man diese Literatur so nennt, der muss einen Blick in „Shades Of Grey“ (Deutsche Ausgabe) werfen, die heute im Buchhandel erscheint. Da plappert eine Dame mittleren Alters über eine Beziehung, die sie ganz und gar nicht nachvollziehen kann – und dies wird in jeder Zeile deutlich. Man merkt, dass sie nicht innerlich „dabei“ ist, nicht aufgewühlt, nicht beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein paar Schläge auf den Po - wie Kirschen auf einer Sahnetorte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles liest sich, als hätte ein Schulmädchen einen Aufsatz geschrieben, der als Standard-Liebesgeschichte konzipiert war, und in den dann ein paar sexuelle Sensationseffekte eingearbeitet wurden. So entstand Muttis oder Großmütterchens Traumbüchlein, in dem ein paar Schläge auf den nackten Po wie Kirschen auf einer Sahnetorte prangen. Ganz hübsch – aber man fragt sich, warum auf einer Sahnetorte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lächerliche Schilderungen von Gefühlen - wie von einem Schulmädchen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dieses Buch so absolut lächerlich macht, ist die Schilderung der Gefühle. Eine Autorin sollte in der Lage sein, die Leserin mit hineinzureißen in den Strudel der Ereignisse, oder sie alternativ so zu schildern, dass Raum für Fantasien bleibt. Dieser Roman aber ist so geschrieben, dass die Deutschlehrerin der Autorin wohl übers Haar streichen würde und sagen: „Da hast du aber einen feinen Aufsatz geschrieben, mein Kind – wo hast du denn die Details her?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Viel Text hinzufügen - wer sollte ihn jemals lesen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt sich, wie man einen „feinen Aufsatz“ von 501 Seiten schreiben kann, wenn man nichts zu sagen hat, und die Antwort ist: Indem man wirklich nichts zu sagen hat, sondern Worte in die Tastatur hackt, die absolut bedeutungslos sind. Jeder Autor kennt diese Situation: Erst mal schreiben, Sätze aneinanderreihen, „Texte hinzufügen“, wie man heute sagt. Lange Dialoge, die keinen Sinn ergeben, aber interessant klingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die scharfen Stellen in Fifty Shade sof Grey- völlig stumpf &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1271 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;467&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/shades_gelesen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ziemlich langweilig ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Ja, es gibt sie, die „scharfen Stellen“, aber sie schmecken nicht im geringsten nach Tabasco. Es ist ein Unterschied, ob man schreibt:  Ich habe heute Tabasco probiert – oh, das ist eine scharfe Würzsoße“ oder „die scharfe Würze zog mir den Mund zusammen“, oder ob man schildert (was ich hier nicht tun will), wie sich die Würzsoße langsam auf der Zunge verteilt, den Gaumen reizt, den Speichelfluss fördert, sodass man zu sabbern beginnt … und so weiter. Wirkliche Erotik ind akzeptablen Büchern dringt über das Gehirn in die Blutbahn und erzeugt Lust oder Ekel oder beides. Wirkliche erotische Literatur, selbst, wenn sie kritisch ist, fordert den gesamten Körper heraus, und die Brustwarzen dürfen dabei durchaus anschwellen. Erotische Literatur ist gut, wenn man ein Buch einen Moment zur Seite legen muss, um zu begreifen, was man da eigentlich liest, mit was man konfrontiert wird, was einen überwältigt, was einen lüstern macht und was zornig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Shades of Grey -Dünne Suppe mit ein paar Fleischbrocken drin &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äh – davon hat dieses Buch nichts, aber auch gar nichts. Man erwartet von solch einem Buch ja gar keine große erotische Literatur – wie denn auch? Aber man darf wohl erwarten, sinnlich unterhalten zu werden. Das aber gibt die dünne Story nicht her – sie ist eine dünne Suppe von  Anfang an, in die in der Mitte eine paar Fleischbrocken eingearbeitet sind, und sie endet so fade, wie sie begonnen hat. Die meisten Rezensentinnen, die das Buch wirklich gelesen haben (ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele waren) kommen zu dem Schluss, dass es langweilig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frivol angehauchter Sex für Provinzsekretärinnen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt sich natürlich, warum es ein Bestseller wurde. Schlechte Bücher werden ja nicht zwangsläufig zu Bestsellern, schon gar nicht von „frischen“ Autorinnen.  Die einzig mögliche Antwort: weil viele Frauen darauf gewartet haben, dass Liebesromane nun mit ein bisschen frivol angehauchtem Sex durchsetzt werden. Da wird sich manche Provinzsekretärin fragen: „Ach, so etwas gibt es wirklich?“ und dann staunen, was der ältere Gentleman von der jungen Studentin so alles verlangen kann, und warum sie es ihm wohl gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statt Eau de Cologne jetzt einen Porno zu Weihnachten? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekommt Mami nun die Pornografie, die sie wollte? Bekommt das Großmütterlein statt Kuchen und Wein nun auch noch ein Erotik-Buch mit ins Rotkäppchenkörbchen? Wahrscheinlich, denn es wir Nachahmerinnen geben – und trotz vernichtender Kritiken werden die Bücher gekauft werden. Bis Weihnachten ist noch eine Menge Zeit, und dann kann es ja noch Prachtbände gesammelter erotischer Frauenliteratur für die Zielgruppen von 18 bis 80 geben. Also, aufgepasst, Nichten: Zu Weihnachten nicht eine Flasche Eau de Cologne schenken, sondern nach in der Buchhandlung nach Erotik für das lustvolle Omas fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild oben: Szenen-Ausschnitt aus einer vergleichbaren Geschichte, Bild links: Das Buch - dekorativ, dick, langweilig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Ich empfehle, in diesem Zusammenhang mal einen Sprung ins Jahr 2026 zu machen, von wo ich auf die Zeit zurückkomme, in der ich mich mit dem Thema &quot;&lt;a href=&quot;https://lustsuenden.de/index.php?/archives/76-Spaetes-Nachdenken-ueber-die-Shades-of-Grey.html&quot;&gt;Shades of Grey&lt;/a&gt;&quot; beschäftigt habe.  
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    <pubDate>Mon, 09 Jul 2012 07:55:00 +0000</pubDate>
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    <category>brüste</category>
<category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
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<category>frauen</category>
<category>nackt</category>
<category>sex</category>
<category>weihnachten</category>

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    <title>Ist der Orient noch faszinierend?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/3275-Ist-der-Orient-noch-faszinierend.html</link>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3083 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;495&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/orient_roman_1950er.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Orient-Kitschroman: Teil des Titelbilds&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ist der Orient noch faszinierend? Oder regt er noch die erotische Fantasie der Männer an? „Kaum“, wäre meine Antwort heute - aber im 18. und 19. Jahrhundert war das einmal ganz anders.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürzlich wurde ich gefragt, ob es noch romantische Vorstellungen vom Orient gibt. Nun bin ich ein ausgewiesener Fan von Scheherazade – und ich meine nicht das Buch, sondern die „Sinfonische Dichtung“ von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3081 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;448&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/karl_may.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Karl May war der populärste Erzähler orientalischer &quot;Märchen&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wirklich fasziniert vom Orient waren die „Orientalisten“, eine Gruppe von Malern, die im 19. Jahrhundert opulente Werke schufen. Ihre Vorstellungen wurden von  neugierige, halbgebildete Bürgern weitergetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wussten die Menschen schon vom Orient? Man fand die salomonische Pracht faszinierend, die man überall im Orient vorzufinden glaubte, und die Erotik-Fanatiker interessierten hauptsächlich zwei Themen: Die unglaubliche Wollust der Orientalen, die –man stelle sich vor – Harems mit mehreren Hauptfrauen und zahllosen Sklavinnen unterhielten. Und nicht zuletzt wurden die „Haremsstrafen“ in allen erdenklichen Farben geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während die Erwachsenen erotische Orientromane mit der für das Bürgertum typischen Mischung von Faszination und Abscheu verschlangen, lasen Männer, Frauen und Kinder die aufregenden Orientromane von Karl May im „Deutschen Hausschatz in Wort und Bild“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3082 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;427&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/serail_wieisse_obeliske.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Vorstellung einer weißen Sklavin im Harem&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das Schloss eines orientalischen Fürsten nannte man auch „Serail“, und schon im 18. Jahrhundert nutzten Schriftsteller und Librettisten das Thema für Geschichten von weißen Sklavinnen, die ins Serail verschleppt wurden, zum Beispiel „Belmont und Constanze, oder: die Entführung aus dem Serail“. Von Christoph Friedrich Bretzner.  Das Singspiel wäre verloren gegangen wäre, wenn es nicht von Johann Gottlieb Stephanie neu gefasst worden und von Mozart vertont wurde. Wie bei mehreren anderen Singspielen (die Zauberflöte) „von Mozart“ war Mozart nicht der Initiator, sondern der Komponist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer: Ein großer Teil der Faszination der Bildungsbürger lässt sich an den Orientalisten der Malerei sowie der „Entführung aus dem Serail“ und der fiktiven Reiseliteratur nach dem Vorbild von Karl May festmachen. Die Erotik stammt ebenfalls hauptsächlich der Darstellung von nackten (oftmals weißen) Sklavinnen und aus Büchern über Sklavenhalter, die dann auch oftmals flagellantische Motive enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3080 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;408&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/typische_darstellung.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Beliebtes Thema: weiße Sklavinnen im Orient&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; Das Thema flackerte in den 1950er Jahren noch einmal kurz auf, als zahlreiche &quot;Orientromane&quot; als Groschenhefte verlegt wurden. (Titelbild dieses Artikels). Wie auch schon früher, lagen Kunst und Kitsch in der Orientbetrachtung Seite an Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fasziniert heute noch am Orient? Hauptsächlich die Erinnerung der Menschen an Erzählungen, Gemälde und Libretti. Was davon noch erkennbar ist, wird manchem klar, der einmal das Glück hatte, in die sinnlich erscheinenden Augen einer jungen Frau aus der Levante (dem Vorderen Orient) zu sehen, die immer noch „märchenhaft“ wirken. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bilder: &lt;br /&gt;
Titel: &quot;Liebesabenteuer im Orient&quot;, Sittenroman-Reihe, No. 1, Teilansicht&lt;br /&gt;
(oben links) Titelbild aus der Zeitschrift, die Karl May veröffentlichte.&lt;br /&gt;
Unten: Otto Pilny, der Skalvenmarkt (1910)&lt;br /&gt;
Unten: ???, Orientalist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Sep 2019 09:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
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<category>fantasien</category>
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<category>nackt</category>
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<category>sklavin</category>

</item>
<item>
    <title>Aufklärung über die Feminisierung des Mannes</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/612-Aufklaerung-ueber-die-Feminisierung-des-Mannes.html</link>
            <category>archive</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    Ab und an sieht sich unsere Redaktion veranlasst, mal ein wenig aufklärerisch tätig zu werden: Bei uns wird sehr oft das Wort „Feminisierung“ gesucht, und zwar im Zusammenhang mit dem Mann, also beispielsweise &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;„Wie werden Männer feminisiert?&lt;br /&gt;
„Wie funktioniert die Feminisierung des Mannes?“&lt;br /&gt;
„Wie kann ich einen Mann feminisieren?“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sage ich: Mal langsam, liebe Leserinnen und Leser. Feminisierung ist zunächst einmal ein soziologisches Problem, das möglicherweise psychologische Ursachen hat oder auch auf Ernährungsgewohnheiten (Aufnahme weiblicher Hormone) zurückgeführt werden kann. Es bedeutet lediglich, dass Männer immer mehr weibliche Anteile zeigen oder annehmen, wobei oft nur unterstellt wird, dass gewisse Anteile „weiblich“ sind und nicht einfach „menschlich“ (äußere Schönheit, Anteilnahme, Sinnlichkeit). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Sie vielleicht meinen, ist aber etwas anderes, nämlich das Spiel des Mannes mit der weiblichen Rolle in der Erotik. Zunächst ist dies übrigens sehr positiv: Je mehr wir uns in die Rolle des anderen Geschlechts hineinversetzenden können, umso mehr Verständnis bekommen wir füreinander.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sache wird erst kontrovers, wenn es um den Alltag geht. Generell gibt es verschiedene Stufen des erotischen Rollenspiels, die mit der &lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/190-Feminisierung-Chancen-und-Risiken-fuer-mehr-Lust.html&quot;&gt;Feminisierung&lt;/a&gt; zusammenhängen: von der äußerlichen Änderung, die zumeist sehr spielerisch vollzogen wird (schminken, Perücke tragen, Frauenbekleidung anlegen, künstliche Brüste) , bis zu der inneren Änderung, die ungleich problematischer ist. Hier dringen wir in die Bereiche von Veränderung ein, die normalerweise nicht tolerabel sind, wenn „eine Frau ihren Mann von sich aus feminisiert“, ihn also einer Gehirnwäsche unterzieht. In der einschlägigen Literatur heißt dies „Erzwungene Feminisierung“  - und dieser Begriff fällt klar in die extremen Szenenbereiche, die in der Liebeszeitung selten Erwähnung finden. Der Grund ist einfach: Wir schreiben selten über erotisches Sektierertum – schließlich sind wir keine Boulevardzeitung, die ständige „Sadomaso“ in den Überschriften führen muss – das tun schon andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Wenn Sie eine ganz gewöhnliche Interessentin sind, die wissen will, wie Sie ihren Mann ein wenig „anweichen“ können, ohne dass er die Härte, die Sie lieben, verliert, das sind Sie bei öffentlichen Ratgebern viel besser aufgehoben als bei einschlägigen Fetisch-Foren. Dort findet man auch nicht den Unsinn wieder, der über &lt;a href=&quot;https://www.netdoktor.de/anatomie/g-punkt-beim-mann/&quot;&gt;passive Analstimulation&lt;/a&gt; bei Männern behauptet wird, sondern sehr viel Nützliches für alle Frauen, die es einmal versuchen wollen. 
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    <pubDate>Wed, 06 Oct 2010 09:16:00 +0000</pubDate>
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    <category>dessous</category>
<category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
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<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Der Reiz der Reife – warum die MILF so populär ist</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5448-Der-Reiz-der-Reife-warum-die-MILF-so-populaer-ist.html</link>
            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4515 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;304&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/milf_und_gilf.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Karikaturen von Milf und Gilf&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Zugegeben – ein anderer Begriff für reife, selbstbewusste und zugleich verführerische Frauen in mittlerem Alter wäre mir lieber. Denn der Ursprung des Begriffs „MILF“ enthält das F-Wort, ähnlich wie bei reifen Frauen über 50, die dann und wann auch als „GILF“ bezeichnet werden. Nach Meinung vieler Lexika sind „Cougars“ zwar ebenfalls über 50, aber sie gelten als „Jägerinnen“, die in Bars ihre „Cubs“ einsammeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich muss die „MILF“ nicht unbedingt eine Mutter sein, wie das Akronym andeutet. Es reicht völlig, wenn sie zwischen 35 und 44 ist, sexuelle Erfahrungen hat, gut aussieht und bewusst auf jüngere Männer zugeht. Sie kann verheiratet, geschieden oder ledig sein und jeden beliebigen Beruf ausüben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität sind „MILFS“ fast so selten wie „Einhörner“. Die meisten von ihnen achten darauf, dass sie nicht in den Ruf der Leichtfertigkeit kommen, denn eine „MILF“ zu sein gilt als anrüchig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität sind es meist Frauen, die durchaus selbstbewusst, gelegentlich sogar dominant sind. Bevor sie einen jungen Mann verlocken, wählen sie ihn deshalb sorgfältig aus. Dabei geht es nicht nur um das Alter und das Aussehen, sondern auch darum, dass der junge Mann versteht, dass reife, selbstbewusste Frauen nicht zwangsläufig Dauerbeziehungen suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4516 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;470&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/milf_im_film.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Im Film reichen verführerische Posen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Anders als in der Realität ist die MILF in erotischen Filmen, namentlich in sogenannten „Pornos“ allgegenwärtig. Im Allgemeinen deutet das auf versteckte Wünsche junger Männer hin. Die Verführerin in mittleren Jahren ist aus der Sicht junger Männer besonders attraktiv, weil sie ihre intimen Wünsche offen äußert und damit auch den Horizont der jungen Männer erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erotik-Genre MILF baut ganz auf die reife Frau, deren Dominanz Teil der Beziehung ist und bei denen die Verführung des jungen Mannes im Mittelpunkt steht. Manche Quellen sagen, dass es sich um „tabuisierte Beziehungen“ oder den Reiz „verbotener Romanzen“ handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Hauptkriterien scheint zu sein, dass bei einer Frau mittleren Alters die Reife im Vordergrund steht, die sich sowohl in der körperlichen Erscheinung als auch im Verhalten ausdrückt. Daraus lassen sich Fantasien schmieden, die den jungen Männern als „plausibel“ erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zeitgeschichtlich interessiert ist, der wird wissen, dass Frauen in den 1970er-Jahren noch als „unsichtbar“ galten, wenn sie das vierzigste Lebensjahr überschritten hatten. Erst im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts wurde der Typ der lebensfrohen, schönen und sexuell attraktiven Frauen über 40 „gesellschaftsfähig“. Im erotischen Bereich ist es wahrscheinlich die größere Ruhe und Selbstverständlichkeit, die junge Männer fasziniert – auch unabhängig vom Begriff der „MILF“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bilder: Karikaturen (oben) &amp;copy; 2026 by liebesverlag.de, unten anonym, Ursprung wahrscheinlich in den 1950er Jahren, retuschiert 2026.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>anlocken</category>
<category>beziehungen</category>
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    <title>Die Woche – mehr Lust, mehr Sinnlichkeit und ein anderes Denken </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5421-Die-Woche-mehr-Lust,-mehr-Sinnlichkeit-und-ein-anderes-Denken.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Heute habe ich einen Artikel über&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5420-Neues-vom-Dating-Profilfoto-in-brav-und-frivol.html&quot;&gt; Profilfotos&lt;/a&gt; veröffentlicht – sie sind &lt;em&gt;keine Erfindung der Generation „Z“&lt;/em&gt;. Ihr Ansatz und ihre Bedeutung reichen weit in die Zeit der „Bekanntschaftsanzeigen“ zurück. Und wenn ihr nun fragt, welches Foto ihr denn nehmen sollt, dann sage ich: &lt;em&gt;Eines, auf dem ihr glaubwürdig seid.&lt;/em&gt; Alles andere ist Bullshit – es sei denn, ihr wollte auf einem Erotikportal auftreten. Da kommt es auf die Dessous an, denn das ist genau das, womit ihr Männer anmachen könnt. Die sind blöd genug, hinter jeder Frau, die Strapse trägt, eine Expertin für körperliche Lüste zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lapdance - die Frivolität zu Hause genießen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot; https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5419-Der-Lapdance-eine-Anregung-fuer-deinen-Partner.html&quot;&gt;Lapdance&lt;/a&gt; war eines der Themen diese Woche – nicht, weil ich entsprechende Etablissements in den Vordergrund heben will. Im Gegenteil – weil dies eine Möglichkeit ist, selber einmal eine wirkliche frivole Rolle einzunehmen - nur für den Freund oder Ehemann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wozu benötigen wir eigentlich den Begriff &quot;Bisexuell?&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit langer Zeit wundere ich mich, warum wir immer noch Menschen als „&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5418-Grenzgaengerinnen-der-Lust-oder-wer-ist-eigentlich-bisexuell.html&quot;&gt;Bisexuell&lt;/a&gt;“ bezeichnen, die eigentlich heteroflexibel sind. Hab es nicht wirklich genug Bücher, Berichte und Stellungnahmen, in denen klar wird, dass viele sexuelle Praktiken geschlechtsneutral sind? Ich las kürzlich wieder, Bisexualität sei eine „eigenständige sexuelle Orientierung“, aber ist der Begriff nicht eher zu einem Etikett geworden, das bestenfalls noch von ein paar Teenagern verwendet wird? Und gleich weiter: Beruhen als „bisexuell“ bezeichnete Aktivitäten überhaupt auf irgendeiner Orientierung? Gut – denkt darüber, wie ihr wollt – aber denkt zwei Mal nach, bevor ihr das Wort in den Mund nehmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Absichtslos schenken - auch eine Tugend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum schämen sich eigentlich so viele Menschen, &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5417-Wie-weise-Menschen-Glueck-verschenken,-ohne-Koenige-zu-sein.html&quot;&gt;uneigennützig zu schenken&lt;/a&gt;, jedenfalls von Person zu Person? Ich habe den 6. Januar zum Anlass genommen, um all den weisen Königen und Königinnen zu danken, die absichtslos schenken – allein, um anderen eine Freude zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verführer und fragwürdige Moralvorstellungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verführer(innen) werden oft mit moralischem Fehlverhalten in Verbindung gebracht. Warum eigentlich? Weil, sich manche Personen am Ende der Verführung einreden, sie hätten keinen eigenen Anteil daran gehabt? Ein neuer Artikel sollte helfen, &lt;a href=&quot; https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5416-Die-Verfuehrung-und-die-gewillkuerte-Unschuld.html&quot;&gt;angeblich „verführte“&lt;/a&gt; erwachsene Menschen in einem anderen Licht zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Falsche Beeinflusser und die Empfehlung von Dating-Trends&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das sogenannte „Dating“ mag ich kaum noch schreiben. Das überlasse ich gerne den „Beeinflusserinnen“. Sie sind es auch, die über angebliche &lt;a href=&quot; https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5415-Erwartet-ihr-Dating-Trends-fuer-2026.html&quot;&gt;Datingtrends&lt;/a&gt; schreiben. Diese Frauen (und vereinzelte Männer) kennen nichts als ein paar dümmliche anglo-Amerikanischen Begriffe, die sich die Werbeleute bei den „Apps“ ausgedacht habe – dann gelten sie bereits als „Experten“. Bei uns reichte es nur für eine Satire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;KI? Kannst du für das Dating vergessen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Wer beim „Kennenlernen“ aka „Dating“ immer noch auf die KI hofft, der klebt längst am Fliegenleim der Software- und Datingbranche. Klar brauchen wir KI – aber zum Kennenlernen von Menschen brauchen wir Gefühl, Verstand und Flexibilität. Wer von euch ist in der Lage, diese drei Komponenten sicher ins Ziel zu bringen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ihr geantwortet habt, dann wisst ihr: Die&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2147-Die-KI-Orakel,-Besserwisserei-und-User-Bashing.html&quot;&gt; KI ist auf keinen Fall die Lösung&lt;/a&gt;. Und in diesem Sinne: ein schönes Wochenende zum Kuscheln statt Sturm und Schnee. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:01:00 +0000</pubDate>
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    <category>bisexuell</category>
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<category>erotik</category>
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<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Was macht ihr eigentlich in den dunklen Herbstnächten?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5385-Was-macht-ihr-eigentlich-in-den-dunklen-Herbstnaechten.html</link>
            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>lust und begierden</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4492 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;524&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/herbst_2025.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Frucht der Kastanie - untrügliches Anzeichen für den Herbst&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Herbst, der sich nicht nur kalendarisch, sondern auch optisch vor meinem Fenster angekündigt hat, zeigte mir, dass es nun gilt, die Themen zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was machst du im Herbst mit deinem Partner /deine Partnerin? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Paare erleben jetzt eine Zeit, in der sie zwangsläufig häufiger zu Haus bleiben. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Wechselhaftes Herbstwetter mit Regen, Sturm und Nebel sorgt dafür, dass sich bestehende Paare einigeln, einkuscheln oder sich an neue Lüste miteinander wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sich Singles erträumen - und was träumst du? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Single ist, erträumt sich häufig das Wohlgefühl, einen Menschen an seiner Seite zu haben: warm, kuschelig, freundlich, halbwegs passend, ausbaufähige Beziehung. Wenn ich mich so umhöre, liegen die hochgesteckten Beziehungsziele weit über den Möglichkeiten der meisten Singles. Dagegen … ach ja, das sage ich zu oft … dagegen jedenfalls lässt sich etwas tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr Mut tut gut &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was? Mehr Varianten aus dem reichen Repertoire von Persönlichkeitsmerkmalen, zeigen, mehr Versuche unternehmen, mehr Mut zu Veränderungen haben. Der Herbst eignet sich prächtig dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sich öffnen statt sich auszuschließen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen von euch, die sich ein bisschen mit der „etwas anderen Art zu lieben“ beschäftigen, also etwa mit SM-Spielereien, Rollentausch oder „FLR“, kennen wahrscheinlich das Wort „Locktober“. Das ist eine Art Ritual, in denen sexuellen Abstinenz vom Partner verlangt wird – zumeist von Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es mal gleich zu sagen: Abschließen oder einschließen (lock) ist ein Spiel, das nichts einbringt. Entschließen, aufgeschlossen sein und zulassen (unlock)  ist wesentlich erfolgreicher – auch für sinnliche Wünsche. Und sich ohne Not von jemandem wirklich abhängig zu machen, hat kaum einen Wert. Sagt da jemand: „Aber es ist doch nur ein Spiel …“, dann entgegne ich: Spiele haben einen Anfang und ein Ende – sie dauern also nur kurze Zeit – dann ist wieder Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt im Übrigen für alle Rollenspiele und die übrigen „Spiele der Erwachsenen“ - von offenkundigen Partyflirt in Anwesenheit der Partnerin bis hin zu Triolen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer – ab Herbst beginnt auch wieder die &lt;em&gt;Saison des Verkleidens&lt;/em&gt; – durchaus inklusive der Freude, den Partner oder die Partnerin in einem besonders interessanten Outfit zu verführen. Es müssen ja nicht immer die „Fummel“ der Erotik-Versandhäuser sein. Eine rote Lederjacke mit nichts als Spitzenunterwäsche drunter tut es auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur mal so nebenbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was plant ihr für den Rest des Jahres?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, und ihr? Welchen Vorstellungen habt ihr noch für den Rest des Jahres 2025? Ihr könntet zum Beispiel noch den tristen November nutzen, um eine Beziehung anzufangen. Oder im Dezember eine Party planen, lange, bevor die „Resterampe“ sich zusammenkuschelt, um Weihnachten zu feiern. Und falls ihr in der Nähe von Fasching, Fasnet oder Karneval zu Hause seid: einfach mal hingehen und die Gunst der Stunde nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebeszeitung nimmt sich noch ein paar Tage „Auszeit“, um Themen vorzubereiten – wie wäre es mit Licht, Nähe und Wärme? Nach der Theorie müsste dies eigentlich ausreichen, um nicht der Herbstdepression zu verfallen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 10:19:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
<category>aufschließen</category>
<category>dreier finden</category>
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<category>weihnachten</category>

</item>
<item>
    <title>Fließende Geschlechterrollen und erotische Literatur </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5367-Fliessende-Geschlechterrollen-und-erotische-Literatur.html</link>
            <category>harte fakten statt verwirrung</category>
            <category>unser liebesrat</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Die „fließende Geschlechterrolle“ oft auch als „Heteroflexibilität“ bezeichnet, ist keine Entdeckung der Neuzeit. Gut verborgen hinter der Fassade der „Wohlanständigkeit“ wurde sie in den Nischen der Gesellschaft ausgelebt – und vor allem in der Literatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei will ich klarstellen, dass die fließende Geschlechterrolle nichts mit der aktuellen Genderdiskussion zu tun hat. Eine Rolle bleibt eine Rolle, völlig unabhängig davon, was der Zeitgeist uns einflüstern will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassaden der guten Gesellschaft brachen gegen Ende des „erweiterten 19. Jahrhunderts“ ein, also, spätestens bis 1919. Das hatte viele Gründe, aber einen finden wir zweifellos im viktorianischen England. Die Umstände, die dazu führten, können im Standardwerk „The Origins of Sex“ von „Faramerz Dabhoiwala“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lustvolle Schläge - im Bordell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gentlemen jener Zeit suchten allerlei erotische Vergnügungen und wichen deutlich vom Bild einer strengen Sittsamkeit ab. Ob es um Prostituierte oder Mätressen ging – der sexuelle Hunger der Herren war offensichtlich. Viele der Herren aus den „besseren Ständen“ vergnügten sich damit, sich ihre Gesäße von bezahlten Damen verbläuen zu lassen. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in London zahlreiche &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1944-Die-englische-Erziehung-was-beinhaltet-sie-in-Praxis-und-Fantasie.html&quot;&gt;Flagellationsbordelle&lt;/a&gt;, die bei Bürgern und Adel ausgesprochen beliebt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Blühende Fantasien in der erotischen Literatur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fantasie trieb weitere Blüten. Die Autoren der damaligen Zeit dachten sich „Erziehungsrituale“ aus, die vor allem auf Körperstrafen beruhten und veröffentlichten sie in Büchern und Zeitschriften. Genannt wird oft das Magazin „The Pearls“ (1879 bis 1980) und nicht zuletzt die „Blaupause“ für Romane um Geschlechterverwirrungen (1893, Anm. 1): „Gynecocracy“, auf Deutsch „Weiberherrschaft“ (Leipzig 1909 Anm.2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kaum wahrgenommen - der Ursprung vieler ähnlicher Romane&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen erotischen Romanen wurde das Buch (oder die Trilogie) um den jungen „Julian Robinson“ öffentlich nie vollständig wahrgenommen. Das mag daran liegen, dass der eigentliche Autor des ersten Bandes Rechtsanwalt war - also kein etablierter Schriftsteller. Es könnte auch daran liegen, dass diese Buchszenen beinhaltet, die als moralisch extrem verwerflich gelten – übrigens bis heute. Zum Dritten könnte es sein, dass die typisch „britischen“ Erotik-Elemente für Deutsche extrem verwirrend sind. Ich nenne die Einstellung der „privilegierten“ Gesellschaftsschicht zu schnödem Personal, aber auch die vermeintlich „inzestuösen“ Szenen wie auch das Anklingen von Homosexualität. Hinzu kommen noch die pikanten Flagellation-Szenen, die später als „das englische Laster“ bezeichnet oder die „englische Erziehung“ in den Sprachgebrauch eingingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute sind die Plots allerdings ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schüchterner Mann gerät in Abhängigkeit von Frauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundthema: Ein eher schüchterner, sexuelle noch unerfahrener junger Mann gerät in die Abhängigkeit einer reifen Dame. Es kann auch eine Gruppe von jüngeren, dominanten Frauen sein. Der Mann hat den latenten Wunsch, sexuell aktiv zu werden, die Frauen sehen in ihm eine Art Spielball, der mit Schlägen, Drohungen und psychischer Gewalt „gefügig“ gemacht werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteren „Erzieherinnen“ entstammen immer noch dem „gehobenen Milieu“. Das Alter der jungen Männer wird meist nach oben korrigiert und das Recht zur Züchtigung wird aus angeblichen Verfehlungen konstruiert. In manchen Fällen ist schon eine gewisse „innere Abhängigkeit“ vorhanden, die dann mit psychologischen Mitteln ausgebaut wird. In fast allen neuen Plots wird das Alter des jungen Mannes angehoben, und um dem Inzestvorwurf entgegenzutreten, wird das Verwandtschaftsverhältnis bereinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geblieben sind vor allem besondere Situationen, etwa vor Zuschauerinnen gezüchtigt zu werden, Frauenkleider zu tragen oder vom Dienstpersonal geschlagen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Heteroflexibilität in Beziehungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Erotik-Literatur, auch anerkannte Sachbuchautoren (Anm. 3) weisen darauf hin, dass es kaum noch in Stein gemeißelte Vorstellungen von „Heterosexualität“ gibt. Ein großer Teil der Schöpfer solcher Werke sind Frauen, denen ohnehin eher eine „fluide“ Sexualität unterstellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Menschen sich öffentlich präsentieren, vermeiden sie zumeist, als „heteroflexibel“ angesehen zu werden. Im privaten Rollenspiel ist das anders – da wissen die Akteure, dass sie spielen und welche Rolle sie dabei einnehmen. Die Fantasie bietet eine weitere Dimension – die völlige Hingabe an entsprechende Gedanken. Das ist der Grund, warum relativ viele Männer und eine hohe Anzahl von Frauen sich in solche Fantasien hineinträumen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthalten auch Freundschaften aller Art enthalten häufig sinnliche Komponenten, ohne dass daraus jemals entsprechende Berührungen entstehen. Und sinnliche Berührungen führen nicht zwangsläufig zu intensiven sexuellen Handlungen. Schließlich – auch das sollte noch gesagt werden – sind vereinzelte sexuelle Handlungen keine Indizien für die sexuelle Ausrichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Unterschieden zwischen 1893 und 2025 – die Gefühlswelten folgen nicht dem jeweils herrschenden Zeitgeschmack, sondern sie entstehen in unseren Köpfen. Was dann dabei herauskommt, ist weitgehend davon abhängig, ob wir es in der Fantasie verkapseln oder es als Herausforderung für unser Liebesleben verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nüchterne Betrachtungen ergeben eine  klare Sicht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat also die viktorianische erotischer Literatur mit den heutigen „fließenden Geschlechterrollen“ zu tun? Vor allem, dass Fantasien dieser Art nicht neu sind, sondern ganz offensichtlich ein Teil der verborgenen sexuellen Persönlichkeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das akzeptieren kann, wird dieses Thema wesentlich nüchterner betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung 1: Original des Buches: Gynecocracy - A narrartive Of THE ADVENURES AND PSYCHOLOGICAL EXPERIENCES Of JULIAN ROBINSON (afterwards Viscount Ladywood)  UNDER PETTICOAT-RULE written by himself. &lt;br /&gt;
Anmerkung 2: Deutsche Übersetzung: Weiberherrschaft DIE GESCHICHTE DER KÖRPERLICHEN UND DER SEELISCHEN ERLEBNISSE DES JULIAN ROBINSON NACHMALIGEM VISCOUNT LADYWOOD VON IHM AUFGEZEICHNET ZU EINER ZEIT WO ER UNTER DEM PANTOFFEL STAND. (Übersetzer Erich von Berini-Bell)&lt;br /&gt;
Anmerkung 3: (2) Hanne Blank, &quot;Straight&quot; , Boston 2012. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 14:06:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
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</item>
<item>
    <title>Wie du wirklich über deine Lustfantasien reden kannst - und warum es wichtig ist</title>
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            <category>lifestyle, psycho und so</category>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Zu wissen, was du willst, ist gut. Aber angedacht ist noch nicht ausprobiert, und ausprobiert ist noch kein Genuss. Überhaupt wäre da noch die wichtigste Frage zu klären: Macht deine Partnerin oder dein Partner dabei überhaupt mit? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Ängste, deine Sehnsüchte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dir jetzt die Kehle trocken wird und dir das Blut in die Wangen steigt, dann fürchtest du dich vor diesem Moment. Was könnte passieren, nachdem du ihm/ihr deine Sehnsüchte erklärt hast? Und mit welchen Worten willst du beginnen? Es soll nicht so „krass“ klingen, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anker werfen - dein Thema festhalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sinnvolle Technik, um ein sexuelles Thema einzuleiten, ist die Verankerung. Dabei wird das Schiff mit der frivolen sexuellen Fracht nicht mit voller Fahrt voraus ins Ziel gesteuert, sondern du wirfst einen „Anker“ aus, um das Thema „festzumachen“. Dieser „Anker“ hilft dir, dich im Moment nicht von Emotionen treiben zu lassen, sondern deinen „Kink“ in Ruhe mit deinem Freund oder einer Freundin zu besprechen. Solange ihr „vor Anker“ liegt, gib es keine sexuellen Aktivitäten, sondern „nur“ ein Gespräch. Es kann durchaus sein, dass deine Freundin nach einer Weile sinngemäß sagt: „Wird es nicht Zeit, dass du den Anker mal lichtest und wir gemeinsame Fahrt aufnehmen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise ist es jedenfalls möglich, die eigenen Wünsche mit wenig Emotionen vorzutragen und das Ergebnis – wie immer es ausfällt – zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Darüber reden in der Möglichkeitsform &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist bleiben scheue Liebende zunächst im „Konjunktiv“. Dann sagst du nicht: „Ich möchte gerne, dass du mir den Hintern mit dem Hosengurt verbläust.“ Vielmehr beginnst du: „Kannst du dir vorstellen, einen Mann mit seinem eigenen Hosengürtel zu schlagen?“ Die meisten Gespräche über „intensiven Sex“ beginnen damit, die Möglichkeit anzudeuten. Wenn der Partner sagt: „Vorstellen kann ich mir das schon, aber ich habe es noch nie getan“, dann ist schon viel gewonnen. Der nächste Schritt heißt dann: „Was wäre, wenn?“ Dabei sagsts du dem (der) anderen, wie es sein könnte, wenn er es jetzt und hier tun würde. Und der nächste Schritt könnte sein: „Dann versuchen wir es doch einfach … was soll uns daran hindern?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wann die Provokation nützt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal hilft das Gegenteil vom Konjunktiv – die unmittelbare Provokation. „Für einen Mann hast du einen wirklich hübschen Po – hast du schon mal ein paar ‚hintendrauf‘ bekommen?“ Oder „Für deine Frechheit sollte ich dich eigentlich bestrafen … zieh schon mal deinen Slip aus.“ Oder in andrer Hinsicht: „Hast du schon mal einer Frau gesagt, sie kann mit dir machen, was du willst? Wenn nicht, wie wäre es, jetzt damit anzufangen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings fühlen sich viele Männer dadurch überrumpelt. Denn anders als bei ähnlichen rein sexuellen Fragen ahnen sie, dass hinter der Sache mehr stecken könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du erkennst, ob ein Gespräch über deine Wünsche „gut läuft“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du ein Gespräch mit deinem Partner oder deine Partnerin über deine und seine (ihre) intimen Wünsche führst, hast du im Grunde ein Ziel vor Augen: Du möchtest, dass deine Lüste zu einem großen Teil erfüllt werden. Auch, wenn das nicht oder nicht sofort der Fall sein sollte, möchtest du mit einem Ergebnis nach Hause gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das lässt sich ganz einfach feststellen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang ist die Frage, ob du überhaupt die Aufmerksamkeit deiner Partnerin bekommst. Wenn sie/er das Thema wegschiebt oder ganz unterdrückt, hast du einfach Pech gehabt. Falls die andere Person dein Thema aber ernst nehmen sollte, so bekommst du etwas „Feedback“, das von Interesse zeugt. Sollte das Feedback darin bestehen, das du ein „warum eigentlich nicht“ heraushören kannst, dann versuche, ihm/ihr den „Mund wässrig“ zu machen und den Satz in ein „ich will es auch“ zu wandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verlangen deiner Partner kannst du nicht erzeugen, aber unterstützen. Bist du dir sicher, dass alles für euch beide in Ordnung ist, dann folgt eine Vereinbarung. Sie kann darin bestehen, es jetzt zu versuchen, wird aber zumeist auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um genügend Zeit für, gewisse Vorbereitungen zu haben. In jedem Fall wird das Thema in Zukunft im Raum stehen – wie der berühmte Elefant, der erst verschwindet, wenn ihr eure Lüste verwirklicht habt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tipps und Tricks aus der Realität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Rat ist stets, intime Themen an irgendetwas „aufzuhängen“. Ein Buch, ein Film, ein Gegenstand … irgendetwas, das die lustvollen Wünsche hervorlockt. Eine Dame, die Erotik-Artikel im Versandhandel verkauft, sagte mir dazu: „Die meisten Frauen werfen gerne einen Blick auf die frivolen Gegenstände – und manche bestellen sich einfach mal ein ‚Anfänger-Set‘, ohne zu wissen, wie man es benutzt.“ Ist es einmal da, dann will die Kundin es auch ausprobieren. Vielleicht hat deine Freundin schon eines? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem konkreten Fall konnte eine selbstbewusste, akademisch gebildet Frau ihren Ehemann nicht davon überzeugen,&lt;br /&gt;
dass sie wirklich masochistische Tendenzen hatte. In diesem Fall kam die Wende, als beide in einem Baumarkt Seile und stabile Wandbefestigungen ansahen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese Geschichte wahr ist, kann ich hingegen nicht beurteilen. Eine Dame, die schon viele Versuche unternommen hatte, ihre jeweiligen Freunde von ihren „Kinks“ zu überzeugen, führte ein Tagebuch, in das sie ausschließlich extrem frivole Wünsche hineinschrieb - und ließ es „wir zufällig“ liegen, wenn sie „kurz mal weg musste“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat dieser kurze Anhang deine Fantasie beflügelt? Im nächsten Teil der Betrachtungen werden wir etwas konkreter. Doch zunächst habe ich eine Überraschung für euch:  Wenn es um Schmerz zu gehen scheint, geht es immer auch um etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; &quot;Soft SM&quot; wird seit der Verbreitung durch die KI in Suchmaschinen umgewertet. Dabei entfallen Schläge, was zu Verwirrungen bei interessierten Paaren führen kann. Im Ursprung trifft nicht zu, dass &quot;Light BDSM&quot; keine Schläge gestattet - was zulässig ist, liegt stets im Ermessen der Paare. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 07:37:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>masochismus</category>
<category>sex</category>

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    <title>Geschäfte mit falschen Gefühlen durch KI </title>
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            <category>harte fakten statt verwirrung</category>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4458 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;985&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/ki_emotionen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Lächeln - ein Angebot - eine Illusion&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;„Man kann natürlich mit Liebe, mit Gefühlen viel Geld machen&quot;&lt;/em&gt;, sagte die Medienpsychologin Jessica Szczuka der &lt;a href=&quot;https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/vollbild-ki-bots-100.html&quot;&gt;Tagesschau&lt;/a&gt;. Sie meinte damit sogenannte KI-Chatbots, also Roboter, mit denen man Gespräche führen kann, die sinnliche Gefühle auslösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn das Programm seinen &quot;User&quot; liebt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei verwenden die Erfinder der Chat-Bots einen Trick: Sie sind so programmiert, dass sie die „Liebe“ zu ihrem „User“ niemals in Zweifel ziehen. Diese Programme sind ganz und gar auf „positive Gefühle“ ausgerichtet, aber die Benutzer halten sie für „&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5288-Der-Ausverkauf-der-Emotionen-bei-der-Partnersuche.html&quot;&gt;authentische Emotionen&lt;/a&gt;“. Dies kann dann sogar die Experten für Kommunikation verblüffen, denn allgemein gilt der Satz, dass sich „authentische“ Emotionen nur sehr schwer durch Texte übertragen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Trick: Klischee-Gefühle - wie in Liebesromanen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dafür gibt es eine einfache, verblüffende Erklärung: Zwar ist es nicht möglich, echte Gefühle in kurzer Zeit mit wenigen Sätzen zu übertragen – aber mit Klischees funktioniert das ganz hervorragend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klischees sind eine Stärke der Liebes- und Erotikromanschreiber(innen) – und was sie können, das kann die KI natürlich auch. Denn während sich sogenannte „authentische Gefühle“ durch Texte nur schwer übertragen lassen, können Liebes-Klischees so dick aufgetragen werden wie Marmelade auf einem Croissant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas können Liebesbetrüger und &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/26-Gefuehle-und-kuenstliche-Intelligenz.html&quot;&gt;Chat-Bots&lt;/a&gt; ausgezeichnet: Nicht den geringsten Zweifel aufkommen lassen, dass sie es selbst wirklich ehrlich meinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was Chat-Bots wirklich tun ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich als Fazit ergibt, ist einfach: Menschen haben oftmals Zweifel an den Gefühlen anderer – und manchmal auch an den eigenen Gefühlen. Chat-Bots haben das nicht. Sie sind so programmiert.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 09:37:00 +0000</pubDate>
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    <category>ai</category>
<category>erotik</category>
<category>ki</category>
<category>klischees</category>
<category>künstliche intelligenz</category>
<category>vorgetäuschte gefühle</category>

</item>
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    <title>Die erotische Rute – ein Star der Literatur</title>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Man muss nicht weit schauen, um auf jene Werke zu stoßen, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die Rute in den Mittelpunkt der erotischen Literatur stellten. Besonders beliebt waren (und sind) Ausgaben, die sinnliche Illustrationen enthalten, und die eines verdeutliche: Zumeist handelte es sich um weibliche Bedienstete, die dort die Rute empfingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun könnte man zu der Meinung kommen, in einer von Männern dominierten Welt sei es immer der Mann, der die Knute schwang, und immer die Frau, die sich dem unterwarf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist reichlich einseitig gedacht. Denn die Rute befand sich sowohl in der Hand der Damen, wie sie denn auch auf deren Hinterteile angewendet wurde. Soweit die Unterwerfung und Züchtigung von jungen Männern gezeigt wurde, kamen Rohrstöcke und Peitschen zur Anwendung, doch die Damen verwendeten die Rute – vor allem, wenn sie „unter sich“ waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das berühmteste Werk der erotischen Literatur dieser Art ist zweifellos die in Episoden aufgeteilte Geschichte der „Freuden der Rute“, in dem Damen der Gesellschaft ihre Dienstmägde vor den Augen anderer Damen züchtigen. Im berühmte „Matée a le fouet&quot; spielt die Rute – neben anderen Züchtigungsinstrumenten – eine wichtige Rolle, und ähnlich ist es in „Lenchen im Zuchthause“ , englisch &quot;&lt;em&gt;Nell in Bridewell&lt;/em&gt;&quot;oder in „Les Malheurs de Colette“. Dabei wird immer wieder die Erotik einer dominanten Frau im Gegensatz zu einer unterwürfigen Frau verwendet, wenngleich in all diesen Schilderungen auch Männer zur Rute greifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2608 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;452&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/pennsionat_320.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Süßliches in der Ruten-Erotik&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Eine Theorie besagt, dass die Literatur jener Zeit gar nicht so sehr auf lüsterne Männer abzielte, sondern dass ein Großteil der Leserschaft aus vornehmen Damen bestand, die ihre erotischen Sehnsüchte mit dieser Art von Literatur stillten. Da sich die Szenen teils auch als verdeckte gleichgeschlechtliche Bedürfnisse auslegen ließen, darf vermutet werden, dass die Damen der damaligen Zeit durchaus Genuss beim Lesen empfanden. Sinnlich-süßlich geht es später zu, beispielsweise in &quot;Le Penisonnat de Madame Cerval&quot;. Die Jünglinge, die ebenfalls an derartiger Literatur interessiert waren, fanden ihre Bedürfnisse eher bei der „Weiberherrschaft“ (&quot;Gynecocracy&quot;) oder bei Motorgeuls „Dressage“ befriedigt, in denen es eine Spur härter zuging und in denen verdeckt geschilderte Gleichgeschlechtlichkeit ebenfalls eine namhafte Rolle spielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 122px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2500 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; /&gt;&lt;iframe style=&quot;width:120px;height:240px;&quot; marginwidth=&quot;0&quot; marginheight=&quot;0&quot; scrolling=&quot;no&quot; frameborder=&quot;0&quot; src=&quot;//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=tf_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=sehpferd&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3798604207&amp;asins=3798604207&amp;linkId=&amp;show_border=true&amp;link_opens_in_new_window=true&quot;&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Werbung&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das Sinnliche an der Rute verschwand mit der Rute selbst. Die Dominatrix wurde immer häufiger als peitschenschwingende Furie dargestellt, der Mann, der unter ihr lüstern litt, als elendiglicher Wurm. Die umgekehrte Darstellung, also der Mann als Zuchtmeister und die Frau als Gezüchtigte, war lange Zeit nicht mehr im Angebot dessen, was in Buchhandlungen zu finden war. Erst als die „50 Shades of Grey“ Furore machten, änderte sich dies. Zwar mochte die Schilderung miserabel sein – aber offenbar gab es die Erregung durch den Gedanken an lustvolle Schläge immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag Gründe dafür geben, dass diese Lust am sehnsüchtigen Lesen auch weiterhin anhält. Nur eben ohne Ruten. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 07:16:00 +0000</pubDate>
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    <category>devot</category>
<category>dominant</category>
<category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Wer nicht hören will, muss fühlen - Strafe und Erniedrigung in der Erotik?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/2721-Wer-nicht-hoeren-will,-muss-fuehlen-Strafe-und-Erniedrigung-in-der-Erotik.html</link>
            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2637 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;689&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/frau-mit_rute.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Erotische Fantasien über strafende Frauen  gab es schon immer&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wer nicht hören will, muss fühlen - warum Strafe und Erniedrigung in der Erotik unter Erwachsenen lustvoll sein könne, und warum die Lust daran nicht unbedingt eine Folge der Strafen und Erniedrigungen in der Jugend ist. Ein Essay.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Internet nachlesen, von wem die Aussage „&lt;em&gt;Wer nicht hören will, muss fühlen&lt;/em&gt;“ stammt, dann werden Sie früher oder später auf einen gewissen, Johann Jakob Heinrich Bücking stoßen. Jener hatte als Sprichwort Nr. 341 den Satz veröffentlicht „&lt;em&gt;Wer nicht hören will, muss fühlen&lt;/em&gt;“. Es ist nicht sicher, ob der Satz im Ursprung so gemeint war, dass diejenigen, die nicht „gehorchen“ wollten, mit einer Körperstrafe rechnen mussten, oder ob an andere Konsequenzen des „nicht Erhörens“ gedacht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall geht es um die Konsequenz, die sich aus dem „nicht gehorchen“ oder dem „Ungehorsam“ ergibt. In all diesen Wörtern steckt der Begriff „nicht hören“ und gemeint ist stets, nicht auf denjenigen zu hören, der die Macht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gehorsam - ein Spiel mit der Macht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden sofort bemerken, dass es beim „Gehorsam“ oder dem „Gehorchen“ nicht darum geht, was rechtens ist, sondern ausschließlich darum, wem die Macht gegen ist, die Weigerung als „Ungehorsam“ anzusehen.  Sehen wir uns nun die Erotik an, so ist sie immer wieder ein Spiel mit der Unterwerfung unter die Macht eines Menschen, der die Lust einfordert. Und bevor Sie empört sind: Die machtvolle Forderung kann von einer charmanten Verführerin oder einem zynischen Sadisten ausgehen. Entscheidend ist, wer die Macht über die Situation annimmt oder aufgibt – darin besteht das Spiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Strafen bei &quot;Ungehorsam&quot; gegenüber dem Partner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was „Gehorsam“ ist, und wann „Ungehorsam“ eine Strafe nach sich zieht, liegt alleine in den ungeschriebenen Gesetzen, die sich Paare geben. Manche Paare bestrafen einander tatsächlich durch Missachtung und Frauen beherrschte Männer auch schon in bürgerlichen Zeiten, indem sie den Geschlechtsverkehr verweigerten. Heute sind emotionale Strafen und alle Arten von zwar sanftem, aber fühlbarem psychischen Terror Bestandteil vieler Beziehungen. Diese verborgenen Hiebe in die Psyche werden allerdings kaum als solche wahrgenommen - und sie sind alles andere als lustvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2639 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;614&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/vatertag_pantofelheld.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Spiel mit der Macht im Ehealltag - damals&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Maulen und Murren im Ehealltag - eine übliche Strafe? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein – die Realität ist viel zu gemein, und die „Erziehung“ durch Maulen, Murren, Beschimpfungen oder Beschämungen viel zu widerwärtig, als dass ich darüber schreiben möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer wirklich sinnliche Strafen liebt – sei es, dass sie ausgeteilt oder empfangen werden, weiß, dass er oder sie ein Spiel mit dem anderen eingeht. Und je sinnlicher das Spiel ist, umso erregender ist es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erinnerungen an Erniedrigungen und Strafen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2638 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;453&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/eckenstehen3.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eckenstehen als Teil der Strafe &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Merkwürdigerweise erinnern sich fast alle Menschen an irgendwelche Erniedrigungen oder Strafen, denen sie ausgesetzt waren. Und gleich, ob es psychische Strafen (Ausschimpfen, Wünsche ignorieren), Freiheitsberaubungen (Hausarrest, Nachsitzen) oder Körperstrafen (Klapse, Schläge) waren – alle können durch erotische Spiele wiederbelebt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht beweisbar, aber sehr wahrscheinlich, dass Strafen, die Bloßstellung, körperliche Entblößungen oder Züchtigungen enthielten, in der Pubertät anders erlebt wurden als zuvor. Und in diesem Alter ist auch interessant, wie die Strafen empfunden wurden, wenn sie vom anderen Geschlecht vollzogen wurden, in diesem Fall auch von Gleichaltrigen. Man kann erwarten, dass sowohl die Beschämung wie auch die mögliche Lust an der Strafe gewisse Folgen für das spätere Verhalten von sogenannten „Masochisten“ hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon gibt es aber die Lust an der Unterwerfung unter das andere Geschlecht, die nicht zwangsläufig von Kindheitserlebnissen oder pubertären Verwirrungen abhängig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einsicht in dier Bestrafungen - nein, sie säten Hass &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was muss denn eigentlich jemand fühlen, der nicht hören will? Worin besteht die Strafe, und warum ist sie so erregend? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist es nicht die Körperstrafe, die im Mittelpunkt der lustvollen Spiele steht, die Paare ganz bewusst eingehen. Denn im Bereich des Bürgertums, aus dem die Praxis raffinierter und höchst entehrender Bestrafungen entstanden ist, wird die reine Körperstrafe von mehreren Erniedrigungen begleitet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Zwang nach Einsicht, dass die Strafe tatsächlich verdient verdient und gerecht ist.&lt;br /&gt;
2.	Dem Verlangen, die Strafe nackt oder in beschämenden Positionen zu empfangen. &lt;br /&gt;
3.	Der Forderung, die Strafe „in Würde“ zu ertragen und keine Gegenrede zu haben.&lt;br /&gt;
4.	Dem Anspruch, echte Reue damit zu erzielen, zum Beispiel durch Demut oder Tränen.&lt;br /&gt;
5.	Dem Wunsch nach Nachdrücklichkeit, als beispielsweise, noch „in der Ecke zu stehen und sich zu schämen“ oder einige Tage „nicht mehr sitzen zu können“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen natürlich, dass alle diese Forderungen ungehörig sind und von den Bestraften niemals wirklich verinnerlicht werden. Strafen für Verhaltensmängel in der Jugend werden als Unterwerfung unter die Macht der Erzieher empfunden, und nicht als gerecht. Wer seine „Erziehungsfläche“ nackt präsentieren musste, hasste und verachtet seine Peiniger, und von „Würde“ konnte gar nicht die Rede sein – die Peiniger wurden gehasst, jedenfalls ind em Moment, in dem sie straften. Und es war nicht Demut, sondern Zorn, der die Tränen erzeugte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Erwachsene lustvoll mit  Macht und Ohnmacht umgehen können&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn all dies aber so beschämend war, warum um alles in der Welt lieben Erwachsene denn nun die Lust an der spielerischen Unterwerfung unter die Macht?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist die Frage einfach zu beantworten: Weil kein junger Mensch sich gegen die Macht erzieherischer Arroganz wehren konnte – und weil es ihm ebenfalls nicht gelingen konnte, daraus einen Lustgewinn herzuleiten. Erst der spielerisch veranlagte Erwachsene ist in der Lage, Machtspiele mit erotischer Intensität auszuführen und dabei die Gefühle zu genießen. Die Frage „was passiert eigentlich in diesem Moment mit mir, und wie erlebe ich das?“ kann sich der junge Mensch noch nicht stellen, und selbst bis in einem frühen Erwachsenenalter (etwa um die 25) fällt ihm dies noch schwer. Diese Art des bewussten Empfindens ist aber nötig, um Erniedrigungen und Körperstrafen als erotisch zu erleben. Und nicht zuletzt: Erwachsene spielen alle möglichen anderen erotischen Spiele miteinander, vom heftigen Flirt bis zur spielerischen Verweigerung. Es wäre einfältig zu glauben, dass sich Erwachsen Grenzen setzen müssen, wenn es um Demut und Züchtigung geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede ungewöhnliche Einwirkung auf Körper, Geist und Psyche kann als erniedrigend und als erhebend empfunden werden – sie ist aber immer überraschend. Und sollten Sie also Gefühle haben, die sie erregen, wenn Sie an Strafen und Erniedrigungen denken, dann sind Sie – ein ganz normaler Mensch, der sich auch an seinen Schwächen erfreuen kann. Warum denn eigentlich nicht?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Jan 2017 12:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
<category>beziehungen</category>
<category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
<category>erotische strafen</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>nackt</category>
<category>sadismus</category>
<category>strafen</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Einsicht in die Welt der Domina - ein bisschen hochgegriffen</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/2875-Einsicht-in-die-Welt-der-Domina-ein-bisschen-hochgegriffen.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Nicht ganz neu ist, dass Künstler Frauen porträtieren, die als professionelle „Herrinnen“ Domina-Dienstleistungen anbieten. Und sich zumeist den Titel „Lady“ zugelegt haben – etwas, das sie auf keinen Fall sind. So weiß es jedenfalls der &lt;a href=&quot;http://www.duden.de/rechtschreibung/Domina_Prostituierte&quot;&gt;DUDEN&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert, wenn ein Fotograf mit einer Großformatkamera und viel gutem Willen, aber wenig Erfahrung mit dem Metier daran geht, Dominas (1) zu porträtieren? Dies tat der junge Fotograf Max Eicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann entsteht ein Buch, das völlig neue Erkenntnisse bringen soll. Ich gestehe, nur das gesehen zu haben, was im „&lt;a href=&quot;http://www.stern.de/fotografie/bildband-und-ausstellung--fotograf-max-eicke-portraetiert-deutsche-dominas-7066412.htm&quot;&gt;Stern&lt;/a&gt;“ oder im „&lt;a href=&quot;http://www.independent.co.uk/life-style/love-sex/dominatrix-portraits-photos-bdsm-change-attitudes-submissives-bondage-sado-masochism-a7765551.html&quot;&gt;Independent&lt;/a&gt;“ veröffentlicht wurde. Und da sind die Frauen: Stark geschminkt, in Leder und Latex, mit dem aufgesetzten unnachgiebigen Blick, der für ihr Gewerbe angeblich typisch sein soll. Fragt sich, warum man dazu die Großbildkamera brauchte. Die Fotos wirken exakt wie die üblichen Werbeaufnahmen, die sich professionelle Dinestleisterinnen anfertigen lassen, um ihre Webseiten zu schmücken. Für mich sind es Frauen, die für einen Fotografen nachahmen, wie sie als „Domina“ gerne gesehen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Satz im Buch mag überraschen – aber Sätze ähnlicher Art gibt es dutzendweise in der Domina-Literatur – sie wirken selbst in ihrer angeblichen Ehrlichkeit noch klischeehaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene – ja, die Szene. Sie fasziniert denjenigen, der das skurrile Land der käuflichen Qualen, Strafen und Unterwerfungen betritt und darüber schreibt. Und doch gab es schon viele solcher Bücher – teils mit werbeähnlich aufgemachten Fotos, teils aber auch mit harten Schwarz-Weiß-Tönen. Ich erinnere mich noch gut an die Fotobände von Housk Randall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe am Ende zwei Beispiele für Sie: Wenn Sie eine Kultur in dunkelsten Busch mit unbekannten Riten verstehen und beschreiben wollen, dann müssen Sie dort eine Weile leben, um wirklich zu begreifen, was die Menschen dort tun. Sie müssten viele Monate forschen und lernen, bevor Sie Ihr Buch schreiben – und vielleicht liest es dann jemand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Sie die Porträts von Krankenschwestern oder Altenpflegerinnen darstellen wollten? Dann wären unendlich viele Gespräche nötig, und doch würde sich niemand für Ihren Bildband interessieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist dies ja der Grund, lieber mal ein bisschen in die Dominaszene abzutauchen – sie ist so schön exotisch und natürlich auch spektakulär. Wenn Sie&#039;s wirklich interessiert, einen Blick in die andere Welt der Erotik zu werfen - dann bitte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)	Der Plural „Dominas“ ist eigentlich falsch. Es müsste heißen: die Dominä. Allerdings ist dieser Begriff für die Hausherrin reserviert, nicht für eine Frau, die flagellantische oder ähnliche Dienstleistungen verkauft. Insofern sagt der Volksmund dann eben „&lt;a href=&quot;http://lexikonderlust.de/doku.php?id=domina&quot;&gt;Dominas&lt;/a&gt;“. Eventuell auch „Dominatrix“, Plural „Dominatrices“. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 29 Jun 2017 07:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>domina</category>
<category>dominatrices</category>
<category>dominatrix</category>
<category>dominä</category>
<category>erotik</category>
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    <title>Mit wie viel „bi“ bist du eigentlich „Bi“?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5278-Mit-wie-viel-bi-bist-du-eigentlich-Bi.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4327 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;412&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/bisexuell_wieso_eigentlich.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ist &quot;&quot;Bi&quot; eine - Orientierung, ein Lustgewinn oder einfach in jeder Person angelegt?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Eigentlich müsste niemand „beweisen“ wie viel „bi“ in ihm oder ihr steckt. Denn das andere Geschlecht steckt in uns genauso wie das eigene – nur ist es unterschiedlich stark ausgeprägt. Es mag sein, dass in der „vom Testosteron geschwängerten Luft“ jeder Mann damit prahlt, wie viel „Mann“ ihm steckt. Entsprechend zeigen sich Frauen oft provokativ „sexy“, um ihre Weiblichkeit zu demonstrieren. Beides sind  Showeffekte auf der Bühne der Eitelkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gedankenspiele über lustvolle Sinnlichkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Frauen und sicher auch viele Männer haben in ihren Gedanken schon einmal damit gespielt, sich einfach sinnlich „verwöhnen“ zu lassen. Ihr Hauptaugenmerk liegt dann meist darauf, ob die Partnerin oder der Partner einige ihrer geheimen sexuellen Wünsche erfüllen kann. Die Anzahl derjenigen, die es „wirklich“ schon einmal versucht haben, ist deutlich geringer, vor allem unter den Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Zahlen und angebliche Fakten nicht viel wert sind&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für all dies gibt es Zahlen und Fakten, aber ebenso viele Behauptungen, weil es sehr darauf ankommt, wie, wo und von wem die Frage gestellt wird. Wer fragt: „Bist du bisexuell?“, wird im normalen Alltag kaum eine ehrliche Antwort bekommen. Mit „ja“ werden nur erklärte, praktizierende und wortgebundene Menschen antworten, also solche, die sich als „bi“ geoutet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin steckt schon ein Irrtum: Du wirst mit gewissen Bi-Neigungen geboren. Wahrscheinlich wirst du sie nicht ausleben, aber es besteht kaum ein Anlass, sich deswegen zu „outen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Bi&quot; - nichts als ein wertloses Etikett? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Medien, seien es Szenenmedien oder gewöhnliche Presseerzeugnisse, werden Menschen ganz bewusst etikettiert. Das heißt, man möchte sie eindeutig als heterosexuell, homosexuell, &lt;a href=&quot;https://lustsuenden.de/index.php?/archives/51-Bisexuell-der-erfundene-Begriff.html&quot;&gt;bisexuell&lt;/a&gt; oder noch ganz anders einordnen. Vergessen wird dabei, dass Menschen sinnliche Kontakte zu &lt;em&gt;sich selbst,&lt;/em&gt; zum &lt;em&gt;„anderen“ Geschlecht&lt;/em&gt; oder zum &lt;em&gt;„eigenen“ Geschlecht&lt;/em&gt; aufnehmen können, wie es ihnen beliebt. Es geht oftmals gar nicht um „pure Sexualität“, sondern um gegenseitige sinnliche Anziehung. Andererseits finden wir viele Fälle, in denen es bei solchen Kontakten ausschließlich um Sexualität geht, also darum, den höchsten Genuss dabei zu erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Was, wenn &quot;Bi&quot; ein Mogel-Etikett ist?&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Presse und andere Wichtigtuer reden und schreiben gerne über &quot;Bi&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich – am Ende des Tages - umsieht, der wird finden, dass „bisexuell“ überwiegend ein Wort ist, das die Neugierde der Leserinnen und Leser anregt. Ein bisschen Aufmerksamkeitssuche, ein bisschen Boulevard-Klatsch, ein bisschen Pseudowissenschaft und jede Menge wichtigtuerischer Behauptungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es Menschen, die unter der Suche nach diesem oder jenen Geschlechtsanteil leiden und die deswegen unsicher werden, wohin ihr Weg gehen soll. Sie brauchen Unterstützung, Rat und Hilfe. Allerdings ist dies ein Problem besonderer Art, das über sinnliche Zuneigung weit hinausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweise:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Buchhändler hat wahrscheinlich &quot;Shaw, Julia; &quot;Bi&quot; München 2022.&lt;br /&gt;
Wenn du Englisch verstehen kannst, empfehle ich: Blank, Hanne, &quot;Straight&quot;, Boston 2012 &lt;br /&gt;
Bild: Liebesverlag-Archiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Merkwürdige Zahlen und Pseudo-Fakten:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher wollten wissen, wie sich die sexuelle Orientierung von Darstellerinnen in der Erotikbranche von gewöhnlichen Frauen unterscheidet. Behauptet wurde dabei, dass sich &lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/us/blog/unique-everybody-else/201212/porn-stars-and-evolutionary-psychology&quot;&gt;67 Prozent dieser Frauen als „bisexuell“ bezeichneten&lt;/a&gt;. Unter „gewöhnlichen“, also einer Kontrollgruppe, bezeichneten sich die Frauen lediglich zu sieben Prozent als bisexuell. &lt;br /&gt;
Seither wird immer wieder behauptet, die Anzahl bisexueller Frauen würde stetig zunehmen – und wieder gibt es eine Vielzahl von Behauptungen, woran dies liegen könnte. &lt;br /&gt;
Offenkundig stören sich viele Forschende an der angeblich „hohen Anzahl“ von „uneindeutigen“ sexuellen Orientierungen, insbesondere in der „Generation Z“.  &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 09:50:00 +0000</pubDate>
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    <category>bi</category>
<category>bisexuell</category>
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    <title>Sedukastion</title>
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            <category>archive</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2029 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;521&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/sedukastion_320.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Biuch, das es nicht gibt: Sedukastion &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Sedukastion ist ein Kunstwort, zusammensetzt aus „To seduce“ (Verführen) Kasteiung (Züchtigung, Schläge) und „Edukation“ (Ausbildung). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fiktive Erzählerin, so war es geplant, sollte darin erotische Erlebnisse beschreiben, die sie niemals hatte. Schon zu dem Zeitpunkt, als wird diesen Artikel erstmalig veröffentlichten, ahnten wir, dass dies unter realen Autorinnen erotischer Romanen absolut üblich war. Echte Gefühle, so sagten wir uns, seien viel zu kompliziert, um Erfolg mit einem erotischen Roman zu haben. In diesem Punkt irrten wir uns keinesfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wurde 2019 wieder aufgegriffen, als der Markt mit vielen E-Books ähnlicher Art überschwemmt wurde. Im Jahr 2024 schließlich wurde künstliche Intelligenz genutzt, um Worte aneinanderzureihen und sie dann als Text zu vermarkten. Dadurch wurde die ohnehin schlechte Qualität der erotischen Kurzgeschichte noch mehr verdorben, und wir schwangen uns auf, Hanne Lore Meinerwerks noch einmal zu Wort kommen zu lassen. Ihr erster Artikel handelt vom &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5050-Die-Kunst-das-Badewasser-einer-jungen-Schoenheit-zu-geniessen.html&quot;&gt;Schlürfen des Badewassers&lt;/a&gt; einer weiblichen Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen (2025) sind viele Jahre vergangen - und wir ertrinken in miesen, KI-erzeugten Artikeln. Was wäre da naheliegender, als den Menschen wirklich unter die Haut zu kriechen? Kurz: Wir haben &quot;unsere&quot; &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5265-Neu-belebt-Die-frivole-Welt-der-Hanne-Lore-Meinerwerks.html&quot;&gt;Hanne Lore &lt;/a&gt;erneut gebeten etwas für uns zu schreiben. Meist anderwärts, aber auch hier. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 21 Mar 2014 08:46:00 +0000</pubDate>
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<category>erotik</category>
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    <title>Die Woche – erotische Schmerzlust, gemischte Gefühle und sinnvolle Informationen</title>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wir hatten schon lange eine Artikelserie über die &lt;em&gt;„Lust an psychischen und körperlichen Herausforderungen“&lt;/em&gt; in der Erotik und beim Sex geplant. Die Wissenschaft ist darüber heute völlig anderer Meinung als noch vor 20 Jahren, aber die „gewöhnliche Bevölkerung“ ist mindestens 50 Jahre hinter der Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wissenschaft und Schmerzlust - die Erkenntnisse  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst haben wir eine ausführliche Recherche durchgeführt, die uns zeigte: Nur wenige Wissenschaftler sind wirklich am Thema interessiert. Doch diejenigen, die darüber forschten, kommen zu dem Schluss: Es ist durchaus menschlich, zwei &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5192-Die-Lust-an-Schlaegen-und-Abwertungen.html&quot;&gt;widersprüchliche Gefühle&lt;/a&gt; sinnlich zu genießen. Und noch etwas kam dabei heraus: Nein, es ist nicht die  „frühkindliche Erfahrung“, die Menschen zu Liebhabern des Lustschmerzes werden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemischte Gefühle - jeder hat sie, auch wenn sie verborgen sind&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies gesagt ist, haben wir uns (wieder mithilfe heutiger Erkenntnisse) daran gemacht, die „&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5193-Gemischte-Gefuehle-und-der-Umgang-damit.html&quot;&gt;gemischten Gefühle&lt;/a&gt;“ zu untersuchen. Und siehe: Sie sind nicht nur real, sondern sogar allgegenwärtig. Selbst wenn sie nicht zum Ausdruck kommen, so lauern sie doch in den Winkel der „Psyche“. Das Wort Psyche steht hier bewusst in Anführungszeichen, weil es eigentlich das Gehirn ist, das beide Gefühle ausbalanciert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zwei kurze Erklärungen zu angeblich &quot;komplizierten&quot; Fragend er Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei sehr kurzen Beiträgen fassen wir zusammen, warum wir nur die Personen als sinnliche Menschen erleben, die sich auch berühren lassen. Und &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5194-Beruehrung-und-Verletzbarkeit.html&quot;&gt;Berührungen&lt;/a&gt; können ein Risiko sein, dass dabei in Kauf genommen wird. Der Artikel ist viel aufschlussreicher, als seine Länge vermuten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Essay geht es darum, dass lustvolle Schmerzen kein „Zustand“ sind, sondern &lt;a href=&quot;  https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5195-Schmerzlust-als-Ereignis.html&quot;&gt;Ereignisse&lt;/a&gt;. Ihr könnt sie auch als Erlebnisse oder Abenteuer definieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutliche Abgrenzung zu Extremisten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so viel Artikel über seltsame Lüste: Nein, es handelt sich nicht um „Erziehung“ oder um „disziplinarische Maßnahmen“. Es gilt vielmehr, den Männern zu widersprechen, die ihre &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5196-Theater,-Sinnlichkeit-und-absonderliche-Realitaeten.html&quot;&gt;Herrschaftsansprüche&lt;/a&gt; mit solchen Menschen- und frauenfeindlichen Maßnahmen durchsetzen wollen. Das Internet ist voll von solchen Beiträgen. Was die Vertreter des extremen Patriarchats da schreiben, wird allerdings auch von extremistischen Frauen aufgegriffen. Sie propagieren eine besondere Form des Matriarchats, die „FLR“. Der Knackpunkt ist, dass sie ihre Neigungen nicht spielerisch, sondern ganz real auf Kosten anderer ausleben wollen – und darin liegt die Gefahr.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was die Liebeszeitung nach unserer Ansicht auszeichnet  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst – ja sonst. In der Liebeszeitung werden Möglichkeiten und Grenzen beleuchtet – meist mithilfe von Gefühlen und Neigungen, die in uns allen wohnen, weil wir biologische Wesen sind. Das heißt, wir propagieren keinen Lebensstil, sondern werben dafür, Menschen bewusst zu machen, dass sie Lebewesen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5197-Die-neueste-Sensation-der-Medien-noch-eine-radikale-Frauenbewegung.html&quot;&gt;Extremistinnen&lt;/a&gt; und Extremisten haben hier keinen Platz – weder solche von rechts noch solche von links. Was, bezogen auf die Sinnlichkeit heißt: Hier hat der Extremismus keinen Platz, weder bei den Fanatikern einer zweifelhaften Normalität noch bei jenen, die Abweichungen zur neuen Norm erheben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na also – damit habe ich auch den Kurs der Liebeszeitung für die Zukunft festgelegt. Und euch wünsche ich das schöne Wochenende, das ihr verdient.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 10:23:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
<category>extremisten</category>
<category>extremistinnen</category>
<category>forschung</category>
<category>frauen</category>
<category>schmerzlust</category>
<category>sex</category>
<category>ursachen</category>

</item>
<item>
    <title>Was ist dran an der viktorianischen Wollust?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5190-Was-ist-dran-an-der-viktorianischen-Wollust.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4190 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;421&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/vict_mit_hut.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Liebe mit Hut - Filmdarstellung eines viktorianischen Romans &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Pornografie legal und sogar respektabel. Und den viktorianischen Puritanern wurde Heuchelei vorgeworfen, weil sie tagsüber die Beine ihrer Klaviere versteckten und nachts hinter den verschlossenen Türen privater Klubs unsägliche Perversionen begingen.&lt;/em&gt; (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher haben festgestellt, dass schon zu Zeiten der König Viktoria etwa die Hälfte der pornografischen Schriften um „Erziehung“ ging. Ob diese Literatur ausdrücklich auf die Flagellation ausgerichtet war oder ob sie als Nebeneffekt anderer sexueller Handlungen beschrieben wurde – immer war sie allgegenwärtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer und Frauen waren gleichermaßen daran beteiligt. Die Erzieherin oder Gouvernante diente in den Romanen jener Zeit sowohl als Verführerin wie auch als Peinigerin, sodass die Plots oft auf „Küssen und Quälen“ hinausliefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen einiger populärer Ansichten wurden die Bücher für die Damen und Herren der Oberklasse geschrieben. Nur sie konnten sich die Bücher leisten, und nur sie entsprachen der Gesellschaft, von der in den Büchern die Rede ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männer und ihr merkwürdiges Verhältnis zur Kontrolle &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwartet wurde, dass die Männer aus der Oberschicht ihre Gefühle allzeit unter Kontrolle hielten. Dies galt nicht nur für sie selbst, sondern auch für das ganze Haus, das sie repräsentierten, also auch für ihre Ehefrau und die Dienerschaft. Diese Kontrolle gehörte zur Fassade, die die „besseren Kreise“ nach außen vorzeigten – was sie wirklich dachten und taten, war oft das Gegenteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen - mal herrschen, dann wieder gefügig sein &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Frauen jener Zeit galt, dass sie zwar unterwürfig waren, aber dennoch das Haus und die Dienerschaft in der gleichen Weise führen mussten, wie es der Hausherr getan hätte. Ihre Rolle war also zwiespältig – mal hatten sie sich den Handlungen und Meinungen des Ehemannes zu unterwerfen, mal mussten sie disziplinarisch tätig werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Unsägliche - Züchtigungen und homosexeuelle Kontakte&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinhin sagte man den jener Zeit nach, dass viele Männer während der Zeit, die sie in Internaten verbrachten, homosexuelle Kontakte hatten, ohne wirklich so veranlagt zu sein. Das galt zwar auch für die Schulen, in denen man die Töchter schickte – doch dort paarte sich die Sinneslust eher mit Schwärmereien. Zudem existierte ein Wort wie „Homosexualität“ noch gar nicht – also konnte man es auch nicht „sein“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den männlichen Schülern kam hinzu, dass in vielen Internaten die Körperstrafe öffentlich vollzogen wurde. Wenn sie gegen die Regeln des Schulalltags verstießen, wurden sie mit der Rute behandelt, die als &lt;em&gt;„Birch“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„Rod“&lt;/em&gt; in die Literatur einging. Die jungen Männer wurden damals über einen bestimmten Bock gelegt, den man „Pony“ oder „Horse“ nannte. Dann wurden die Hosen heruntergezogen – und sowohl die betroffenen Schüler wie auch die Zuschauer hatten ein Erlebnis, das auf viele nachhaltig wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt in einer Beschreibung (2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jeder Schüler, der Lust hatte, konnte kommen und zuschauen. Für viele dieser Jungen war es natürlich ein traumatisches Erlebnis, aber bei manchen jungen Männern war es ein erotisches Erlebnis besonderer Art. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser Sicht lernten die jungen Männer also die masochistische Seite der Erotik eher kennen als den Geschlechtsakt – und für viele gehörten Erotik und Schläge seither zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Im Flagellationsbordell wurden die Wünsche wahr &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erwachsenenalter suchten offenbar viele von ihnen lustvoll-schmerzhafte Kontakte zu Männern, aber auch zu Frauen. Die Flagellationsbordelle schossen wie Pilze aus dem Boden, und die Besonderheit daran war, dass die Herren dort Schmerz und Geilheit in jeder beliebigen Mixtur vorfanden. Denn anders als oft geschildert, waren die meisten der Damen dort Prostituierte – und nur wenige nahmen die Position der Gouvernante ein, die für das Verbläuen des Gesäßes zuständig war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Interessanteste an der Zeit: Die neue, pornografische Literatur wurde keinesfalls nur von Männern gelesen. Auch Frauen fanden sich in den Figuren der Bücher wieder – entweder, weil sie heimlich „so waren“ oder weil sie „gerne so gewesen wären“. Das gilt nicht nur für die viktorianische Zeit. Ende des 20. Jahrhunderts blühte diese Art von Erotik noch einmal auf – lange, bevor die „Shades of Grey“ Millionen von Frauen in aller Welt faszinierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Zitat Salon (&lt;a href=&quot;https://www.salon.com/2011/02/20/victorians/&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt;) Das Zitat beinhaltet einen Fehler: Tischbeine und Klavierbeine zu verstecken stammt aus einer Satire. &lt;br /&gt;
(2) &lt;a href=&quot;https://www.salon.com/2011/02/20/victorians_2/&quot;&gt;Zitat Salon &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 16:48:00 +0000</pubDate>
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<item>
    <title>Warum mögen Männer eigentlich „Pegging“?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5179-Warum-moegen-Maenner-eigentlich-Pegging.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4421 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;556&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/wollen_es_die_maenner_wirklich.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wollen Männer wirklich Pegging?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ja, mögen sie es denn wirklich? Die Auskünfte darüber schwanken zwischen empörten Ablehnungen und äußerst vorsichtiger Annäherungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Klartext reden will, der weiß, dass es beim „Pegging“ gar nicht um den Vorgang selbst geht – sondern darum, wie Männer sich fühlen, wenn sie den passiven Analverkehr mithilfe eines Instruments erdulden oder genießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war noch gleich „Pegging“? Eine Art Kunstbegriff, der etwas mit einer Stange zu tun hat. Das, was hier so orakelhaft als „Stange“ bezeichnet wird, ist in Wahrheit ein besonders geformter Dildo. In pornografischen Darstellungen, die ja vor allem optisch beeindrucken sollen, befindet er sich in einer Art Geschirr, das von einer Frau getragen wird, um das zu ermöglichen, was sonst nicht denkbar wäre. Es handelt sich also um aktiven Analverkehr – nur mit dem Unterschied, dass in diesem Fall eine Frau die Bewegungen ausführt, die dazu nötig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Zeichen für Gleichheit? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Reise nach England sagte mir eine ansonsten sehr kühle Britin zu einem ähnlichen Thema: „Ich denke, was für die Gans gut ist, tut auch dem Ganter gut.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit die Fakten ebenso klar ist wie die Sichtweise: Analverkehr zwischen einem Hetero-Mann und einer Hetero-Frau funktioniert „in beide Richtungen“. Allerdings: Heterosexuelle Männer, die von Analverkehr reden, meinen nahezu immer, sie würden gerne einmal den „Hintereingang“ der Geliebten erproben. Einige behaupten, er sei so „herrlich eng“ (und leider auch schrecklich trocken) – aber das hindert sie nicht, es dennoch zu probieren. Schließlich gibt es Gleitgel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der Herausforderung zum Rollenspiel? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sollte die Frau dies zulassen? Aus Liebe, aus Neugierde? Tatsache ist: Es fällt nicht leicht – es ist ungewöhnlich, gilt als schmutzig und erfordert oft psychische wie auch physische Überwindung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Frauen berichtend davon, dass sie eine Art Spiel daraus gemacht hätten: „Ja, du bekommst, was du willst – vorausgesetzt, ich darf das Gleiche mit dir tun.“ Männer sehen ihre Frauen zumeist zweifelnd an – und bevor die „kleinen Instrumente“ bekannt wurden, hatten sie keine Ahnung, dass es besonders geeignete Analdildos gibt. Die Paare, die damit experimentierten, begannen meist damit, den „umgekehrten“ Analverkehr mit einem Dildo zu vollziehen, also nicht mit einem „Geschirr“, das durch das Becken bewegt wird. Letzteres ist nicht einfach zu handhaben – und je billiger es ist, umso schlechter ist sowohl die Wirkung wie auch die Tragequalität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Genuss - immer noch ein Rätsel  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir mal zum „Genuss“. In der Theorie gibt es zwei empfindsame Punkte: einmal der After selbst, der auf dergleichen nicht von Natur aus vorbereitet ist, der aber dennoch als erogene Zone gilt. Und dann – vor allem – das geheimnisvolle, verborgene Organ, das durch die Darmwand stimuliert wird: die Prostata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Letztere gibt es Mythen und Fakten, die euch besser ein Mediziner erklärt. Eine der Fakten ist: Sie ist erheblich daran beteiligt, dass der Mann wohlige Gefühle bei der Ejakulation bekommt. Und eine der Mythen ist, dass die Stimulation des sogenannten P-Punktes von Männern generell als angenehm empfunden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wissenschaft – beschämt, uninteressiert, ratlos &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Männer haben zunächst keinen Genuss davon, denn die Prostata-Stimulation (darum geht es eigentlich) erzeugt zunächst höchst zwiespältige Gefühle. Berichtet wird, dass die „schönen“ Gefühle nur dann aufkommen, wenn klar ist, dass die Sinnlichkeit im Vordergrund steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaft hält sich eher bedeckt, wenn von der P-Punkt-Stimulation die Rede ist (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Es besteht) kaum ein Zweifel daran, dass die Stimulation der Prostata über die Darmwand ekstatische Gefühle hervorrufen kann, die außergewöhnlich angenehm sind und die jene Gefühle oft übertreffen, die durch Penisstimulation gewonnen werden.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Allerdings wissen die Forscher auch, dass die wirklichen Prozesse, die dabei entstehen, so gut wie unerforscht sind, und sie begründen dies auch mit eigenen Vorbehalten (1) :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Klar ist jedoch die Zurückhaltung der wissenschaftlichen Gemeinschaft, das Phänomen zu untersuchen, möglicherweise weil es die Notwendigkeit einer rektalen Einführung und Stimulation mit sich bringt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Gegenwärtig scheint es so, als würden vor allem Männer darüber reden, die mit sich selbst experimentiert haben – und offensichtlich nur von solchen, die positive Gefühle dabei empfanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Pegging und Genuss – weiterhin ein Rätsel &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fasst man nun alles zusammen, so scheint es so, als ob sowohl die Erotik-Branche wie auch der Versandhandel von entsprechenden Geschirren kein verlässlicher Maßstab für den „Genuss durch Pegging“ ist. Vielmehr scheint es so zu sein, dass heterosexuelle Männer durchaus anale Masturbation praktizieren (nach einer Studie (2) sogar zu 50 Prozent). Nach den Aussagen der Wissenschaftler kommen dabei die Finger wie auch Dildos zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man über Gefühle spricht, geht es zumeist nicht nur um „Reizungen“ einer erogenen Zone. Vielmehr ist wichtig, wer es tut und in welchem Verhältnis man zu dieser Person steht. Insofern ist glaubwürdig, dass Männer sich wünschen, von einer sinnlichen Frau „behandelt“ zu werden, die sowohl sensibel wie auch konsequent an das Thema herangeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzteres gilt allerdings für alles, was Menschen miteinander in erotischer Hinsicht miteinander tun. Insofern können wir nur vermuten, dass „anal“ eben doch ein Spezialthema ist, über das die aktiven wie passiven Liebhaber gerne schweigen – und das die Wissenschaft möglichst umschifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)  Zitate aus &lt;a href=&quot;https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ca.23006&quot;&gt;Wiley &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Nach einem Bericht von &lt;a href=&quot; https://www.scientificamerican.com/podcast/episode/what-a-survey-on-anal-sex-and-masturbation-reveals-about-prostates-and/&quot;&gt;Scientificamerican&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 10:17:00 +0000</pubDate>
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    <category>analverkehr</category>
<category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>
<category>pegging. mythen</category>
<category>tatsachen</category>

</item>
<item>
    <title>Was ist so sexy an Uniformen?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/277-Was-ist-so-sexy-an-Uniformen.html</link>
            <category>archive</category>
    
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    <author>nospam@example.com (induna)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:424 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;295&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/dreikrankenschwestern.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;uniformerotik - keine frage &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage es vorsichtshalber gleich: Niemand weiß so genau, was so sexy an Uniformen ist. Mag der „Novak“ auch als „Angezogener“ oder als „Nackter“ in gleicher Weise Charakter haben, in Formalkleidung (Anzug, Oberhemd und Krawatte) wirkte er wahrscheinlich doch viel interessanter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Damen in der Monarchie waren noch ganz wild auf schneidig aussehende Offiziere, und man mag gar nicht erwähnen, wie viele Frauen den Uniformträgern des „Dritten Reiches“ verfielen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der „Graue Rock“ an Attraktivität nach – aber noch heute punkten die wundersamen Ausgehuniformen ausländischer Militärs mit jeder Menge Lametta auf der Brust. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges, unter dessen Oberfläche Frauen danach lechzen, von Feuerwehrmännern gerettet und von Motorradpolizisten verführt zu werden – ganz abgesehen von Kapitänen und Seeoffizieren, unter denen manche Dame gerne in ihrer Kabine stöhnen würde. Der martialische Mann wirkt offenbar noch immer, und auch der formal gekleidete Herr zieht mindestens bei Frauen ab 40 mehr Blicke auf sich als der Schlamper in Jeans und T-Shirt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren lechzen nach allem, was auch nur im Entferntesten wie eine Uniform aussieht. In den USA zählen sogar Sekretärinnen zur „Uniformerotik“, weil sie immer „Formalkleidung“ tragen, wobei auch bei ihnen nicht klar ist, ob es die sanften Wölbungen unter dem harten Stoff sind, die Männern das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen oder die Vorstellung, unter ihren High Heels am Boden zu liegen. In einem einschlägigen Film bekommt ein Exemplar dieser Gattung sogar Schläge auf das nackte Gesäß. Doch die Männer fantasieren über Metzgerinnen (Gummischürzen) ebenso wie über Ladenmädchen (nix drunter unter dem Kittel?), Krankenschwestern (Fieberthermometer einführen) und „echte“ Uniformträgerinnen wie beispielsweise Polizistinnen oder Flugbegleiterinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders Letztere kommen immer wieder ins Visier der Presse: Mal ziehen sie sich vor laufender Kamera aus, dann wieder sollen sie angeblich mit Uniformen oder Uniformteilen handeln, die, wie die &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise/2010/03/japan-airlines-jap-stewardessen/uniform-fetisch-sex-industrie-schwarzmarkt-pleite.html&quot;&gt;BILD-Zeitung behauptete&lt;/a&gt;, von einer sogenannten „Sex-Industrie“ benötigt würden. Diesmal waren die vorgeblichen Übeltäterinnen die weiblichen Uniformträger von „Japan Airlines“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wird bei vielen Medien ein grober Fehler gemacht: Die Liebe zu Uniformträgern und Trägern von Formalbekleidung hat mit Fetischismus gar nichts zu tun – dann müssten auch die Liebhaber großer Ausschnitte, bauchfreier Kleidung oder kurzer Röcke Fetischisten sein. Ebenso ist das Rollenspiel mit der Kleidung kein Fetischismus, sondern es bleibt ein Rollenspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß die Lust an der vollständigen Verkleidung in Uniformen ist, kann man an Stripshows erkennen, in denen viele Frauen die Uniformerotik ausnutzen, und zuerst als Nonnen, Krankenschwestern oder Polizistinnen auf die Bühne gehen.  Die Männer machen es übrigens keinesfalls anders: Auch die kommen martialisch auf die Bühne, um dann immer mehr von ihrem Körper freizulegen, bis sie einzelnen Frauen auch das männlichste aller Körperteile zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es nun wirklich die Lust ist, erst einmal viel auszuziehen, um nackt zu sein oder die Begierde, unterworfen zu werden – Uniformen und Rollenspiele haben in der Erotik ihren festen Platz. Während mancher Mann nach Frauen lechzt, die schon bei ihrem Einkaufsbummel im Warenhaus alles offenbaren, was sie körperlich zu bieten haben, fliegen andere umso stärker auf Frauen, die erst einmal alles zuköpfen, bevor sie dann nach und nach die Blusenknöpfe öffnen, um dem Herrn ein paar Einblicke gewähren.  Dabei sind noch nicht einmal die Liebhaber jener Frauen berücksichtigt, die niemals einen Knopf öffnen, sondern die von ihren Liebhabern immer nur voll angezogen gesehen werden, während sie selbst nackt am Boden liegen und sich von Absätzen traktieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelbild &amp;copy; 2009 by &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/pinguino/4373340405/&quot;&gt;pinguino &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Mar 2010 11:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>ausziehen</category>
<category>brüste</category>
<category>erotik</category>
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<category>frauen</category>
<category>frauen ab 40</category>
<category>nackt</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Ist SM noch &quot;BDSM&quot; oder nur eine andere Art, Sinnlichkeit zu spüren?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5149-Ist-SM-noch-BDSM-oder-nur-eine-andere-Art,-Sinnlichkeit-zu-spueren.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Honey Bunny)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4400 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;476&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/das_ende_der_lustvollen_strafe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Ende des Spiels ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Man schrieb das Jahr 2011. Aus einem mäßigen Versuch, eine neue, etwas mit „Aua“ angereicherte Cinderella-Geschichte zu schreiben, wurde ein Bestseller. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser löste kurz drauf eine kleine Revolution aus, die niemand erwartet hatte. Eine sexuelle Nischen-Praktik drang über das Lesen in Geist und Körper von Frauen in „mittleren Jahren“ ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das völlige Umdenken - die Meinungen über SM &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenartig daran war, dass das Buch nicht einmal annähend zutreffend schilderte, wie „so etwas“ funktionieren konnte. Doch noch bemerkenswerter war die Tatsache, dass daraufhin in der gesamten westlichen Welt ein Umdenken einsetzte. BDSM -  oder das, was die Leser dafür hielten, wurde zu einer erregenden, aber nicht mehr ungewöhnlichen Praxis in Realität und Fantasie. Kurze Zeit später zog auch die „offizielle“ Wissenschaft nach: Aus einer Perversion wurde nach und nach eine neue Art, die Sinnlichkeit zu erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gewinner und Verlierer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eindeutige Gewinner waren neben den Buchhändlern auch die Erotik-Shops. Sie hatten zwar schon immer das nötige „Zubehör“ im Programm. Doch nun gab es einen größeren Kundenkreis: SM-Starterkits wurden angeboten - meist von fragwürdiger Qualität. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Verlierer galten bald jene, die bisher die „Hoheit“ über die SM-Szene hatten, weil ihre „Expertisen“ kaum noch gefragt waren. Kurz: Ihre Meinungen sind zwar weiterhin im Internet zu lesen, aber ihr Exklusivanspruch ist dahin. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seither sind 13 Jahre vergangen. Da die meisten der Lüste inzwischen in das Liebesspiel der Paare, ja sogar gelegentlich sogar in die Partnersuche eingegangen sind, ist die Realität schwammig und damit undurchschaubar geworden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was blieb von der Revolution im Denken?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei wir mit der Frage enden: Sind die Aktivitäten und Ideen von D/S (SM) nun wirklich in den Schlafzimmern der Paare angekommen? Und wenn ja, was haben die Paare übernommen? Folgen sie den „Shades Of Grey“, nehmen sie eher pornografische Schriften und Filme als Vorbild, oder haben sie ihre eignen Methoden entwickelt, um einander derartige Lüste zu schenken?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Redaktion ist gespannt auf Antworten. Wenn sie an unsere E-Mail-Adresse gehen, werden sie als „anonyme Beiträge“ behandelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ja . und wir haben auch private Beschreibungen gehört und gelesen. Doch wie hoch ist ihr Wahrheitsgehalt? Kannst DU einen Beitrag dazu leisten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: &lt;em&gt;Wir verwenden BDSM, SM und D/S, im Volksmund auch &quot;Sadomaso&quot;, als identische Begriffe, was von Puristen möglicherweise bedauert wird. Die Begriffe haben sich allerdings inzwischen gewandelt, sodass sie überwiegend für Rollenspiele mit &quot;Dominanz und Unterwerfung&quot; stehen,  in der englischen Abkürzung also D/S.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 06:41:00 +0000</pubDate>
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    <category>bücher</category>
<category>d/s</category>
<category>dominatiom</category>
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<category>frauen</category>
<category>sex</category>
<category>sm</category>
<category>unterwerfung</category>
<category>wandel</category>
<category>zeitgeschehen</category>

</item>
<item>
    <title>Was ist Liebe?</title>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1359 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;585&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/liebe_schoenheit.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Liebe zu einer schönen Frau darstellen - nicht ganz einfach&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Was ist diese Sache, die wie Liebe nennen?  Fragen Sie Weise, Priester, Biologen oder Ärzte - und meinetwegen auch mal einen Psychologen. Die ehrlichste professionelle Antwort ist immer noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Generell lässt sich die Frage nicht beantworten, aber ich kann Ihnen die Sichtweise meiner Wissenschaft erläutern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Je einfacher die Worte Ihres Gesprächspartners sind, umso ehrlicher ist normalerweise die Antwort, beispielsweise diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich weiß es nicht. Aber ich kann Ihnen sagen, wie ich sie erlebt habe.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Viele Menschen wollen nicht wissen, was Liebe wirklich ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe und alles, was damit zusammenhängt, kann nur derjenige in Worte bringen, der über die Macht des Wortes verfügt und tief in sich hineinsehen kann. Doch oft ist diese Art, die Liebe zu schildern, gar nicht gefragt, denn leider wollen die Menschen zweierlei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Ultimative Antworten, die über den eigenen Erkenntnisstand hinausgehen. Sie sind sich unsicher, ob ihr Handeln und Unterlassen „gut für sie ist“.&lt;br /&gt;
2.	Romantische Geschichten, die die Liebe verherrlichen, statt ihre Höhen und Tiefen nachvollziehbar zu machen. Davon lebt die gesamte Unterhaltungsbranche, vom Schlagertext über den Groschenroman bis hin zum preisgekrönten Bestseller-Liebesroman. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Ziel der Liebeszeitung: Sie gut zu informieren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir zum Ziel gesetzt, die Liebe in all ihren Variationen zu schildern und schildern zu lassen, und zu versuchen, dabei so gut wie möglich die wenigen glaubwürdigen Erkenntnisse der Wissenschaft zu berücksichtigen. Dennoch kann ich Ihnen nicht ersparen, Ihren eigenen Weg zu gehen, der zur Liebe führt. Liebe ist eine der wenigen menschlichen Regungen, die sich jeder Beurteilung durch andere entziehen. Wir lernen Sie für uns, wir teilen sie mit andren, wir leben mit der Erfahrung, die Sie uns schenken, und die wir an andere weitergeben können. Liebe ist ein Kommunikationsprozess. Wir lernen sie, indem wir sie erproben. Dieses Einüben mit Versuch und Irrtum nimmt uns niemand im Leben ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen wissen, was Liebe ist? Erfahren Sie die Liebe in verschiedenen Situationen und mit unterschiedlichen Menschen, bevor Sie sich festlegen, was für Sie (und &lt;em&gt;nur für Sie&lt;/em&gt;) Liebe ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto wird unter dem uneingeschränkten &amp;copy; 2012 vom liebesverlag.de veröffentlicht&lt;br /&gt;
Lesen Sie zum Wahrheitsgehalt des Internets auch meinen Artikel: &lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1172-Warum-die-Unwahrheit-siegt.html&quot;&gt;Warum die Unwahrheit siegt&lt;/a&gt;.  
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    <pubDate>Fri, 05 Oct 2012 16:03:00 +0000</pubDate>
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    <category>definition liebe</category>
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    <title>Luxuriös leiden mit Stil</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1145-Luxurioes-leiden-mit-Stil.html</link>
            <category>anziehen und ausziehen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Miss Y.)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 2043px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4391 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;2043&quot; height=&quot;2554&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/hundehalsband1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sehr chic - und nein, es ist  nicht mehr für 2,50 $ zu haben ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Schöner leiden ist seit Jahren angesagt, weil das „Equipment“ für den privaten Folterkeller immer häufiger stilistisch daherkommt - durchaus auch passend zum Abendkleid. Insbesondere Hundehalsbänder sind ein Hingucker - nur dass sie nicht den Hund zieren, sondern Frauchen. Der Preis? Das Halsband für Bello wird inzwischen zu ähnlichen Preisen angeboten wie das Halsband für Frauchen aus dem Erotikshop. Woraus du auch gleich mal erkennst: die Preise sind gestiegen, seit die oben gezeigte Werbung - damals kostete Frauchens Halsband 2,50 US-Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Hier stand jahrelang ein anderer Artikel mit einem &quot;Broken Link&quot;. Diese Version wurde im Juli 2024 geschrieben. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Oct 2012 14:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
<category>halsband für frauchen</category>
<category>hundehalsband</category>

</item>
<item>
    <title>Die Woche - Pornografie, Sexualerziehung, Monogamie und sexy Jeans</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5133-Die-Woche-Pornografie,-Sexualerziehung,-Monogamie-und-sexy-Jeans.html</link>
            <category>archive</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5127-Die-Pornografie-und-die-Realitaet-der-Unterschied.html&quot;&gt;Pornografie&lt;/a&gt; erweist sich als „ungebetene Lehrmeisterin“ für junge Menschen. Das ist schade, weil die Handlungen dort banal und einseitig sind. Wenn die Menschen (nicht nur die jungen Leute) so etwas „nachspielen“, sind sie oft enttäuscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sexualerziehung - Natur, Medien und Schule&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit klar. Unklar ist, ob die gegenwärtige und zukünftige Sexualerziehung überhaupt einen Sinn hat. Das ständige Gegacker um „Gender“ (soziale Geschlechter) überdeckt die Grundfragen: Was will die Natur von mir? Und was kann ich davon umsetzen und was nicht? Oder einfach: „Wie geht das und was macht das mit mir?“ Ja ich habe meine Gründe, dabei ständig auf&lt;a href=&quot;https://www.lilli.ch/sexualitaet_verstehen&quot;&gt; Lilli&lt;/a&gt; zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Monogamie - was wird aus der allzeit &quot;treuen&quot; Beziehung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Thema, das ständig in „aller“ Munde ist: „Wird die &lt;a href=&quot; https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5128-Das-Modell-der-Monogamie-wandelt-es-sich-wirklich.html&quot;&gt;Monogamie&lt;/a&gt; verschwinden?“ Inzwischen ist mehr von kleinen Fluchten, Polyamorie und offenen Beziehungen die Rede als davon, eine sinnvolle Ehe zu führen. Mal Tacheles, meine Freunde: &lt;em&gt;Wenn du die Ehe auf Sex reduzierst, bist du auf dem falschen Dampfer. &lt;/em&gt; Und die Monogamie hat wirklich einen gesellschaftlichen und sozialen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Forschung an Banalitäten - hat sie Sinn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschung verlegt sich bei der Partnersuche auf Randthemen, die etwas lächerlich wirken. Erfolg, Ansehen und körperliche Verfassung bestimmen nun mal die Partnerwahl – jedenfalls biologisch und sozial. Wer ängstlich, unsicher und voller Zweifel an die &lt;a href=&quot; https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5131-Kalter-Kaffee-frisch-aufgewaermt-Drei-Monats-Regeln.html&quot;&gt;Partnersuche&lt;/a&gt; geht, hat deshalb überwiegend Misserfolge. Alles kalter Kaffee – aber nun hat die „Wissenschaft“ angeblich den Beweis dafür erbracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wahre, wirkliche und &quot;absolut authentische&quot; Gefühle?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Wissenschaftler, vor allem junge Frauen wollen wissen, wann eine &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5129-Wann-ist-eine-Emotion-eigentlich-real.html&quot;&gt;Emotion real&lt;/a&gt; ist oder was „wahre Liebe“ nun „wirklich“ ist. Ich habe die Antworten –echt  und  wahrhaftig. Ob sie dir gefallen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jeans als Fetische? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem unfreiwilligen Humor, den die Wissenschaft mir diese Woche präsentierte, noch etwas zum Lächeln: &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5130-Die-Lust-der-Maenner-auf-Frauen-in-Jeans.html&quot;&gt;Jeans&lt;/a&gt; sind angeblich sehr erregend für männliche Erotik-Sucher. Was sie daran oder darunter zu finden hoffen, wurde selbst unseren Freund Gramse nicht ganz klar. Ob es etwas mit „Ripped Jeans Shorts“ zu tun hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, wir hätten auch &lt;em&gt;„Latexhandschuhe“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„Gummistiefel“&lt;/em&gt; als Thema wählen können – diese beiden Fetische waren auch dabei. Na, irgendwelche Assoziationen beim Latexhandschuh? Also, Gramse meinte, bei den Handschuhen gäbe es intensivere Gefühle als bei den Jeans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und das Wochenende?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesmal ein wundervolles, beschwingtes Wochenende. Wenn ihr dies lest: Orientiert euch nicht an den angeblich „sozialen“ Netzwerken und den ganzen Blödsinn, der dort verzapft wird. Es gibt viele Tatsachen und vernünftigere Meinungen an anderer Stelle. Und auch hier könnt ihr kommentieren.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 08:44:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>erotik</category>
<category>fetisch</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Die Lust der Männer auf Frauen in Jeans</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5130-Die-Lust-der-Maenner-auf-Frauen-in-Jeans.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Johann Fürchtegott Gramse)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4390 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;785&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/zwei_ripped_jeans_shorts.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Blickfang oder schlicht ordinär? Zwei &quot;Ripped Jeans Shorts&quot; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was interessiert Männer so sehr, dass sie in Suchmaschinen nach „Frauen in Jeans“ suchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstmals gab es eine Filmkomödie mit dem obszönen Titel: &lt;em&gt;„Flotte Teens – runter mit den Jeans“&lt;/em&gt;. Sie wurde 1980 berühmt, obwohl sie durchgehend schlechte Kritiken erhielt, zum &lt;a href=&quot;https://www.filmdienst.de/film/details/4972/flotte-teens-runter-mit-den-jeans&quot;&gt;Beispiel&lt;/a&gt; &lt;em&gt;„Alberne und geschmacklose Teenager-Komödie auf niedrigstem Niveau.“&lt;/em&gt; Die Sache mit den Jeans und den Teens war eigentlich eher ein Klamauk – im Ursprungsland hieß der Film &lt;em&gt;„&lt;a href=&quot;https://it.wikipedia.org/wiki/La_liceale_al_mare_con_l%27amica_di_pap%C3%A0&quot;&gt;La liceale al mare con l&#039;amica di papà2&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; (Die Gymnasiastin am Meer mit der Freundin ihres Vaters.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Jeans - Fetisch für ältere Genießer? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin wird der deutsche Verleih einen Grund gehabt haben, die „Jeans“ in den Vordergrund zu stellen. Weibliche, schlanke, unbefangen Teenager waren bei vielen älteren Herrn bevorzugte Objekte der Begierde – und auch die damalige Erotik-Branche nutzte das Phänomen „Jeans“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jeans mit Lüftungen - der Chic der Lumpen  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sind Jeans wieder im Gespräch – einmal, weile es der Modebranche gelang, aus der schmucklosen, verhüllenden Beinkleidung eine Art „Lumpenversion“ zu erschaffen. Die sommerlichen Temperaturen sorgen dafür, dass sie wieder aus dem Schrank geholt werden – kunstvoll zerrissen. „Ripped Jeans“ heißen sie, weil sie Risse und Löcher haben. Eine Modeexpertin sagte mir, diese &quot;Risse und Löcher, Einblicke und Ausfransungen&quot; seinen häufig am Knie zu finden, aber auch am Oberschenkel und am Knöchel. Da jetzt recht viele Frauen unter 30 darin herumlaufen: Zumeist sieht es eher zerlumpt als erotisch aus. Bliebt also die Frage, womit die Lust ausgelöst wird. Ist es der kleine Fleck Nacktheit, der „selten“ am Oberschenkel zu sehen ist und der die männlichen Fantasien wachruft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, ganz am Schluss fand ich noch Jeans-Shorts. Das klingt ziemlich harmlos – aber auch sie werden „ripped“ angeboten – und dabei ist dann die Frage, was sie eigentlich noch zusammenhält, und welche Körperteile noch ausreichend bedeckt werden. Vielleicht geht es ja darum? Und was trägt die modische Dame eigentlich darunter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das „Geheimnis der erotisierenden Jeans“ damit gelöst? Eigentlich nicht. Inzwischen tragen auch Großmütter Jeans, oder? Und so wahr ich Gramse heiße - Röhrenhosen bringen keinen Mann zum Röhren wie ein Hirsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bilder: Künstlerdarstellungen existierender Ripped Jeans Shorts.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jul 2024 07:52:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
<category>erotisieren</category>
<category>fantasien</category>
<category>fetisch</category>
<category>frauen</category>
<category>nackt</category>

</item>
<item>
    <title>Was, wenn Frauen wagen, sich vor Männern auszuziehen?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/3674-Was,-wenn-Frauen-wagen,-sich-vor-Maennern-auszuziehen.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 619px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/frau_nackt_mit_slip.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3415 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;619&quot; height=&quot;725&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/frau_nackt_mit_slip.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nackt, verwirrt, schutzlos?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was, wenn Frauen sich vor Männern auszuziehen? Ist ein Essay. Eingearbeitet wurden einige Zitate von Professor &lt;em&gt;Konrad Paul Liessmann&lt;/em&gt; aus der&lt;a href=&quot;https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/unser-koerper-zwischen-lust-und-scham-die-nackte-wahrheit-ld.108296&quot;&gt; NZZ&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausziehen heißt nicht „nackt sein“, sondern sich entkleiden. Vielfach wird beides in Foren verwechselt: Dort schreibt jemand: „Och, in der Sauna oder am FKK-Strand, da sind doch alle nackt, das macht gar nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sich zu entkleiden macht doch was&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts? Es ist nicht die Nacktheit, es ist das Entkleiden. Vor allem, wenn sich die Frau vor einem angezogenen Mann oder einer ganzen Gruppe von angezogenen Männern entkleidet. Oder wenn das Entkleiden Angesicht der Situation auf keinen Fall angebracht wäre, es aber dennoch verlangt wird. Manche Schauspielerinnen weigern sich grundsätzlich, Nacktszenen zu spielen, andere versuchen, diese aus dem Internet zu tilgen – sogar Theateraufführungen im Evaskostüm gehören dann zum nachträglich zu dem „zu schützenden Schambereich“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beschämen als Strafe oder Strafverschärfung  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir einige Schritte zurück in die Vergangenheit. Zur Beschämung des weiblichen Hauspersonals gehört in nahezu jedem erotischen viktorianischen Roman, die Entkleidung zu nutzen, um das Schamgefühl wachzurufen und in Demut umzuwandeln. Zur Strafe nackt zu sein, die Beschämung dabei zu spüren und unter der Schutzlosigkeit zu leiden, ist auch heute noch Gegenstand zahlloser erotischer Romane. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nackt zu sein „an sich“ mag ja „natürlich“ sein, und der nackte Körper ist die natürlichen Körper. – aber (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Was an diesem zu sehen ist, ist der Mensch in seiner Tierheit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Eigenartig: Wird der Körper nach und nach sinnlich enthüllt, sprechen wie von Erotik. Wird ihm plötzlich die Hülle weggezogen, so steht das menschliche Tier vor uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um dem die Krone auszusetzen, haben Frauen einen Weg gefunden, dem Körper das Tierische auszutreiben: Außer dem Haupthaar bleibt kein Härchen am Körper. Das ist der geltende Chic. Ohrgehänge dürfen dran blieben, nötigenfalls auch Bettstiefel. Aber kein Haar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nackt werden - sich verfügbar machen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Frau im echten Leben nackt wird, und sie dies nicht gerade am bereits genannten FKK-Strand oder in der Sauna tut, muss sie eine Hürde überwinden: Die Gesellschaft verlangt, dass sie sich ihrem Fortpflanzungstrieb stellt. Zugleich nimmt sie ihr Übel, wenn sie dies zu häufig tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das könnte man so sagen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Zu sehen, dass man nackt ist, bedeutet zu erkennen, dass man von …  einem Trieb, einem Begehren dominiert wird, das sich aller rationalen Kontrolle, aller zivilisatorischen Mäßigung entzieht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Heißt klartextlich: Nackt zu werden bedeutet, sich sexuell zu offenbaren oder die Begierde „Fleisch werden“ zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eindeutige Signale aus dem Ausziehen ableiten? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen wir uns: „Was ist eindeutig?“, so würden die meisten Männer sagen: Wenn die Frau auf der Couch sitzt und sich langsam „frei macht“, was zugleich als erotisch anregend gilt. Aber eindeutig ist auch, wenn sie beim Besuch eines Herrn plötzlich nackt aus dem Badezimmer kommt. Blumig sagt dies der schon genannte Autor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Nacktheit suggeriert jene Eindeutigkeit, nach der sich unsere Gegenwart, die es verlernt hat, mit Mehrdeutigkeiten umzugehen, verzehrt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es wohl bei diesem fragwürdigen Status bleiben: Der dargebotene nackte oder dürftig bekleidete weibliche Körper, heute vorzugsweise scham- und achselhaarfrei, wird immer dann der „Schlampen-Kategorie“ zugewiesen, wenn das männliche Gegenüber zunächst bekleidet bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wäre, wenn diese Frau sich nackt vor eine Gruppe von Männern stellen würde und fragen: Nun beschreibt mir mal, was ihr an mir begehrenswert findet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht auszudenken? Oder doch? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jun 2020 03:32:00 +0000</pubDate>
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    <category>ausziehen</category>
<category>bett</category>
<category>erotik</category>
<category>erotisch</category>
<category>frauen</category>
<category>nackt</category>
<category>sehpferd</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Der Mann, der BH und Strapse trägt … Sissy, Damenwäscheträger oder Transvestit?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5102-Der-Mann,-der-BH-und-Strapse-traegt-Sissy,-Damenwaeschetraeger-oder-Transvestit.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4379 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;1654&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/der_beschaemte_manager_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Scham wirkt auch bei ganz gewöhnlichen &quot;ertappten&quot; Männern&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das „Frivole“ oder „Unsägliche“ am Transvestiten ist die Verwirrung der anderen. Wenn sie entdecken, dass der Herr Prokurist unter dem Maßanzug ein Rüschenhöschen und Strapse trägt, regen sie sich auf. Wenn &lt;em&gt;gewöhnliche&lt;/em&gt; Männer mit einem schicken, femininen Transvestiten geflirtet haben, schämen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit der Teil der Wahrheit, der den männlichen Normalbürger stört, der Feinripp drunter trägt und darüber Jeans, dazu wahlweise T-Shirt oder Holzfällerhemd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Empfinden beim Tragen weiblicher Kleidung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Teil ist das „Feeling“. Die Wäsche der Damen ist leichter, hautfreundlicher und anschmiegsamer. Einen Rock zu tragen, sei es mit oder ohne Slip, erzeugt ein sensationelles Gefühl. Halterlose Strümpfe sind einmalig – dann trägt „Mann“ Haut und doch nicht nur Haut, sondern noch eine dünne Hülle darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die äußerliche, oberflächliche Wandlung zur Frau&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neugierde ist ein anderer Faktor, um „es“ zu tun. Die Lippen schminken, die Wimpern tuschen, die Augenlider einfärben – das ist nur der Anfang. Sobald eine Bluse ins Spiel kommt, reicht die männliche Brust nicht mehr für das Gesamtbild – eine künstliche Brust zum aufkleben und ein BH scheinen nötig zu sein. Am Schluss noch die Perücke – fertig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh nein, bewahre … da wären noch Enthaarungen, High Heels, die Stimmlage, vielleicht ein allzu auffälliger Adamsapfel, den es zu verbergen gilt – und manches mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen, insbesondere Szenenfrauen, erkennen „Fake-Frauen“ am Gang. Neben der Stimme und der Mimik ist der Gang das verräterischste an einem amateurhaft agierenden männlichen Transvestiten. Und um das zu ändern, benötigt der Mann ein umfassendes Training im „aufrechten, femininen Gang“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Mann „Frau sein“ will – aber nicht für immer&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine „eindeutige Ursache“ für den Wunsch, die Kleider einer Frau zu tragen oder gar zu lernen, sich wie eine attraktive Frau zu verhalten. Manchmal sucht man die Gründe bei Freud – dann muss der Grund vor der Pubertät liegen. Manche Psychologen sprechen davon, dass es eine Art „Wiederaufnahme“ von Feminisierungswünschen in der Pubertät gib, die mit „sexueller Erregung“ einher gehe. Die dritte Stufe sei dann in der Wiederholung dieses Verhaltens im Erwachsenenalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lust an der Unterwerfung in weiblichen Kleidern  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologen behaupten, dass der Forscherdrang dazu führt, weibliche Kleidung zu tragen. Andere behaupten, es sei die Suche nach „der sexuellen Identität“ – sie folgen offenbar dem Zeitgeist. Wieder andere akzeptieren keine „Geschlechternormen“, sondern lieben es einfach, sich anders zu kleiden als die Mehrheit der Männer.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltener wird darauf hingewiesen, dass Männer mit der Frauenrolle auch den Submissiven Charakter für sich entdecken. Dazu würde passen, dass Männer, die zum „&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/139-Maenner,-der-Wunsch-nach-Feminisierung-und-ein-paar-Fakten.html&quot;&gt;Crossdressing&lt;/a&gt;“ neigen, Schamgefühle oder gar Schuldgefühle gegenüber der Gesellschaft empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist an Transvestiten so aufregend? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grund ist das Aufregendste daran, ob sie als Frau erkannt und behandelt werden oder eher als „Mann im Frauenkleid“. Es ist – das dürfte kein Geheimnis sein – viel einfacher, die Kleider der Damen zu tragen als wie eine Dame zu wirken. Letzteres erfordert viel Übung, insbesondere, wenn beide Rollen glaubwürdig gestaltet werden sollen. Manche Transvestiten legen ausgesprochenen Wert auf ihr Äußeres und ihr Verhalten, wenn sie die Frauenrolle annehmen. Das ist auch der Grund, warum junge, schlanke männliche Transvestiten oft als schöner empfunden werden als gleichaltrige  „biologische“  Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Welche Rolle spielt nun die „Sissy“?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist die „Sissy“ eine Karikatur eines Transvestiten. Dieser Typ wird meist als „mädchenhaft“ hingestellt, oft auch naiv und „in die Rolle gedrängt“. Die Vorbilder solcher „naiv-männlicher Transvestiten“, die trickreich in ihre Rolle eingeführt wurden, stammen aus dem Viktorianischen England. Bekannt wurde vor allem die angebliche Lebensbeichte eines &lt;em&gt;„Viscount Ladywood“&lt;/em&gt;. Die Trilogie gilt als Vorbild für spätere Autoren des Genres. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In schlechter Erotik-Literatur und in entsprechenden Blogs ist es leider üblich geworden, die „Sissy-Manie“ zu preisen. Sie hat aber nicht mit dem wundersamen, erregender Spiel mit der Nachahmung von erwachsenen Frauen durch Männer zu tun.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Genaueres dazu bei: &quot;&lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/us/conditions/transvestic-disorder&quot;&gt;Psychology Today&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Bilddarstellung: liebesverlag-archiv. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 08 Jun 2024 07:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>an die wäsche gehen</category>
<category>brüste</category>
<category>dessous</category>
<category>erotik</category>
<category>frauen</category>
<category>psychologie</category>
<category>sex</category>
<category>unterwerfung</category>

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    <title>Sinnlichen Sensationen und Praktiken beim Pegging - mit 10 Hinweisen</title>
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            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Sinnlichen Sensationen und Praktiken beim Pegging - mit zehn Hinweisen für das &quot;richtige Leben&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4377 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;444&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/was_passiert_jetzt.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Mancher Mann fürchtet sich ein wenig vor dem Pegging ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Wer es noch nie gehört hat: Pegging ist eine Variante des Analverkehrs, bei der ein Dildo oder Vibrator benutzt wird. Die Wirkung tritt ein, indem die sensiblen Nervenenden im Anus stimuliert werden. Das ist bei Frauen und Männern der Fall, die entsprechend „behandelt“ werden wollen. Bei Männern kommt hinzu, dass Pegging eine besondere Art der Prostata-Stimulation ermöglicht. In vereinfachten Darstellungen (Pornografie) wird in solchen Fällen zumeist eine Frau dargestellt, die einen Mann mit einen Dildo zum Umschnallen mit entsprechenden Stoßbewegungen des Beckens penetriert. Der Prozess „Pegging“ ist in dieser Form sozusagen eine Art „Simulation“ des passiven Analverkehrs für den Partner. Dabei gelten die gleichen Regeln, die auch sonst beim Analverkehr beachtet werden sollten. Beispielsweise, großzügig Gleitmittel einzusetzen. Pegging kann auch von einer Frau an einer anderen Frau vaginal ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Text geht es zumeist um den Gebrauch von „Geschirren“ zum „Pegging“, die man auch „Strapon-Dildos“ nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zehn Hinweise emotionaler und körperlicher Art zum Pegging &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Vertrauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vertrauen, Intimität und Kommunikation über das Unsagbare: Das sind die Voraussetzungen, wenn du beabsichtigst, einen Mann zu „peggen“ oder er dich bittet, das zu tun. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Forscherdrang&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Beim Pegging erforschen beide Partner das Unbekannte. Dabei liegt das Vergnügen der Frau eher im ungewohnten, aktiven Bereich, der keinen großen großen Lustgewinn verspricht.  Durch den Tausch der Rollen wird sie zum aktiven Eindringling, der dem  verborgenen Lustorgan des Mannes völlig neue Sensationen bereitet: der Prostata.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Fühlen, wie es für den anderen ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kaum ein Mann erlebt während seiner sexuellen „Lehrjahre“, wie es sich anfühlt, wenn sich etwas in seinem Körper bewegt. Frauen hingegen lernen es zeitig: Sie haben oft schon mit einem Dildo „geübt“. Dabei haben sie gelernt, wie sich „das Körperliche“ anfühlt und welche Emotionen solch ein Dinge anheizen kann. Die Erfahrung für eine Frau ist dabei natürlich anders … aber immerhin bekommt der Mann einen Eindruck, wie es ist „genommen“ zu werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.	Sexuelle Sensationen (für ihn) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Prostata, die auch als P-Punkt bezeichnet wird, ist normalerweise ausgesprochen empfindlich für Berührungen. Dabei sind die Gefühle unterschiedlich, je nachdem, ob die Frau „ihn“ mit der Fingerkuppe stimuliert oder mit einem Dildo, der von Hand geführt wird. Beim Pegging hat die Frau oftmals keinen ausreichenden Körperkontakt zum Mann - und darüber hinaus kann sie ihm bei manchen Positionen auch nicht in die Augen blicken. Verbale Kommunikation ist oftmals nötig. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;5.	Reaktionen auf gezielte Berührungen des P-Punkts&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Als P-Punkt bezeichne wir den Punkt, an dem die Prostata durch den Enddarm „ertastbar“ ist. Um dies zu ermöglichen, gibt es drei Methoden: Die Fingerkuppe, den am Ende verdickten Dildo oder Vibrator, der sensible von Hand geführt wird oder das Pegging. Wenn ein Mann noch nie ein solches Erlebnis hatte oder wenn er bereits negative Erfahrungen in einem anderen (z.b. medizinischen) Zusammenhang erfahren hat, fürchtet es sich oft davor. Männer berichten von einem unangenehm starken Juckreiz oder einem punktuellen Schmerz, und viele von ihnen fühlen einen starken Harndrang. Manche Männer erleben aber auch intensive Orgasmen und Ejakulationen.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;6.	Das gemeinsame Geheimnis einer „verbotenen“ Wollust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Analverkehr (auch mit technischen Geräten oder mit dem Finger) gilt als eklig, pervers, abartig und was dergleichen mehr ist. Männer ignorieren dies, solange sie „aktiven Analverkehr“ mit Frauen suchen. Insofern kann passiver Analverkehr mit der Geliebten (und eben auch Pegging) durchaus als eine Art „Ausgleich“ für den Wunsch angesehen werden. Zudem schweißt das „schmutzige Geheimnis“ Paare oft zusammen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;7.	Gans und Ganter&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Oftmals wird der englische Vergleich „was gut ist für die Gans ist auch gut für den Ganter“ genutzt. Es geht also auch um Gleichheit bei sexuellen Aktivitäten. Für alle aber gilt: Anal ist nicht problemlos. Vorsichtige, sensible Versuche sollten dem Ereignis vorausgehen. Und sicher ist: Man benötigt ausreichend Gleitmittel. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;8.	Ist Pegging wirklich ein Trend? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Instrumenteller Analverkehr ist nicht gleich Pegging. Tatsächlich spricht man nur dann von „Pegging“ wenn …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Es sich um Analverkehr mit einer Penisnachbildung handelt, die in einem Geschirr sitzt, das der Frau gestattet, jemanden so zu penetrieren, wie es auch ein Mann tun würde. Der Begriff selber leitet sich von „to peg someone“ ab, also jemanden „festzulegen“ oder „festzuhalten“ ab. Ein anderer Begriff ist „BOB“ (Bend Over, Boyfriend), der allerdings nur für eine bestimmte Stellung zutreffend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insoweit ist es kein Trend, sondern eher eine Art Oberbegriff der Erotikbranche, die entsprechendes Zubehör (Toys) anbietet. Dazu gehören vor allem das „Geschirr“, („Harness“) das man fälschlich auch als auch als „Strapon-Dildo“ bezeichnet. Die eigentlichen Dildos sind zumeist so befestigt, dass sie austauschbar sind. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;9.	Worauf kommt es beim Pegging an?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;In erster Linie darauf, „klein anzufangen“, also nicht gleich mit dem „großen Programm“. Der Dildo für das „erste Mal“ sollte nicht zu dick sein, und man braucht – wirklich – sehr viel Gleitmittel. Das Geschirr sollte vor allem bequem sein – die meisten Frauen ziehen gepolsterte Geschirre vor, insbesondere, wenn sie häufig davon Gebrauch machen. Ob die Frau „etwas davon hat“, können nur die „gebenden“ Frauen selbst entscheiden. Insofern ist es günstiger, beim Kauf auf ein wirklich tragbares „Geschirr“ zu achten, das sich fest an deinen Körper anschmiegt und das von dir als hinreichend komfortable empfunden wird.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;10.	Stellungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet und die entsprechenden Foren sind voll von Vorschlägen für Pegging-Aktivitäten. Dabei ist zumeist interessanter, das Gesicht des Partners im Blick zu behalten, als sich von ihm abzuwenden. Das gilt insbesondere für Anfänger – Pegging ist nicht immer ein Vergnügen, und neben erheblichen Schmerzen kann beim „Empfänger“ auch Panik entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Folgt keinem Trend, sondern findet heraus, was gut für euch ist&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche nie etwas, um „einem Trend zu folgen“, sondern überlege, ob du einen Nutzen aus einer Aktivität ziehen kannst. Jede neue sexuelle Erfahrung kann unglaubliche Lüste erzeugen, kaum etwas bedeuten oder sogar später bedauert werden. Wenn du dich entscheiden solltest,  es dennoch zu probieren, dann tu es mit Körper, Geist und allen Emotionen, die dich dabei berühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quellen: Das ganze Internet ist voll davon. Viele ähneln einander, und manchmal hat man wirklich praktizierende Paare befragt. Andere wurden hauptsächlich veröffentlicht, um bestimmte Produkte zu bewerben. Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung der meistgenannten Erkenntnisse. Er ist weder vollständig noch verbindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildquelle: liebesverlag-archiv, &amp;copy; 2024&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 05 Jun 2024 10:32:00 +0000</pubDate>
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