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Die falsche Diskussion: Frauen und Unterwerfung

horrorvisionen in den 1950ern
Das nackte Grauen packt dieser Tage die Altfeministinnen: Frauen unterwerfen sich wieder den Männern – oh Graus, oh Graus. Doch die Probleme liegen ganz woanders:

1. Sie wünschen es sich zum Teil sehnlich unterworfen zu werden, aber bekommen nicht einmal, was sie wollen – jedenfalls nicht von Männern, und erst recht nicht, wenn sie Mütter sind.
2. Wenn Frauen Unterwerfung wünschen, dann ist es für sie ein Spiel, das einen Anfang und ein Ende hat, aber kein Lebensentwurf.
3. Das Thema hat mit „Frauen unterwerfen sich unter Männer“ gar nichts zu tun, sondern mit „Mächtige spielen mit der Unterwerfung“ – das ist für Salon- und Alt-Feministinnen neu, weil sie nie wirklich Macht ausgeübt haben. Die Frauen, die Macht haben und sie auch ausüben, sind in der Regel keine Feministinnen – warum auch?

Klipp und klar: Die Gender-Diskussion wir derzeit wieder von den üblichen Verdächtigen angeheizt, um (mal wieder) auf sich aufmerksam zu machen. Das ist mit einem Wort lächerlich.

Maya von Feministing.com schrieb dazu: (Zitat nach lovesexfamily.com).

Fragen wir die Männer etwa, ob sie solche Fantasien haben? Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie diese haben. Im Grundsatz sind Frauen und Männer an sexueller Unterwerfung interessiert, weil sie glauben, dass so etwas erregend für sie ist.



Wir müssten uns eigentlich, spätestens seit Eric Berne („Die Spiele der Erwachsenen“) darüber klar sein, dass in der Liebe immer neue Spiele erfunden, gespielt und wieder verworfen werden. In der Liebe spielt eben oft das verbliebene „neugierige Kind“ in uns, und, verdammt noch mal: Wir sollten uns von einigen aufgeblasenen Moraltanten nicht verbieten lassen, unser Kindes-ICH herauszulassen, wann immer wir wollen – oder etwa nicht?

Ausgelöst hat die ganze unselige Diskussion übrigens ein Buch: 50 Shades of Grey von E.L. James. Es erscheint demnächst in deutscher Sprache.