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Neue Masche: „Real Time Dating“ – Patnersuche in Echtzeit?

Alles in Echtzeit?


Der Horror der Mütter von weiblichen Teenagern und der angebliche Wunschtraum der Männer soll nun wahr werden: Auch in Deutschland wird nun mit „Realtime Dating“ geworben – Echtzeitdating oder Echtzeit-Dating. Der Begriff "Echtzeit" als solcher ist in Deutschland wenig bekannt, deswegen will ich ihn ein wenig erklären.

Was ist Echtzeit? (Real Time oder Realtime)

Dating im Internet oder per Mobiltelefon (ohne Verortung) erfolgt normalerweise „zeitversetzt“. Alle Prozesse in der Technik, aber auch in der Kommunikation, die auf diese Weise stattfinden, bringen Verzögerungen mit sich. Aus diesem Grund versucht man (zum Beispiel in der Computertechnologie) alle Prozesse in „Echtzeit“ abzubilden. Sobald etwas in „Echtzeit“ geschieht, ist es also für alle am Prozess beteiligten sofort erkennbar. Was in der Computertechnologie nützlich ist, kann für die Kommunikation durchaus nachteilig sein. „Lass uns noch einmal darüber erden“, „da möchte ich eine Nacht drüber schlafen“, „morgen wirst du die Dinge in einem neuen Licht sehen“ sind populäre und sinnreiche Sätze, wenn man sich wahrhaftig nicht sofort entscheiden will. Typisch für die „andere Seite“ sind Vertreter, die an der Haustür klingeln: Sie suchen die schnelle Entscheidung, bevor der Kunde nachdenken kann: in „Realtime“.

"In Echtzeit" heißt nicht: Einen Fuß in die Tür stellen

Nun geschieht das Zusammentreffen von Menschen im Alltag überwiegend in „Echtzeit“. Dies gilt allerdings nicht für Termine, die zuvor vereinbart wurden, zum Beispiel Bewerbungen oder eben sogenannte Blind Dates. Mit Recht bedingen sich die Beteiligten hier eine Vorbereitungszeit aus. Das rein private Bild muss erst in ein öffentliches Bild gewandelt werden, wie es eben jeden Tag im „richtigen Leben“ geschieht. Selbst der sogenannte „Zufall“ ist bekanntlich nicht so zufällig, wie er zu sein scheint. Man beobachtet einander, bevor man aufeinander eingeht. Man tauscht Blicke, bevor man sich auf einen verbalen Flirt einlässt. Man verkehrt das Laissez-faire ICH in ein bedeutungsvolles ICH. Man lässt eine „innere Person“ ein wenig locker und schickt sie in ein Spiel. Man beobachtet, bevor man flirtet, und man erkennt anhand de r Reaktionen, wie flirtbereit der andere ist. Bedeutet Flirten etwa nicht, den anderen zu beobachte, bevor man sich ihm nähert? Auch Flirten in „Echtzeit“ heißt nicht, wie ein unflätiger Vertreter den Fuß in die Tür zu stellen, um sie nicht mehr schließen zu können.
Wie unflätig ist „Real Time Dating“?

„Real Time Dating“ ist im Grund eine Pervertierung dieses Prozesses. Er bedeutet, ins natürliche Leben durch ein neues Medium hineinzustechen, wie mit einem Messer. Jeden Moment aufmerksam zu sein, jeden Moment flirtbereit zu sein – und jeden Moment abwehrbereit zu sein – das ist die Neuerung. Wer will schon wirklich jederzeit einen Einschnitt in seine Gedanken gestatten?

Zwei Beispiele, um Realtime zu verdeutlichen

Um den Prozess zu verdeutlichen, gebe ich Ihnen zwei Beispiele:

Beispiel eins: ein konventioneller Flirt


Frau A. sieht in einem Café und sieht zufällig Herrn B., der sie fasziniert. Sie beginnt, mit Flirtgesten die Aufmerksamkeit von Herrn B. auf sich zu lenken. Gelingt dies, wird Herr B. sie möglicherweise ansprechen.

Das ist sozusagen ein tatsächlicher Real Time Flirt.

Beispiel zwei: überfallähnlicher Flirt

Wenn nun Frau A. mit einem Handy in demselben Café sitzt, und Herr B. auf sie zusteuert, weil er sie hier verortet hat, dann kann Frau A., interessiert sein oder auch nicht – sie hatte ja keine Zeit, dies zu überprüfen. Ist Frau A bereit und ist Herr B. einsichtig, werden beide vielleicht einen Kaffee miteinander trinken und sich sogar eventuell verabreden. Dennoch ist dies eher unwahrscheinlich, denn die Chancen, dass Frau A. Herrn B. sympathisch findet, stehen bei etwa 1:20.

Das, was ich geschildert habe, ist eine Form des Real Time Dating mit Mobiltelefon und Verortung - anders ist das Verfahren auch nur schwer denkbar. Es ist unter manchen (aber längst nicht allen) männlichen Homosexuellen inzwischen weit verbreitet.

Real Time Dating: Huren als Profiteure?

Gerüchteweise verlautet, dass die Zukunft der verdeckten Prostitution ebenfalls über diese Methode abgewickelt wird. Welche Vorteile „Real Time Dating“ bieten soll, ist unklar. Die Theorie, dass der Partner, den man sucht, zufällig in der Nähe sein könnte, ist eine reine Illusion, solange es um eine feste Beziehung geht.

Wenn ich gesagt habe, dass einer von 20 möglichen Männern für Frau A. infrage kommt, heißt dies ja nicht, dass Frau A. ihn auch als Partner fürs Leben wählt, sondern nur, dass sie einen Sympathie-Flirt mit ihm beginnt. Das Thema „Real Time Dating“ ist also für sie relativ uninteressant, weil sie viele Männer abweisen muss.

Anders wäre es, wenn Frau A. eine Hure wäre – dann wäre nur noch die Frage, ob man über den Preis handelseinig würde, und dann würde – so paradox es klingen mag – „Real Time Dating“ auch wirklich lohnend sein. Für eine Frau, die nicht beständig „verfügbar“ sein will, ist Real Time Dating eher eine Bedrohung als eine Chance.

Wortübersetzung "Real Time (aus dem Englischen): "Ein Echtzeit-Computersystem, das Informationen verarbeiten kann, sobald es sie erhält." (Longmans Dictionary of Contemporary English")

Ich habe ihn online kennengelernt – ja, wirklich?

Was bedeutet die Aussage „ich habe ihn online kennengelernt?“

Nicht genau das, was Sie jetzt vielleicht glauben: Menschen, die Online-Dating betreiben. Denn von 100 Deutschen, die angaben, sich „online kennengelernt zu haben“ kamen nur 36 über das typische Online-Dating zueinander (UK: 50 Prozent). Demgegenüber stehen noch 11 Prozent, die Angaben, sich über ein „soziales Netzwerk“ gefunden zu haben, während der Rest offenbar über die vielen „anderen“ Internet-Kontakte zustande kam. Also: Nur etwas mehr als ein Drittel sogenannter „Online-Kontakte“ waren demnach Begegnungen in „Singlebörsen“ und „Datingagenturen“.

Zahlen sind dürftig und nicht ohne Widersprüche

Das Beispiel mag zeigen, wie dürftig Zahle und Daten sind. Aus der gleichen Quelle kommt die Behauptung, Deutschland läge mit 29 Prozent Online-Beziehungen (gemessen an allen Möglichkeiten der Partnersuche) an der Weltspitze. (Zum Vergleich: UK: 22,6 Prozent). Dies ist mehr als unwahrscheinlich, da nahezu alle anderen Autoren zu wesentlich niedrigeren Zahlen kommen (zwischen zwei und 20 Prozent mit Schwerpunkt gegen sieben Prozent).

Die Pyramide - wie viele E-Maill und was sonst noch nötig ist

Interessanter als die prozentuale Anzahl der Personen festzustellen, die „sich lediglich irgendwie online“ kennenlernten, kann es sein, die daraus entstehenden festen Beziehungen herauszufinden. Das wären dann solche, die sich online kennenlernen, dann auch wirklich treffen und am Ende eine Beziehung daraus gestalten, die in eine Ehe mündet. Hier gibt es noch viel zu tun, denn bislang sind diese Fragen offen:

1. Wie viele Anfragen pro Altersgruppe gibt es insgesamt, bevor ein E-Mail-Verkehr zustande kommt?
2. Wie viele E-Mail-Begegnungen führen zu einem realen Treffen?
3. Wie viele reale Treffen führen zu einer Beziehung?
4. Wie viele dieser Beziehungen bestehen nach sechs Tagen, sechs Wochen, sechs Monaten oder sechs Jahre noch?
5. Und schließlich: wie viele der Beziehungen führen zu Ehen?

Prognosen, mit denen Dating-Experten arbeiten (Beispiele)

„Wie habt ihr euch kennengelernt?“ ist immer wieder eine beliebte Frage. Aber bei Umfragen wird eben oft schludrig gefragt. Ich selber unterstütze folgende Theorien, weiß aber nicht hundertprozentig, wie zutreffend sie sind, weil wes allenthalben an Beweisen fehlt:

1. Männer zwischen 25 und 35 Jahren benötigen gegen 100 relativ unqualifizierte E-Mail, um eine Frau zu erreichen. Rückantworten in der Größenordnung von 10 Prozent sind bereits ganz ausgezeichnet und bedingen qualifizierte E-Mail. Männer ab 45 benötigen deutlich weniger Kontakte.
2. Jedes dritte bis fünfte Online-Date kann, entsprechende Disposition vorausgesetzt, zu einem sexuellen Kontakt führen. Das gilt auch dann, wenn eine Langzeitbeziehung angestrebt wurde.
3. Jedes fünfte bis siebte Online-Date kann zu einer Beziehung führen, wenn man die Dates sorgfältig auswählt und nicht einfach die „empfohlenen“ Partner anschreibt.
4. Eine „Beziehung“ wird oft schon nach sechs Wochen angenommen. Wenn man fragt: „Der wievielte Online-Kontakt führte zu einer Ehe?“ so wird man Zahlen zwischen drei und drei Dutzend hören.
5. Bestenfalls bis zu 12 Prozent der Deutschen werden nach gegenwärtigem Stand einen Partner von der Online-Begegnung bis zum Standesamt führen.

Wer etwas anders oder besser weiß, mag sich bei mir melden und mich und meine Behauptungen modifizieren.

Quelle der Daten: (1) A Global Shift in the Social Relationships of Networked Individuals: Meeting and Dating Online Comes of Age by Bernie Hogan, Nai Li, and William H. Dutton, Februar 2011). es wurden, soweit nicht anders angegben, nur Zahlen für Deutschland verwendet). (2) Beobachtungen des Dating-Experten Gebhard Roese über ca. 12 Jahre.

Muss eine Sex-Autorin zwangsläufig mit Frauen schlafen?

Keine Notwendigkeit: Lesbische Liebe


Die Frage kann gestellt werden – aber die Antwort ist ebenso eindeutig: selbstverständlich nicht. Frauen können mit Frauen, Männern und Paaren sexuelle Beziehungen unterhalten, aber es ebenso auch bleiben lassen.

Kann es wahr sein, dass sich eine offene, sex-positive Frau heute bereits verteidigen muss, nur weil sie „ganz einfach hetero“ ist? Dazu zitiere ich mal was:

Die Sache ist: Männer sind mir genug. Das war schon immer so … ich bemerke natürlich, wenn eine Frau wunderschön ist, aber ich bekommen nicht dieselbe emotionale Aufladung wie dies bei Männern der Fall ist. Mag alles andere auch gleich sein – ich liebe wirklich einen Schwanz. Ernsthaft: Wenn die Klamotten runterkommen, dann will ich einen biologischen Penis sehen.


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Beobachter sehen heute mit Staunen, dass "Sex-Positiv" oft gleichgesetzt wird mit „beliebige sexuelle Erfahrungen“ machen. Freunde, mal herhören: Wenn in Basel ein paar Idioten von Rheinbrücken aus ins Wasser springen, dann heißt das nicht, dass sie Lebens-Positiv sind, sondern dass sie ein ziemlich heikles Spiel anzetteln. Und Sex-Positiv zu sein, heißt nicht, mit jedem Kerl zu schlafen, am Rudelbumsen teilzuhaben oder sich homosexuell zu betätigen. Was für ein Blödsinn: „Willst du in unseren sex-positiven Klub, musst du erstmal ein Bi-Zertifikat machen?

Wer „bi“ chic findet, soll es ja tun, und wer sich als „Objekt“ zur Verfügung stellt, wird wissen, was er dabei gewinnt. Aber es ist kein „muss“ einmal, mehrmals oder gar häufig eine Bi-Beziehung zu haben, oder etwa doch? Na, dann kann der „Klub der Sex-Positiven“ auf meine Mitgliedschaft verzichten.

Ach so, und noch was: Eine Sex-Autorin muss natürlich wissen, wie Sex geht. Aber doch nicht alles ausprobieren.

Englische Textübersetzung von iduna, liebesverlag Foto: Nach einem historischen Original.

Die magische Züchtigung (4) Der nackte Tanz

Was bisher geschah: Die junge Ranghild wurde von der Antiquarin Sarah dabei erwischt, über einem antiken Buch „die Hand unter dem Rock“ gehabt zu haben. Die Antiquarin will sie dafür strafen. Doch Ranghild entdeckt, dass sie dabei in den Sog einer „Beziehung unter Frauen“ gerät, die offenbar durch eine Art Hypnose verstärkt wird.

Vierter Teil: zwischen Scham und Zeigefreude

War ich wirklich auf einer Reise? Ich wollte immer stark und selbstbewusst sein, aber wenn „es darauf ankam“ war ich ängstlich und schamvoll, in der Liebe wie auch sonst im Leben. Konnte es wirklich sein, dass ich mich hier, mit nacktem Po, vor einer älteren Frau erniedrigte? Würde ich wirklich so weit gehen, mich vor ihr völlig zu entkleiden – nackt und schutzlos?

Sarah lächelte mysteriös, sagte aber keinen Ton mehr. Ihre Augen drangen wieder in mich ein, und ich sah kleine Fetzen bunter, glitzender Tapeten zwischen dem Grau der Bücherregale. Sie änderten ihre Farbe von sanftem Rosa zu sinnlichen Lila und verwirrende, irisierende Lichtpunkte blinzelten mich an wie aus tausend Augen. Ich stand auf, um zu sehen, ob mich meine Sinne täuschten, ging zur gegenüberliegenden Wand und sah Sarah auf einem Thron sitzen, während die Wände in Rot und Gold funkelten. Leise, sinnliche Musik erklang wie aus weiter Ferne. „Die Herrin wünscht, dass du einen Schleiertanz aufführst“, sagte eine Stimme, deren Herkunft ich nicht erkennen konnte. „Am Ende wirst du nackt vor ihrem Thron auf die Knie fallen – das ist alles.“

Wer war ich? Jedenfalls nicht Ranghild. War ich in Wahrheit Ramina? Oder Salome? Oder war ich einfach eine Sklavin, die für ihre Herrin tanzen musste, bevor …“ Jedenfalls tanzte ich, und ich bemühte mich, dabei zu gefallen. Mein Hirn, so umnebelt es auch im Moment war, enthielt doch einen Rest von Bewusstsein. Ich wusste genau, dass ich mich entkleidete, und dass ich dabei irgendwann nackt vor einer fremden Frau stehen würde. Aber ich schämte mich nicht.

Ich bewegte mich eher wie eine orientalische Tänzerin, und ich präsentierte meinen Körper dabei so, als hinge mein Leben davon ab. Es war nicht einfach so, dass ich meine Haut enthüllte, sondern – ich bot sie an. Bot sie einer Frau an, die mir einfach zusah, als ob sie nie etwas anderes täte, als sich an Schönheitstänzen zu ergötzen. Als ich völlig nackt war, warf ich mein Haar in den Nacken, nahm meine Brüste in die Hände und öffnete die Hände dann, so, als wollte ich sie der Herrin zum Geschenk machen. Dann brach ich vor ihrem Thron nackt zusammen, so, wie es mir die Stimme befohlen hatte.

Der Boden war staubig, und ich landete hart auf den Dielen. Sarah saß immer noch hinter dem alten Jugendstilschreibtisch, die Augen auf mich gerichtet, nur dass ich nun wirklich völlig nackt war.

„Du hast Talent“, sagte sie spöttisch, „bewegst deinen Bürzel wie eine Tänzerin in einem Nachtklub. Schon mal gestrippt, um dein Studium zu finanzieren?“

Ich verneinte. Die Situation wurde immer unklarer. Ich hatte einmal einen Hypnotiseur gesehen, auf dem Jahrmarkt,, der einen Mann in ein Huhn verwandelte, das auf dem Boden nach Körnern pickt. Sollte Sarah über solche Fähigkeiten verfügen? Tatsache ist jedenfalls, dass ich nackt war. Ich musste mich also ausgezogen haben. Nackt? Plötzlich war ich wieder voller Scham und bedeckte meine Brüste.

„Es wäre wirklich schicklicher, mein Fräulein, wenn du jetzt aufstehen und eine Tasse Tee mit mir trinken würdest, statt mir zu Füßen zu liegen und in lächerlicher Wiese die Brüste zu verdecken, nachdem du sie mit so wollüstig angeboten hast.“

Tee trinken? Jetzt? Völlig nackt und voller Scham, mich in dieser Wiese entblößt zu haben? Dazu mit einer völlig angekleideten Frau, die schon ihre 40er weit hinter sich gebracht hatte? „Komm schon“, sagte Sarah in meine Gedanken hinein, wir setzen und an das kleine marokkanische Tischchen und überlegen, wie wir unseren …“ An dieser Stelle huschte ein sinnliches Lächeln über ihr Gesicht … „unseren kleinen Lehrgang zu Ende bringen. Ich denke, wir waren dabei, über eine Strafe für dein ungebührliches Verhalten nachzudenken, nicht wahr?“

Um Himmels willen! War ich durch die Nacktheit nicht schon genug gestraft? Und nun Tee trinken, um eine Strafe auszuhandeln? Sarah schien meine Gedanken zu erraten und lächelte. „Während wir am Tischchen sitzen, kann ich deinen schönen Hintern nicht sehen, sodass wir in Ruhe über seine Behandlung reden können. Solange kann ich immerhin deine hübschen, straffen Brüste bewundern und die süßen kleinen Rosenknöspchen daran – hast du sie jemals einer Frau zum Geschenk gemacht?“

Mich überwältigte nun wieder das Gefühl von Scham und Sinnlichkeit, und ich errötet so sehr, dass Sarah mich sorgenvoll ansah: „Kind, Kind, wir sollten dafür sorgen, dass dein Blut sich anderwärts sammelt als in deinen Wangen, sonst platzen dort die Äderchen“, sagte sie halb nachdenklich, halb spöttisch.

Ich war froh, die Frage jetzt nicht mehr beantworten zu müssen, denn „nein“ wäre zu viel und „ja“ wäre zu wenig gewesen. Schon immer wurde ich bewundert für meine schönen, straffen Brüste, meine einladenden Aureolen und meinen sinnlichen, sanften Brustwarzen. Da hatte es schon Blicke gegeben, Berührungen, Küsse … und manchmal auch etwas mehr.

„Reden wir also über den Po zuerst“, begann Sarah erneut. „Jetzt, da er mir verborgen ist, sollten wir über seien Behandlung sprechen – es ist so angenehmer für mich, darüber zu verhandeln. Wir müssen ihn zuerst aufwärmen, sonst nimmt er Schaden. Wurdest du schon mal übers Knie gelegt?“

Die nächste Folge: Folge 5 von 8: Der plötzliche Ausbruch des Zorns
Diese Geschichte ist reine Fiktion, wird hier unter dem Namen unseres Kulturbeobachters veröffentlicht und ist geistiges Eigentum des Liebesverlags. Striktes © 2013 bei Liebesverlag.de

Sexismus, Dummheit oder einfach … Unterhaltung?

Sie alle kennen vermutlich meine Verehrung für die Kolumnistin Helene Aecherli, die in der Annabelle stets sinnreiche und provokative Artikel zu heiklen Frauen-Männer-Themen schreibt.

Doch nun bin ich etwas verdutzt. Helene Aecherli als Krallen zeigende Salon-Feministin? Auf den ersten Blick sieht es so aus. Auf den zweiten Blick zeigen sich allerdings Differenzierungen.

Ich lasse einmal Bereiche aus, die von Gewerkschaften behandelt werden sollten und wenig mit dem Alltag zu tun haben. Um Verdienste, Einkommen, Verwaltungs- und Aufsichtsräte, Quoten und worüber man sonst eitel (und ohne Nutzen) diskutieren kann, will ich mich hier gar nicht kümmern.

Wo der Widerspruch erfolgen muss? Da, wo er offenkundig ist.

Karrieren nach Männerart? Schnee von gestern!

Ich bin hier völlig anderer Meinung: Die Frauen, die „Karrieren nach Männerart“ planen und ausführen, sind im Schwinden. Die meisten Menschen, die Karrieren gemacht haben, wissen aber eines: Keine Karriere ist alleine auf fachliche Fähigkeiten zurückzuführen. Frauen, die dies glauben, irren. Die Persönlichkeit (und hier eben auch die selbstbewusste, führungsstarke Frau) spielt die entscheidende Rolle. Übrigens: Macht verändert die Menschen - auch Frauen.


Für wen ich mich so anziehe?
Provokative Kleidung soll provozieren – was denn sonst?

Keine Frau sollte belästigt werden, weil sie sich freizügig kleidet. Doch warum kleiden sich Frauen freizügig? Für sich selbst, für andere Frauen? Möglicherweise, aber nicht sehr wahrscheinlich. Vielleicht wäre es günstig, sich nicht in Redaktionsstuben und in Feministinnenkreisen umzuhören, sondern im Volk: Dort sagen die Frauen, warum sie sich provokativ kleiden: Weil sie erotisch auffallen wollen, denn „die Konkurrenz sei groß“. Das berechtigt natürlich keinen Mann, Übergriffe vorzunehmen - aber Sexismus wird von Feministinnen ja nicht nur als „Übergriffe“ definiert.

Frauen und Kriminalität – eher wird verharmlost

Völlig „daneben“ finde eich folgende Bemerkung:

(Dass man) von “Beziehungsdelikten” oder “Familiendramen” und nicht von Morden spricht, wenn Frauen von ihren Ehemännern oder Vätern getötet werden?


Ich bin, im Gegenteil, davon überzeugt, dass tötende Frauen von der Presse ausgesprochen schonend behandelt werden. Häufig wird behauptet, es sei nur eine Reaktion gewesen – die Frauen hätten die Schmach eben so lange ertragen müssen, bis sie getötet hätten. Übrigens: Als vor einiger Zeit in Südbaden eine Frau mit einer Waffe Amok lief, schüttelte die deutsche Nation lediglich den Kopf.

Frauen und Zurschaustellung

Frauen stellen sich nicht zur Schau, weil sie dazu gezwungen werden. Diejenigen Frauen, die auf Kalendern, in Werbeanzeigen und dergleichen „zur Schau gestellt“ werden, verdienen daran – und das gar nicht schlecht. Sich selbst zur Schau zu stellen ist eine Entscheidung. Ich würde sie niemandem raten, aber wer es tut, weiß warum.

Frauen und Dummleute-Fernsehen

Fernsehanstalten punkten mit fragwürdigen Beziehungskitschthemen, beispielsweise mit einschlägigen Literaturverfilmungen. Diese Sendungen des Verdummungsfernsehens werden auch von bürgerlichen Frauen, ja sogar von Akademikerinnen goutiert. Sogar in deutschen Kriminalfilmen nehmen Beziehungskonflikte schon mehr Raum ein als die Aufklärung der Delikte. All dies sind Themen, die überwiegend Frauen interessieren. Warum? „Weil man dabei so schön entspannen kann“, „weil man dabei mal richtig heulen kann“. Dummleute-Fernsehen ist also nicht nur für Dumme. Man muss gar nicht erst die blödsinnigen Pseudo-Partnersuch-Formate oder angebliche Show-Karriere-Einstiege des Privatfernsehens als Beispiele nehmen.

Übrigens: An meiner Verehrung für die Arbeit von Frau Aecherli ändert sich dadurch nichts. Typisch Mann? Na und?

Bild: Historische Grafik, Verblassung aufgearbeitet.