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Die Freundin wünscht sich Schläge - der Freund hat Angst davor

WohlErzogen schreibt:


Hallo Ina,

Ich weiß wirklich nicht, ob du solche Fragen beantwortest, aber ich habe eine neue Freundin, und die hat mir schon nach kurzer Bekanntschaft mal das Buch „50 Shades of Grey” zu lesen gegeben. Ich hab zuerst ja gestutzt und sie gefragt: „Was meinst du denn, warum ich das Buch unbedingt lesen soll“, und da hat sie nur gesagt: „Damit du dir auch mal so was einfallen lässt.“ Jetzt habe ich den Verdacht, dass ich sie schlagen soll, so, wie es in dem Buch steht. Eine Freundin von ihr hat gerade behauptet, dass meine Freundin auf so was steht, das „braucht sie einfach ab und zu“. Ich meine, irgendwie ist es doch falsch, eine Frau zu schlagen, oder? Ich hab' einfach auch Angst, etwas falsch zu machen. Aber ich will sie auch nicht verlieren, denn wir verstehen uns gut und unser Sexleben ist auch sehr aufregend. Was meinst du?

dein ratloser

WE


Ina antwortet:


Hallo WE,

Einmal ist immer das erste Mal in der Lust, und ich versteh gut, wenn du ein bisschen Angst davor hast. Erst einmal würde ich versuchen, mit ihr etwas zu klären, nämlich, ob und welche Erfahrung sie schon hat und welche Stellen aus dem Buch ihr besonders gefallen haben. Wenn sie andere Bücher, Fotos oder sogar Videos hat, wird dir klar werden, worum es geht. Schläge sind nicht einfach Schläge – das Ganze ist ein Spiel mit der Lust, das für jede Frau ein bisschen anders ist.

Manche Leute sagen, es wäre schlecht, wenn der Lehrling dem Meister sagen muss, was er tun soll. Aber in diesem Fall stimmt es wohl, denk ich. Sie hat die Erfahrung (jedenfalls vielleicht, du wirst es bald merken) und deshalb mus sie dir zuerst sagen oder zeigen, was sie erwartet.

Ein Satz noch: Wenn ihr glücklich werden wollt, muss es dir genau so viel Freude machen, sie zu schlagen, wie es ihr Freude macht, geschlagen zu werden. Wenn’s nur einer mag und der andere nicht ist es wie sonst auch bei Beziehungen. Früher oder später hörst du mit dem auf, was dir keinen Spaß mehr macht und suchst dir jemanden, mit dem es Spaß macht.

Ich bin wirklich gespannt, wie sich’s bei euch entwickelt. Viel Glück!

Deine Ina

Cougar Dating? 500 Antworten und eine „läufige Hündin“

Was passiert, wenn ein Mann auf einem Sex-Portal eine „Cougar“ sucht?

Nun, zunächst das Übliche - da schreiben Freizeithuren, Fakes, Witzboldinnen und Möchtegerns (Zitat):

Mein E-Mail-Eingang spielte in der ersten Woche verrückt: Ich bekam 500 E-Mail von Frauen aus dem gesamten Vereinigten Königreich im Alter von 18 bis 75 Jahren. Einige von Ihnen hatten auf ihren Profilen Porträts, aber zu meiner Beunruhigung zeigten die meisten der Fotos Brüste und Vaginen.

Nun, der Mann antwortete auf die interessantesten der Anfragen, wartete, wartete und wartete – und bekam eine positive Rückantwort von einer 44-Jährigen, Ehefrau und Mutter von zwei Kindern. Sex gab es erst beim Zweiten treffen, in einem Hotelzimmer, wobei sie ein Dienstmädchenkostüm trug. (Nettes Outfit für ein Date, nicht wahr?) Nun, es kam, wie angekündigt: Heftiger Sex, die Dame war nicht mehr zu stoppen, umklammerte ihren Partner so, dass er nicht mehr entkommen konnte, und benahm sich dabei „wie eine läufige Hündin“.

Nun ist es nicht nett, was er Herr über die Dame sagte: Wer will schon als „läufige Hündin“ bezeichnet werden? Doch viele Leserinnen und Leser des Originalartikels hielten den Autor nicht für glaubwürdig.

Was meinen Sie? Ist es die Wahrheit, oder ist die Geschichte frei erfunden?

Partnersuche: Such-Prozess soll nicht zum Sucht-Prozess werden

Dieser Tage fand ich folgenden interessanten Artikel im Focus, aus dem ich hier zitiere:

Elitepartner warnt vor dem Risiko, das Ziel aus dem Auge zu verlieren und im ewigen Such-Prozess zu stagnieren: Wer immer weiter sucht, verpasst das Leben.


Diese Aussage deckt sich mit dem, was das unabhängige Dating-Magazin „Liebepur“ seit Jahren behauptet – und dies ist auch richtig: Die „permanente Partnersuche“ ist ein Kulturphänomen, das sich insbesondere in „besseren Kreisen“ etabliert hat. Ob sie möglicherweise auf einer kollektiven geistigen Verwirrung beruht? Manchmal kann ich mich dieses Eindrucks nicht erwehren. Wenn Such-Prozesse zu Sucht-Prozessen führen, ist die Grenze zum Wahn jedenfalls erreicht.

Warum soll ich mich zur Schlampe machen? Zehn Antworten

Alles zu Hause holen - oder woanders?
Vor einer Woche hat Ina die schamlosesten Ratschläge für Frauen veröffentlicht, um ihre Männer "bei der Stange" zu halten. Die Frage "warum gerade das?" blieb aber offen. Hier ein versuch, warum die zehn Vorschläge Männer extrem wild machen können.


1. Die wenigsten Frauen bieten alles von ihrem Körper an – aber der Körper beginnt bei den Haarspitzen und endet bei den Fußnägeln. Ales, was dazwischen liegt, kann eine „erogene Zone“ sein. Kennt ihr nicht den Schlager: „All of me, why don’t you take all of me?
2. Der Vorschlag, ihm "alles zu machen, was er will" klingt hart. Aber keine Angst, „er“ wird nicht alles fordern, sondern nur mutiger sein, etwas vorzuschlagen.
3. Jeder Mann hat erotsiche bWünsche und Geheimnisse, die er nicht mal seinen Kumpels verrät. Wenn du sie kennst, hast du ihn in der Hand. Wenn du sie ihm erfüllst, beherrscht du ihn wie keine andere Frau.
4. Die Kerle reden nie über die Teile, die sie selbst nicht erforschen mögen. Aber versuch mal, wie es sich anfühlt, seinen Damm zu streicheln – und die Rosette? Die meisten Männer sagen, sie würden so was nie ergründen wollen. Aber viele finden Gefallen daran. Probier es einfach aus.
5. Warum gehen Männer zu Stripshows oder in den Puff? Weil sich dort Frauen schamlos zeigen. Wenn du es auch tust, wird er wenigstens geil auf dich und lässt sein Geld bei dir, statt es fremden Frauen hinterherzuwerfen.
6. Rollenspiele sind das schärfste Gewürz in der Beziehung – du wirst bald herausfinden, dass er nicht nur die Miezekatze in dir liebt, sondern auch deine Strenge mag. Garantieren kann dir das niemand – ausprobieren heißt die Devise. Wenn du etwas mit ihm machst, was keiner wissen darf, hast du ihn in der Hand.
7. Männer sind zwar Voyeure, ihnen ist aber schrecklich peinlich, deine intimsten Stellen von der Nähe zu sehen. Zeig sie ihm, und lass dich dort verwöhnen, wenn er mag und du es auch gern hast. Vielleicht weiß er es noch gar nicht, wie wie wild der darauf ist. Der Appetit kommt oft beim Essen.
8. Was für dich gut ist, ist meisten auch gut für ihn. Vibratoren wirken bei ihm genauso wie bei dir. Versuche es einfach. Wenn du ihm zeigst, wie du sie bei dir benutzt, kann er enttäuscht sein oder schrecklich geil werden. Probier es einfach aus, du verlierst nichts dabei.
9. Die meisten Männer wissen gar nicht, wie schön es ist, „passiv“ zu sein. Ihn mit geschlossenen Augen und in leichten Fesslungen zu verführen, ist unglaublich erregend für die Kerle, und vielleicht auch für dich.
10. Beim "auf den Po hauen" solltest du „klein anfangen“ und mal sehen, ob er unterwürfig, schmerzgeil oder einfach „ganz normal“ geil wird, wenn du ihm auf den Po haust. Submissive Männer wickelst du damit um den kleinen Finger, schmerzgeile Männer machst du abhängig und ganz normale Männer regst du damit ebenso an, weil mehr Blut in den Po fließt. Wer es nicht mag, wird es dir schon sagen, und, wenn er mehr will, wahrscheinlich auch.

Friend With Benefits – ab 40 interessant für Frauen?

Bleibe doch, ich mach es dir auch schön ...


In Deutschland ist der FWB – der „Freund mit Zusatznutzen“ noch nicht so recht angekommen. Wie immer, wenn jemandem ein Etikett aufgeklebt wird, ist die Lüge nicht mehr weit: Ein Mensch ist ein Mensch, ein Freund ein Freund und ein „FWB“ ein weiblicher „Gebrauchsgegenstand in Menschenform“.

Seit der Begriff „Freund“ durch das Internet restlos abgewertet wurde, muss man wahrscheinlich erst einmal wieder definiere, was ein Freund wirklich ist: Jemand, dem man sich allzeit anvertrauen kann und der dann selbstlos hilft, rät und tröstet. Ein Friend With Benefits“ ist hingegen ein Mann, der sich für die „notgeile“ Frau auch als kostenlose männliche Hure verwenden lässt. Wobei ich einschränkend sagen will, dass es manchem Mann nichts ausmachen dürfte, auch mal als „Interims-Rammler“ eingesetzt zu werden.

Wenn dies soweit klar ist, kommen wir mal zu den Grundüberlegungen: wenn eine Frau ein Leben führt, in dem sie viele „Freunde“ hat, aber eigentlich keine echten Freunde benötigt. Dann kann sie auch mal einen Freund zum Feuchtigkeitsaustausch einladen, doch würde ich dann jemanden empfehlen, der sich leicht ersetzen lässt.

Hat man jedoch nur einen einzigen Freund, und ist er ein wahrer Lebensbegleiter, so gibt es nur zwei Rollen für ihn: entweder als Freund behalten oder zum Ehemann machen.

Wie ist es über 40 oder gar über 50? Da ergibt sich eine einfache Formel: Jeder Mann, den man neu kennenlernt, darf bei Gefallen ins Bett, aber bestehende Freunde sind unersetzlich. Sicherlich – es „kann mal vorkommen“, dass man auch mit einem echten Freund nach ein paar Flaschen Sekt und entsprechender Tristes im Bett landet, aber dann halten Sie es wie viele Skandinavierinnen: Wenn es nur Sex ist, hat es keine Bedeutung für die Freundschaft. Sei dürfen dann allerdings keine Wiederholungen erwarten.

Pro und kontra „FWB“ wird hier (kontra FWB) und hier (pro FWB) diskutiert.

Kategorien: lust über 40 | 0 Kommentare
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