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Strippst du schon oder bist du noch emanzipiert?

gleich beginnt die show ...


Na klar ist die Frage, die im Titel gestellt wird, eine Provokation – aber das soll auch so sein. Mal ehrlich, Leute – was hat denn die schicke Show, sich vor einem Mann aufreizend auszuziehen, mit Emanzipation zu tun? Entweder frau tut’s, dann muss sie es auch können, oder frau kann’s nicht, dann lässt sie es sowieso lieber bleiben. Das ist jedenfalls meine Meinung. Der Spiegel hat ja mal zitiert, wie man das sehen kann:

Frauen, die zeigen, was sie haben und auch aussehen wie eine Frau, sind für mich wesentlich emanzipierter als die, die aussehen wollen wie ein zu rund gewordener Mann.


Setze deinen Mann hin -und verbiete ihm aufzustehen

pose einer amateur-stripperin
Fragt sich nur, wie man strippt, und da kommt uns wieder die alte Erkenntnis: Erst ziemlich viel anziehen, dann immer weniger und den Mann dabei bis zum Äußersten reizen – mindestens den, der auf dem Stuhl sitzt. Das ist dann im Alltag dein Freund, Lover oder Ehemann. Der muss dann auf die Couch, und du musst ihm verbieten, aufzustehen. Kannst ihm auch Handschellen (auf dem Rücken befestigen) anlegen, das kommt immer gut, denn dann kannst du ihn anfassen, aber er dich nicht. Das muss aber nicht sein – vielleicht möchtest du ja gerade, dass er dir den BH öffnet oder das Höschen runterstreift?

Frivole Dessous einkaufen für den Strip

Ich rate euch, ein bisschen einzukaufen, bevor ihr zu strippen versucht. Dazu müsst ihr dahin gehen, wo die „emanzipierte“ Frau nicht guckt: bei exklusiven Lust-Läden für Frauen oder in einem Geschäft, dass ganz bewusst „Lingerie“ führt (übrigens oft auch frivole Wäsche für Bräute).

Korsetts, Korseletts, frivole BHs, Strapse oder frivole halterlose Strümpfe und Halsbänder machen sich immer gut, High Heels nur, wenn du gut darin tanzen kannst. Denk dran, dass sich alles leicht öffnen lassen muss, wenn du auf Sofortverführung aus bist. Bei manchen Korsetts hast du Probleme damit. Denk auch daran, dass sein Blick beim Strip unweigerlich zwischen deine Beine fällt – da gehört ebenfalls sinnliche Wäsche hin.

Mit den Hüllen fällt auch die "große Dame"

Bewährt hat sich die Kombination: erst große Dame – dann verruchtes Weib. Es geht aber auch erst Landmädchen oder unscheinbare Passantin, dann wilde Verführerin. Wenn du eine Uniform hast, kannst du auch erst in Uniform hereinkommen (mit nichts als Dessous drunter) und diese dann sinnlich aufknöpfen. Ausrangierte Pelzmäntel, Regenmäntel oder Trenchcoats eignen sich gut als oberste Hülle, wenn dir so gar nichts anderes einfällt. Du kannst selbst entscheiden, ob du darunter nur Dessous trägst oder noch Kleidung. Wenn, dann muss die Kleidung allerdings schon etwas frivol sein, etwa ein Herrenhemd mit lose gebundener Krawatte.

Übe erst einmal ohne Mann

Wenn du die Klamottenfrage gelöst hast, kannst du zu Üben anfangen. Im Netz gibt es genug Stripperinnen (Youtube) die Beispielvideos zeigen. Beim Üben stellst du die einen Spiegel auf, dort, wo später dein Mann sitzt. Wichtig dabei ist deine Choreografie, das heißt, wie du den Strip aufbaust. „An der Stange“ ist langweilig, viel besser ist, die Positionen von stehend auf hockend (vor ihm) und liegend (damit er ganz viel zu sehen kriegt) zu variieren. Vergiss nicht, ihn oft zu berühren, aber immer nur leicht. Nimm dazu nicht nur diene Hände, sondern berühre ihn auch mit deinen Füßen, deinem Po und deinen Brüsten. Wenn du dir Dessous ausziehst, fahre ihm damit leicht über die Gesichtshaut.

Lade ihn ein und verführe ihn nach Strich und Faden

Wenn du dies alles beherrscht, dann lade ihn zu einer Champagnernacht ein. Bring ihn in ein schon mal ein wenig Stimmung, aber sag nicht, was du vorhast – die Show geht immer separat.

perfekte show einer profi-stripperin
Jede gute Schauspielerin weiß, dass sie Kontakt mit ihrem Publikum halten muss. Das tust du auch. Beobachten seien Reaktionen (nicht nur „die eine“), halte den Blickkontakt mit ihm, aber lächele nicht, wie „seine Frau“ ihn üblicherweise anlächelt, sondern gewöhne dir ein verführerisches, sinnliches und hintergründiges Lächeln für den Strip an. Sei nicht du selbst, sondern gehe in der Rolle der Verführerin auf und versuche, sie möglichst perfekt zu spielen. Dazu gehört auch, deinen Körper stets sinnlich zu bewegen – möglichst zu langsamer Musik.

Mein persönlicher Tipp: Am Ende nicht nackt sein, sondern mindestens Strümpfe und High Heels anbehalten, wenn du ihm zu deinem Bett führst und vielleicht solltest du dir den letzten Slip von seinen zitternden Händen ausziehen lassen, das wäre doch ein Vorschlag, oder?

Die Liebe ist ein seltsames Spiel, und der Strip gehört zu den Spielen, die du ihm gar nicht oft genug präsentieren kannst. Auch ihn kannst du unterschiedlich präsentieren: Mal muss er im großen Abendanzug auf der Couch sitzen, mal mit freiem Oberkörper auf einem Stuhl, dann geht noch mehr. Ich wünsche dir, dass du noch weitere Fantasien entwickelst und am Ende deine Freude an einer tollen Nacht zu zweit mit ihm hast.

Texte von Miss Y., überarbeitet vom Liebeszeitungs-Team all fotos: © 2011 by liebesverlag.de

Nackt, Verführkleider oder gleich sündige Dessous?

nicht stilvoll, aber wirkungsvoll: stripperin


Nackt – das war einmal ein Zauberwort, als die meisten jungen Männer noch nie eine Frau nackt gesehen hatten. Man wälzte mit feuchten Fingern die ersten Magazine, in denen Frauen so weit nackt zu sehen waren, dass man ahnen konnte, wie sie aussehen würden, wenn man … Und dann, als es so weit war? Da kam nur der Slip runter. Mehr ging nicht, weil die Sache schnell und unauffällig im kalten Hausflur erledigt werden musste.

Der Traum, eine Frau nackt zu sehen und nackt zu lieben

Der Traum von der Nacktheit erfüllte sich für manche Männer nie: Selbst in der Ehe bestand manche Frau darauf, das Licht auszuschalten, bevor man gemeinsam „zur Sache“ kam. Besonders der „Venushügel“, damals noch stets behaart, wurde vor den Augen der Männer gerne versteckt. Wer letztendlich dann wirklich einmal mit einer vollständig nackten Frau ins Bett stieg, lernte schnell, dass es der Hautkontakt war, der bei Nacktheit punktete – nicht das Aussehen. Ein besonders peinlicher Akt war für viele Frauen damals (und das ist heute gelegentlich auch noch so) das Öffnen des BHs, sodass die wahre Pracht und Fülle (oder das Gegenteil) der Brüste sichtbar wurde. Damals trugen Damen allerdings noch selten Push-up-BHs – und Frauen, die es heute tun, erleben oft, dass den Männern eine gewisse Enttäuschung anzusehen ist, wenn die Schwerkraft ihr Werk tut.

Einfach mehr Sex mit Verführkleidern aus dem Versandhaus

Negligés, Baby Dolls und halbtransparente Nachthemden waren der Clou der Verführung in den Jahren, als man „so etwas“ als „anständige Frau“ ablehnte und dennoch trug, um dem Mann zu gefallen. Heute sind Frauen bereiter, ihre Körper sinnlich zu präsentieren: Verführ- oder Partykleider gehören ins Repertoire jedes Versandhauses. Das sind billige Fetzchen im Minikleid-Format, die wahlweise mit Minislip getragen werden oder auch ohne – Hauptsache, man sieht beim Bücken den schönen Po. Viel Verführungskunst ist da nicht nötig: Die jungen Männer sind sowieso scharf auf Frauen, und diejenigen, die die raffiniertesten Partykleider haben, haben am meisten Auswahl. Manche junge Frauen spielen einfach damit, wer die meisten Verehrer findet – andere lassen durchaus den einen oder anderen Mann „heran“ – nichts Weltbewegendes, einfach Sex.

Stilvolle Verführungen mit Abendkleid und Dessous

Die Lady allerdings verführt nach wie vor mit Stil, und bei ihr beginnt die Verführung mit einem teuren Abendkleid, das die Brüste als Appetitanreger präsentiert und oftmals auch noch dien Rücken und die Beine mit einbezieht. Bei der Verführung fällt zunächst das Kleid, doch erst unter ihm locken teuflisch sinnliche Dessous in Schwarz – möglichst mit Strapsen. Es empfiehlt sich, das Spiel der Verführung bei Licht und mit möglichst allen sinnlichen Dessous und Hilfsmitteln zu beginnen – erst wenn der Herr sich sattgesehen hat und seine Begierde unzweifelhaft anschwillt, sollte nach und nach etwas davon fallen. Es gibt Männer, die wünschen, dass die Strapse oder die halterlosen Strümpfe dran bleiben, und manche Gourmets wünschen sogar, dass die High Heels oder Stiefel an der Frau dranbleiben, während es „zur Sache“ geht.

Sollten Frauen für Männer strippen?

Ein Strip? Ja, wenn Sie wirklich sinnlich tanzen können und ein paar Tricks der professionellen Stripperinnen beherrschen. Auch die emanzipierte Frau kann strippen –dann allerdings sollte von vornherein ein Rollenspiel mit einbezogen werden – emanzipierte Frauen mache sich im wahren Leben nicht gerne zu „Schönheitstänzerinnen“.

Rollenspiele und Frivoles erzeugen oft Bindungen

Apropos Rollenspiel – das ist oft die ultimative Verführung, die große Lust auf Wiederholungen weckt – und den Mann deshalb langfristiger bindet. Es muss nicht immer ein „strenges“ Rollenspiel sein, das mit Strafen und Fesslungen einhergeht. Einmal einen männermordenden Vamp zu spielen macht auch etwas her, und Spiele mit Verweigern und Reizen, wie in der Jugend, gehören auch zum Repertoire sinnlicher Rollenspiele.

Zum Verführen mehr ahnen lassen als zeigen

Am besten bewährt haben sich bein Verführungen durch Frauen immer noch Kleider, die viel ahnen lassen und wenig zeigen, denn sie fördern die Begehrlichkeit. Wer gleich zu frivol ist oder zu viel nackte Haut zeigt, riskiert, auf den „Schlampenhaufen“ geworfen zu werden – und das bedeutet zumeist, nicht viel mehr zu bekommen als ein paar Minuten lustvolles Stöhnen in mehr oder weniger angenehmer Umgebung. Wer einen Mann mit seinem Körper binden will, der sollte ihn so präsentieren, dass die Lust immer neu entsteht – und sei es durch wechselnde „Verpackungen“ der nackten Haut.

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Viellieberei – die Verherrlichung und die nüchterne Realität

am ende bewährt sich monoamaorisch besser


Viele Menschen zu lieben, ist jedem Menschen unbenommen – doch das Etikett „Polyamory“ (Poliamorie, Viellieberei) wird auf eine angebliche „Lebensform“ geklebt, die inzwischen angeblich im Trend liegt.

Zitat Polyamorie aus dem liebesblog:

Einige Menschen betrachten Polyamory …. als ein Gesellschaftskonstrukt, das wesentlich besser den Anforderungen und Bedürfnissen unserer Zeit gerecht wird.


Wer da so mit en „Anforderungen und Bedürfnissen unserer Zeit“ herumwirft, sollte besser sagen, welche es sind und wer sie hat. Will sich ein gestresster Schulleiter, eine PR-Managerin oder gar eine Ärztin mit eigener Praxis etwa auch noch mit den Problemen eines „polymaorischen Clans“ herumschlagen? Wer, bitte schön, möchte in einer mehrfachen Liebesbeziehung ständig die sich daraus ergebenden Konflikte ertragen?

Es ist einfach lächerlich, solche Konstellationen mit rosa Zuckerguss zu servieren – denn jeder Partnerin und jeder Partner in einer Mehrfachbeziehung stellt eine Herausforderung dar – und dafür muss man Zeit und emotionale Biegsamkeit bis hin zur Selbstverleugnung mitbringen.

Probleme der Gesellschaft und "Patentlösungen"

Die Probleme unserer Gesellschaftsordnung sind erkannt: zu viel Singles, zu viele Scheidungen und überbordende Selbstsucht. Wer das Problem jemals analysieren sollte, hätte ganz schön daran zu knabbern, und wer gar aus einer erfolgten Problemanalyse nach Lösungen sucht, braucht mehr Geschick und Weitblick als unsere bundesdeutschen Familienministerinnen.

Doch Problemanalysen sind ja nicht gerade das „Ding der Deutschen“. Statt dessen kommen ständig Leute aus ihren Mauslöchern, die mit Lösungen winken: Mal ist es ein Betreuungsgeld für Mütter, mal der angebliche Ausbau von Kinderkrippen, der kaum stattfindet, und dann ist es wieder das Geld, das mit Gießkannen an Familien verteilt wird. In die Kategorie der „Lösungen ohne Analyse“ fallen aber vor allem die üblichen Vorschläge der „freien Liebe“, der „Poliamorie“, des Partnertausches und ähnlicher „Innovationen“, wie das Zusammenleben zu dritt.

Soziale Sicherheit für die Massen gibt es nur in Ehen und Familien, die eine möglichst lange Zeit zusammenhalten – und kaum irgendwo sonst. Wer Ehe und Familie zerredet (aber auch, wer sich leichtfertig scheiden lässt) sollte Bedenken, dass er damit etwas zerstört, was sozial sinnvoll ist.

Bild © 2011 by liebesverlag.de

Die Liebeszeitung schrieb über Polyamorie und Dreistigkeit, über die trickreiche Einführung des Begriffs wie WIKIPEDIA, und ganz generell über Liebe und Bindung. Die Liebepur fragte provokativ: Wie viele Menschen liebst du denn?

Kultur, Aufwachen, sinnliche Busfahrten und WCs

Heute mach ich für euch in Kultur: Wie wir uns angenehm und freundlich wecken lassen können (nur für Frauen, versteht sich) sagt uns „Der kleine Hahn“. Einfach Weckzeit einstellen, und morgens mit Lustgefühlen aufwachen. Ähm … das Ding muss natürlich die ganze Nacht „drin“ bleiben.

Moderne Handy-Kultur erlaubt uns auch, bei der Fahrt im Bus zur Arbeit Lust zu empfinden: Über das Handy kannst du deine Vibrationen fernsteuern, und zwar besonders feinfühlig per Touchscreen.

Der Höhepunkt der Kultur ist ja der Abtritt, nicht wahr? Also was machst du, wenn du in Wien unbedingt ein Klo suchst? Richtig, du nimmst dein Handy und schaltest den Klosucher ein.

Affengeil, was? Ich wusste doch, dass ich mal was über Kultur schreiben musste.

Die fette alte Kuh und der Mann auf dem Baum

Ja, so war er vielleicht gedacht: ein Film, bei dem es angeblich humorvoll um Männerrechte ging – „Der Mann auf dem Baum“. Der Film war nur sehr bedingt lustig - eher schon eine Klamotte als eine Komödie. Was bei Weitem interessanter ist: der Autor war eine Frau, nämlich Silke Zertz.

Frauen definieren alles – und nehmen sich alles heraus

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, wer Männer definiert – bitte schön – Frauen selbstverständlich, wer sonst? Immerhin muss man der Autorin zugutehalten, dass sie sich mit dem Charakter des Sohnes Moritz etwas Sinnreiches ausgedacht hat: Bereits junge Mädchen hacken auf männlichen Mitschülern herum, und selbstverständlich ziehen die Mädchen dabei das besser Los – denn nach wie vor genießen Frauen und Mädchen geschlechtsspezifische Privilegien. Sohn Moritz, der nun so gar nicht zur Gewalt neigte, musste dann auch zu einem Anti-Gewalttraining – das hinterlistig reagierende Mädchen selbstverständlich nicht.

Gegenwehr durch Abkehr von der Rücksichtnahme

Was sagt uns das? Nun, im Grunde das, was der Film ansonsten nicht ausdrückte Frauen üben anders Gewalt aus als Männer, aber bei dem unterbelichteten Bild, das der größte Teil unseres Volkes vom Begriff „Gewalt“ hat, wird ganz selbstverständlich „Gewalt“ mit Männern assoziiert. Nun – Kindermund tut Wahrheit kund – uns so dufte Moritz die Therapeutin im Film dann auch eine „fette alte Kuh“ nennen.

Na bitte, geht doch.
Kategorien: psychologie | 0 Kommentare
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