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Lob der Handarbeit

fingerspitzengefühl notwendig

Mir fiel dieser Tage ein Artikel auf, in dem es um den sinnlichen Genuss ging, und siehe, der Titel war „Sinnlicher Genuss - Handarbeit durchaus erwünscht“.

Keine Frage – die Handarbeit ist ein bedeutsamer Teil der sinnlichen Verführung, nicht wahr? Allerdings wird er gelegentlich vergessen –was ausgesprochen schade ist.

Fragen wir uns lieber nicht, wer die sinnliche Handarbeit erfunden hat –Onan jedenfalls scheint es nicht gewesen zu sein. Gerüchteweise soll es in den 1950er Jahren sehr beliebt gewesen sein, den Freier, Freund oder gar Verlobten mit der bloßen Hand zu erfreuen. Das schützte jedenfalls zuverlässig vor Schwangerschaft und erhielt die angeblich so existenziell wichtige Jungfernschaft.

Schade ist nur, dass die meisten jungen Frauen diese Technik nicht mehr beherrschen – und auch viel ältere haben sie nicht wirklich erlernt. Wichtig ist dabei nämlich dreierlei:

1. Die Bereitschaft, es dem Mann „schön zu machen“ oder ihn lange und ausgiebig zu reizen, sodass er ganz verrückt nach „mehr“ wird.
2. Das entsprechende „Feeling“ in den Fingern und im Hirn. Die Handarbeit ist ein Rückkoppelungsprozess, das heißt, Sie müssen spüren, „wie weit er ist“ und danach Ihre Aktivitäten ausrichten.
3. Die Technik – sie wird meist zuerst genannt, ist aber drittrangig. Wichtig ist, dass Ihre Hand warm und geschmeidig ist. Fassen Sie nicht zu, als ob sie einen Besenstil halten, sondern so, als würden sie ein Gefäß töpfern.

Eine Frage, die von Frauen oft gestellt wird: Kann der Mann dies nicht selbst besser? Wozu braucht er dazu eine Frau? Die Antworten sind vielfältig und oft schillernd, doch es gibt eine wirklich einzigartige Antwort: Weil er Geschwindigkeit und Intensität nicht selbst steuern kann und deshalb nicht weiß, wann und wie intensiv er seinen Orgasmus erlebt.

Zu detaillierten Fragen der sexuellen Techniken nehmen wir hier nicht Stellung – dies ist uns zu heikel. Zu erwähnen wäre aber, dass nicht alle Männer gleich empfinden und sich insbesondere Frauen, die Ihre Freunde häufiger wechseln, nicht drauf verlassen können, dass eine Technik, die gestern Erfolg hatte, heute genauso wirkt.

Indessen geben wir hier folgende Hinweise:

1. Sehen oder nicht? Vielfach sagen Ratgeber aus: Lass ihn zusehen! Wir raten stattdessen: Auch das Gegenteil erproben! Verbinden Sie ihm die Augen (möglichst auch Hände ein wenig fixieren) und versuchen Sie ihr Glück!
2. Mehrfachstimulation. Mit zwei Händen machen Sie’s besser. Denken Sie daran, dass „er“ auch noch andere erogene Zonen hat und stimulieren Sie diese parallel.
3. Denken Sie nicht ausschließlich an Ihre Hände. Sie werden bemerken, dass er (je nach ihrer Position beim Spiel) auch Berührungen anderer Art schätzt, die parallel ausgeführt werden können.

Das Wichtigste ist allerdings die „innere Einstellung“ zu Handarbeit. Wie im Berufsleben auch ist manchen Frauen Handarbeit zu schmutzig, andere bevorzugen gerade sie, weil sie dabei ziemlich schnell sehen können, wie erfolgreich sie sind. Wer bereits ist, „alle Register zu ziehen“ sollte in jedem Fall die Handarbeit am Mann als Chance erwägen.

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