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    <title>die liebeszeitung (Artikel mit Tag frauen)</title>
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    <description>liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</description>
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    <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 11:01:56 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: die liebeszeitung - liebeszeitung online - für liebe, lust und leidenschaft</title>
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<item>
    <title>Probleme mit der Partnersuche?</title>
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            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Probleme mit der Partnersuche? Warum löst ihr sie nicht einfach? &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe heute einen recht deutlichen Artikel in der Badischen Zeitung gelesen. Dort wird über eine Psychologin berichtet, die eines der Probleme dieser Zeit (ohne oder mit Corona) &lt;a href=&quot;https://www.badische-zeitung.de/von-herzen-wenn-man-sucht-und-nicht-findet--201442366.html&quot;&gt;auf den Punkt bringt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Je höher die Ansprüche sind, desto schwieriger ist die Suche&quot;, sagt Dorothea Fritsch von der Freiburger Psychosozialen Beratungsstelle in Familienkrisen. Da helfe nur, sich klarzumachen, wo man am ehesten Abstriche machen könne in seinen Erwartungen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass solche Sätze eure Herzen nicht gerade höherschlagen lassen. In Frauenzeitschriften steht es schließlich anders. Und überhaupt predigen konservative wie progressive weibliche Berater ansonsten unisono: &lt;em&gt;„Es liegt nicht an dir, wenn du keinen Partner findest!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Doch, es liegt an dir. Aber du kannst es ändern. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Probleme kannst du lösen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Tagen hat mich jemand konsultiert, der wusste, dass ich zu gegen Ende der 1980er-Jahre über Problemlösungen doziert hatte. Ich schreibe euch das in einer Abwandlung, was ich ihm geschrieben habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Es gibt eine allgemeine Theorie der Problemlösungen, und sie ist tatsächlich sinnvoll. &lt;br /&gt;
2.	Allerdings muss es sich dabei um ein Problem handeln, das heißt, du weißt, was jetzt ist und nicht sein soll und das, was sein soll, aber nicht ist. Wenn es sich um ein solches Problem handelt, kannst du es lösen. &lt;br /&gt;
3.	Alles zu belassen, wie es ist, kann keine Problemlösung sein. Du musst bereit sein, etwas zu verändern. &lt;br /&gt;
4.	Die Methode zu verwenden, erfordert ein genaues Hineindenken und etwas Geduld. Ich selbst habe diese Methode erst verwendet, nachdem viele Jahre vergangen waren, seit ich sie erlernte. &lt;br /&gt;
5.	Die Hauptschwierigkeit liegt darin, dein Problem ehrlich zu befragen, um den notwendigen Ist-Soll Vergleich aufzustellen. Wem das nicht gelingt, fängt mit der Methode nicht viel an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer diesen Text kritisch liest, wird feststellen, dass die Methode weder ein Zaubermittel beinhaltet, noch einen Stufenplan zur Selbstveränderung. Notwendig ist nur eine realistische Einschätzung des Problems – deines Problems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich unterrichte heute nicht mehr, sodass dieser Artikel keine Aufforderung ist, mich zu konsultieren – dazu liegt meine „aktive Zeit“ schon viel zu lange zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Probleme zu haben bedeutet, kein Lösungen zu haben &lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Satz, den du über Probleme erfahren kannst, ist dieser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Probleme zu haben, bedeutet keine Lösungen zu haben &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Der Satz klingt recht einfältig, aber er sagt aus, was viele vergessen: Wir alle verfügen aufgrund unserer Existenz als Menschen über die natürliche Fähigkeit, Schwierigkeiten und Abweichungen automatisch zu bearbeiten. Haben wir Probleme, dann hat die &lt;em&gt;Automatik der Lösungen&lt;/em&gt; versagt. Da Einzige, was wir dagegen wirklich tun können, ist, sie wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Idee zur Problemlösung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage einfach vor, dass du dir selbst mindestens zwölf besser mehr) Fragen über deine Situation ausdenkst, die vorzugsweise mit „Was“, „Wie“, „Welche“ eventuell auch „Wo?“ oder „Wann“ beginnen. Sie sollten sich also „offen“ beantworten lassen. Das ist deine Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beantworte sie dir selbst aus der linken Seite eines Heftes. Ich nenne mal naseweis eine Frage: „Wie schlafe ich jetzt?“ Nun brauchst du noch mindestens 11 weitere Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du damit fertig bist, geht es darum, was sein soll – es ist das, was du dir wünscht, entbehrst oder jedenfalls nicht hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du damit fertig bist, finde den Unterschied heraus. In ihm liegen die Puzzlesteine deines Problems. Nun bräuchtest du sie im Grunde nur noch zu bewerten, was dir an alldem am wichtigsten ist. Damit hast du dein Problem gelöst, aber natürlich noch keinen Partner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun weißt du, worauf du wirklich achten könntest, wenn du demnächst ein Date hast, und was du gegebenenfalls vernachlässigen könntest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder mit anderen Worten: Wenn dein Problem war, zu viel zu wollen, dann weißt du jetzt, wohin du deine Prioritäten setzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles klappt, hast du dein Problem gelöst.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 27 Apr 2021 15:59:00 +0000</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>date</category>
<category>frauen</category>

</item>
<item>
    <title>Wo beginnt &quot;eheliche Untreue&quot;? </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/3824-Wo-beginnt-eheliche-Untreue.html</link>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Honey Bunny)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/ehefessel.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1151 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;357&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/ehefessel.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ist der Gedanke schon ein Seitensprung? &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Von einer Treuetesterin hörte ich, dass ihr Auftraggeber bestimmt, was er für Treue oder Untreue hält. Nur Gedanken sind in diesem Fall noch frei. Wir werden sehen, dass selbst diese bereits als &lt;em&gt;„Untreue“&lt;/em&gt; bezeichnet werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Harte Treue und schwammige Formulierungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, „Treu zu sein“ kommt nicht nur in Traureden vor, sondern ist fest in unser Gesellschaftssystem integriert. Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist der Meinung, Treue sei die Eigenschaft, nicht mit fremden Personen Geschlechtsverkehr zu suchen oder gar zu haben. Zwar sind die Statistiken dazu „wachsweich“ aber dennoch wird klar erkennbar, dass beständige, nicht zufällige außereheliche Beziehungen am meisten zählen. Auch Seitensprünge, die aus spontanen Begegnungen entstanden sind (ONS), werden ähnlich bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rote Ampel auch bei virtueller Lustbefriedigung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich dafür interessiert, eventuell derartige Begegnungen einzugehen, sieht ebenfalls sogleich die „rote Ampel“. Der Kontakt zu Telefonsex-Anbietern, also die rein virtuelle Lustbefriedigung mithilfe von Cam-Girls wird ebenfalls als „Untreue“ angesehen. &lt;br /&gt;
Etwas gelassener sehen die Frauen und Männer bei Befragungen lediglich Aktivitäten, die weder zu echten noch zu virtuellen Sexkontakten führen. Ein Beispiel dafür ist der Flirt, der aber immerhin noch bei 46 Prozent der befragten Frauen als Untreue angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht einmal Gedanken sind frei&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt haben Frauen recht merkwürdige Vorstellungen über die Treue der Männer, während sie ganz offensichtlich die eigene „Untreue“ als weniger relevant bewerten. Bedenklich wird es für Frauen sogar schon dann, wenn sich Männer ihre lustvollen Anregungen aus der Fantasie ausborgen, statt sie aus dem Verhalten der Partnerin zu schöpfen. Beinahe die Hälfte der Frauen empfand dies als „Untreue“, und bei Strip-Shows waren es noch 42 Prozent. Lediglich Pornografie hat ihren Schrecken verloren: Nur noch 20 Prozent der Frauen empfanden dies als Untreue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Muss Treue &quot;getestet&quot; werden? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchen Frauen reicht nicht aus, die „Treue“ eines Mannes zunächst als „selbstverständlich“ hinzunehmen. Für sie ist „Untreue“ bereits gegeben, wenn ein Mann weitere weibliche Kontakte hat, mit ihnen chattet oder flirtet. Es reicht diesen Frauen auch nicht, dass sich der Mann momentan sexuell ganz auf sie konzentriert. Und um dies zu überprüfen, können sie einschlägige Detekteien beauftragen, die dann professionelle Verführerinnen als Lockvögel aussenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich ist dabei dreierlei: Einmal der niedrige „Einstieg“, denn wo die „Untreue“ Beginnt, legt die Kundin (Klientin) fest – es kann sich durchaus um einen harmlosen Flirt handeln. Zum anderen ist erstaunlich, dass die Lockvögel „frei in der Wahl ihrer Mittel“ sind – sie können also heftig provozieren. Und zum Dritten fällt auf, dass eben diese Lockvögel angeblich nicht über einen Kuss „hinausgehen“ – was letztlich heißt: Vor der Hoteltür ist Schluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist eine provozierte Untreue schon ein &quot;Charaktermangel&quot;? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Treue erzwingbar? Kann sie durch Lockvögel verifiziert oder falsifiziert werden? Welche Verführungskünste gelten als „unwiderstehliche Provokation“? Und trauen sich Männer mittlerweile wirklich, zu einer verführerischen und bereitwilligen Frau „Nein“ zu sagen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde geht diese Frage nicht nur an Männer – aber sie gelten eben als „notorische Ehebrecher“ – selbst dann, wenn sie niemals vorhatten, einer Dame in ein Hotelzimmer zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Herkunft unbekannt, vermutlich Deutschland, 1920er Jahre &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wir haben teilweise Zahlenwerke von PARSHIP via &lt;a href=&quot;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/303637/umfrage/umfrage-in-deutschland-zum-thema-fremdgehen/&quot;&gt;Statista&lt;/a&gt; verwendet. Möglicherweise sind diese Daten nicht mehr aktuell oder repräsentativ genug, um sich ein zutreffendes Bild zu machen.&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zum Thema &quot;was ist für mich Untreue?&quot;  wurde gerade von &lt;a href=&quot;https://www.presseportal.de/pm/55165/4745560&quot;&gt;ElitePartner&lt;/a&gt; veröffentlicht. Die neue Studie liegt, wie auch die hier verwendete, im Rahmen dessen, was bei solchen Erhebungen behauptet wird, enthält aber abweichende Zahlen. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Mon, 26 Oct 2020 16:24:00 +0000</pubDate>
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    <category>ausziehen</category>
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<category>dreier finden</category>
<category>fantasien</category>
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</item>
<item>
    <title>Das Geschlecht – was ist eigentlich „heterosexuell“ wirklich?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5473-Das-Geschlecht-was-ist-eigentlich-heterosexuell-wirklich.html</link>
            <category>anders denken </category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4527 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;926&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/erotische_ausstrahlung_bi.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine männliche SIE oder ein verkappter ER?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sich zur „Heterosexualität“ zu bekennen, ist eine Zeiterscheinung, die noch relativ jung ist. Früher bekannte man sich bestenfalls zur Homosexualität, eventuell noch zur einer gewissen Bi-Neigung. Meist geschah dies in den ersten beiden Dritteln des 20. Jahrhunderts noch „hinter vorgehaltener Hand“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wissenschaftler vergeben Etiketten - auch &quot;Heterosexuell&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Heterosexualität“ stammt aus der Wissenschaftssprache. Die vereinfachte Begründung: &lt;em&gt;Wenn es Menschen gibt, die sich zur Homosexualität bekennen, dann bezeichnen wird den überwiegenden „Rest“ einfach mal mit „Heterosexuell“. &lt;/em&gt;Hintergrund ist auch, dass die „soziale korrekte“ Sprache einfach nicht erlaubt, die anderen als „normal“ zu bezeichnen, weil dies Homosexuelle als „unnormal“ ausgrenzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegner des Etikettierungswahns werden als &quot;Heteronormativ&quot; abgestempelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar – wer solche Gedanken überhaupt äußert, der wird dann auch schnell als „Heteronormativ“ angesehen. Die Menschen, die so etikettiert werden, gelten als Feinde der LGBT-Bewegung – auch wenn sie damit nur das wiedergeben, was die Natur als Standard gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal sind wir alle (bei wenigen Ausnahmen) „sexuelle Wesen“, das heißt, wir haben das Bedürfnis, uns sexuell zu entfalten. Das besagt nicht, dass wir irgendwelchen „Normen“ entsprechen. Auch Menschen, die merkwürdige Vorstellungen von „inniger Freundschaft“ haben oder gar wundersame sexuelle Praktiken bevorzugen, gehören dazu. Ein Teil will Lüste, Wonnen, Zärtlichkeiten und intensivere sexuelle Beschäftigungen ausschließlich mit Männern erleben – ein anderer Teil ausschließlich mit Frauen. Ein dritter Teil lebt die „Lust an sich“ und vergnügt sich mit jeder Person, die dazu anregt, es gibt noch weitere Differenzierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mit besonders attraktiven Körpern, aber auch solche, die bestimmte Praktiken besonders wirkungsvoll einzusetzen verstehen, sind oft für beide Geschlechter interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage „mit wem will ich meine Lüste in der Tiefe kennenlernen“ ist die Frage, dien sich sinnlich orientierte Menschen stellen. Sie ist nicht deckungsgleich mit der Frage: „Mit welchem Menschen will ich leben und alt werden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen, die jemals darüber nachgedacht haben, entscheiden sich früher oder später für die Person, mit der sie leben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin Hanne Blank schrieb im letzten Kapitel ihres Buches darüber, ob ein Paar die gemeinsame Heteroflexibilität offenbaren sollte. Als Antwort gab sie „es kommt darauf an, wer fragt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde geht es niemanden etwas an. Menschen sind sexuell. Manche haben eindeutige Präferenzen, andere nicht. Manche freuen sich darüber, andere leiden darunter, sexuelle Wesen zu sein. Ohne Grund sollte sich niemand das Etikett „&lt;a href=&quot;https://lexikonliebe.de/doku.php?id=heterosexuell&quot;&gt;Heterosexueller&lt;/a&gt;“ überstülpen lassen. Es gibt wirklich geeignetere Bezeichnungen für Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Literatur: &quot;Straight&quot; von Hanne Blank, Boston 2012&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 08:48:00 +0000</pubDate>
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    <category>frauen</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Ganz gewöhnliche Gespräche können zu Beziehungen führen</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5472-Ganz-gewoehnliche-Gespraeche-koennen-zu-Beziehungen-fuehren.html</link>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4526 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;537&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/beziehungen_kommunikations_start.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Situation - zuerst Offenheit erzeugen &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das Leben mit Frauen ist nicht einfacher geworden. Allerdings ist das Leben ohne Frauen auf Dauer auf Dauer auch nicht zufriedenstellend. Was rät man also einem sogenannten „heterosexuellen“ Mann, um mit Frauen zu kommunizieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht das, was du denkst …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fünf Punkte, um ein offenes Gespräch mit Frauen zu führen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;1.	Betreibe eine „ganz normale“ Kommunikation mit Frauen. Vermeide den Versuch, sie so anzusprechen „wie man eine Frau anspricht, die man erobern will“. &lt;br /&gt;
2.	Sei ein guter und aufmerksamer Zuhörer. Achte also nicht nur auf das, was die Frau sagt, sondern auch, wie sie es sagt. &lt;br /&gt;
3.	Vertiefe das Gespräch, statt es „flach zu halten“. Die „Ecken und Kanten“ einer Person findest du nur heraus, wenn du die Gespräche ausweitest. &lt;br /&gt;
4.	Fürchte dich nicht davor, dass es unterschiedliche Meinungen, Gewohnheiten oder Vorlieben geben könnte. Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn zwei Menschen absolut gleiche Interessen hätten.&lt;br /&gt;
5.	Wenn du klare Vorstellungen über Beruf, Karriere, Wohnort, oder die Ausgestaltung deines sozialen und kulturellen Lebens hast, dann rede darüber. Frage die Frau danach, welche Ideen sie dazu hat.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche stets, die Gespräche zu lenken. Dann kannst du sie einerseits sachlicher, andererseits gefühlsbetonter führen. Solange die Frau darauf eingeht, bekommst du interessante Informationen darüber, ob eine gemeinsame Zukunft möglich ist – oder welche Wünsche sie sonst an dich hat.&lt;br /&gt;
Mehr brauchst du nicht. Es ist niemals sicher, ob ein Date oder eine Zufallsbegegnung zu einer Beziehung führt. Wenn die Frau Nähe, Zärtlichkeit oder Sex von dir will, wird sie es dir sagen. Alles andere, was sie sich mit dir vorstellen könnte, erfährst du bei einem zweiten Date.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Theorie lies einfach &lt;a href=&quot;https://realfeelingspro.de/index.php?/archives/98-Wie-durch-Kommunikation-die-Wirklichkeit-entsteht.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;P.S.: Die Idee aus dem Repertoire des sehpferd-teams ist für alle Arten von Beziehungen geeignet. Dieser Artikel soll ab er vor allem Männer ansprechen. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 13:32:00 +0000</pubDate>
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    <category>beziehungen</category>
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<category>frauen</category>
<category>sex</category>
<category>sex. kommunikation</category>
<category>zuhören</category>

</item>
<item>
    <title>Haben Frauen wirklich Lust, auf der Resterampe zu suchen?</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5471-Haben-Frauen-wirklich-Lust,-auf-der-Resterampe-zu-suchen.html</link>
            <category>anders denken </category>
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            <category>partnersuche und beziehungen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4525 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;579&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/20_minus_augenhoehe.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;20 Jahre Altersunterschied und doch auf Augenhöhe?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Frauen über 50 beschweren sich bisweilen darüber, dass es keine „geeigneten Männer“ für sie gibt. Anderseits wehklagen viele „junge“ Männer über 30 darüber, dass es für sie keine Frauen mehr gibt. Der „Markt“ scheint leer gefegt zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Menschen, die sich als „Experten“ ausgeben, habe die Theorie dahinter aufgestellt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Den vielen weiblichen Akademikern eines Jahrgangs stehen nicht genügend Männer der gleichen Bildungsstufe gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer suchen selten nach Frauen, die klüger sind als sie sie selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebildete oder gut verdienenden Männer werden auch von Nicht-Akademikerinnen begehrt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klischees über Frauen und Männer? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles mag stimmen. Aber findest du dich darin wieder? Die Frage ist doch: Was kannst, was willst du tun, um dagegen zu steuern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings höre ich oft von Frauen, dass alle Männer, die noch zu haben sind, zu den nicht-ehebereiten Menschen gehören. Entweder, weil sie ein sexuelles Vergnügen suchen oder weil und weil man ihnen nicht „auf Augenhöhe“ begegnen kann – in vulgo: Sie sind Bildungs- und Kulturbanausen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Männern höre ich anderseits, dass Frauen immer mehr „Ansprüche“ im Gepäck haben. Werden sie nicht alle erfüllt, so weigern sich Frauen, die Beziehung zu vertiefen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein neuer Umgang mit den Suchenden  - Zweisamkeit ausprobieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können wie als Staat, Gesellschaft oder als Einzelperson mit diesem Umstand umgehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist eigentlich klar: variabler werden – also danach zu suchen, was ihr an einem Menschen am meisten schätzt. Und dabei jene zu meiden, mit denen ihr gar nicht zurechtkommt. Dazwischen ist ein weites Feld – zum Ausprobieren. Egal, was eure Eltern oder Großeltern für richtig hielten – ich empfehle, den Weg in die Zweisamkeit selber zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wäre es, zunächst ein paar Grundbedürfnisse miteinander zu teilen? Meinetwegen, um sich selbst zu feiern, den/die andere(n) zu feiern, miteinander etwas zu unternehmen und klar – auch mal wieder Sex zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche von euch sagen jetzt: Eine „schräge Beziehungen will ich niemals.“ Das ist dann eine persönliche Entscheidung. Aber dahinter steht auch immer die Frage: „Was wäre, wenn du es versucht hättest?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt alle Varianten: Akademikerin und Handwerker (auch umgekehrt) jünger und älter, lebenserfahren und lernbegierig. Sehr verkürzt, aber wahr: Jeder und jede, der/die dich emotional bereichert, ist ein Gewinn.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>akademikerinnen</category>
<category>beziehungen</category>
<category>frauen</category>
<category>sex</category>

</item>
<item>
    <title>Ein guter Bock stinkt auch ... und andere Mythen </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5470-Ein-guter-Bock-stinkt-auch-...-und-andere-Mythen.html</link>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktionsteam sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Ein guter Bock stinkt auch&lt;/em&gt; ... ist das mehr als ein Friseurspruch aus den späten 1970er-Jahren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag sein. Aber es ist angeblich auch die allerneuste Version, etwas aus sich zu machen, was man nicht ist. &lt;em&gt;Einen Mann, der die Frauen von den Bäumen abpflückt wie die Äpfel.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter im Jargon der späten 70-er? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, mitten hinein in die Gegenwart, in die Welt der Menschen, die an „Social Media“ hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Masche in &quot;Social Media&quot; - Du musst nur ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist ja die Masche „Sie müssen nur“, wenn du alle Frauen haben willst – erst musst du „nur“ den ganzen Mist lesen, der darüber geschrieben wird. Dann musst du „nur“ ein überteuertes Buch kaufen oder ein entsprechendes „Seminar“ besuchen. Und dann … wird dir klar, dass du eine Menge mehr tun musst. Das Übliche: Sport ohne Ende, täglich am Gehirn arbeiten, um „Verbesserungen“ deines „Selbst“ zu erreichen … und … und. „Selbst-Gehirnwäsche“ sozusagen, Sie ist nur schwer durchzuhalten, vor allem, wenn die Erfolge ausblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wahrheit: die guten Frauen bleiben dieselben  - und deine neue Masche kommt selten an &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob du dann Erfolg „bei Frauen“ hast? Ich verrate dir etwas: Die Frauen, die du erreichen kannst, bleiben gleich. Und dein „getürktes Selbst“ gefällt nur den Frauen, die sich selbst auch längst mit einem inneren Zombie-Kostüm ausgestattet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit gelesen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Stinkt ein guter Bock wirklich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Pheromone. Das sind die Stoffe, die  Winzer in ihren Reben einhängen, um liebestolle Männchen des Traubenwicklers anzulocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen ist die Wirkung zweifelhaft – doch dies ändert nichts an der Meinung, dass „nicht zu duschen“ über den Schweiß mehr Pheromone an die Frau bringt. Die werden dort angeblich dankbar aufgenommen – wie schon gesagt: ein guter Bock stinkt auch. Wer daran glaubt, der betreibt vor einem Date angeblich pheromone-maxxing. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warmer männlicher Schweiß, gerade eben ausgestoßen, soll auf manche Frauen attraktiv wirken. Er enthält übrigens kaum Zersetzungsprodukte, die für den Gestank zuständig sind. Alter, kalter und chemisch zersetzter Schweiß hingegen wird von dem meisten Menschen (nicht ausschließlich Frauen) als ekelhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und … es wurden wirklich Experimente durchgeführt, auf denen der Name „Wissenschaft“ steht. Allerdings wurde mit frisch gezapftem Schweiß (genauer gesagt: mit seinen Extrakten) geforscht.  Merkwürdigerweise werden in einschlägigen Wissenschaftsmagazinen nur selten genauen Bedingungen und vor allem keine verlässlichen Ergebnisse mitgeteilt. Da mag teilweise daran liegen, dass die einschlägigen Forschungen großenteils dem vorigen Jahrtausend entstammen. Die meisten Artikel darüber auch - doch das &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/2574-Dating-die-Schnueffel-Alternative.html&quot;&gt;Thema&lt;/a&gt; wird immer wieder aufgebacken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun? Männer, ihr seid das beste Exemplar von euch selbst, wenn ihr das meiste, was ihr tut, aus vollem Herzen tut. Mit dem Selbstbewusstsein, das ihr in euch entdeckt habt und den Schwächen, die euch bewusst sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Herkunft der Informationen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Informationen über das, was in den Netzwerken verbreitet wird, habe ich, wie so oft, dem &quot;&lt;a href=&quot;https://www.derstandard.at/story/3000000337658/maenner-duschen-sich-nicht-mehr-vor-einem-date-sie-betreiben-jetzt-pheromone-maxxing&quot;&gt;Standard&lt;/a&gt;&quot; entnommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wurde von mir ein Online-Artikel über Pheromone im &quot;Spektrum&quot;, gelesen &quot;&lt;a href=&quot;https://www.spektrum.de/news/maennerschweiss-macht-frauen-gluecklich/616776&quot;&gt;spektrum.de&lt;/a&gt;&quot;, der 2003 geschrieben wurde.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 09:22:00 +0000</pubDate>
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    <category>brainwashing</category>
<category>date</category>
<category>frauen</category>
<category>kritik</category>
<category>pheromone</category>
<category>pheromone-maxxing</category>
<category>presse</category>
<category>stinken</category>
<category>wissenschaft</category>
<category>wissenschaftskritik</category>

</item>
<item>
    <title>Wenn du Ansprüche an deine künftigen Partner(innen) hast …</title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/5467-Wenn-du-Ansprueche-an-deine-kuenftigen-Partnerinnen-hast.html</link>
            <category>harte fakten statt verwirrung</category>
            <category>lifestyle, psycho und so</category>
            <category>partnersuche und beziehungen</category>
            <category>Wissenschaft im Zwielicht </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:4480 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;115&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/sehpferd_sign_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Kurzfassung für Dich, wenn du es eilig hast - für alle ab 25 ...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Beginne damit, dich selbst kennenzulernen.&lt;br /&gt;
-	Wenn du „Ansprüche“ an andere hast, denke daran, dass die andere Seite auch Ansprüche haben könnte. &lt;br /&gt;
-	Überleg dir also, ob du deine Ansprüche durchsetzen kannst. &lt;br /&gt;
-	Wenn du immer noch „Ansprüche“ anmelden willst, orientiere dich am Partnermarkt, ob sie durchsetzbar sind. &lt;br /&gt;
-	Wenn nicht, hör auf, dich mit „Dating“ herumzuquälen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du über 25 bist, wirst du an dem gemessen, was du bereits erreicht hast. Das heißt, du solltest schon voll im Berufsleben stehen und eine gewisse Selbstständigkeit erreicht haben. Wenn du studierst, sollte das Ende des Studiums in Reichweite sein. Von dir werden darüber hinaus geistige, emotionale und soziale Eigenschaften erwartet – zumindest aber eine gewisse Reife. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass dir nichts „einreden“, weder von Frauenzeitschriften noch von Männermagazinen. Meide das „Wissen“ der sozialen Netzwerke ebenso wie die Sprüche des Volksmunds oder die öffentlich verbreiteten psychologischen Ratschläge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon gesagt … beginne damit, dich selbst zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr bei  &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2201-Zwei-Wahrheiten-ueber-die-Suche-nach-Liebe-aus-professionellem-Munde.html&quot;&gt;Sehpferd&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 11:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>andere</category>
<category>anspruch</category>
<category>ansprüche</category>
<category>frauen</category>

</item>
<item>
    <title>Das Haus der Frau Berkley und der Herr Ashbee </title>
    <link>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4736-Das-Haus-der-Frau-Berkley-und-der-Herr-Ashbee.html</link>
            <category>lust und begierden</category>
            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
    <comments>https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4736-Das-Haus-der-Frau-Berkley-und-der-Herr-Ashbee.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Eine mehrteilige Betrachtung über Wahrheiten und Mythen um die &quot;englische Erziehung&quot; und die Lust an erotischen Schlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;#9200; Zu diesem Artikel gibt es eine neue, erweiterte  Version auf &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2191-Was-ist-wahr-an-der-Geschichte-um-Frau-Berkley-und-ihr-Bordell-in-London.html&quot;&gt;sehpferd&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dritter Teil: Das Haus der Frau Berkley und der Herr Ashbee  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Das Bordell der Theresa Berkley wurde von ihr vermutlich zwischen 1820 und ihrem Tod im Jahr 1836 betrieb. Im Jahr 1828 soll es ihr gelungen sein, ein neues Möbel für ihr Etablissement zu entwickeln, das man später das „Berkley Horse“ nannte. Neben ihren Fähigkeiten als Geschäftsfrau und Gouvernante soll es maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg des Bordells beigetragen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die mysteriösen Geheimnisse der Frau Berkley &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Frau Berkley, wie wir sie heute lesen, wurde allerdings erst weit nach ihrem Tod im Jahr 1836 geschrieben. Nachdem ihr Bruder, ein Missionar, das Erbe aus moralischen Gründen ausschlug, fiel es an Berkleys Hausarzt Dr. Vance, der sich allerdings später weigerte, das Erbe zu verwalten. Soweit scheint es sich um Fakten zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bücher, Bilder und Fantasien um das Leben der Frau Berkley &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab hier beginnt die Fantasie Wellen zu schlagen. Denn besagter Dr. Vance behielt angeblich Frau Berkleys Korrespondenz. Und die war in jeder Hinsicht spektakulär, weil es ja nicht einige „unbekannte Perverse“ waren, die das Etablissement besuchten, sondern hohe Beamte, Geschäftsleute und Adlige. Man konnte sich vorstellen, was passiert wäre, hätte Dr. Vance diese Briefe tatsächlich besessen oder gar öffentlich gemacht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem die mysteriöse Kiste mit den Briefen offenbar verschwunden war, fand sich angeblich ein Schriftsteller, aus dessen Feder die gesamte Legende entwickelt wurde. Dabei spielte auch ein Buch eine Rolle, nämlich die „Venus School Mistress“. Auch diese Annahme erwies sich als falsch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In die Welt gebracht wurde der Mythos von dem Schriftsteller Henry Spencer Ashbee (Pseudonym: Pisanus Fraxi), (1834 – 1900), der im Jahr 1877, also etwa 40 Jahre nach dem Ableben von Mrs. Berkley und fast 50 Jahre nach dem Erscheinen der Ausgabe des Buches, die Legende begründete.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die angeblichen  „Memoiren“ der Theresa Berkley &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in den Schilderungen Ashbees auffällt, ist eine gewisse Doppeldeutigkeit. Einerseits schreibt er, dass die Memoiren der Theresa Berkley niemals veröffentlicht wurden, andererseits behauptet er aber auch, dass in diesen Memoiren eine Abbildung enthalten gewesen sie, die ihre Erfindung, das „Berkley Horse“ zeigte. Und er behauptete zudem, dass es eine ganz ausgezeichnete Abbildung des „Berkley Horse“ in einer der Ausgaben der „Venus School Mistress“ gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither kursiert das Gerücht, das auf Ashbee zurückgeht, in zahllosen Schriften weiter – und es wird ständig aufs Neue abgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Buch - die Venus School Mistress &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie auch immer - die Geschichte der Memoiren von Frau Berkley ist frei erfunden. Werfen wir kurz einen Blick auf das Buch, das häufig als die „Memoiren der Berkley“ bezeichnet wird. Es ist eine relativ belanglose erotische Schrift, die dem Zeitgeist entsprach: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Venus School Mistress; or, Birchen Sports. By R. Birch.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/v_schcool_mstrs.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4214 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;377&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/v_schcool_mstrs.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Titel der Ausgabe von 1917&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Ausgabe von ca. 1810 ist möglicherweise die älteste, aber es soll eine zweite Ausgabe von 1820 geben, in der „vier Abbildungen“ enthalten sind. Zehn Jahre später gab es eine weitere Ausgabe unter dem gleichen Titel, die sich angeblich auf eine ältere Ausgabe bezog, diesmal eine von 1788. In der Ausgabe von ca. 1830 (1938) soll auch das „Berkley Horse“ zu sehen sein – mit Mrs. Berkley einer Frictrice und dem Berkley-Horse. Darauf kommen wir noch. Wer an der Geschichte des Buches interessiert ist, sollte den folgenden Abschnitt lesen. Er wirft viel Licht auf die Praxis der Veröffentlichung erotischer Schriften im frühen 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu existiert folgende fast genau zutreffende Original-Recherche über den Ursprung (gekürzt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Venus-Schulmeisterin; oder Birchen Sports. Von R. Birch, übersetzt aus Manons Memoiren. Gedruckt für Philosemus und verziert mit einem schönen Druck. Preis 10 Schilling, 6 Pence. Wahrscheinliches Erscheinungsdatum 1808 bis 1810…. Es gibt eine weitere Ausgabe von ca. 1820, „mit 4 farbigen Tafeln“.Um 1830 druckte Cannon das Werk mit dem Titel &quot;Venus School Mistress; or Birchen Sports. Es wurde im Titel als ein „Nachdruck der Ausgabe von 1788“ bezeichnet und mit einem Vorwort von &lt;em&gt;Mary Wilson&lt;/em&gt; eingeleitet, das einige Hinweise auf Mrs. Berkley enthielt. London: „Gedruckt von John Ludbury, Nr. 256, High Holborn. Es enthielt fünf oder sechs faltbare farbige Tafeln und ein Frontispiz (nicht faltbar), die „Das Berkley-Pferd“ darstellt. W. Dugdale gab um 1860 eine Ausgabe mit Titeln wie oben heraus. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Preis betrug also 10 Shilling und sechs Pence, was etwa dem heutigen Gegenwert von 75 GBP entsprach, ein Frontispiz (der Bildertitel) befindet sich dabei auf der zweiten, dem Titelblatt gegenüberliegenden Seite). Weitere Ausgaben erscheinen angeblich 1917 und das ging immer so weiter - stets wurde behauptet, man drucke die Ausgabe von 1788 nach. Als das Vorwort der angeblichen von &lt;em&gt;Mary Wilson&lt;/em&gt; dazukam, hieß es irgendwann „der verstorbenen Mrs. Berkley“, jedenfalls in der Ausgabe von 1917 (Nachdruck), die ich einsehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/vorwort_1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4213 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;781&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/vorwort_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wann auch immer der Text geändert wurde - die Jahreszahl 1788 im Titel ist falsch&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Täuschungen und Verwirrungen um Mary Wilson&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist dabei, dass die Täuschungen mit dem Manuskript noch weitergingen. Die angebliche „Mary Wilson“, die ebenfalls als Bordellwirtin klassifiziert wurde, wird nämlich als Autorin eines sehr ähnlichen Buches genannt, „The Spirit Of Flagellation. Es wurde als „gedruckt und herausgegeben von Mary Wilson“ deklariert und enthält auch das gleiche Vorwort. Das Original soll angeblich von 1827 stammen, aber 1830 ist ebenfalls möglich. Jedenfalls wurde die Neuauflage angeblich 1892 veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie soll mit folgendem Text beworben worden sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Da die meisten Werke zu diesem Thema vergriffen und äußerst selten sind, beabsichtige ich, sie in schneller Folge in einer Reihe von Bänden zu ersetzen, die mit der Gegenwart einheitlich sind. Herren, die eine Gouvernante benötigen, oder Damen, die in diesen Zweig der eleusinischen Mysterien eingeweiht werden möchten, können vertraulich mit den notwendigen Informationen versorgt werden, indem sie mit mir über die Buchhändler oder andere Agenten kommunizieren, die ihnen diese Arbeit liefern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Wilson.&lt;br /&gt;
1. Mai 1892.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um eine wirkliche, möglicherweise aber auch fiktive Bordellwirtin, deren Etablissement ihre Glanzzeit angeblich zwischen 1815 und 1830 hatte und die mit ähnlichen Attributen beschreiben wurde wie Frau Berkley. Auch diese „Information“ stammt von Ivan Bloch (nach Ashbee). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ashbee und eine zweideutige Information &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jedenfalls behauptete Ashbee, auf der Frontispiz der &lt;em&gt;„Venus School Mistress“&lt;/em&gt; habe es eine Abbildung gegeben, die Frau Berkley, ihr wundersames Möbel, einen darauf festgebundenen Mann und eine &lt;em&gt;Frictrice&lt;/em&gt; zeige. Ashbee selber schrieb dann allerdings:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es gibt eine Darstellung in Mrs. Berkleys Memoiren. Sie zeigt einen Mann, der sich völlig nackt auf dem Chevalet befindet. Eine Frau sitzt auf einem Stuhl genau darunter, mit entblößtem Busen, Bauch und Schambereich und beschäftigt sich mit seinem Embolon, während Mrs. Berkley mit einer Rute auf sein Hinterteil einschlägt. Die weibliche Rolle als Frictrix nahm sich Miss Fisher, als Vorbild. Sie war eine schöne, große, dunkelhaarige Frau, an die sich jeder erinnern müsste, der in diesen Tagen die Charlotte Street besuchte. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie der Mythos zementiert wurde&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beschreibung der angeblichen Illustration in den „Memoiren“ ist heute noch in jedem Artikel zum Thema zu lesen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es gibt eine Abbildung in Mrs. Berkleys Memoiren, die einen beinahe nackten Mann darauf zeigt. Eine Frau sitzt in einem Stuhl direkt darunter, Hintern, Bauch und Scham entblößt, die den Mann mit der Hand befriedigt während Mrs. Berkley seine Rückseite mit Birkenruten bearbeitet. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wer dem Text glaubt, muss annehmen, dass Herr Ashbee tatsächlich die Memoiren der Theres Berkley gelesen habe, von denen er andererseits bestreitet, dass sie jemals veröffentlicht wurden. Und so beginnt die Legende vom „Berkley Horse“ tatsächlich mit Spencer Ashbee – aber sie endet nicht damit. In seinem Buch „Das Geschlechtsleben in England“ schreibt „Dr. Eugen Dühren“ (Der Arzt und Sexualwissenschaftler Iwan Bloch): &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Pisanus Fraxi ließ (das Bild) in seinem „Index Librorum Prohibitorum“ reproduzieren. Nach dieser Reproduktion wurde das Bild wiederholt bei Hansen („Stock und Peitsche)“ und Eulenburgs „Sadismus und Masochismus“ (veröffentlicht.) Man findet das Chevalet auch auf modernen Flagellationsbildern. In Paris soll es währen der Weltausstellung von 1900 praktische Verwendung und viel Anerkennung bei Lebemännern gefunden haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Iwan Bloch ein angesehener Arzt war, zweifelte später niemand mehr daran, dass beides Realität war – die Memoiren einerseits und das „Berkley Horse“, so wie es Ashbee gesehen haben wollte, andererseits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Klappleiter im Luxusbordell? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was uns nun noch fehlt, ist die Idee zur Zeichnung des angeblich „echten“ Berkley Horse, und wir finden sie erstaunlicherweise ebenfalls bei Iwan Bloch (wieder nach Ashbee):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die kuriose Einrichtung ihres Geschäftes bestand aus einer zusammenklappbaren Leiter, aus Riemen, Birkenruten, (und) Stechginsterbesen … (Die jungen Frauen) wurden auf verschiedene Weise flagelliert … (und) manchmal wurden sie an die Leiter gebunden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Diese Informationen stammen offensichtlich aus der Presse, weil die Betreiberin der „Akademie der Züchtigungen“, eine gewisse Sarah Potter, (auch Sarah Stewart genannt) angezeigt wurde. Ihre Gerätschaften landeten beim „Westminster-Polizeigericht“, und es ist überliefert, dass „die Öffentlichkeit davon erfuhr.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Vorfall stammt allerdings (laut Bloch) aus dem Jahr 1863 – fällt also ungefähr in die Zeit von Ashbees Recherchen, was erneut Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit nährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Welchen Apparat hatte Frau Berkley wirklich erfunden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer all dies gelesen hat, wird sich nun fragen: Wie hätte denn Frau Berkleys Erfindung „wirklich“ aussehen können? Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Größer, höher, schwerer und dennoch flexibler. Wie er allerdings „genau“ aussah, wissen auch wir nicht - aber es gibt durchaus Hinweise. Und davon nun in der vierten Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quellen (unter anderem):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art and Popular Culture: &lt;a href=&quot;http://www.artandpopularculture.com/Sexual_Life_in_England:_Past_and_Present&quot;&gt;Sexual LIfe in England&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4734-Die-lustvollen-Strafen,-Frau-Berkley-und-ihr-geheimnisvolles-Pferd.html&quot;&gt;Körperstrafen und Definition&lt;/a&gt; - Körperstrafen (Definitionen) &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4735-Eintauchen-in-die-Viktorianische-Zeit-Adel,-Buergertum,-Fassade-und-Bordelle.html&quot;&gt;Die viktorianische Zeit und das 19. Jahrhundert &lt;/a&gt; Adel, Bürgertum, Fassaden. &lt;br /&gt;
Das Bordell der Frau Berkley und die einzige Quelle dafür bei Ashbee (hier)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4737-Die-Legende-vom-Berkley-Horse-oder-ein-Flagellationsbordell-innovativ-moeblieren.html&quot;&gt;Das angebliche „Berkley Horse“&lt;/a&gt; - ein Möbel für ein Bordell.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4738-Ein-Nachtrag-zu-meiner-Vorgehensweisen-im-Fall-Berkley-Horse.html&quot;&gt;Meine Vorgehensweise bei den Recherchen&lt;/a&gt; - die Wahrheit. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 15 Mar 2023 13:21:00 +0000</pubDate>
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<category>erotisch</category>
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    <title>Die Legende vom Berkley Horse - oder ein Flagellationsbordell innovativ möblieren</title>
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            <category>ungeklärtes und absonderliches </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/drei_bordell_pruegelbaenke_19_JH.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4212 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;285&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/drei_bordell_pruegelbaenke_19_JH.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Drei Arten von &quot;Horses&quot;, die in Bordellen verwendet worden sein sollen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Eine mehrteilige Betrachtung über Wahrheiten und Mythen um die &quot;englische Erziehung&quot; und die Lust an erotischen Schlägen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vierter Teil: Die Legende vom Berkley Horse - oder ein Flagellationsbordell innovativ möblieren &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/boys_pony_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4210 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;441&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/boys_pony_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vorbild für viele Prügelböcke: Boy&#039;s Pony&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Beginnen wir mal mit dem Begriff. Ein „Horse“ ist eigentlich ein Chevalet, und das bedeutet eine Art Holzgestell. Im Englischen wird auch ein „Bock“, namentlich ein Prügelbock, als „Horse“ bezeichnet. Mit einem Pferd hat das alles also gar nichts zu tun. Noch heute werden unter der Bezeichnung „Spanking Horse“ sogenannte „Spanking Benches“ (Prügelbänke) angeboten. Es mag sein, dass es solche Prügelbänke, auch Pony genannt, für junge Männer oder junge Frauen gab. Dafür spricht, dass die Prügelstrafe an Frauen vollzogen wurde, indem sie jemanden „umhalste“, während ihr nackter Rücken geschlagen wurde. Eine Nachbildung wäre dann das „Pony“ gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/whipping_frame_symbolisch_sw_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4211 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;668&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/whipping_frame_symbolisch_sw_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein englischer Whipping_Frame&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In der Tat sind verschiedene Varianten des „Ponys“ bekannt, das offenbar für jugendliche Delinquenten benutzt wurde. Es gibt einige Zeichnungen, auf denen Zuchthausszenen zu sehen sind. Für die „schweren Jungs“, also große, muskulöse Männer, wurden stabile Rahmen verwendet, an denen sie die Schläge von Birkenruten oder gar Peitschenhiebe ertragen mussten. Sowohl die Ponys wie auch die „Whipping Frames“ waren allerdings verstellbar. Verschiedentlich wurden Varianten gezeigt, die sogar ermöglichten, das Gesäß selbst zu schlagen – also nicht den Rücken, wie es allgemein üblich war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was hat das „Berkley Horse“ damit zu tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Wundergerät - reduziert auf eine Klappleiter? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich soll das „Berkley Horse“ für alle Körpergrößen geeignet gewesen sein, und es soll in jedem gewünschten Winkel verstellbar gewesen sein, sogar vielfach. Das war mit den Mitteln der damaligen Zeit durchaus möglich, aber nicht mit einer einfachen Leiterkonstruktion. In Gegenwart und Vergangenheit gab und gibt es verstellbare Konstruktionen deren Ursprung wir in den Prügel-Rahmen finden, die in britischen Gefängnissen verwendet wurden. Eine solide Holzkonstruktion, unter der auch noch eine „auf einem Stuhl sitzende Frictrix“ Platz gehabt hätte, wäre ohnehin wesentlich stabiler als das „Berkley Horse“ in der Zeichnung. Es ist weder belastbar, noch verstellbar. Und die Proportionen entsprechen eher einer Haushalts-Klappleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/berkley_horse-_fake_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2885 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;371&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/berkley_horse-_fake_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine Klappleiter im Luxusbordell?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wichtig wäre ja dass eine funktionstüchtiges, im Winkel verstellbares Gerät das Gewicht eines schweren Mannes tragen muss - und zwar in jeder der möglichen Positionen. Liegt der Körper flach und nahezu waagerecht, ist dies unproblematisch. Wird das Gerät aber gekippt, gedreht oder soll es in einem Winkel verharren, so muss es ungewöhnlich gut an Boden oder Wand befestigt werden. Zudem muss der Körper in jeder Lage fixiert werden können. Oftmals reicht es aber, wenn sich das Gesäß etwas anheben lässt, während der Oberkörper von der Flachlage in eine Winkellage gebracht werden kann – für den „Hausgebrauch“ würde da euch ein Kissen unter dem Po reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Berkeley Horse und die spätere Literatur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berkeley Horse kommt zwei Mal in der erotischen viktorianischen Zeitschrift „The Pearl“ vor. Einmal wird ein erwachsener Mann daran festgeschnallt, was sich so liest (Lady Pokingham, or They All Do It).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Sie zeigte auf ein schönes „Berkeley-Pferd“, das in die Mitte des Wohnzimmers gerollt wurde. Es sah aus wie eine gewöhnliche Leiter, nur mit rotem Tuch bedeckt und mit einem gepolsterten Fußbrett versehen, auf dem das Opfer stehen konnte, während seine Hände weit über seinen Kopf gestreckt waren. (Er konnte) nur auf Zehenspitzen darauf stehen (und wurde) sofort mit seinen Handgelenken an den obersten Ringen des Pferdes befestigt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Schon dies ist kaum möglich. Die Hände können bei der oft gezeigten Konstruktion nicht „weit über den Kopf“ gestreckt werden, und es hat keinen Sinn, „auf Zehenspitzen“ darauf zu stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem zweiten Beitrag wird das Horse lediglich verwendet, um das die Angst vor der Bestrafung zu vertiefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir wurden von einer Gouvernante in das speziell genutzte Zimmer begleitet und für die Bestrafung vorbereitet. Es wurde von oben her beleuchtet und verfügte über Leitern, Berkley Horses und andere Gerätschaften. Zum Beispiel gab es Seile, die von der Decke herabhingen, Ringe im Boden und an der Decke, die widerspenstige Opfer festhalten sollten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Das „Horse“ kann dabei nicht zur Anwendung - ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Autoren nicht recht vorstellen konnten, wie es anzuwenden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies zeigt, dass alle Autoren nur etwas vom „Hörensagen“ wussten. In Wahrheit hatten nur diejenigen Männer das Gerät gesehen, die darauf festgeschnallt und dann geschlagen wurden. Vergessen wir nicht, dass alles in einem Bordell geschah, auch wenn es „nur“ ein Flagellationsbordell war. Dies besagt jedoch nicht, dass die Herren dort keine anderen „fleischlichen“ Wünsche erfüllt bekamen. Niemand konnte erwarten, dass die Berichte darüber „authentisch“ waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die kuriose Leiter und ihre mögliche Herkunft &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige, was der Zeichnung der Zeichnung des angeblich „berühmten“ Berkley-Horse“ nahekommt, ist eine Schilderung des bereits erwähnten Dr. Eugen Dühren, der eine anderes, heute vergessenes Flagellationsbordell erwähnt. Im Wortlaut: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die kuriose Einrichtung ihres Geschäftes bestand aus einer zusammenklappbaren Leiter, aus Riemen, Birkenruten, Stechginsterbesen und geheimen Vorrichtungen für den Gebrauch von Männern und Weibern. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was sofort auffällt, wenn man die angebliche Originalzeichnung ansieht, ist die labile Konstruktion, die uns gezeigt wird. Das gezeigte Gerät ist weder stabil genug, einen kräftigen, muskulösen Mann zu halten noch ist es verstellbar. Der Vergleich mit den „Whipping Frames“, die in Zuchthäuser der damaligen Zeit verwendet wurden, zeigt uns, wie eine wirklich gebrauchsfähige Konstruktion ausgesehen hätte. Sie waren nicht nur wesentlich stabiler, sondern auch flexibler im Einsatz, weil sie sich wenigstens an die Körpergröße anpassen ließen. Zudem wurde bei dem Vollzug der „echten“ Körperstrafen so gut wie immer auf den Rücken eingeschlagen, während die erotischen Strafen vorwiegend durch die „Behandlung“ des Gesäßes vollzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Frictrix im Inneren dieser Leiter - kaum glaubwürdig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir noch einmal zurück auf die angeblich verschwundene frivol-erotische Zeichnung und die Frictrix, die angeblich inmitten der Leiter gesessen haben soll. Wäre das so dargestellt worden, so hätte die Leier im unteren Teil wesentlich breiter sein müssen, um dieser den nötigen „Spielraum“ zu verschaffen. Dann wäre sie bei ähnlichem Winkel allerdings zugleich höher gewesen. Auch dies ist sehr wahrscheinlich, denn das angeblich „Original“ bietet kaum eine Möglichkeit, die Hände zu fixieren. Üblicherweise wurden sie oberhalb des Kopfes platziert , um sowohl Rücken wie auch Gesäß schlagen zu können, ohne die Arme zu treffen. Wir wissen nicht, ob es eine Art „Nierenschutz“ gab, wie er in Zuchthäusern verwendet wurde. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Kunden eines Bordells genau Vorstellungen davon hatten, an welchen Körperteilen ihnen der Schmerz zugefügt werden sollte.  Und niemand wollte an diesem Ort eine Gesundheitskatastrophe riskieren – weder die „Gouvernante“ noch der Kunde. Zeitgenössische Zeichnungen, Fotos und glaubwürdige Nachbildungen zeigen, dass sie Arme vorzugsweise nach oben, nach vorne, seitlich oder gar durch Ausschnitte in den entsprechenden „Möbeln“ aus dem „Schlagfeld“ genommen werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/vergleich_a_b_c_d_620.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4216 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;310&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/vergleich_a_b_c_d_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Avatare neben dem Original und zwei Nachbauten, jeweils ohne Schräglage, um die Dimensionen zu vergleichen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Innovationen in Flagellations-Bordellen waren durchaus möglich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soll nun nicht heißen, dass es keine Innovationen bei der Möblierung gegeben hätte. Zu jedem „Studio“ gehört ein Strafbock, und die meisten von ihnen lassen sich verstellen. Die Methoden dazu waren bereits im 19. Jahrhundert bekannt. Nur Männer, die im Stehen geschlagen werden wollen, benötigen einen aufrechtstehenden, leicht angewinkelten „Rahmen“, an dem sie gefesselt werden können. Dieser Rahmen musste wahrhaftig „schwere Jungs“ aushalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Wahrheit über das Berkley Horse ist unbekannt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit von Frau Berkleys Erfindung kennt niemand. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Rahmenkonstruktion mit einem zweiten Gelenk handelte, etwas in Höhe der Hüfte des Kunden. Damit hätte man den Oberkörper tatsächlich in einem beliebigen (abweichenden) Winkel bewegen können. Zumindest einige der Zeichnungen und späteren Konstruktionen von Schreinern deuten darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/uploads/nachbildung_schmal_320.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4215 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;715&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/nachbildung_schmal_320.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eine der Nachbildungen, Anfang 20, JH&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Und damit wäre ich am Ende meiner Nachforschungen angekommen. Sie waren aufschlussreich, und sie zeigen, wie wenig wir am Ende der Berichte trauen dürfen, die Herr Ashbee überliefert hat und die von naiv abschreibenden Wissenschaftlern später kritiklos übernommen wurden. Eine Anekdote habe ich dennoch gefunden, die eine andere Dame derselben Epoche betrifft und die ein ebenso schlechtes Licht auf die Buchverleger jener Zeit wirft. Davon kann ich später berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachzutragen wäre auch noch, dass vereinzelte Damen in der Neuzeit entsprechende Geräte nachbauen ließen. Ein echtes Berkley Horse zu haben, wäre ja durchaus günstig gewesen, um Klienten anzulocken. Inzwischen sollen sie allerdings verstauben oder zum Verkauf angeboten worden sein. Was bleibt, ist die Legende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bildnachweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Oben: Drei verschiedene Autoren,  anonym.  &lt;br /&gt;
Links: Ein &quot;Pony&quot; , verstellbar, zum Züchtigen junger Männer in Gefängnissen verwendet, zeitgenössisch, anonym.&lt;br /&gt;
Rechts: Das angebliche &quot;original&quot; Berkley Horse, wie es von Ashbee  der Nachwelt übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Mitte: Hilfsmittel zum Größenvergleich, nur Frontseite: Nachbau, Darstellung des &quot;Originals&quot; und ein weiterer Nachbau, &lt;br /&gt;
Links: Der Whipping-Frame nach einer zeitgenössischen Skizze und einem Foto, umgesetzt auf die heutige Zeit. &amp;copy; 2023 Liebesverlag.de, dann wieder links (länglich) eine Nachbildung aus dem 21. Jahrhundert. Nur Frontansicht, keine Neigung. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Quellen der vier Artikel (2026 angepasst):&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Horntip: Books  leerer Link, Bitte andere Quellen nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aussagen von Iwan Bloch &lt;a href=&quot;https://archive.org/stream/b29012557/b29012557_djvu.txt&quot;&gt;Archive.org&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Für die weiteren erwähnten Erotik-Bücher verschiedene Quellen, die leider inzwischen aus dem Internet genommen wurden. &lt;br /&gt;
Sowie &lt;a href=&quot;http://www.artandpopularculture.com/Sexual_Life_in_England:_Past_and_Present&quot;&gt;Art And Popular Culture&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;a href=&quot;https://en.wikisource.org/wiki/The_Pearl&quot;&gt;The Pearl&lt;/a&gt;&quot; Ausgaben 1897 bis 1880 - teils literarisch wertvoll, teils frivol.&lt;br /&gt;
Für die Zusammenhänge zwischen der Epoche und der Sexualität: The Origins of Sex, London 2012.&lt;br /&gt;
Sowie unter anderem:&lt;br /&gt;
Achetron - &lt;a href=&quot;https://alchetron.com/Berkley-Horse&quot;&gt;Berkley Horse&lt;/a&gt; https://alchetron.com/Berkley-Horse&lt;br /&gt;
Wikiwand - &lt;a href=&quot;https://www.wikiwand.com/de/Theresa_Berkley&quot;&gt;Theresa Berkley&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
DirtySexHistory  -&lt;a href=&quot;https://dirtysexyhistory.com/2017/01/12/theresa-berkley-queen-of-the-flagellants/&quot;&gt; Theresa Berkley Queen of ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Etliche  digitalisierte und nicht digitalisierte Lexika unter anderem Wikipedia deutsch und englisch.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Teile lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4734-Die-lustvollen-Strafen,-Frau-Berkley-und-ihr-geheimnisvolles-Pferd.html&quot;&gt;Körperstrafen und Definition&lt;/a&gt; - Körperstrafen (Definitionen) &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4735-Eintauchen-in-die-Viktorianische-Zeit-Adel,-Buergertum,-Fassade-und-Bordelle.html&quot;&gt;Die viktorianische Zeit und das 19. Jahrhundert &lt;/a&gt; Adel, Bürgertum, Fassaden. &lt;br /&gt;
Das Bordell der Frau Berkley und die einzige &lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4736-Das-Haus-der-Frau-Berkley-und-der-Herr-Ashbee.html&quot;&gt;Quelle dafür bei Ashbee&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Ein Möbel für ein Bordell. (hier)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/4738-Ein-Nachtrag-zu-meiner-Vorgehensweisen-im-Fall-Berkley-Horse.html&quot;&gt;Meine Vorgehensweise bei den Recherchen&lt;/a&gt; - die Wahrheit. &lt;/em&gt;  
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    <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:28:00 +0000</pubDate>
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</item>
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    <title>Englische Erziehung durch Prostituierte im 19. Jahrhundert</title>
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    <author>nospam@example.com (Ubomi Ulobi)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2884 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;736&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/peitschende_frauen_620.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Darstellung aus einem vornehmen Flagellations-Bordell - möglicherweise für eine Buchillustration&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Über die „englische Erziehung“ wird viel gemunkelt. Manche wollen wissen, dass sie ein „Codewort“ oder eine Verschleierung für „erotische, körperliche Züchtigungen“ ist. Und obgleich Codeworte nicht mehr die frühere Bedeutung haben, weil interessierte Männer aus einem offenen Menü von Aktivitäten der dominanten Damen wählen können, hat sich der Begriff „Englische Erziehung“ doch erhalten. In der Literatur wird dies gelegentlich so beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Briten und die Lust an der Züchtigung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;«Die Briten liebten ihre Züchtigungen. Die Kunst des Schlagens war ein Teil des Repertoires, das man von jeder guten Prostituierten erwartete. Häusliche Gewalt wurde generell von Gerichten toleriert, solange sie nicht „widerliche und unnatürliche“ Größenordnungen annahm.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die „Gouvernante“ die „Domina“ des 19. Jahrhunderts &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://liebeszeitung.de/index.php?/archives/3968-Suchst-du-etwas-ueber-Lueste-anno-dazumal.html&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3658 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;242&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/sex_21_jh.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sei neugierig&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Als Begriff und Namensgeberin musste dafür die häusliche „Erzieherin“ im herkömmlichen Sinne herhalten - im Anklang an eine „Gouvernante“, also eine wichtige Person mit Erziehungsfunktion im viktorianischen Haushalt. Sie hatte die Aufgabe, die Kinder zu erziehen – eine Tätigkeit, der adlige und wohlstands-bürgerliche Damen nur höchst ungern nachkamen. Entsprechend nannten sich die diejenigen Frauen, die sich auf die körperliche Züchtigung von Erwachsenen, namentlich lust- und schmerzbereiten Gentlemen, spezialisiert hatten, „Gouvernanten“ (Governesses). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stars dieses Metiers arbeiteten in Bordellen, die auf „correction“ spezialisiert waren – und „correction“ war wieder ein Synonym für „Züchtigung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine spezielle Form des Bordells&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den verfügbaren Quellen geht allerdings hervor, dass in solchen Bordellen auch andere, teils gewöhnliche, teils ungewöhnliche Lüste befriedigt wurden. Tatsächlich verdanken wir die Schilderungen aus diesen Bordellen, namentlich aus dem der Theresa Berkley, alle einer Quelle, die man bestenfalls als „aus zweiter Hand“ nennen konnte: dem populistisch-erotischen Autor Henry Spencer Ashbee. (In der Literatur besser bekannt als Pisanus Fraxi). Er beschreibt nicht nur das gewaltige Arsenal an Züchtigungsinstrumenten, sondern erwähnt auch die Kombination von Lust und Schmerz, für die das Bordell von Frau Berkley berühmt wurde. Im Zusammenhang mit einem angeblich von Frau Berkley erfundenen erotischen Strafbock (Berkley Horse“) wird eine erotische Illustration erwähnt, auf der dies zu sehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Man sieht Mrs. Berkley eigenhändig die Posteriora (1) des auf dem Chevalet (2) befestigten Mannes peitschen, während ein auf dem Stuhl darunter sitzendes stark dekolletiertes Mädchen ihm Dienste als &quot;Frictrix“ (3) leistet. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lustschmerz oder Brutalität bei der englischen Erziehung? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich dürfte klar sein, dass all diese Behauptungen, die &lt;em&gt;Henry Spencer Ashbee &lt;/em&gt;aufstellt, nicht von ihm selber überprüft wurden, sondern möglicherweise aus reißerischen Schilderungen stammen, die er sich angelesen hatte - diese Quellen waren aber leider oft sehr fragwürdig. Und Ashbee war weder ein Zeitzeuge noch ein Augenzeuge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch warum gingen die Gentlemen so gerne in die berühmten und nicht minder berüchtigten Flagellationsbordelle? Welche Lüste sollten dort geweckt werden, und wie wurden Sie befriedigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schränken wir unsere Betrachtung auf „Gentlemen“ ein (verschiedentlich gab es auch Ladys als Kunden) und sehen wir uns nur diejenigen an, die aktiv gepeitscht werden wollten, so ergeben sich drei Arten von Interessenten an den Diensten solcher Bordelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da waren zunächst diejenigen, von denen das sensationshungrige Publikum am liebsten lesen wollte: jene, die „bis aus aufs Blut“ mit den verschiedensten Instrumenten des Repertoires bedacht werden wollten. Gerüchteweise verlautet sogar, dass sich Frau Berkley nach der Menge und dem Fluss des vergossenen Blutes bezahlen ließ. Andere jedoch liebten es offenbar, zugleich gepeitscht und am „Embulon“ beglückt zu werden, wobei eine zweite Dame spärlich bekleidet Fellatio (möglicherweise auch Brust- oder Handverkehr) ausübte und deshalb auch „Frictrix“ oder „Frictrice“(3) hieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Flagellationsbordelle: Auch Anschubhilfe bei Impotenz? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 631px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2883 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;631&quot; height=&quot;800&quot;  src=&quot;https://liebeszeitung.de/uploads/cully_flaug_d.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Züchtigung und Entblößung als Mittel gegen die Impotenz &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Einen dritten Personenkreis hatte man damals offenbar nicht im Visier: Es waren ältere Herren, die im Lauf ihres Lebens einen erheblichen Teil ihrer Manneskraft verloren und sie nun vermittels Flagellation zurückgewinnen wollten. Eine solche Szene ist sogar als Grafik belegt: The „Cully Flaug’d“, auf Deutsch  etwa „Der gepeitschte Trottel“. Es handelt sich dabei um eine extrem sinnliche Darstellung einer Prostituierten, die ihren nackten Schoß präsentiert und ihm zugleich die Rute verabreicht. Im Text heißt es sinngemäß, dass sich der Penis nicht ohne die Beschwörung durch die Rute aufrichten wird. Nicht ganz wörtlich und etwas holprig übersetzt etwa: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine Schinderei ist hier zu sehen, eine Zucht, um ihn zu erregen.&lt;br /&gt;
Geht es doch drum, den alten Mann zum Aufstand zu bewegen.&lt;br /&gt;
Schlag weiter auf die Schenkel ein, holde Dame der Rutenkunst,&lt;br /&gt;
Denn ohne die Beschwörungen schenkt ihm der Teufel keine Gunst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Englisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;What Drudgery’s here, what Bridewell-like(4) Correction!&lt;br /&gt;
To bring an Old Man, to an Insurrection.&lt;br /&gt;
Firk on Fair Lady, Flaug the Fumblers Thighs,&lt;br /&gt;
Without such Conjuring th’ Devil will not rise.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich also eindeutig auch um Fälle der altersbedingten Impotenz – ein Thema, das weder spektakulär noch öffentlichkeitstauglich war. Und so dürfen wir vermuten, dass die starken Reize, die von der Brust oder dem Unterleib einer Frau ausgingen, kombiniert mit den stimulierenden Schlägen der Rute, durchaus manche Herren  „wiedererweckt“ haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die „englische Erziehung“ in Deutschland &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Strenge Gouvernanten“, die „erziehungsbedürftige Herren“ suchten und die sich gelegentlich auch als „Bewandert in der englischen Erziehung“ anboten, gab es im Übrigen auch in Deutschland – sie wurden allerdings weit weniger beachtet und konnten nicht den Reichtum erarbeiten, den Ms. Berkley einst ansammelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)	Posteria – der Hintern. &lt;br /&gt;
(2)	Chevalet – jede Art von Bock.&lt;br /&gt;
(3)	Frictrīx, aus dem lateinischen auch ins französische (Frictrice)  übergegangen, ist eine „Reiberin“, die den Penis erotisch stimuliert. &lt;br /&gt;
(4)	Bridewell – bekanntes britisches Zuchthaus.&lt;br /&gt;
(5)	Bild unten: The Cully Flaug&#039;d by Marcellus Laroon II; c 1700 © The Trustees of the British Museum.&lt;br /&gt;
(6)    Bild oben: Unbekannte Buchillustration, Scan-Daten unbekannt.&lt;br /&gt;
(7)    Die Recherchen zum Thema wurden in &quot;sehpferd&quot; weitergeführt, vertieft und aktualisiert. Eine &lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2178-Die-Geschichte-einer-seltsamen-Dame,-die-sich-Berkley-nannte.html&quot;&gt;humorvolle Einfügung&lt;/a&gt; könnt ihr im Link lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erhielt - trotz gründlicher Recherche - die bislang schlechteste Bewertung. Ein Satz über Ashbee wurde im März 2022 geändert, 2026  gab es neue Erkenntnisse, allerdings mit dem gleichen Ergebnis.&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 10 Mar 2018 11:49:00 +0000</pubDate>
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