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Müssen Männer weit spritzen können?

In jedem sexuellen Forum wird ja mal die Frage gestellt: Ey, sagt man, wie weit können Männer eigentlich „spritzen“?

Nun ist das so: früher hat es solche Fragen für Frauen nie gegeben, weil die Männer da immer in uns reinspritzen wollten. Die haben sich eben darauf verlassen, dass wir die Pille nehmen und waren glücklich wenn sie jemanden hatten, bei dem sie so was durften. Gesehen hat da niemand was.

Heute wollen sie aber alle uns bespritzen, von den Brüsten über die Lippen bis zu den Brillengläsern (habt ihr überhaupt eine Brille beim Sex auf?) und da fragen sie sich untereinander in letzter Zeit viel zu oft, wie weit man denn nun wohl spritzen können muss als Mann.

Wer sich wirklich für so etwas interessiert, sollte eine Urologen fragen, oder hier mal nachlesen, warum die milchige Masse unterschiedlich beschleunigt wird – und manchmal eben auch nur „herausläuft“.

Der sexy Körper: die Augen



Die Augen sollen ja der Spiegel der Seele sein –aber warum nennt man es so? Ganz einfach – weil das Auge nicht nur sieht, sondern wir mit den Augen und ihrer Umgebung Menschen auch mitteilen, was wir fühlen. Es ist deshalb auch verschleierten orientalischen Frauen möglich, aktiv zu flirten, weil ihre Augen beredt genug sind, um an den Liebhaber Botschaften zu senden.

Die Augenumgebung als Mittel der Erotik

Im Grundsatz wirken Augen auf dunkler Haut sinnlicher als solche auf heller Haut. Deshalb schminken Frauen ihre Augenlider häufig dunkler als die übrige Haut. Überhaupt hat das Augenlid eine besondere Bedeutung für die Erotik des Auges: Hält eine Frau sie bewusst etwas geschlossener als es üblich ist, so spricht man vom „Schlafzimmerblick“ – dieser Blick symbolisiert also Liebeslust. Huren verlangsamen häufig die Wimpernschläge bewusst, um sie zu verdeutlichen und damit auf sich aufmerksam zu machen, während flirtende Frauen jeglicher Art mehr schnelle Wimpernschläge produzieren als im „flirtlosen“ Zustand.

Neben dem Augenlid sind die Wimpern bevorzugte „Flirtverstärker“ – deshalb werden sie in besonderer Weise geschminkt und von manchen Frauen auch künstlich verlängert. Den Augenwimpern wird eine relativ hohe Bedeutung beim Flirt beigemessen, weil damit die Bewegungen des Augenlids unterstrichen werden. Das Schminken der Wimpern gibt den Augen zugleich einen Rahmen.

Die Augenbrauen sind eigentlich ein Teil des Gesichtshaares, sie betonen die Augen aber ebenfalls in besonderer Weise. Zudem werden mithilfe der Augenbrauen auch eigenständige Informationen übertragen, wie dies am Beispiel des „Hochziehens“ und „Entspannens“ der Augenbrauen deutlich erkennbar wird.

Die Augen selbst in der erotischen Ausstrahlung


Die Augen an sich wirken vor allem durch ihre permanente Bewegung beim Flirt. Wir erkennen anhand der Augenbewegung sofort, ob jemand ein Interesse an uns als Person hat, noch bevor sich der Blick auf uns richtet und ein intensiver Flirtkontakt aufgenommen wird. Bei vielen Menschen verändert sich die Augenfarbe bei erotischer Erregung, während sich die Pupillen weiten. Beim Flirt sind aber nicht nur die Augen selbst beteiligt, auch die Augenumgebung spielt eine große Rolle. Außer den bereits erwähnten Augenlidern sind es vor allem die Augenbrauen sowie die außen liegende Augenumgebung („Lachfältchen“) und die darunter befindliche Muskulatur, die das Lächeln auf den Wangen hervorruft. Sie können dies besonders gut auf dem Foto erkennen.

Die Form der Augen und ihre Erotik

Welche Augen als „schön“ gelten, ist kulturabhängig. Große, mandelförmige Augen gelten als besonders erotisch, wohingegen auffällig kleine oder sehr schmale Augen eine schwach erotische Wirkung ausstrahlen. Man kann die Form der Augen kaum willentlich ändern, aber es ist möglich, diese durch geeignete Schminkmethoden größer erscheinen zu lassen.

Die Augenfarbe -unabänderlich

Helle Augen gelten als besonders auffällig, weil nur wenige Menschen über sie verfügen. Als besonders attraktiv bei Frauen gelten dabei hellblaue Augen zu Blondhaar und hellgrüne Augen zu naturrotem Haar. Beide Augentypen strahlen Jugend und Frische aus. Die meisten Menschen dieser Erde haben allerdings braune Augen. Auch diese Augen wirken durch die optische Tiefe, da die Pupille und die Iris miteinander verschmelzen.

Die Augen und der Flirt

Die Augen sind derjenige Körperteil, dem beim Flirt die aktivste Rolle zukommt, wobei die Augen selbst und die Augenumgebung sozusagen in einem Ensemble spielen. Da sich ein Teil des Flirtpotenzials nicht willentlich beeinflussen lässt, kommt es auch zu unbewussten Flirts, die vor allem von jungen, unerfahrenen Frauen ausgehen. Mit anderen Worten: Diese Frauen flirten, ohne es zu wissen. Ältere, erfahrene Frauen nehmen die Flirthaltung bewusster ein, teils auch schon dann, wenn noch kein geeignetes „Objekt“ in der Nähe ist. Ob die Frau „ihr“ Büro betritt oder in ein Café geht: Der flüchtige, aber strahlende Blick der Augen mit einem leichten Lächeln wird oft als Anreger für mögliche Flirts genutzt.

Sobald Frauen aktiv und bewusst flirten, setzen sie stärker auf das Potenzial der Augen. Schon bei der Vorbereitung zum Ausgehen wird den Augen unglaublich viel Aufmerksamkeit geschenkt, insbesondere den Wimpern und den Augenlidern, die als Flirtverstärker sehr wirksam sind. Während des Flirts wird, versucht, den Mann mit Augenbewegungen zu lenken und durch die Lider zu signalisieren, dass sich der Flirt lohnt. Dabei sollten sich Frauen jedoch Grenzen setzen, denn allzu deutliche Flirtzeichen können als „sofortige sexuelle Bereitschaft“ gedeutet werden. Sehr erfolgreich ist hingegen das „sinnliche Lächeln“, an dem die Augen ausgesprochen großen Anteil haben. Wer die Flirts mit den Augen sinnlich verstärken will, ohne gleich die sexuelle Lust zu stimulieren, sollte sich lieber sinnlich über die Augenbrauen oder Schläfen streichen.

Als „zu deutliche“ Flirtzeichen der Augen gilt vor allem der bereits erwähnte „Schlafzimmerblick“, also das bewusste Senken der Augenlider, um sinnliche Genüsse wachzurufen. Werden dabei noch die Augen „verdreht“, so ist das Maß des guten Geschmacks beim Flirt bereits überschritten – diese Geste sollte man sich für die aktive Verführung aufheben, denn sie bedeutet: Ich gebe jetzt jeden Widerstand auf und gebe mich dir völlig hin.

Bildnachweis:
Oben: Geschminkt bis an die Grenze, aber nicht darüber © 2008 by kaibara87
Mitte: Natürlicher Blick mit Unterstützung durch leichtes Lächeln © 2009 by egor.gribanov
Unten: Schlafzimmerblick, vermutlich einer Hure, von Auguste Renoir als "Odaliske" gemalt. Bildausschnitt auf das Gesicht (1870)

Die Serie "Der Sex Körper" beinhaltet außerdem:

Die Ohren
Die Haare
Körper als Liebeskapital

Lucia: die Erotik des braven Nachthemds

Die Lucia ist eine typisch schwedische Erfindung, die in Deutschland ihr äquivalent in manchen Darstellungen des Christkindes findet. Ob Christkind oder Lichterkönigin: Die jungen Mädchen tragen lange, weiße, einfache Trachten, die man auch als Nachthemden bezeichnen könnte. Bei der Lucia, der Lichterkönigin, kommt ein Lichterkranz hinzu, der im langen Blondhaar getragen wird. Da üblicherweise nur die schönsten Frauen zu Lichterköniginnen gewählt werden, strahlen sie eine gewisse „erotisch gefärbte Reinheit“ aus, die bei schwedischen Männern besonders beliebt ist. Üblicherweise drängen sich die jungen Männer danach, mit der gewählten Lucia auszugehen.

Da das Luciafest trotz des „heiligen“ Namens rein weltlich ist, spricht nichts dagegen, es in ein erotisches Fest zu wandeln – viel Bekleidung ist ja nun wirklich nicht nötig, um sich als Lichterkönigin aufzumachen. Dennoch sind erotische Luciapartys heute noch die Ausnahme – aber für die Singles unter euch wäre es natürlich eine Möglichkeit, einmal eine Party besonderer Art zu geben. Kleiderordnung: Herren: Anzug mit Krawatte, Damen: langes Nachtkleid – jedenfalls als äußere Hülle und dann natürlich jede Menge Kerzen und Champagner. Bester Tag für die Austragung: 13. Dezember, am Luciatag – der fällt nämlich in diesem Jahr auf einen Sonntag – na, und falls man schon am Samstag beginnt, kann man um Mitternacht die Lichterkönigin wählen.

Bild: Fotomontage