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Ein lustvolles 2011

2011 nostalgisch - aber mit viel lust und wonne


Ein glückliches, zufriedenes, sinnliches neues Jahr voller Friede, Freude und Lust wünscht unsere Redaktion. Mögen alle Nachrichten des neuen Jahres so sein, wie wir sie zu hören wünschen: Voller Liebe.
Kategorien: liebe an sich | 0 Kommentare
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2010: Die Ehe wurde brüchiger

die verführung zum seitensprung ist heute fast nicht mehr nötig


Was ist die Ehe noch wert? Wahrscheinlich wird der größte Teil der Paare diese Frage noch positiv beantworten, und die dürfte insbesondere für soclhe Paare gelten, die das Glück miteinander weder teilen wollen noch dem Zeittrend verfallen, der so viele Ehen endgültig vernichtet: dem Seitensprung.

Er war ohne Zweifel der schräge Star der Liebe 2010. Er wurde gehätschelt, gefördert und gefürchtet. Die meisten wissen, dass er ihnen auf Dauer nicht gut tun wird, und dennoch probieren viele aus, wie sich in fremden Betten liebt – anfänglich erregender, ohne Zweifel.

Professionelle "Liebe" wird verschmäht - Casual Dating ist hingegen in Mode

Für Männer ist es „uncool“ ins Bordell zu gehen, für Frauen gibt es erst einmal gar keine. Ob nun Seitensprung aus Neugier oder Geilheit, sexueller Vernachlässigung oder überschäumender Sexlust, der Seitensprung ist allgegenwärtig, und das Causal Dating auch. Letzteres ist nichts mehr als ein vornehmer Name für „schnellen, unkomplizierten Sex“ von vorgeblich „ganz normalen“ Frauen und Männern. Angeblich boomt das Geschäft – hauptsächlich dank des reichlichen Zuspruchs der Frauen. Das liegt einerseits an den Frauen, deren Lust in letzter Zeit deutlich in Richtung „alles ohne Bindung“ geht und andererseits an den Männern, die einst „Schaum vor dem Mund“ hatten, wenn sie eine paarungswillige Frau witterten – diese Männer sind inzwischen woanders – zumeist dort, wo geschäftstüchtige Frauen ihnen eher die Geldbörse leeren als die Hoden.

Casual Dating: Die riesengroße Spielwiese.

Auf diese Weise ist jetzt eine Spielwiese entstanden, auf der Frauen und Männer sich ein bisschen austoben können – zumeist in dem Bewusstsein, „eigentlich“ etwas zu tun, was ihnen nicht ganz korrekt erscheint. Die alten Rollen sind dabei ohnehin im Eimer: Seriöse Frauen, so hieß es früher, verlocken zwar, aber bieten sich nicht an und seriöse Männer jagen der Frau mit Komplimenten nach, um sie zu erobern, bevor sie eindeutig werden. Beides scheint im Casual Dating nicht der Fall zu sein – und ob es beim Gelegenheitssex des Causal Dating wirklich „guten Sex“ gibt, darf immerhin bezweifelt werden.

Ledige beunruhigen beim Casual Dating nicht, Verheiratete schon

Während die Lüste lediger Frauen und Männer niemanden etwas angehen, beunruhigt das Seitensprungunwesen schon. Insbesondere die Frauen scheinen weder über ein ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein noch über Scham zu verfügen, wenn sie sich fremden Männern hingeben. Kürzlich wurde behauptet, dass nur 37 Prozent der Schweizer Frauen anlässlich ihres Seitensprungs Reue zeigen würden. Offenbar wurde die Idee vom Gentleman, der genießt und schwiegt, auf die Lady ausgedehnt: Genuss ohne Reue ist angesagt, und dass der Ehemann tatsächlich die Seitensprünge seiner Partnerin bemerkt, ist höchst unwahrscheinlich, wenn die Partner häufig gewechselt werden – lediglich bei einem festen Treffpunkt mit dem gleichen Partner riechen die Ehemänner dann und wann Lunte. Nützen wird ihnen auch dies nichts: Keine Frau beichtet ihrem Mann alle Seitensprünge, und kaum eine wird einen ehrlichen Schwur tun, dass es niemals wieder vorkommt.

Der Trend zum bisexuellen "Dreier" im Film

Die Ehe wird auch noch durch einen dritten Trend gefährdet, der früher eher hinter vorgehaltener Hand beflüstert wurde, nun aber offenbar in aller Munde ist: Durch den Film „Drei“ wird die „Dreierbeziehung“ offiziell ins Licht der Öffentlichkeit geraten, und ich wette, dass all die geschwätzigen Psychologen, Soziologen, Gutmenschen und Pfaffen nun etwas dazu zu sagen haben werden.

Der Film zeigt die eher ungewöhnliche Situation, in der beide Teile eines heterosexuellen Paares sich in den gleichen Mann verlieben. Die Fantasien, die darüber existieren, gehen bekanntlich noch viel weiter, wenn man den gesamten Bereich der „Cuckolds“ mit einbeziehen würde. Doch auch andersherum ist viel Spielraum: Frauen, die sich nicht trauen, Seitensprünge mit Männern einzugehen, suchen sich nicht selten Frauen, um ihre Lüste zu zweit auszuleben. Der „lesbische Seitensprung“ aus purer Neugierde ist inzwischen beliebt und gehört zum Repertoire der Frauen, die sich als „gebildet, sexaktiv und freizügig“ bezeichnen würden.

Prognose 2011: Beim schnellen Sex kommt es auf die Frauen an

Wie es 2011 damit weitergehen wird? Man wird beobachten müssen, wie sich die Lust der Frauen weiterentwickelt, die den Boom des „Casual Dating“ und der „Seitensprungagenturen“ erst möglich gemacht haben. Lässt ihr Interesse nach, weil alle nur Abenteuer waren, aber keine wirklich befriedigenden Nächte, die sie beim Seitensprung oder Casual Dating erleben duften, dann ebbt das Interesse wieder ab. Noch ist das Geschäft der männlichen Escorts und anderer Miet-Liebhaber also nicht in Gefahr, denn Qualität hat offenbar weiterhin ihren Preis. Die Ehe aber wird weiterhin gefährdet sein, denn wo es keine Reue beim Seitensprung gibt wird es auch kaum Hemmungen geben, es selbst einmal zu wagen.

Die Liebeszeitung im Jahr 2010 – ein Rückblick

schweinereien
bei uns suchen sie vergeblich nach schweinereien



Die Liebeszeitung war im Jahr 2010 sehr erfolgreich – jedenfalls, wenn man unsere Erwartungen zugrunde legt. Mit der Zeitung hatten wir gehofft, mehr Publikum anzuziehen als mit unserem Schwesterblatt Liebepur, und dies ist auch gelungen: Die Zugriffe auf die Liebeszeitung liegen im Bereich von 500 zugriffen pro Tag – und das ist inzwischen bei Weitem mehr, als wir erwartet haben.

Der Wermutstropfen: Leider ziehen wir auch immer wieder Menschen an, die irgendwelche süßen oder bösen Schweinereien suchen, die es bekanntlich bei uns nicht gibt – und zwar aus Überzeugung. Denn die Liebeszeitung nimmt die Leserinnen und Leser ernst, und sie weiß, dass auch Eltern darunter sind. Dass wir insgesamt etwa 15.000 Besucher hatten, die sich für die Feminisierung des Mannes „interessierten“ mag vor allem daran liegen, dass solche Themen hochgradig spektakulär sind und eine Art von Publikum anziehen, de es weniger um die darin enthaltene Liebe geht, als um die voyeuristische Lust am sexuellen Anderssein. Wie viele Menschen sich ständig über Themen wie die „englische Erziehung“ interessieren, wissen wir natürlich nicht, aber immerhin wollten 1822 Besucher wissen, wie eine Frau Männer schamlos verführen kann, und 2304 Frauen landeten hier bei der Suche danach, wie man sich einen reichen Mann angelt.

Der am meisten missverstandene Artikel war der Abdruck eines Rates an eine Dame, die einen Mann für die Feminisierung sucht, aber angeblich keinen findet. Wir haben die Sache für eine Scheinanfrage gehalten, aber dennoch korrekt beantwortet. Daraufhin bekam unsere Autorin leider einschlägige Angebote und deshalb sollten wir vielleicht doch noch einmal sagen: Wir sind eine Zeitung und keine Kontaktbörse. Namhafte Kritik gab es auch an unserem Artikel „Keuschhaltung des Mannes“, bei dem uns journalistische Oberflächlichkeit vorgeworfen wurde. Die ist allerdings nicht der Fall, denn wir versuchen, Fragen aufzugreifen und für die Allgemeinheit zu beantworten und nicht für Randgruppen, die gerne ihre eigenen Wahrheiten verbreiten würden.

Dennoch hatten wir 2010 viel Freude an der Liebeszeitung, und uns hat überrascht, wie klug und umsichtig die Menschen überwiegend sind, die diese Zeitung lesen.

Ein Seufzer bleibt mir nicht erspart: „Ach hätten wir doch eine Redakteurin, die mit Elan unsere Sparte für Dessous betreut“ – denn um die steht es wirklich schlecht. Nur – wir können nie und nimmer eine Redakteurin bezahlen, denn die Liebeszeitung ist nach wie vor ein Verlustgeschäft. Wir bieten interessierten Versandhäusern jedoch an, hier eine „Zeitung in der Zeitung“ einzurichten, bei der dann kostenlos eine Werbung für das Dessousgeschäft eingeblendet wird, aus dem die Autorin heraus schreibt. Natürlich könnten wir Ihnen auch, wie so viele andere, eine dieser „Luftbeteiligungen“ an der Werbung in der Liebeszeitung anbieten – aber bis die einmal profitabel wird, ist das Jahr 2011 garantiert vorbei.

Ich will mich nicht verabschieden, ohne meinen Leserinnen und Lesern herzlich zu danken, die Liebeszeitung zu lesen.

Bleiben Sie der Liebeszeitung treu, auch wenn wir gerade ein bisschen Weihnachtspause machen – aber Januar bieten wie wieder das volle Programm.


Schadet früher Sex der Ehe?

Ein US-amerikanischer Professor der Mormonen-Universität „Brigham Young University's School of Family Life“ will gemeinsam mit zwei Kollegen herausgefunden haben, dass früher Sex das eheliche Glück beeinträchtige. Die Studie wurde an 2.035 heterosexuellen Menschen (und nicht etwa „Paaren“, wie teilweise berichtet wurde) im Durchschnittsalter von 36 Jahren vorgenommen, die alle in erster Ehe lebten. Gefragt wurde nach dem ersten sexuellen Kontakt mit dem gegenwärtigen Partner, und dazu wurden Fragen zur Zufriedenheit mit der gegenwärtigen Ehe gestellt.

Das Ergebnis lässt Amerikas Rechte jubeln: So widmete FOX News den diesbezüglichen Forschungen an der Mormonen-Universität einen eine langen und ausführlichen Artikel. Man ging dabei offenbar so vor, dass man Paare, die „sehr früh Sex hatten“ mit solchen Paaren verglich, die „bis zur Ehe mit dem Sex gewartet hatten“. Interessant war dabei die Definition von „frühem Sex“:
Früher Sex = „Sex vor dem Date oder bereits einen Monat, nachdem sie Dating begonnen hatten“.
Wenn man diese Personen mit denjenigen vergleiche, die bis zur Ehe gewartet hatten, so erreichte man insgesamt bessere Ergebnisse zugunsten der „späten“ Paare:

- 22 Prozent stabilere Ehen.
- 20 Prozent mehr Zufriedenheit,
- 15 Prozent bessere Qualität der sexuellen Beziehung.
- 12 Prozent bessere Qualität der Kommunikation.
-
Ferner will das Team um Professor Dean Busby herausgefunden haben, dass die Befragten, die nicht sofort sexuellen Beziehungen aufnahmen, aber auch nicht bis zur Ehe warteten, etwas besser abschnitten als die Gruppe mit dem „frühen Sex“, aber nicht so gute wie diejenigen, die „bis zur Ehe gewartet“ hätten.

Kaum einem der Presseleute, die diese Meldung alsbald eilfertig verbreiteten, fiel freilich auf, dass hier ein eine Einrichtung geforscht hatte, die der Mormonenkirche ausgesprochen verpflichtet ist. In dieser Kirche gilt Keuschheit vor der Ehe als absolute Pflicht.

Dies wirft zumindest ein gewisses Licht darauf, mit welcher Absicht hier geforscht wurde - und dass die US-amerikanische Rechte sowie die selbst ernannten Extrem-Christen solche Ergebnisse bejubeln würden, war ja wohl zu erwarten.

Dabei fällt erneut viel Licht auf die internationale Bloggerszenerie, die diese Ergebnisse ebenso begierig wie unkritisch aus der Pressemitteilung der Universität abgeschrieben hat.


Warum die Liebe ein bunter Vogel bleibt

die liebe hat viele farben


Neuerdings wird sie als erklärbar bezeichnet, die Liebe. Wissenschaftler wissen nun recht genau, wie sie drogenähnlich bestimmte Gehirngebiete überflutet. Sie wissen nur eines nicht: wie, wo, wann und warum es gerade jetzt geschieht.

Einige Wissenschaftler allerdings glauben, gerade dieses Geheimnis entschlüsselt zu haben. Sie behaupten zumindest, erklären zu können, warum der Hans die Grete nimmt und die Jasmin den Kelvin.

Kann die Wissenschaft sagen, ob der Hans die Grete nehmen wird?

Doch können sie es wirklich? Zweifel sind angebracht, denn bis heute gibt es keine wissenschaftliche haltbare Theorie, geschweige denn eine Methode, mit der man feststellen kann, wer zu wem passt. Die Leute, die ständig genannt werden, wenn es darum geht, hatten keinen Ahnung, worauf sie sich einließen, als sie begannen, Partnerübereinstimmungstests zu entwickeln. Sie wussten wohl, dass die Damen Myers und Briggs einst einen Typenindikator entwickelt hatten, und sie kannten sicherlich die „Big Five“, fünf Persönlichkeitsmerkmale, die angeblich unser aller Charakter dominieren sollen. Einer, der oft genannte Professor Schmale, galt sogar als Fachmann für Eignungstests, die man Bewerber absolvieren ließ – doch zwei Partner für die Liebe und ein Leben zu zweit miteinander zu „matchen“ – das war für ihn und für alle anderen Wissenschaftler Neuland.

Sehr viele Annahmen, sehr wenig Tatsachen

Die Sache mit dem „Matchen“, also der Übereinstimmung, ist in der Tat schwer, weil das Meiste, was man davon angeblich weiß, auf Annahmen beruht. Die älteren Annahmen beruhen auf die Übereinstimmung von Charaktermerkmalen – doch genau diese Theorie wurde bereits im 19. Jahrhundert qualifiziert bezweifelt, und die Kritik daran hat niemals nachgelassen.

Es war wie bei so vielen Theorien – die differenzierten, die tatsächlich den Namen „wissenschaftlich“ verdienten, waren für das Volk viel zu kompliziert, und also einigte man sich auf Simpel-Formen: Gleich und Gleich sollte charakterlich zusammenkommen, mit ein bisschen Varianten. Das ist der Stand, und so wir er bis heute bedient: Gleichheit in manchen Charaktereigenschaften, Unterschiede in anderen – damit lassen sich, nebenbei bemerkt, besonders viele Paar „matchen“, und anhand von Gewichtungen lässt sich daran technisch auch noch ein bisschen manipulieren.
Werden wir in Zukunft alle “gematcht“?

Die Verführung, sich an eine Partneragentur (Online-Partnervermittlung) zu wenden ist groß, und damit die Gefahr, in der Partnerwahl „enteignet“ zu werden. So gut, wie alle Agenturen behaupten mit Werbegetöse, den besten Partnerübereinstimmungstest zu haben und erstaunlicherweise fallen sogar Akademiker auf diese Aussage herein. Bereits heute gibt es euphorische Stimmen, die von einer „Verbesserung“ der Beziehungen der Zukunft durch solche Tests sprechen. Teilweise wird sogar behauptet, dass dies Auswirkungen auf die nächste Generation haben werde, und dass die Scheidungsraten der Personen, die sich durch Agenturen kennengelernt hätten, niedriger seien als die durchschnittliche Scheidungsrate.

All das wird behauptet – doch was ist wahr?

Die Wahrheit kennt niemand, doch kann man hinter den Kulissen dies erfahren: die Tests sind so gut wie alle veraltet, langfristigen Auswirkungen des Matchings sind unbekannt, und die Entwicklung eines Paares wird oft von Einflüssen bestimmt, die zum Zeitpunkt der Tests noch gar nicht bekannt waren. Der größte Störfall, der GAU des Matchings, aber ist die Liebe. Sie bleibt ebenso oft aus, wenn das Orakel sagt, man passe gut zusammen, und sie tritt oft ein, wenn im Ergebnis orakelt wird, dass man eher nicht ganz so gut zusammenpasst. Daran kann auch das Schönreden der „Spin-Doctors“ nichts ändern, die neulich sogar behaupteten, dass Paare, bei denen der Funke trotz hoher Übereinstimmung nicht springen will, sich eben mehr darum bemühen müssten: „Ihr könnt doch nicht wissen, ob ihr zusammenpasst, wir wissen es aber sehr gut“, heißt dann die arrogante Botschaft der Enteignung, die unterschwellig dabei geflüstert wird.

Die Liebe als Matching-Killer - mal schleichend, mal heftig

Warum wir uns verlieben, ist niemals genau beforscht worden, und es gibt Zweifel, ob dies jemals möglich sein wird. Die „Liebe auf den ersten Blick“ ist eine Möglichkeit, aber sie ist seltener als man denkt und nicht ganz ungefährlich. Viel zuverlässiger ist es, die Liebe zueinander in einem langen Gespräch zu bemerken, in dem auch Ansätze für eine Zukunft erkennbar werden. Gerade beim Online-Dating sind die ersten Augenblicke der Begegnung oft von großer Nervosität durchsetzt. Wenn sich Liebe entwickeln soll, braucht sie nun Ruhe, und statt auf das dümmliche „Kribbeln im Bauch“ zu achten, sollte man sich lieber einmal damit beschäftigen, wie oft man sich im Gespräch intensiv angesehen hat. Die Liebe hat die besten Chancen, wenn sie im Kopf entsteht und dann langsam auf den Körper übergeht. Dies ist auch bei einem „eher schlechten Match“ möglich, eil die Übereinstimmungsfaktoren im Gespräch eine völlig andere Bedeutung haben als im maschinell ausgewerteten Matching.

Warnung vor Schmetterlingen im Bauch

Anders ist es mit dem „Kribbeln im Bauch“, das nur allzu oft als „Liebeszeichen“ gesehen wird. Aber was bedeutet dieses Gefühl? Es ist doch kaum mehr als ein biologisches Zeichen für den Wunsch nach Sex. Selbstverständlich lässt euch er sich erfüllen, aber war dies das Ziel? Die Liebe ist und bleibt ein bunter Vogel, und nicht alle „ernsthaften Partnersuchenden“ verschmähen die Situationen, in denen sich „Schmetterlinge im Bauch“ bilden, die ihren Flügelschlag in Richtung „heißer, aber kurzer Affäre“ lenken, selbst dann noch, wenn damit angeblich das „beste Match“ verbrannt wird. Es muss nicht unbedingt schade sein, es zu verbrennen.

Titelbild copy; 2010 by worldizen