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Der Frühling ist da – jetzt gezielt den Körper einsetzen

Freie Natur, mehr Haut ... hier ist es entschieden zu viel
Nicht als schwerer, als für den Frühling einen vernünftigen Rat zu geben, wie Frauen ihren Körper präsentieren sollten, um sich für Männer attraktiv zu machen. Männer sollen es ja angeblich einfacher haben – aber Filialleiter der örtlichen Bank wird kaum in Muskelshirt und Jeans im Büro sitzen – und er wird auch zum Date kaum Haut zeigen wollen.

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Wenn wir uns irgendwohin begeben, wo andere Menschen sind, spricht unser Körper, bevor wir nur den Mund geöffnet haben. Man wird auf uns aufmerksam oder ignoriert uns, starrt auf uns oder blickt weg, bewundert uns oder lehnt uns ab. Wer genau hinschaut, wird bemerken, dass es Menschen gibt, die weder viel Haut zeigen noch besonders interessante Kleidung tragen – sie wirken durch ihr Auftreten. Bei Frauen wie bei Männern wirkt eine freundliche, offene und selbstbewusste Haltung am zuverlässigsten.

Dieses Auftreten haben einige von uns gewissermaßen „mit der Muttermilch eingesogen“. Sie haben an Eltern und anderen Vorbildern gelernt, wie man einen Raum betritt, wie man jemandem begrüßt, und welche Worte man an einen Fremden richtet. Sie wissen, wann man lächelt, wie man tröstet und motiviert.

Ob und wie dieser Körper auch erotisch sprechen lernt, ist allerdings von der inneren Einstellung zur Sexualität abhängig. Die meisten Wissenschaftler und Beobachter nehmen an, dass die Fähigkeit, zu verlocken, angeboren ist. Man will dies an weiblichen Personen vom Beginn der Pubertät bis zum frühen Erwachsenenalter festgestellt haben. Nach und nach prägt sich die Veranlagung in einem „individuellen Flirtverhalten“ aus, das durch Selbstbewusstsein und Auftreten gestützt wird. Durch „Versuch und Irrtum“ findet dabei nahezu jeder Frau heraus, welche Flirtgesten bei ihr besonders gut „ankommen“ – auf diese Weise kann sie dann „gezielt flirten“.

Wir können leicht erkennen: „Körper und Seele“ spielen zusammen.

Selbstbewusstsein, gepaart mit erotischer Präsenz, ist das erfolgreichste und sicherste Mittel, wie ein Magnet auf das andere Geschlecht zu wirken.


Schwierig werden Lust und Liebe, wenn der Körper den Emotionen vorauseilt oder umgekehrt.

Dazu folgende Beispiele für problemlose und problembehaftete Situationen:

Selbstbewusstsein und Haut auf hohem Niveau stimmig
Eine „typische“ Budapesterin zeigt viel Haut, präsentiert ihren Körper deutlich erkennbar – und hat doch genügend Selbstbewusstsein, um sich nicht selbst als „Männerköder“ zu empfinden.

Selbstbewusstsein und Haut auf moderatem Niveau stimmig
Eine deutsche Frau, die dennoch sexy wirken will, zeigt wenig Haut, kleidet sich aber so, dass der Mann gerne „mehr sehen“ würde. Ihr Selbstbewusstsein muss daher nicht ständig „präsent“ sein, sie kann sich auch mal „gehen lassen“.

Weder Selbstbewusstsein noch Haut – stimmig und gefährlich
Die „graue Maus“, die weder selbstbewusst ist noch Haut zeigen mag, zeigt zwar äußerlich Übereinstimmung von Körper und Seele, doch sind die darunter liegenden Gefühle oft widersprüchlich. Manche Männer nutzen dies, um diese Gefühle zu wecken – und bei fehlendem Selbstbewusstsein erreichen sie dann oft auch erstaunlich schnell ihr Ziel.

Zu viel Selbstbewusstsein, zu wenig Haut
Eine selbstbewusste Frau, die aus welchen Gründen auch immer keine „erotische Persönlichkeit“ hervorbringt, hat stets das Problem, zu „ernst genommen“ zu werden. Sie strahlt aus, Kompetent auf ihrem jeweiligen Fachgebiet zu sein, verweigert aber konsequent den spielerischen Einblick in ihre erotische Persönlichkeit. Das führt dazu, nicht als Frau gesehen zu werden.

Zu viel Haut, zu wenig Selbstbewusstsein
Wer seine erotische Persönlichkeit betont, riskiert auch, dass nur sie gesehen wird. Bei Frauen „punkten“ in erotischer Hinsicht vor allem Brüste und Beine, und je mehr von der Brust oder vom Oberschenkel „nackt“ ist, umso mehr riskieren diese Frauen, dass ihre sexuelle Persönlichkeit überbetont wird. Erfahrungsgemäß führt dies beim Flirt oder beim Date zu Missverständnissen, denn jede Frau möchte als „Gesamtpersönlichkeit“ gesehen werden. Faustregel: Wer sich provokativ kleiden will, braucht Selbstbewusstsein, sonst geht’s schief.

Dieser kleine Exkurs mag zeigen, wie eng Selbstbewusstsein und erotische Persönlichkeit zusammenwirken müssen, wenn Frauen (und sicher auch Männer) sich nicht als „Sexobjekt“ oder „Neutrum“ präsentierten wollen.

Bei Blind Dates Vorsicht mit nackter Haut

Für Blind Dates gilt ohnehin: Nur dann Blind Dates eingehen, wenn das Selbstbewusstsein ausreicht, um die meisten gängigen Situationen zu meistern. Provokative erotische Kleidung beim Date trägt in Deutschland nahezu immer dazu bei, dass der Mann die vor ihm sitzende Frau für ein „Betthäschen“ hält.

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