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Krank, Pervers oder eine „gutartige Paraphilie“?

Ungewöhnliche sexuelle Veranlagungen werden gewöhnlich als „Paraphilien“ bezeichnet. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa „abseitige Liebe“. Es ersetzt, zumindest psychiatrisch, den oft gehörten Begriff „Perversionen“.

Man unterschied bisher zwischen „echten“ Parahilien und „besonderen sexuellen Vorlieben“, wozu Wikipedia die einzig sinnvolle Erklärung gibt:

Was die Paraphilien zu psychischen Störungen und nicht einfach zu extravaganten Vorlieben macht, ist, dass Menschen, die von einer Paraphilie betroffen sind, anderen oder sich selbst Leid zufügen.


Sind Sie Bäraphil?
Ein sogenannter „stinknormaler“ Bürger würde sich nun fragen: Ja, was ist denn? Sind die Frauen und Männer, die „so etwas“ tun, nun krank, ein bisschen meschugge oder liebenswerte, aber schief gewickelte Abweichler?

Oh, oh – wir kommen zu einem Grenzgebiet, das so schlüpfrig ist wie ein Moor. Es ist ja einfach so: Niemand will Meschugge sein, nur weil er erotische Vorlieben hat, die andere als „sehr pikant“ einstufen. Und weil das so ist, wird nun diskutiert, ob man eine neue Kategorie, die „Gutartige Paraphilie“ („benignen Paraphilie) in die Klassifizierung psychischer Störungen aufnehmen will.

Darüber berichtet dieser Tage gerade CBS. In einem ausführlichen Artikel wird erörtert, was die neue Empfehlung, die DSM-5, für diejenigen bedeutet, die lustvoll mit dem Umgehen, was andere befremdet.



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