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Der Two-Night-Stand und die Beziehung

eine wiederholung gefällig?


Das Herumwerfen mit Begriffen ist immer gefährlich: Der berühmte „One-Night-Stand“ kann von einer Stunde bis zu einem Tag dauern, und was er wirklich bedeutet, wird im Idealfall wenigstens dem Pärchen deutlich, das ihn ausführt. Ist die Sache nicht so ideal, weiß nur einer von beiden, dass die Geschichte nach dem ersten Mal endet.

In der Vergangenheit galt die Regel: Wenn die Frau leichtfertig ist und sich in Bars anquatschen lässt oder beim Blind Date bereits sehr viel Haut vorzeigt, dann landet sie im Bett. Mal angeblich „aus Versehen“ , mal mit der strategischen Absicht, dass ihre Qualitäten so gut sind, dass der Mann danach lechzt, sie noch einmal zu genießen – und dann möglichst immer wieder, bis beide eines Tages vor dem Traualtar stehen.

Inzwischen haben auch viele Frauen wenig Interesse, mit hergelaufenen, aber charmanten Filous vor dem Traualtar zu laden – und deswegen suchen auch sie sich schicke und potente Männer für eine Nacht – frau gönnt sich ja sonst nichts.

Einmal ist kein Mal – und da verschmerzt Mr. Casanova auch, wenn ihm die Frau morgens eine Telefonnummer gibt, die sie gerade frei erfunden hat – „kein Anschluss unter dieser Nummer“. Aber was passiert mit Frau oder Mann, wenn eine Wiederholung gewünscht wird und diese ebenso erregend ist wie das erste Mal?

Ist "zwei Mal" das neue "ein Mal"?

Eine US-amerikanische Autorin behauptet, dass „Zweimal“ das neue „Einmal-Erlebnis“ beim Sex wäre, oder mit anderen Worten: Wenn das Paar besonders viel Lust am ersten gemeinsamen Sex hatte, gibt es auch ein zweites Mal – aber trotzdem keine Beziehung. Schuld daran sollen die Männer sein: Ein Mal ist für sie eine flüchtige Begegnung ohne Belang, zwei Mal ist eine lustvolle Wiederholung mit Erinnerungseffekt, aber das dritte Mal riecht dann pfuiteuflisch nach Beziehung – und in die Falle will man gar nicht erst hineintappen.

Man wird sich also mal wieder umstellen müssen – das „Mädchen für eine Nacht“ wird zum „Mädchen für zwei Nächte“, und vielleicht werdet ihr ja auch demnächst einmal jemanden in euer Ohr flüstern hören: „Denk aber bitte nicht, ich wäre eine Frau für zwei Nächte“.

Immerhin – der „Werbeaufwand“ für die Frau oder den Mann für zwei Nächte ist ökonomischer als der vergleichbare Werbeaufwand für zwei Frauen oder Männer für je eine Nacht. Vielleicht kommt also bald das „ökologisch sinnvolle Casual Dating“ – wundern würde es mich nicht. Es muss sich nur noch jemand finden, der es vermarktet.

Die Details hat (Englisch) „The Frisky

Bild © 2008 by Kate

Bringen Lesbenküsse Beziehungen auseinander?

eifersüchtig? trennung vom freund? arme briten!

Wenn die eigene Freundin einen anderen Mann aus Spaß küsst, würden satte 82 Prozent der Männer dies als „Betrug“ ansehen. Was aber, wenn die Freundin eine andere Frau aus Spaß küsst?

Dann würden immer noch 61 Prozent sagen: „Die betrügt mich“, und ein Teil davon würde sogar die Beziehung beenden. Der Grund sei nicht nur die „Untreue“ der Partnerin, sondern der lesbische Kuss wecke auch Zweifel an ihrer sexuellen Orientierung.

Wer jetzt Zweifel am Verstand der britischen Jungs hegt, kann beruhigt werden: Es handelte sich um eine etwas fragwürdige Befragung von 1500 nicht näher bezeichneten britischen Männern, die von einem Online-Modegschäft durchgeführt wurde.

Also Frauen: Küsst einander nur solange heiß und innig öffentlich, bis ihr den Mann eurer Träume gefangen habt – und dann küsst euch heimlich mit euren Freundinnen weiter.

Foto: © 2010 by Roger Price

Via: Liebepur nach einem Bericht des Blattes METRO.