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    <title>die liebeszeitung (Artikel mit Tag fantasien)</title>
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    <description>liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</description>
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    <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 16:07:45 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: die liebeszeitung - liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</title>
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    <title>Das Dilemma, „aufgeklärt“ zu werden </title>
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            <category>anders denken </category>
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4521 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;448&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/aufklaerung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aufklärung 1930 &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Autorin &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.rowohlt.de/autor/madita-oeming-27568?srsltid=AfmBOoqOcGl0mL11P1RZ-i1c1nkgu3KRIR5bjDZT08KaaQwfWArvokNl&quot;&gt;Madita Oeming&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; fasst ein Dilemma zusammen – der bürgerliche Wohlanstand verhindert eine realitätsnahe Aufklärung Jugendlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage der österreichischen „Standard“ nach der Problemlage antwortete sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Dass wir keine ausreichende sexuelle Bildung zur Verfügung stellen und deswegen Pornos in die Rolle dieser Aufklärer geraten. Aber Pornos sind Fantasiefilme für Erwachsene und keine Erklärfilme für Jugendliche. Aber solche Erklärfilme fehlen halt, somit gibt es keinen Ort, an dem Jugendliche kuratierte Inhalte sehen können, um zu verstehen: So sieht Sex aus, so klingt Sex, so funktioniert das.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klare Ansagen - bewertet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine klare Ansage zu machen: Ja, das Leben besteht aus mehr als „nur“ Sexualität. Und Sexualität besteht nicht nur aus dem Geschlechtsakt. Letztendlich werden wir Menschen nach unserem Verhalten beurteilt, nach dem Umgang miteinander – alles richtig. Und ja, es gibt eine Ethik, die allerdings auch für manche Erwachsene nur schwer verständlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deshalb: &lt;em&gt;Zuerst kommt die Naturwissenschaft,&lt;/em&gt; denn sie ist verlässlich. Dann das persönliche Verhalten, das soziale Miteinander, dann die Grenzfälle und schließlich das, was es für die Philosophie und die Religion noch zu erklären gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: der &lt;a href=&quot;https://www.derstandard.at/story/3000000317437/madita-oeming-pornos-geraten-in-die-rolle-der-aufklaerer&quot;&gt;standard &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Team &quot;sehpferd&quot; veröffentlicht hier weiterhin Artikel des Zeitgeschehens, die von allgemeinem Interesse sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Aufnahmedaten und Urheber unbekannt. Die Buchautoren waren James Thurber und  E.B. White.  Originalausgabe1929, diese Ausgabe vermutlich in den 1930-er Jahren,  Foto technisch verbessert 2026. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 09:59:00 +0000</pubDate>
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    <category>aufklärung</category>
<category>biologie</category>
<category>bücher</category>
<category>fakten</category>
<category>fantasien</category>
<category>philosophie</category>
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<category>sex</category>

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    <title>Der Reiz der Reife – warum die MILF so populär ist</title>
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            <category>anziehen und ausziehen</category>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4515 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;304&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/milf_und_gilf.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Karikaturen von Milf und Gilf&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Zugegeben – ein anderer Begriff für reife, selbstbewusste und zugleich verführerische Frauen in mittlerem Alter wäre mir lieber. Denn der Ursprung des Begriffs „MILF“ enthält das F-Wort, ähnlich wie bei reifen Frauen über 50, die dann und wann auch als „GILF“ bezeichnet werden. Nach Meinung vieler Lexika sind „Cougars“ zwar ebenfalls über 50, aber sie gelten als „Jägerinnen“, die in Bars ihre „Cubs“ einsammeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich muss die „MILF“ nicht unbedingt eine Mutter sein, wie das Akronym andeutet. Es reicht völlig, wenn sie zwischen 35 und 44 ist, sexuelle Erfahrungen hat, gut aussieht und bewusst auf jüngere Männer zugeht. Sie kann verheiratet, geschieden oder ledig sein und jeden beliebigen Beruf ausüben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität sind „MILFS“ fast so selten wie „Einhörner“. Die meisten von ihnen achten darauf, dass sie nicht in den Ruf der Leichtfertigkeit kommen, denn eine „MILF“ zu sein gilt als anrüchig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Realität sind es meist Frauen, die durchaus selbstbewusst, gelegentlich sogar dominant sind. Bevor sie einen jungen Mann verlocken, wählen sie ihn deshalb sorgfältig aus. Dabei geht es nicht nur um das Alter und das Aussehen, sondern auch darum, dass der junge Mann versteht, dass reife, selbstbewusste Frauen nicht zwangsläufig Dauerbeziehungen suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4516 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;470&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/milf_im_film.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Im Film reichen verführerische Posen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Anders als in der Realität ist die MILF in erotischen Filmen, namentlich in sogenannten „Pornos“ allgegenwärtig. Im Allgemeinen deutet das auf versteckte Wünsche junger Männer hin. Die Verführerin in mittleren Jahren ist aus der Sicht junger Männer besonders attraktiv, weil sie ihre intimen Wünsche offen äußert und damit auch den Horizont der jungen Männer erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erotik-Genre MILF baut ganz auf die reife Frau, deren Dominanz Teil der Beziehung ist und bei denen die Verführung des jungen Mannes im Mittelpunkt steht. Manche Quellen sagen, dass es sich um „tabuisierte Beziehungen“ oder den Reiz „verbotener Romanzen“ handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Hauptkriterien scheint zu sein, dass bei einer Frau mittleren Alters die Reife im Vordergrund steht, die sich sowohl in der körperlichen Erscheinung als auch im Verhalten ausdrückt. Daraus lassen sich Fantasien schmieden, die den jungen Männern als „plausibel“ erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zeitgeschichtlich interessiert ist, der wird wissen, dass Frauen in den 1970er-Jahren noch als „unsichtbar“ galten, wenn sie das vierzigste Lebensjahr überschritten hatten. Erst im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts wurde der Typ der lebensfrohen, schönen und sexuell attraktiven Frauen über 40 „gesellschaftsfähig“. Im erotischen Bereich ist es wahrscheinlich die größere Ruhe und Selbstverständlichkeit, die junge Männer fasziniert – auch unabhängig vom Begriff der „MILF“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bilder: Karikaturen (oben) &amp;copy; 2026 by liebesverlag.de, unten anonym, Ursprung wahrscheinlich in den 1950er Jahren, retuschiert 2026.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>anlocken</category>
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<category>vierzig</category>

</item>
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    <title>Wenn der Weihnachtsmann die Rute zückt ...</title>
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            <category>geschichten,storys und fragmente - ohne KI</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne)</author>
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    &lt;em&gt;In diesem Beitrag geht es eigentlich gar nicht um Weihnachten ... aber ein hingehauchter Satz am frühen Morgen hat Hannelore Meinerwerks veranlasst, euch zu erzählen, warum sie Schrifststellerin wurde. Der Weihnachtsmann tritt dabei in den Hintergrund, doch die Rute bleibt in den Wolken ihrer Gedanken hängen ...  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4499 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;162&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/rutenfantasien_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Rutenfantasien zu Weihnachten&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Ich wünsche dir einen liebevollen Weihnachtsmann, und keinen bösen, der die Rute zückt.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Dame, die mir dies im Vorübergehen sagte, hatte es eilig. Sie hatte hoffentlich nicht bemerkt, dass allein ihr Nachsatz „der die Rute zückt“ mir einen kleinen Schauer über den Rücken jagte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Rute ... Ich hatte nie die „Rute“ bekommen, weder vom Weihnachtsmann noch vom Nikolaus noch von einer meiner Tanten. Überhaupt blieb mein Hintern weitgehend verschont von den Schlägen mit beißenden Reisern – schon deshalb, weil sie nicht im Versandhandel angeboten wurden. Zwar besaß meine Tante sowohl einen Rohrstock wie auch einen Ausklopfer, doch eines dieser Instrumente hatte je meinen Po gestreift. Für wen mochten sie einst verwendet worden sein? Sicher nicht für Teppiche oder als Stütze für Schlingpflanzen. Und wieso wusste ich, welche Geräusche sie erzeugten, wenn sie die Luft zerschlugen oder gar den nackten Po trafen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal, wenn ich mich für die Nacht auszog, fühlte ich plötzlich einen heftigen Schmerz, auf der Pobacke, den ich mir nicht erklären konnte. Oft wachte ich auf, weil meine Pobacken wie Feuer brannten, doch wenn ich die Stellen berührte, waren sie plötzlich wieder weiß und straff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte ich mit jemandem darüber sprechen? Würden meine Freundinnen dann vielleicht denken, ich hätte nicht alle Tassen im Schrank? Wenn ich vorsichtig nachfragte, ob sie jemals etwas Ähnliches erlebt hatten, wechselten sie schnell das Thema. Oder sie warfen mir einen dieser bedenklich-mitleidigen Blicke zu, deren Inhalt ich auch ohne die begleitenden Worte verstanden hätte. „Du hast die Schläge verdrängt, Hannelore. Versuch mal, bei einem Psychotherapeuten Hilfe zu finden – ich weiß da einen, der auf so etwas spezialisiert ist ...“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie ich &quot;Lore Anderseits&quot; wurde&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich bin ich nicht hingegangen. Stattdessen habe ich meine Figur „Lore Anderseits“ erfunden, die ich auf Entdeckungsreise geschickt habe. Nicht nur, um Erfahrungen mit weihnachtlicher Rutenzüchtigung zu sammeln. Sondern auch, weil sie mehr Männer und Frauen „kennengelernt“ hat, als ich jemals in meinem Leben kennenlernen werde. Auf diese Weise macht sie eben all die Erfahrungen, die sich hinter der Stirnmauer einer „anständigen Dame“ verbergen – vielleicht sogar in den Nischen deiner eigenen Gedankenwelt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Falls ihr nun Zweifel habt: Ich übertreibe schrecklich, was die Art und Anzahl der Frauen und Männer betrifft, die Lore traf. Was sie miteinander trieben oder sich verkniffen, enthält aber noch viel Wahrheit, die ich ein bisschen nachgewürzt habe. Der Rest ist aus den verrauchenden Düften der Fantasie entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin dennoch ziemlich sicher, dass ihr &lt;em&gt;meine&lt;/em&gt; Lore irgendwann einmal treffen werdet. Entweder in euch selbst oder in euren Freundinnen. Mal wird es in der Realität passieren, aber viel häufiger an der Schwelle zwischen Tag und Traum. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 10:07:00 +0000</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Was wird 2026 anders in der Liebeszeitung? </title>
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            <category>archive</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4497 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;447&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/lust_und_alltag.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Essen, fotografieren und sinnliche Lüste im Alltag ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ich habe gestern einen Abschnitt in der Geschichte der „Liebeszeitung“ &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5405-Warum-ich-heute-nicht-ueber-Weihnachten-schreibe-....html&quot;&gt;abgeschlossen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute will ich nun die „Katze aus dem Sack“ lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebeszeitung bleibt mit allen Artikeln seit &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/156-Die-Liebeszeitung-2009-und-2010.html&quot;&gt;2009 &lt;/a&gt;erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Botschaft der Liebeszeitung wird geändert: Wir werden und viel intensiver an ein selbstbewusstes, erwachsenes Publikum wenden (ja, es darf ruhig etwas älter sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich das gut für dich liest, dann kommt jetzt der Kern der Änderung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;	Wir werden uns ganz auf das „Hier und Jetzt“ konzentrieren – denn daraus wird bald unsere Zukunft entstehen. Meine, deine, unsere und eure Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Unser Alltag wird vom Geben und Nehmen bestimmt. In unserem Fall also von „Liebe geben“ und „nach Liebe suchen“. Doch wie geht das? Tipp: Es gibt klare Fakten dazu – also weg mit den Illusionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Wir sind nach wie vor Naturwesen – und die Natur zeigt uns, dass sie sich bei der Lust ungern ins Handwerk pfuschen lässt.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles zusammengenommen soll die Liebeszeitung auf die nächste Stufe ihrer Entwicklung bringen: Liebe für selbstbewusste, am Handeln orientierte Erwachsene – mit allem, was dazu gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wollen wir die meisten Ideologien und althergebrachten Denkschulen draußen lassen. Wir werden sie aber weiterhin erwähnen, wenn sie für Liebende in der heutigen Zeit eine Rolle spielen. Psychologie beispielsweise kann für die Person (also auch für dich) sehr nützlich sein, auch wenn ihre ideologischen Wurzeln längst verrottet sind. Es gibt neue Ansätze, die durchaus den biologischen Teil würdigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Themen unsere Autoren behandeln wollen, steht noch nicht ganz fest. Die Kurve zwischen Zeitgeist, Mainstream und völlig abweichenden Interessen der liebeshungrigen Menschen birgt die Gefahr, ins Schleudern zu kommen. Doch gerade diese Themen sind aufregend – ob sie nun aus dem Alltag oder der Fantasie stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, es wird spannend - für mich, für euch und für alle, die sich längst von der Liebeszeitung abwenden wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Straßenszene in Soho, London, 2002&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 14:58:00 +0000</pubDate>
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    <category>fantasien</category>
<category>psychologie</category>

</item>
<item>
    <title>Das sinnliche Interesse an lustvollen Strafen  - vom 19. bis ins 21. Jahrhundert</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5402-Das-sinnliche-Interesse-an-lustvollen-Strafen-vom-19.-bis-ins-21.-Jahrhundert.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Im neunzehnten Jahrhundert tauchte ein merkwürdiges Phänomen auf: Die Wahrnehmung der Menschen für alles „Körperliche“ wandelte sich. Die geschah vor allem in jenen vornehmen Kreisen, die sich bisher durch die Fassade der Bürgerlichkeit und Wohlanständigkeit vor Enthüllungen schützen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Rolle der Züchtigung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde auch deutlich, dass körperliche Züchtigungen durchaus in einem sinnlichen Licht gesehen werden konnten, sobald man sie in die Literatur verlegte. Die Autoren mussten nur die erotische Seite betonen, und die disziplinarisch in den Hintergrund rücken. Oder anders ausgedrückt: Die sinnliche Erregung der Leserinnen und Leser musste größer sein als das Mitleid mit den weiblichen und männlichen Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas distanzierter schrieb man über diese Literatur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Schriftsteller beschäftigten sich mit Themen wie Dominanz und Unterwerfung und nutzten Prügelstrafen als narratives Mittel, um Machtverhältnisse in Beziehungen zu veranschaulichen. Diese Dualität unterstrich eine komplexe kulturelle Faszination für diese Handlung.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie der wahre Schmerz ausgeblendet wurde&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals wurde die Begierde aus der Sicht der Zuschauer dargestellt, die dabei in Erregung gerieten. Auf diese Weise konnten die Autorinnen und Autoren den realen Schmerz der gezüchtigten Personen ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals wie heute trug diese Literatur aber auch dazu bei, die Vorstellungen von Intimität zu wandeln. Hinzu kam noch, dass viele Leserinnen sich vorstellten, wie es wohl wäre, in der Situation der gezüchtigten Geliebten zu sein. In der Fantasie wurden die Begierden wahr, sprangen auf die eigene Person über und wurden mindestens zu einem Teil zu „geführten Tagträumen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das 21. Jahrhundert - neue lustvolle Züchtigungen für reifere Damen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden? Solange ist es noch nicht her, seit die „Shades of Grey“ das Thema der lustvollen Züchtigung modernisierten. Obgkeich die Heldin des Buches sehr jung ist, interessierte das Thema vor allem Damen im &quot;mittleren Lebensalter&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus: 19. &lt;a href=&quot;https://19thcentury.us/19th-century-spanking-a-historical-overview/&quot;&gt;Jahrhundert &lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 10:48:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
<category>erotisch</category>
<category>fantasien</category>
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</item>
<item>
    <title>Lust, Anbetung, Macht und Unterwerfung – ganz normal? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5395-Lust,-Anbetung,-Macht-und-Unterwerfung-ganz-normal.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Isidora Fecekazi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ist Lust, verbunden mit Anbetung, Macht und Unterwerfung in unseren Fantasien ganz normal? Der Versuch einer Klärung und ein  Buch, das uns etwas darüber mitteilt  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute schreibe ich euch etwas über das geheime Wollen – und über die Grenzen, es auch auszuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine  geheimen snnlichen Lüste und Du&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegst du allso und träumst von einem Lover, dann auch wieder von einer Geliebten. Weil du liegst und niemand bei dir ist, beginnt dein  Gehirn eine kleine Gaukelei mit dir. Plötzlich legt es alles bereit, was du schon immer „wollen wolltest“. Es ist nichts „Bestimmtes“, sondern es erwächst aus dem gesamten Puzzle deiner sinnlichen Gedanken. Sie bekommen Gesichter, tragen dich hoch hinaus in einen Palast, in dem du als totalitäre Herrscherin jeden Mann benutzen kannst, wie du willst. Oder sie führen dich die Kellertreppe hinunter, wo ein geheimes, dunkles Verlies auf dich wartet. Vielleicht ist es auch etwas ganze anderes, was dich beflügelt oder auf die Knie gehen lässt. Zum Beispiel, dass du in der Fantasie eine Szene beobachtest, in der jemand anderem etwas passiert, was dich erregt. Oder bist du selbst die Person, die sich zur Schau stellt und von verlangenden Augen begafft wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bist du empört?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du nun empört bist und sagst: „Nein, das trifft auf die Masse der Frauen nicht zu“, dann ist dies dein gutes Recht. Behauptet haben es alledrings sowohl heterosexuelle Frauen wie auch solche, die sich anderen Identitäten zurechnen. Sie alle repräsentieren durchaus größere Gruppen – nämlich all jene, die sich in solchen Fantasien wiederfinden. Das ist einfach zu beweisen, aber ich versuche es hier gar nicht erst, sondern frage dich höchstens noch: „Hast du Shades of Grey gelesen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die geheimen Lüste - am Tag beiseite geschoben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir mal an, du würdest zu der Gruppe der schweigenden, fantasiebegabten, sehnsuchtsvollen und selbstbewussten Frauen gehören. Dann halte ich für wahrscheinlich, dass du auch sinnliche Fantasien hattest. Wann immer sie aufkamen, hast du sie zur Seite geschoben, wenn es Tag wurde und du in dein Büro gegangen bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch sie bleiben – und kommen zurück. Wenn du ethischen oder religiösen Grundsätzen anhängst, dann schämst du dich vielleicht. Oder du fürchtest den Regelverstoß. Aber … es sind nur Gedanken. Und sie nehmen immer wieder die kleine Hürde, „so etwas“ nicht denken zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist mit dem Wollen? Kannst du alles „wollen“, was du willst?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich nicht. Wenn du dich in etwas hineinträumst, bist du noch lange nicht bereit dazu – und sehr wahrscheinlich bist du dann allein, sodass dir die Gelegenheit fehlt. Und dann wäre da noch der Impuls, der dazu kommen müsste, um deine Fantasie zu durchleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erotische Fantasien benötigen keinen Plan. Sie kommen auf, erblühen auf exotische Art, ohne die Realität zu beachten, und sie enden in lustvoller Befriedigung. Am besten an ihnen ist, dass sie keine unerwünschten Folgen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alltag würde von dir die Fähigkeiten verlangen, Pläne zu machen, Männer oder andere Personen in deine Pläne einzubinden und Situationen zu schaffen, die Folgen hätten – körperliche, soziale und emotionale. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die gedeckelte Lust - enthüllt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Menschen, Frauen, Männer und solche, die sich anders bezeichnen, haben es versucht. Ein Teil von ihnen ist darin aufgegangen. Doch der größere Teil hat sich entschieden, diesen Teil der Lüste zu deckeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du am Thema interessiert bist, lies mal das Buch „Want“ von Gillian Anderson. Sie hat die Stimmen jener gesammelt, die darüber reden wollten. Wahrscheinlich bekommst du beim Lesen einen roten Kopf – aber das muss wohl so sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Buch: Gillian Anderson „want“ – deutsch München 2024. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 10:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>buch</category>
<category>erotisch</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Warum wurde die „Geschichte der ‚O‘“ so berühmt?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5384-Warum-wurde-die-Geschichte-der-O-so-beruehmt.html</link>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4491 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;763&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/kleid_der_o_schmal_brueste_verdeckt.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Kleid der O - Version für Prüde ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die meisten Menschen kennen die „Geschichte der O“ vom Hörensagen oder aus Filmen. Diejenigen, die es zuerst lasen, ahnten allerdings den literarischen Wert. Dennoch glaubten sie zu erkennen, dass es sich um Männerklischees über Frauen handelte. Behauptet wurde auch, dass Frauen „niemals“ ein solches Werk schreiben könnten. Kurz: Die vielen Irrtümer über sexuelle Fantasien der Frauen wurden männlichen Autoren zugeschrieben, wobei auch das böse Wort „Pornografie“ fiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren steht fest, wer die Autorin war - Anne Declos, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Dominique Aury. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon eine alte Dame, die stark auf die 90 zuging. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klischees der Kritik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roman gehört sicher nicht zu der Literatur, die unsere Literaturpäpste üblicherweise hochjubeln – und auch nicht zu jenen, die Psychologinnen ihren Töchtern empfehlen würden. Die „völlige Selbstaufgabe“, die „Auslieferung an Männer“ und die „kranken Fantasien“, die in die „O“ hineingeschrieben wurden, sind nicht real, sondern Puzzlesteine in einem Kunstwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Kunstwerk der Fantasie &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kunstwerk im wahrsten Sinne des Wortes – ein erotisches Märchen, das alle Grenzen sprengt – das ist dieses Buch. Es zeigt eine weibliche Fantasie ohne Schutzhülle, die auf die Spitze getrieben wurde, um einem Mann zu imponieren. Es landete letztlich auch im Bücherschrank der gebildeten Frauen, die sich schon immer mit interessanten erotischen Themen auseinandergesetzt hatten. Vergleiche mit der viktorianischen Ära sind dabei durchaus angebracht. In diesem Zusammenhang sind die eigenen Worte der Autorin durchaus aktuell (1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wer bin ich schließlich, wenn nicht der stille Teil von jemandem, der die … Tiefen des Imaginären mit Träumen kommuniziert, die so alt sind wie die Welt selbst?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Zeit der 1950er und die Rolle der „gewöhnlichen“ Frauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der literarische Wert einerseits, die aufwühlende sexuelle Erregung beim Lesen andererseits, schließlich die Moralapostel und Berufsempörer in Feuilleton und Boulevard trugen zum Erfolg des Buches bei. Als es erschien (1954), herrschten noch völlig andere Annahmen über das, was Frauen bewirken können als heute - in Frankreich wie in Deutschland. Wer die Zeit noch erlebt hat, egal in welchem Alter, wird sich erinnern, wie die „Rolle der Frau“ zugleich emotional verherrlicht und gesellschaftlich abgewertet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was bleibt heute davon? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es andere, heftigere Schilderungen weiblicher Fantasien – mache handeln von der Unterwerfung, andere durchaus auch von der Dominanz. Einige sind sogar literarisch interessant – aber das bemerkt heute kaum noch jemand. Andere wieder sind so entsetzlich schlecht oder überspitzt grausam, dass man besser die Finger davon lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &lt;a href=&quot;https://www.newyorker.com/books/page-turner/the-gilded-o&quot;&gt;NewYorker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mehr Kurzinformationen beispielsweise bei &lt;a href=&quot;https://www.grin.com/document/73756?srsltid=AfmBOor8uUc17aBSQA5p-EGC3Dd_rMvZoEiYPjXxjt_ealVWqo9uEW4k&quot;&gt;Grin&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 08:46:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotisch</category>
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<category>sex</category>
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</item>
<item>
    <title>Fließende Geschlechterrollen und erotische Literatur </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5367-Fliessende-Geschlechterrollen-und-erotische-Literatur.html</link>
            <category>harte fakten statt verwirrung</category>
            <category>unser liebesrat</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Die „fließende Geschlechterrolle“ oft auch als „Heteroflexibilität“ bezeichnet, ist keine Entdeckung der Neuzeit. Gut verborgen hinter der Fassade der „Wohlanständigkeit“ wurde sie in den Nischen der Gesellschaft ausgelebt – und vor allem in der Literatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei will ich klarstellen, dass die fließende Geschlechterrolle nichts mit der aktuellen Genderdiskussion zu tun hat. Eine Rolle bleibt eine Rolle, völlig unabhängig davon, was der Zeitgeist uns einflüstern will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassaden der guten Gesellschaft brachen gegen Ende des „erweiterten 19. Jahrhunderts“ ein, also, spätestens bis 1919. Das hatte viele Gründe, aber einen finden wir zweifellos im viktorianischen England. Die Umstände, die dazu führten, können im Standardwerk „The Origins of Sex“ von „Faramerz Dabhoiwala“ nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lustvolle Schläge - im Bordell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gentlemen jener Zeit suchten allerlei erotische Vergnügungen und wichen deutlich vom Bild einer strengen Sittsamkeit ab. Ob es um Prostituierte oder Mätressen ging – der sexuelle Hunger der Herren war offensichtlich. Viele der Herren aus den „besseren Ständen“ vergnügten sich damit, sich ihre Gesäße von bezahlten Damen verbläuen zu lassen. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in London zahlreiche &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1944-Die-englische-Erziehung-was-beinhaltet-sie-in-Praxis-und-Fantasie.html&quot;&gt;Flagellationsbordelle&lt;/a&gt;, die bei Bürgern und Adel ausgesprochen beliebt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Blühende Fantasien in der erotischen Literatur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fantasie trieb weitere Blüten. Die Autoren der damaligen Zeit dachten sich „Erziehungsrituale“ aus, die vor allem auf Körperstrafen beruhten und veröffentlichten sie in Büchern und Zeitschriften. Genannt wird oft das Magazin „The Pearls“ (1879 bis 1980) und nicht zuletzt die „Blaupause“ für Romane um Geschlechterverwirrungen (1893, Anm. 1): „Gynecocracy“, auf Deutsch „Weiberherrschaft“ (Leipzig 1909 Anm.2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kaum wahrgenommen - der Ursprung vieler ähnlicher Romane&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen erotischen Romanen wurde das Buch (oder die Trilogie) um den jungen „Julian Robinson“ öffentlich nie vollständig wahrgenommen. Das mag daran liegen, dass der eigentliche Autor des ersten Bandes Rechtsanwalt war - also kein etablierter Schriftsteller. Es könnte auch daran liegen, dass diese Buchszenen beinhaltet, die als moralisch extrem verwerflich gelten – übrigens bis heute. Zum Dritten könnte es sein, dass die typisch „britischen“ Erotik-Elemente für Deutsche extrem verwirrend sind. Ich nenne die Einstellung der „privilegierten“ Gesellschaftsschicht zu schnödem Personal, aber auch die vermeintlich „inzestuösen“ Szenen wie auch das Anklingen von Homosexualität. Hinzu kommen noch die pikanten Flagellation-Szenen, die später als „das englische Laster“ bezeichnet oder die „englische Erziehung“ in den Sprachgebrauch eingingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute sind die Plots allerdings ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schüchterner Mann gerät in Abhängigkeit von Frauen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundthema: Ein eher schüchterner, sexuelle noch unerfahrener junger Mann gerät in die Abhängigkeit einer reifen Dame. Es kann auch eine Gruppe von jüngeren, dominanten Frauen sein. Der Mann hat den latenten Wunsch, sexuell aktiv zu werden, die Frauen sehen in ihm eine Art Spielball, der mit Schlägen, Drohungen und psychischer Gewalt „gefügig“ gemacht werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteren „Erzieherinnen“ entstammen immer noch dem „gehobenen Milieu“. Das Alter der jungen Männer wird meist nach oben korrigiert und das Recht zur Züchtigung wird aus angeblichen Verfehlungen konstruiert. In manchen Fällen ist schon eine gewisse „innere Abhängigkeit“ vorhanden, die dann mit psychologischen Mitteln ausgebaut wird. In fast allen neuen Plots wird das Alter des jungen Mannes angehoben, und um dem Inzestvorwurf entgegenzutreten, wird das Verwandtschaftsverhältnis bereinigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geblieben sind vor allem besondere Situationen, etwa vor Zuschauerinnen gezüchtigt zu werden, Frauenkleider zu tragen oder vom Dienstpersonal geschlagen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Heteroflexibilität in Beziehungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Erotik-Literatur, auch anerkannte Sachbuchautoren (Anm. 3) weisen darauf hin, dass es kaum noch in Stein gemeißelte Vorstellungen von „Heterosexualität“ gibt. Ein großer Teil der Schöpfer solcher Werke sind Frauen, denen ohnehin eher eine „fluide“ Sexualität unterstellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Menschen sich öffentlich präsentieren, vermeiden sie zumeist, als „heteroflexibel“ angesehen zu werden. Im privaten Rollenspiel ist das anders – da wissen die Akteure, dass sie spielen und welche Rolle sie dabei einnehmen. Die Fantasie bietet eine weitere Dimension – die völlige Hingabe an entsprechende Gedanken. Das ist der Grund, warum relativ viele Männer und eine hohe Anzahl von Frauen sich in solche Fantasien hineinträumen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus enthalten auch Freundschaften aller Art enthalten häufig sinnliche Komponenten, ohne dass daraus jemals entsprechende Berührungen entstehen. Und sinnliche Berührungen führen nicht zwangsläufig zu intensiven sexuellen Handlungen. Schließlich – auch das sollte noch gesagt werden – sind vereinzelte sexuelle Handlungen keine Indizien für die sexuelle Ausrichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Unterschieden zwischen 1893 und 2025 – die Gefühlswelten folgen nicht dem jeweils herrschenden Zeitgeschmack, sondern sie entstehen in unseren Köpfen. Was dann dabei herauskommt, ist weitgehend davon abhängig, ob wir es in der Fantasie verkapseln oder es als Herausforderung für unser Liebesleben verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nüchterne Betrachtungen ergeben eine  klare Sicht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat also die viktorianische erotischer Literatur mit den heutigen „fließenden Geschlechterrollen“ zu tun? Vor allem, dass Fantasien dieser Art nicht neu sind, sondern ganz offensichtlich ein Teil der verborgenen sexuellen Persönlichkeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das akzeptieren kann, wird dieses Thema wesentlich nüchterner betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Anmerkung 1: Original des Buches: Gynecocracy - A narrartive Of THE ADVENURES AND PSYCHOLOGICAL EXPERIENCES Of JULIAN ROBINSON (afterwards Viscount Ladywood)  UNDER PETTICOAT-RULE written by himself. &lt;br /&gt;
Anmerkung 2: Deutsche Übersetzung: Weiberherrschaft DIE GESCHICHTE DER KÖRPERLICHEN UND DER SEELISCHEN ERLEBNISSE DES JULIAN ROBINSON NACHMALIGEM VISCOUNT LADYWOOD VON IHM AUFGEZEICHNET ZU EINER ZEIT WO ER UNTER DEM PANTOFFEL STAND. (Übersetzer Erich von Berini-Bell)&lt;br /&gt;
Anmerkung 3: (2) Hanne Blank, &quot;Straight&quot; , Boston 2012. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 14:06:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
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</item>
<item>
    <title>Die schöne Lust am Soft-SM sowie Chancen und Risiken  - Ende der Serie</title>
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            <category>lust und begierden</category>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Improvisation - die erregende Spannung  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist weiß der Sub als wichtigster Spieler, was ihn erwartet – schließlich ist er der Nutznießer der Prozedur. Sobald einer der Beteiligten vom Skript abweicht und zu improvisieren beginnt, erhöht sich die Spannung. Dabei wird die ursprüngliche Vereinbarung nicht verlassen, aber aus dem Stegreif ergänzt. Ein Beispiel ist die Fantasie, dass während der Sitzung jemand an der Tür klingelt. Diese Person existiert natürlich nicht – aber sie kann einen Sub allein durch den Gedanken sehr erregen. Ähnlich verhält es sich, wenn die dominante Person den Raum angeblich verlässt und der Sub nun auf sein Gehör angewiesen ist, bis er endlich die Behandlung bekommt, die er erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Keine Filmszenen nachspielen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird leider oft versucht, Szenen aus pornografischen Videos nachzuspielen. Sie werden nahezu ausschließlich wegen der optischen Wirkung gedreht. Die real empfundenen Gefühle und ihre Entwicklung spielen für die Branche kaum eine Rolle, weil sie nicht sichtbar werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Populäre SM-Romane - kein Vorbild für dich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den üblichen, von Kitsch und Klischees geprägten SM-Romanen werden Bedingungen und Situationen geschildert, die zwar sexuell anregend sind, aber dennoch eher  „Märchen für Erwachsene“ sind. Es ist völlig sinnlos, sie als Vorbild zu nehmen, auch wenn sie deine Fantasien angeregt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gesundheit geht vor – psychische wie physische &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grundsatz, der für alle Spiele mit „Schmerz und Lust“ gilt: Die Entscheidung, in dieser Weise zu spielen, muss aus freien Stücken erfolgen und darf auch widerrufen werden. Darüber hinaus sollte nur dann gespielt werden, wenn dir beim Start völlig klar ist, in welche Lage du dich begibst – das ist unter &lt;em&gt;Alkoholeinfluss&lt;/em&gt; oft nicht gegeben. Und außerdem sollte alles so sicher sein wie bei einer belastenden Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schwerwiegende Probleme - selten, aber sie kommen vor &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Spielen, an denen körpereigene Drogen beteiligt sind, können suchtartige Phänomene auftreten. Wie du das feststellst und wer dir dabei helfen kann, sie zu überwinden, sagen die Ärzte und Beratungsstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr du dich von anderen abhängig machst, kannst du von ihnen  „benutzt“ werden. Tatsächlich versuchen manche Menschen im Bereich der SM-Lüste, andere so fest an sich zu binden, dass Abhängigkeiten entstehen. Sobald du das bemerkst, ist mindestens ein Gespräch darüber nötig – und manchmal sogar eine Trennung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der letzte Teil der Artikel zum Thema „Dating und Soft-SM“. Ich hoffe, ihr konntet die Inhalte für eure eigenen Entscheidungen gebrauchen. Wenn ja, dann gebt sie bitte weiter - wenn nein, dann sagt mir, was euch gefehlt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anhang könnt ihr noch nachlesen, wie wahrscheinlich es ist, mit Dominanz, Soft-SM, Schmerzlust oder Fesselungen im Berührung zu kommen. Einige erläuternde Sätze stehen auch im Magazin &quot;&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2123-Was-ist-eigentlich-los-mit-BDSM.html&quot;&gt;sehpferd&lt;/a&gt;&quot;. &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5365-Die-schoene-Lust-am-Soft-SM-sowie-Chancen-und-Risiken-Ende-der-Serie.html#extended&quot;&gt;&quot;Die schöne Lust am Soft-SM sowie Chancen und Risiken  - Ende der Serie&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 09:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
<category>beratung</category>
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</item>
<item>
    <title>Schmerzenslust - die Instrumente, die Szenarien, die Sicherheit und DU</title>
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            <category>lust und begierden</category>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Wahl der Instrumente&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise folgen die Instrumente der Züchtigung den Szenarien und der Zeit, in die ihr euch versetzen wollt. Für die nachgespielte „häusliche Züchtigung“ findet sich fast alles in Küche, Kleiderschrank, Keller und Abstellraum. Die schulische Züchtigung wird immer seltener nachgespielt – an ihre Stelle treten Fantasien um das Machtgefälle. Verschiedene Schlegel, Peitschen oder Stöcke ersetzten im Laufe der Jahre die einst so beliebten „Ruten“ oder „Katzen“. Für das bereits mehrfach erwähnte „Machtgefälle“ ist nicht entscheidend, ob Schläge ein wesentlicher Bestandteil des Spiel sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unterschätzen und Überschätzen der Intensität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Instrumenten wäre noch zu sagen, dass einige über- andere aber unterschätzt werden. Harte Peitschen, Lederriemen und Rohrstöcke beißen teuflisch in die Haut. Wer sie benutzen will, sollte genau wissen, was er (oder sie) tut. Oft findet man unter recht „orthodoxen“ Gegenständen wirksame Schlegel, wie etwa Kochlöffel, Pfannenwender oder die berühmten Teppichklopfer. Es gibt im Internet viele Seiten, die ziemlich authentisch beschreiben, wie einzelne Gerätschaften wirken. Ich verzichte gerne darauf, die „typischen“ Schmerzen zu beschreiben, die diese Instrumente erzeugen. Es sind ja nicht die einzelnen Schläge, die als sinnliche Herausforderungen erlebt werden, sondern die Szenerie, in der du sie empfängst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zeit und Ort - sicher und verschwiegen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist reicht die „kleine Bühne“ mit wenig Dekoration, vor allem, wenn beide über viel Fantasie verfügen und du als Schlagende(r) über schauspielerische Fähigkeiten verfügst. Dabei sind nicht die Schläge selbst gefragt, sondern die Gefühle, die sie auslösen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu deiner eigenen Sicherheit und als Schutz vor Spekulationen solltest du möglichst wenig von euren Spielen nach außen dringen lassen. Dazu gehört der Schutz vor neugierigen Blicken (Vorhänge und Jalousien schließen) wie auch etwas Vorsicht mit Schlaginstrumenten, die laute Geräusche erzeugen. Falls heftige verbale Reaktionen zum Spiel gehören, können die Aktivitäten in einen weitgehend schalltoten Raum verlegt werden, beispielsweise einen Partyraum. Denke auch daran, dass du deine Aktivitäten in eine Zeit verlegst, in der weder Paketboten noch Verwandtenbesuche zu erwarten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich: Keine Fotos oder Filme, vor allem nicht mit Mobiltelefonen, die „online“ manche Information übermitteln, die du gerne in deinen vier Wänden behalten würdest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei all dem Verlockenden an der Schmerzlust will ich gegen Ende noch auf die &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5365-Die-schoene-Lust-am-Soft-SM-sowie-Chancen-und-Risiken-Ende-der-Serie.html&quot;&gt;Grenzen, Risiken und einige Irrtümer hinweisen&lt;/a&gt;. Das lest ihr in der nächsten Ausgabe, in der auch noch eine überraschende Fakten veröffentlicht werden.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 07:36:00 +0000</pubDate>
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    <category>anlocken</category>
<category>fantasien</category>

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    <title>Was  Wunsch nach Schlägen - eine Erklärung aus moderner Sicht </title>
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            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    In der Schule haben wir gelernt, dass unser Körper zahlreiche „Rezeptoren“ besitzt, die uns ermöglichen, zu sehen, zu hören oder mechanische Reize auf der Haut wahrzunehmen. Über die Nervenbahnen werden diese an das Gehirn weitergeleitet. So viel davon stimmt tatsächlich. Allerdings können Augen nur optische Eindrücke wahrnehmen, Ohren nur Töne aufnehmen und die Hautoberfläche nur Druck, Stoß oder Stiche wie auch Hitze und Kälte bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Vorzimmer des Gehirns&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstaunliche Tatsache, die wir in der Schule nicht gelernt haben: Alle über die Nerven ankommenden Informationen werden „im Vorzimmer“ des Gehirns geprüft. Eine werden sofort durchgelassen: „Wenn die Herdplatte heiß ist, musst du sofort die Hand zurückziehen.“ Andere dringen gar nicht erst zur „Verarbeitung“ vor. Und wieder andere müssen erst einmal „bewertet“ werden, bevor etwas passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Gehirn hat die erstaunliche Fähigkeit, einen Eindruck mit den Situationen zu vergleichen, in denen er „schon einmal“ aufgetreten ist. Also etwa: Mit wem war ich zusammen, als es geschah? Was habe ich dabei empfunden? Will ich es noch einmal erleben, um es nun deutlicher zu erspüren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefühle wandeln sich - vom Wunsch nach Erfahrungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen wandelt sich die Empfindung mit Lebensalter und Erfahrung, was letztlich heißt: Wir bleiben neugierig, wie wir etwas „jetzt und hier“ hören, sehen oder empfinden. Ein simples Beispiel: Viele Menschen mögen scharfe oder bittere Speisen nicht. Was aber „scharf“ oder „bitter“ ist, wandelt sich mit den Jahren, und jede neue Erfahrung damit verändert unser Verhältnis dazu. Falls du es nicht glaubst: Hast du als Kind Spargel gemocht? Mir kam er bitter vor. Und heute esse ich mit Wonne Spargel, der mir gar nicht mehr bitter vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gemüsestand zurück zur Psychologie: Unser Gehirn ist in der Lage, sich bitteren Erfahrungen zu vergessen und neu zu lernen. Manche lieben die Süße im Bitteren, andere entdecken im Süßen das Bittere, und dies ist keinesfalls ungewöhnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Neue, das Ungewöhnliche und die Herausforderung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, eine Empfindung würde tatsächlich zum Gehirn vordringen und nicht gleich im Vorzimmer erledigt werden. Dann beginnt das Gehirn, diese Situation mit anderen zu vergleichen, die bereits bekannt sind oder in irgendeiner Weise anregend sind. Es sagt uns also: „Warte mal ab, was kommt.“ Dadurch werden wir offen für neue Erfahrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen berichten Erstaunliches: Sie sagen, dass sie die Lust am Schmerz auch dann wahrnehmen, wenn die Rezeptoren gar nicht erst aktiviert wurden. Mit anderen Worten: Sie empfinden den Schmerz, ohne geschlagen zu werden. Sie benötigen lediglich einen Auslöser, der die Fantasie freisetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutraler gesagt: Unser Gehirn kann unser Empfinden in viele Richtungen steuern, die wir nicht genau voraussagen könne. Und dazu gehört auch, ob ein Schlag schmerzt, als Erniedrigung empfunden wird oder sich mit Lust verbindet. Aus der Sicht der &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4958-Die-Faszination-von-Lust-und-Schmerz-in-neuem-Licht.html&quot;&gt;Gehirnforschung&lt;/a&gt; verwundert dies nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schmerzliche Herausforderungen - für viele nicht ungewöhnlich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starke körperliche Anstrengungen erzeugen zudem biochemische Prozesse, die das Gefühl erzeugen, sich verausgabt zu haben. „Ohne Schmerz kein Gewinn“ ist eine übliche Formulierung, die allgemein anerkannt wird. Leistungssportler werden sogar bewundert, weil sie die Strapazen ertragen, die ihnen „der Sport“ abfordert. Im Grunde tun sie gar nichts anderes, als ihre Grenzen auszutesten, denn nur wenige werden tatsächlich einmal „siegen“. Betrachtet man dies nüchtern, so liegt ihr Gewinn darin, bis an die Grenzen gegangen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was du von hier mitnehmen kannst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir zum Thema „Schmerzlust“ oder „Soft-BDSM“ mitnehmen können, ist einfach: Gesucht werden sinnliche Sensationen, die emotional wie auch körperlich als Herausforderung empfunden werden. Was dabei genau geschieht, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir wissen nur, dass die Biochemie einen Teil der Sensationen bewirkt, aber wir wissen nicht, was sich letztlich im Gehirn abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer glaubt, dass es „nur“ darum geht, den „Hinter versohlt“ zu bekommen, der irrt. Es geht um das Gesamtpaket der Erfahrungen – und die sind so vielfältig, dass wir sie beim besten Willen nicht als „Züchtigungen“ beschreiben können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Genug gesagt? Im nächsten Teil reden wir über Rollenspiele - reißen den Vorhang auf und blicken hinter die Kulissen.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 08:33:00 +0000</pubDate>
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    <category>fantasien</category>
<category>kommunikation</category>
<category>psychologie</category>
<category>rollenspiele</category>

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    <title>Wie du wirklich über deine Lustfantasien reden kannst - und warum es wichtig ist</title>
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            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    Zu wissen, was du willst, ist gut. Aber angedacht ist noch nicht ausprobiert, und ausprobiert ist noch kein Genuss. Überhaupt wäre da noch die wichtigste Frage zu klären: Macht deine Partnerin oder dein Partner dabei überhaupt mit? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Ängste, deine Sehnsüchte &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dir jetzt die Kehle trocken wird und dir das Blut in die Wangen steigt, dann fürchtest du dich vor diesem Moment. Was könnte passieren, nachdem du ihm/ihr deine Sehnsüchte erklärt hast? Und mit welchen Worten willst du beginnen? Es soll nicht so „krass“ klingen, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anker werfen - dein Thema festhalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sinnvolle Technik, um ein sexuelles Thema einzuleiten, ist die Verankerung. Dabei wird das Schiff mit der frivolen sexuellen Fracht nicht mit voller Fahrt voraus ins Ziel gesteuert, sondern du wirfst einen „Anker“ aus, um das Thema „festzumachen“. Dieser „Anker“ hilft dir, dich im Moment nicht von Emotionen treiben zu lassen, sondern deinen „Kink“ in Ruhe mit deinem Freund oder einer Freundin zu besprechen. Solange ihr „vor Anker“ liegt, gib es keine sexuellen Aktivitäten, sondern „nur“ ein Gespräch. Es kann durchaus sein, dass deine Freundin nach einer Weile sinngemäß sagt: „Wird es nicht Zeit, dass du den Anker mal lichtest und wir gemeinsame Fahrt aufnehmen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise ist es jedenfalls möglich, die eigenen Wünsche mit wenig Emotionen vorzutragen und das Ergebnis – wie immer es ausfällt – zu akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Darüber reden in der Möglichkeitsform &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist bleiben scheue Liebende zunächst im „Konjunktiv“. Dann sagst du nicht: „Ich möchte gerne, dass du mir den Hintern mit dem Hosengurt verbläust.“ Vielmehr beginnst du: „Kannst du dir vorstellen, einen Mann mit seinem eigenen Hosengürtel zu schlagen?“ Die meisten Gespräche über „intensiven Sex“ beginnen damit, die Möglichkeit anzudeuten. Wenn der Partner sagt: „Vorstellen kann ich mir das schon, aber ich habe es noch nie getan“, dann ist schon viel gewonnen. Der nächste Schritt heißt dann: „Was wäre, wenn?“ Dabei sagsts du dem (der) anderen, wie es sein könnte, wenn er es jetzt und hier tun würde. Und der nächste Schritt könnte sein: „Dann versuchen wir es doch einfach … was soll uns daran hindern?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wann die Provokation nützt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal hilft das Gegenteil vom Konjunktiv – die unmittelbare Provokation. „Für einen Mann hast du einen wirklich hübschen Po – hast du schon mal ein paar ‚hintendrauf‘ bekommen?“ Oder „Für deine Frechheit sollte ich dich eigentlich bestrafen … zieh schon mal deinen Slip aus.“ Oder in andrer Hinsicht: „Hast du schon mal einer Frau gesagt, sie kann mit dir machen, was du willst? Wenn nicht, wie wäre es, jetzt damit anzufangen?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings fühlen sich viele Männer dadurch überrumpelt. Denn anders als bei ähnlichen rein sexuellen Fragen ahnen sie, dass hinter der Sache mehr stecken könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie du erkennst, ob ein Gespräch über deine Wünsche „gut läuft“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du ein Gespräch mit deinem Partner oder deine Partnerin über deine und seine (ihre) intimen Wünsche führst, hast du im Grunde ein Ziel vor Augen: Du möchtest, dass deine Lüste zu einem großen Teil erfüllt werden. Auch, wenn das nicht oder nicht sofort der Fall sein sollte, möchtest du mit einem Ergebnis nach Hause gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das lässt sich ganz einfach feststellen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang ist die Frage, ob du überhaupt die Aufmerksamkeit deiner Partnerin bekommst. Wenn sie/er das Thema wegschiebt oder ganz unterdrückt, hast du einfach Pech gehabt. Falls die andere Person dein Thema aber ernst nehmen sollte, so bekommst du etwas „Feedback“, das von Interesse zeugt. Sollte das Feedback darin bestehen, das du ein „warum eigentlich nicht“ heraushören kannst, dann versuche, ihm/ihr den „Mund wässrig“ zu machen und den Satz in ein „ich will es auch“ zu wandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verlangen deiner Partner kannst du nicht erzeugen, aber unterstützen. Bist du dir sicher, dass alles für euch beide in Ordnung ist, dann folgt eine Vereinbarung. Sie kann darin bestehen, es jetzt zu versuchen, wird aber zumeist auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um genügend Zeit für, gewisse Vorbereitungen zu haben. In jedem Fall wird das Thema in Zukunft im Raum stehen – wie der berühmte Elefant, der erst verschwindet, wenn ihr eure Lüste verwirklicht habt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tipps und Tricks aus der Realität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Rat ist stets, intime Themen an irgendetwas „aufzuhängen“. Ein Buch, ein Film, ein Gegenstand … irgendetwas, das die lustvollen Wünsche hervorlockt. Eine Dame, die Erotik-Artikel im Versandhandel verkauft, sagte mir dazu: „Die meisten Frauen werfen gerne einen Blick auf die frivolen Gegenstände – und manche bestellen sich einfach mal ein ‚Anfänger-Set‘, ohne zu wissen, wie man es benutzt.“ Ist es einmal da, dann will die Kundin es auch ausprobieren. Vielleicht hat deine Freundin schon eines? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem konkreten Fall konnte eine selbstbewusste, akademisch gebildet Frau ihren Ehemann nicht davon überzeugen,&lt;br /&gt;
dass sie wirklich masochistische Tendenzen hatte. In diesem Fall kam die Wende, als beide in einem Baumarkt Seile und stabile Wandbefestigungen ansahen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese Geschichte wahr ist, kann ich hingegen nicht beurteilen. Eine Dame, die schon viele Versuche unternommen hatte, ihre jeweiligen Freunde von ihren „Kinks“ zu überzeugen, führte ein Tagebuch, in das sie ausschließlich extrem frivole Wünsche hineinschrieb - und ließ es „wir zufällig“ liegen, wenn sie „kurz mal weg musste“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat dieser kurze Anhang deine Fantasie beflügelt? Im nächsten Teil der Betrachtungen werden wir etwas konkreter. Doch zunächst habe ich eine Überraschung für euch:  Wenn es um Schmerz zu gehen scheint, geht es immer auch um etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; &quot;Soft SM&quot; wird seit der Verbreitung durch die KI in Suchmaschinen umgewertet. Dabei entfallen Schläge, was zu Verwirrungen bei interessierten Paaren führen kann. Im Ursprung trifft nicht zu, dass &quot;Light BDSM&quot; keine Schläge gestattet - was zulässig ist, liegt stets im Ermessen der Paare. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 07:37:00 +0000</pubDate>
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    <category>erotik</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>masochismus</category>
<category>sex</category>

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<item>
    <title>Deine neue Liebe und ihre (oder deine) geheimen Lüste</title>
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            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4486 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;589&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/soft_sm_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Soft-SM - sinnliche Ergänzung für Liebespaare?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Du willst herausfinden, ob dein neuer Freund oder deine neue Freundin Interesse an „Soft-SM“ hat? Oder vielleicht sogar an ziemlich heftigen Schlägen, die er gerne erdulden will – aber nur von dir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die kleinen, schmutzigen Kammern der Fantasien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Männer und Frauen haben sich in einem kleinen, sehr intimen Nebenraum ihrer Fantasien schon einmal mit dem Schmerz beschäftigt. Die Lust, mit einem einen spitzen Fingernagel über den Rücken eines Mannes zu fahren? Der Wunsch, die Wollust mit ein paar Schlägen auf den Po anzustacheln? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde wollen diese Regelungen und Neigungen irgendwann und irgendwie aus dem dunklen Verlies der geheimen Gehirnkammern entfliehen, um sich eine Spielwiese zu suchen. Manche Frauen und Männer haben im Lauf ihrer Beziehungen „zaghaft“ angedeutet, dass sie … nun, ein bisschen wenigstens… ? Es war nie deutlich genug. Oder er/sie hat es nicht verstanden, dass es eigentlich eine Aufforderung war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Instrumente, die verlocken &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer auch nur eines der „Instrumente“ besitzt, die in dunklen Fantasien vorkommen, kann es „zufällig“ herumliegen lassen. Besonders hübsch sind Streichelpeitschen, eher ein bisschen abgenutzt sind die kleinen Handschellen, die man in Ramschläden schon für wenige Euro bekommt. Aber was auch immer es sein mag … solche ein Instrument provoziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so wie mit einem Slip aus schwarzer Spitze, der irgendwo herumliegt. Notfalls reicht auch ein Buch (nicht gerade die „Shades of Grey“, sondern etwas wirklich Frivoles. Wer pornografische Videos hasst, kann sich durchaus noch mal mit Freund oder Freundin „9 ½ Wochen“ ansehen. Und selbst im konservativen „öffentlich-rechtlichen“ Fernsehen wird dann und wann eine Szene gezeigt, in der ein Mensch vor Wollust juchzt, wenn ihm oder ihr ein anderer Mensch den Hintern rötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kurve kriegen ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Sache ist, die Kurve zu kriegen“ hat mir eine Dame verraten, die schon etwas Übung im Fahren vor entsprechenden Serpentinen hatte. „Es gibt einen Moment, in dem es möglich ist, und den musst du erwischen.“ Ein bisschen Mut, etwas Salamitaktik … das wäre alles. „Weißt du, keine Frau und kein Mann wird dir sagen: &#039;Oh, sieh mal, ich bin Masochist(in), bitte verhau mir den Hintern.&#039; Wenn du sie aber in die Situation lockst, dann können sie später sagen: „Ach ich bin da in etwas hineingeraten.“  Das ist für sie viel einfacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist natürlich, etwas kühlen Verstand zu behalten. Gut wäre, wenn du dir wirklich klar darüber bist, was du selbst willst und was du selbst verantworten kannst. Soll er/sie nur deinen Po röten, oder möchtest du von ihr/ihm psychisch heruntergeputzt werden? Welche anderen körperlichen, psychischen oder emotionalen Erniedrigungen wünscht du dir? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt; Zuerst: Finde heraus, was du willst &lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Züchtigungen - Symbolisch, schmerzhaft oder um Bilder wachzurufen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls du daran denkst, gezüchtigt zu werden: Geht es dir eher um die Symbole, die sinnlichen Lüste oder um harte, konsequente Schläge? An welche Situationen denkst du, welche Bilder möchtest du erneut wachrufen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bisher Gesagte galt für diejenigen, die man im Jargon als „Subs“ bezeichnet, also alle Menschen, die sich aus Lust oder Verlangen unterwerfen wollen. Doch was treibt die anderen an, die eher dominant sind? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was denken sich die Menschen, die Lust daran haben, die &quot;andere&quot; Rolle zu spielen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sie haben Bilder im Kopf. Einige gelte als „geborene“ Sadisten/Sadistinnen, weil sie sexuell erregt werden, wenn sie andere schlagen. Andere genießen die Macht, die ihnen dabei zufällt. Und tatsächlich tun es einige „aus Liebe“ , exakter: um dem Partner oder der Partnerin seine sehnlichen Wünsche zu erfüllen. Wirklich sadistisch oder ausschließlich von „Dark Traits“ durchsetzt, sind wenige – und schon gar nicht unter Liebespaaren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach dir keine Gedanken darüber, wie dich andere in die Schuhkartons ihrer simplen Gedankenwelt einordnen. Wenn du weißt, was du willst und dazu stehen kannst, hast du den ersten Schritt getan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird gefragt,  warum manche Frauen sich in die Rolle der unerbittlichen, dominanten Frau begeben. Solche Fragen mögen andere behandeln. Hier reicht es, zu sagen: Es gibt diese Tendenzen, und sie sind den Personen nicht auf die Stirn geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verweigerungen sind möglich – was dann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht jeder Mensch, der sich sinnliche Schläge wünscht, wird sie auch bekommen. Die Partnerin oder der Partner werden oftmals ablehnen, sich „in so etwas“ einzulassen. Das Merkwürdige: Einige würden selber gerne an Lustschmerzen beteiligt sein – aber nicht aktiv oder jedenfalls nicht mit dir. Zwar sind Frauen, die sich außerhalb der festen Beziehung „behandeln“ lassen, noch in der Minderzahl – aber es gibt sie. Männer tun dergleichen schon lange – und sie sind der unverbrüchlichen Überzeugung, dass ihre feste Partnerin niemals Gedanken an Dominanz hegen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Durchblicken lassen, offen darüber reden oder was denn nun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte auch, dass manche Paare „ganz offen“ darüber unterhalten, welche sinnlichen Schläge oder gar Qualen sie vom anderen gerne empfangen würden. Wieder andere mögen es nicht sagen, sondern schreiben es auf kleine Wunschzettel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und du? Hast du jemals solche Wünsche gehabt? Und wenn ja, wie hast du deinem Partner (deiner Partnerin) verständlich gemacht, dass du den sinnlichen Schmerz entbehrst? Wenn ja, dann empfehle ich, auch noch die nächsten Teile dieser Serie zu lesen. Wenn nein, dann versuche einmal, in deinen Tiefen zu wühlen – und erst, wenn du weißt, was du wirklich willst, rede mit deinem Partner oder deiner Partnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder von euch, der schon versucht hat, mit dem/der Geliebten darüber zu sprechen,  weiß: es kostet Überwindung, das zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Kapitel &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5361-Wie-du-wirklich-ueber-deine-Lustfantasien-reden-kannst-und-warum-es-wichtig-ist.html&quot;&gt;reden wir über das Reden&lt;/a&gt;. &quot;Kommunikation&quot; soll ja Wunder bewirken - aber was ist zu beachten?&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 07:32:00 +0000</pubDate>
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    <category>anlocken</category>
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<category>sadismus</category>
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    <title>Wenn die Stille deine Geheimnisse freilegt</title>
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            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Isidora Fecekazi)</author>
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    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Dieser Artikel wurde der Redaktion zugespielt“. Er handelt von Dominanz, Unterwerfung, Befreiung und Stille. Die Redaktion hat sich zusätzliche Gedanken darüber gemacht, was Leser(innen) „mitnehmen&quot; können und wie „ganz gewöhnliche Partner(innen)&quot; daraus lernen könnten. Der Artikel enthält Meinungen, die nicht überprüft wurden. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die geheimen Gedanken – sollen sie im Nichts verhallen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wagen nicht, mit ihren Partnerinnen oder Partnern über ihre geheimsten Gedanken zu sprechen. Sie befürchten, von ihnen und dem Rest der Welt zurückgewiesen zu werden. Sie verstecken sogar ihre Träume, Fantasien oder Gelüste, gleich, ob sie erfüllbar wären oder nicht. Egal, wie du sie bezeichnest: Es sind Menschen, meist Männer, aber dann und wann auch Frauen, die ihre Gefühle vor den Augen der Welt verbergen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Freiheit, einige Stunden unfrei zu sein  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Menschen können homo- oder heterosexuell sein und alles, was es sonst noch geben mag. Aber sie haben eines gemeinsam: Sie versuchen, sich für wenige Stunden frei zu fühlen,  indem sie sich einengen. Sie besuchen dazu einen Ort, an dem sie abhängig sein können und wo niemand ihr Verhalten bewertet. Zwei wertvolle Stunden, in denen es ausschließlich um sie selbst geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um Erregung und Frustration, Schmerz und Demut, Geständnisse und Beichten. Manchmal geht es um Schläge, Schreie und Tränen. Dann wieder nur um Stille. Lange anhaltende Stille, in der jedes Geräusch zu hören ist und selbst ein Windhauch wahrgenommen werden kann. Die eigene Stimme hebt sich deutlich heraus, kling irgendwie fremd. Die Ohren schärfen sich, die Haut ersehnt Berührungen – egal wo, egal welche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nacktheit in Körper und Psyche &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen wollen solche Erfahrungen nackt, im Halbdunkel und nahezu bewegungslos erleben. Sie haben darin eingewilligt, dass sie keinen Einfluss mehr haben auf das, was nun passieren wird. Alles findet hier und jetzt statt, erschreckend realistisch und doch seltsam irreal. Die meisten kommen nicht, um irgendeine „interessante“ körperliche oder psychische Erfahrung zu machen. Sie haben sich entschlossen, zu sich selbst zu finden, indem sie sich einfach fügen. Manche sagen auch, dass sie sich Unterwerfen. Aber das ist es nicht. Wir unterwerfen uns nicht dem Zahnarzt, wenn er einen kranken Zahn repariert – und dennoch halten wir den Mund für ihn aufgesperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn die Stille Gefühle freilegt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch heute geht es mir um etwas anderes: um die Stille, um das Schweigen. Zwei Menschen sind im Raum. Eine Person wird gelegentlich mit etwas hantieren. Die andere ist dazu kaum noch in der Lage. Sie versucht, aus jedem Geräusch etwas zu schließen, während ihre Augen verbunden sind und der Schweiß über die nackte Haut rinnt. So lange, bis sie damit beginnt, ihren wirren Gefühlen freien Lauf zu lassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Schweigen verstärkt den Druck, sich mitzuteilen – und es bringt Erleichterung. In die Stille brechen Worte ein, die aus deinem Mund kommen, die du von dir aber noch nie gehört hast. Nach und nach befreien sich die Wahrheiten aus dem Gefängnis des „Anstands“. Was sie sagen, was sie fühlen und alles, was sonst aus ihnen herausbricht, bleibt im Raum, ohne Widerhall, ohne Kommentar. Niemand hat es jemals gehört, weder ein Beichtvater noch ein Psychologe und weder ein Lebensberater noch ein Urologe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gedanke zum „Mitnehmen“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du mitnehmen kannst, egal, auf welcher Seite des Lebens du stehst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss alle Gedanken, mit denen du dich sonst beschäftigst. Denk nicht an gestern oder morgen. Das Einzige, was du tun kannst, ist dich auf die andere Person zu konzentrieren, die außer dir im Raum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ob das auch gut für dich ist, wenn du ein Date hast? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redaktion hat sich diese Frage gestellt. Also: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiss die Schweigephase, aber vergiss alles, was bis vor einer Minute durch deinen Kopf ging. Denk nicht daran, wo du in zwei Stunden oder in zwei Monate sein willst. Konzentriere dich ganz auf deinen Dating-Partner oder deine Dating-Partnerin. Rede mit ihr jetzt und hier über das, was du jetzt möchtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kannst du das? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Text wurde von Isidora nachbearbeitet und in verständliches Deutsch übersetzt. Anmerkungen der Redaktion von Sehpferd. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 09:05:00 +0000</pubDate>
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    <category>abhängigkeit</category>
<category>date</category>
<category>dating</category>
<category>fantasien</category>
<category>frauen</category>
<category>nackt</category>
<category>psychologie</category>
<category>unterwerfung</category>

</item>
<item>
    <title>Spannung, Befreiung und Sinnlichkeit durch Rollentausch?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5331-Spannung,-Befreiung-und-Sinnlichkeit-durch-Rollentausch.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4477 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;289&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/rollenwehcsel_und_furcht.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Furcht, die Begierde und der Gewinn beim Rollenswechsel&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Dieser Artikel wendet sich an Frauen und Männer – aber im Grunde sprechen wir von seinem  geheimen Wunsch, beim Sex aus der Männerrolle zu entfliehen. &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist also ein Mann, beweisbar ausschließlich heterosexuell und lebst in einer ganz gewöhnlichen Beziehung mit deiner Freundin oder Ehefrau? Und du bist damit völlig zufrieden? Wie schön für dich - doch in den letzten 30 Jahren hat sich für viele Männer etwas verändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Geschlechterrollen wandeln sich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionellen Geschlechterrollen sind im Wandel. In einigen Fällen hast du das sicherlich schon lange bemerkt. Doch in ein paar anderen Bereichen erscheint dir alles ziemlich exotisch. Teils entsetzt es dich, und teils regt es dich heimlich an. Du hörst, dass viele Frauen und inzwischen auch einige Männer „heteroflexibel“ geworden sind – im Volksmund sagt man wohl „ein bisschen bi“. Vielleicht hast du davon gehört, dass sich inzwischen viele Männer danach sehnen, einmal „wie eine Frau“ behandelt zu werden. Praktisch heißt das für Männer, sich in ihren wollüstigen Fantasien danach sehnen, dominiert zu werden – emotional wie auch körperlich, vor allem aber sexuell. Die Sätze, die dir dazu einfallen, bringst du vermutlich nicht über die Lippen – ja nicht einmal zu Papier. Du wirst sie auch hier nicht lesen, aber es geht dabei um die Umkehr der Geschlechterrollen – durchaus in vulgärerer Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Geschlechterrolle im Tausch &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen hatten über Jahrhunderte hinweg weniger Rechte als Männer – und selbst, als sich die Gesetze änderten, behielten die Männer die Macht. Ja, tatsächlich forderten die Männer in der neuen Zeit immer mehr Demut von Frauen. Fellatio wanderte aus speziellen Bordellen in das Sexleben junger Paare ab und manche Männer forderten von ihren Frauen ein extrem devotes Verhalten ein. „Leicht-BDSM“ wanderte in die Beziehungswünsche ein – aber aus männlichen Machtfantasien ergaben sich ganz andere Konstellationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen tun nicht mehr &quot;alles&quot; aus Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann in den letzten 25 bis 30 Jahren änderte sich dies nicht nur für einige Freigeister und mutige Abweichler, sondern für alle. Zunächst einmal dadurch, dass Frauen nicht mehr „alles“ aus Liebe taten – vor allem aber nicht mehr das, was ihnen eklig oder erniedrigend vorkam. Dann aber auch, indem sie Wünsche äußerten, die sie schon lange hatten, aber unter Verschluss hielten. Anders ausgedrückt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Zuerst verlor der Mann die körperliche und emotionale Kontrolle über die Frau. &lt;br /&gt;
2.	In der Folge versuchten Frauen, die eigene Kraft und die eigene Macht dazu zu nutzen, sich selber neu zu definieren.&lt;br /&gt;
3.	Dann entdeckten sie, dass es durchaus möglich war, eigene sexuelle Forderungen an Männer zu stellen und darauf zu bestehen, sie auch erfüllt zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zeitweilige Unterwerfung als Ziel? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutraler gesagt: Paare begangen damit,  auf sexuelles Gebiet zeitweilig die Rollen zu tauschen – und zwar so, dass die Frau sich mächtiger fühlen konnte, während der Mann sich zeitweilig unterwarf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was du von hier mitnehmen kannst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Paare versuchen heute oft, sexuelle Rollen zu tauschen. Dabei dominiert die Frau, während der Mann sich ihren Vorstellungen unterwirft – immer nach Vereinbarung, aber nicht so, dass der Mann den Sex oder andere körperliche Herausforderungen bestimmen kann. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was davon DICH betreffen könnte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem du so weit gelesen hast, ergeben sich für dich wahrscheinlich fragen - zum Beispiel, warum es dich betreffen könnte, ob es dir nützt und was dabei tatsächlich passiert. Und um eins vorweg zu nehmen: Es geht nicht nur darum, ob der Mann „oben“ oder „unten“ liegt - sondern darum, was er beim Sex aufgibt und neu zulässt. Davon das nächste Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zum zweiten Teil:  &quot;&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5332-Maenner-und-Rollentausch-was-bringt-es-Paaren-ein,-es-zu-versuchen.html&quot;&gt;Was bringt es uns, wenn wir es versuchen?&lt;/a&gt;&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Teil behandeln wir dann eine Variante eines ähnlichen Spiels. Es läuft unter dem Motto ab: &quot;Was gut für die Gans ist, ist auch gut für den Ganter.&quot;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 10:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>devot</category>
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