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Rowan Somerville gewinnt Preis für miese Sexliteratur

Mr. Rowan Somerville hat etwas bekommen, was viele gerne hätten: den Preis für die mieseste Beschreibung von Sex in der Literatur. Dabei vergleicht er den Geschlechtsakt seines Helden mit dem Aufpinnen eines Insekts durch einen Schmetterlingssammler.

Ich kann nur hoffen, dass dies nicht Schule macht. Üblicherweise haben Sexromane eine umso höhere Auflage, je mieser sie sind. Das Buch, in dem der „preisgekrönte“ Satz steht, heißt „The Shape of Her“. Wir sind gespannt, wie der Übersetzer mit dem Satz umgeht, falls es jemals eine Übersetzung geben sollte.

So stillen Frauen den „kleinen Sexhunger“

vor allem sollte man schweigen können
Beziehungen erfordern viel Aufwand, regen zum Nachdenken an und erzeugen manche Konflikte. Das war nie jedermanns Sache – und neuerdings ist es, wie es scheint, auch nicht „jederfraus“ Sache.

Darauf wies dieser Tage die Casual-Dating-Agentur C-Date hin, bei der überwiegend Frauen zwischen 25 und 50 Jahren erotische Abenteuer suchen. Der Frauenanteil, so ließ das Portal per Pressemitteilung mitteilen, sei mittlerweile auf 53 Prozent angestiegen.

Verschiedene Autoren weisen in der letzen Zeit immer wieder darauf hin, dass der Anteil der Frauen mit Interesse an „kleinen sexuellen Erfrischungen“ inzwischen durchaus zunähmen, und dass dadurch auch die Gewichtungen von Spontansex und Partnerschaft verschoben würde.

Gebhard Roese von der Liebepur, dem Internet-Journal für Dating-Fragen, schrieb dazu, wenn das Hauptziel der Frauen beim Dating sei, Sexkontakte zu haben, dann wäre ein Casual-Dating-Portal in jedem Fall die bessere Variante als eine Singlebörse.

Bild © 2010 by c-date.

„For Him Magazine“ (FMH) deutsch vorerst eingestellt

Nach Presseberichten wird das deutsche FHM vorläufig eingestellt. Wie die „Egmont Holding“, der derzeitige Herausgeber des deutschen FHM mitteilte, würde das letzte Heft von „FHM“ am 9. Dezember als Doppelausgabe Januar/Februar bei „Mitte Editionen“ erscheinen.

Die vorläufige Einstellung des Magazins muss nicht zwangsläufig das letzte Wort sein. Der Lizenzgeber des Titels, die „Bauer Media Group“ sucht offenbar bereits nach einem neuen Herausgeber.

Unartige Spiele – ja oder nein?

die spiele der erwachsenen - nicht immer "artig"


Wirst du in Zukunft nun immer artig sein?“ – die Frage kennen eigentlich nur diejenigen, die einmal Bekanntschaft mit einer starken Hand, einem Teppichklopfer oder gar dem gefürchteten „gelben Onkel“ gemacht hatten.

Diejenigen, die es betraf, wussten natürlich, dass sie gar nicht daran dachten, nun „immer artig“ zu sein, auch wenn sie dies den Eltern, Großeltern, Erziehern, Tanten, Großtanten oder vielleicht dem Weihnachtsmann versprochen hatten.

Artig sein - warum denn eigentlich?

Warum auch? Es macht einfach keinen Spaß, im Sinne anderer „artig“ zu sein – was „artig“ ist, musste man später sowieso selbst entscheiden, und manchmal wurde klar: „Artige“ Kinder kamen in Wirtschaft, Gesellschaft und Partnerschaft gar nicht so gut an. Da hatte sich die Verwandtschaft wohl geirrt, und sogar der Weihnachtsmann war eben nichts als ein trotteliger Weihnachtsmann. Wer sein Geld so verdienen muss, kann ja nur zu den „artigen Versagern“ gehören, nicht wahr?

Bringen wir nun mal die Psychologen ins Spiel statt der Weihnachtsmänner? Die sind nämlich hell entsetzt – über die Teppichklopfer, über die entblößten Gesäße, und überhaupt über die ganze Prozedur – und das Schlimme ist: Sie haben sogar recht. Nur in einem Punkt irren sie sich: Ein „unartiger“ Mensch zu sein und dafür bestraft zu werden, ist auch bei jenen attraktiv, die in der Jugend „repressionsfreie“ Erziehung genossen haben.

Fragt nun bitte nicht „warum“ – das wird ja dauernd gefragt, und so viele Fragen ihr stellt, so viele Antworten bekommt ihr.

Das Bedürfnis, absichtlich "unartig" zu sein

Sagen wir besser gleich: Wir wissen nicht warum, aber viele Menschen haben eben das Bedürfnis, einen anderen so lange zu reizen, bis diesem der Kragen platzt. Ich erinnere mich an die Szene eines Paares, in der er zu ihr sagt: „Wenn du so weiter machst, musst du die Konsequenzen ertragen“, worauf sie sagte: „Das ist typisch für dich – Drohen aber nicht Handeln, dazu bist du viel zu feige!“

Fragten wir besser: Welche Spiele wollen Erwachsene eigentlich spielen? Backe-Backe-Kuchen? Spielen mit Eimerchen und Schaufel? Ich glaube nicht. Erwachsene wollen wirklich sinnliche, bisweilen auch scharf gewürzte Spiele miteinander spielen, was keinesfalls bedeutet, dass es alle wollen oder dass sie es immer wollen. In langjährigen Ehen und Beziehungen hat sich die Realität ohnehin stark von den wilderotischen Spielen der Anfangszeit entfernt. Wer sie zurück will, sinniert, ob statt „Gaisburger Marsch“ nun einmal scharfe Currygerichte auf den Tisch kommen sollen.

Die unartigen Spiele der Erwachsenen

Die Spiele, die sich mit „artig sein“ und „unartig sein“ beschäftigen, sind Spiele mit dem Verhalten der spielenden Säugetiere: Sie kämpfen spielerisch, wenn sie jung sind, und dabei lernen sie, sich zu unterwerfen, wenn es Zeit dazu ist. Dazu kommt noch die Lust am Schmerz: Wer sie im Kindesalter nicht kennengelernt hat (habt ihr niemals Wachs auf die Haut geträufelt?), der ist im Erwachsenenalter möglicherweise doppelt neugierig darauf, obgleich er sich dessen schämt.

Heute denken sich viele Paare Szenarien aus: die sie gar nicht mehr kennenlernen konnten: Herrin und Diener, Gräfin und Zofe, Gutsherr und Magd. Einer muss immer ein wenig „unartig“ sein, und „Verfehlungen im Dienst“ begehen, damit der andere das Recht zu Strafen erlangt. Kürzlich fragte eine noch sehr junge Frau ganz entsetzt in einem Forum an, ob sie nun „pervers“ sei – ihr Freund habe ihr zwischen zwei heißen Liebesepisoden auf den Po geschlagen – und sie habe Freude daran gehabt.

Warum? Fragt ihr immer noch danach? Reicht es nicht, wenn es Freude, Lust und Vergnügen bringt? Paare sind ja deswegen Paare, damit sie in Ruhe selbst entscheiden können, was gut und was schlecht für sie ist – und das gilt nicht nur für die Liebe. Wer würde sich da einmischen wollen?

Ich denke, jede Einmischung bei einem Paar, das sich in Freiheit und Gleichheit für die eine oder andere Form „unartiger Spiele“ entscheidet, hat ein Recht darauf, sich selbst im Spiel zu verwirklichen. Wer Paaren dieses Recht verweigert, hat sich schon zu tief in die Intimsphäre eingemischt.

Corinne Theile – die Bikini-Frau im Flughafen-Scanner

Der Name Corinne Theile ist in der deutschen Presse noch kaum aufgetaucht, doch sie ist inzwischen eine Weltsensation. Die 31-jährige, gut aussehende Marketing-Frau macht gegenwärtig Front gegen das Nacktscannen, und zwar auf ihre Art: Sie trägt unter dem Mantel nichts als einen Bikini. Bekanntlich muss man sich ja heute ohnehin so gut wie ausziehen, wenn man fliegen will: Ein Wunder, dass sie einem überhaupt noch die Hose lassen – Gürtel, Kugelschreiber und Schuhe müssen immer häufiger entfernt werden. BHs und Korseletts lösen häufig Alarm aus – was dann dazu führt, dass die Frauen in mehr oder weniger geschützter Umgebung noch mal abgescannt werden oder sich gar partiell entkleiden müssen.

Nun aber zurück zum Nacktscanner und zu Corinne Theile. Sie erregt natürlich Aufsehen, wenn sie mit nichts als einem Bikini bekleidet durch die Kontrollen geht. Gerüchteweise verlautet übrigens, dass sie sich vor dem Gang ins Flugzeug wieder ein wenig einkleidet.

Der PR-Gag jedenfalls ist ihr gelungen. YouTube veröffentlichte das Video, und die Presse in aller Welt verbreitet nun ihren Namen.



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