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Die Nackte und das Kreuz

Die Organisation PETA, die bisher hauptsächlich mit spektakulären Anti-Pelz-Kampagnen unter Verwendung prominenter Nacktfrösche auf sich aufmerksam machte, hat jetzt eine neue Kampagne gestartet, um Tieren eine neue Heimat zu geben – wieder mit nackten Promis. Doch diesmal haben die Leute dort einen mächtigen Gegner bekommen: Die katholische Kirche. Super-Tierschützerin Joanna Krupa hält nämlich die strategisch wichtigen Teile ihres Körpers mit einem Kreuz bedeckt.

Verständlich, dass die Katholische Kirche im Namen ihrer Gläubigen so reagierte – aber inzwischen scheint Ms. Krupa bereits zurückgeschlagen zu haben – sie berief sich auf den Religionsstifter und sagte, dieser würde das Elend der Hunde und Katzen niemals geduldet haben.

Wie schön, dass Ms. Krupa weiß, wie der Religionsstifter zu Hunden und Katzen stand. Ob wir das nächste Mal statt eines Kreuzes ein Kruzifix zu sehen bekommen? Wenn weiter so argumentiert wird, scheint es mir nicht unmöglich zu sein.

© by peta.org

Der sexy Körper: die Ohren

nackt und wollüstig: das ohr

Es mag ja sein, dass ihr Ohren nicht so sexy findet – aber sie haben wirklich eine große Bedeutung für eure Attraktivität.

Das geht schon mal los, dass sie nackt wirken – klar, werdet ihr sagen, das Gesicht trägt man ja in westlichen Zivilisationen unverhüllt, oder etwa nicht? Ja sicher, aber wieso darf man den so eine lustvolle Schnecke mit einem Gang, der in intimste Regionen des Körpers führt, eigentlich immer nackt zeigen? Nur, weil man sonst nichts hört?

versteckspiel mit den ohren
Zudem blitzen die Öhrchen bei Frauen mit langen Haaren ja nur gelegentlich aus dem Haar heraus: also schon wieder ein intimer Körperteil, der sich entblößen lässt.

Frauen wissen das alles natürlich intuitiv. Sie haben längst entdeckt, dass schicke Öhrchen nicht nur zum Hören da sind, sondern auch Honigfallen für Männer darstellen – nicht von ungefähr glauben manche Männer, wenn sie mal am Ohrläppchen gelutscht haben, dann stehen ihnen auch andere Körperteile für Zungenspiele zur Verfügung.

Die Erotik des Ohres: Das Schneckchen und das Ohrläppchen

Das Beste am Ohr ist außer dem geheimnisvollen Gang ins Innere natürlich das Ohrläppchen – auch das wissen Frauen seit Jahrtausenden und hängen noch was dran, damit die Sache auch richtig ins Schwingen kommt: Ohrringe jeder Art. Generell gilt: Je wertvoller und dezenter, umso mehr muss der Mann rangehen, um das Ohr zu bewundern – das ist also eine Sache für Ladies, die Männer zwischen 18 und 68 verführen wollen. Je aufdringlicher, größer und länger, umso mehr wirken sie auf die Entfernung – vor allem für kurzhaarige Frauen dienen sie als Bewegungsbeschleuniger des Kopfes, so wie das Haar als erotische Stimulanz bei langhaarigen Frauen eingesetzt wird. Mehrere Schmuckstücke im Ohr deuten auf sexuelle Verfügbarkeit hin – lasst es bleiben, Mädchen.

Die Lust der männlichen Zunge am weiblichen Ohr

nicht jede frau ist begeistert
Ob man eine Zunge im Ohr mag oder ob man es süß findet, wenn der Liebhaber am Ohrläppchen knabbert, ist individuell unterschiedlich. Insbesondere der Wunsch, das Ohr auszuschlecken, kann zahllose divergierende Gefühle bei Frauen auslösen.

Das Fazit: Zeigt her eure Öhrchen – und bitte nur mit einem, passenden Schmuckstück. Faustregel: Weniger und wertvoller lockt mehr, wenn ihr einen Gentleman (eventuell mit viel Kohle im Tender) sucht, groß und protzig lockt hingegen die Jungs von den hinteren Tischen, die gerne mal einen ONS hätten. Alles dazwischen eignet sich für die ganz alltägliche Verführung.

Bildnachweis:
Oben (Titel, Ohr) © 2005 by jemsweb
Mitte: (Ohren versteckt) © 2007 by kalandraka
Unten: (kuss aufs Ohr) © 2009 by Carina Ice

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