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Frauen initiieren den Flirt, Männer reagieren - oder auch nicht

Flirt: Schräg gehaltener Kopf, Augen weit geöffnet in Richtung Partner, Mund weich und offen


Es ist eigentlich ein alter Hut – der Flirt geht stets von der Frau aus. Dabei ist unerheblich, ob die sinnliche Lust am Flirten als solche gemeint ist oder die Aufnahme eines Kontakts, der zu einer Beziehung oder zum spontanen Geschlechtsverkehr führt. Lediglich in Kreisen von Hardliner-Emanzen ist diese Erkenntnis umstritten. Sie meinen, wenn diese wissenschaftlich ausreichend belegte Erkenntnis zu sehr publik gemacht würde, könnten Männer dies als Ausrede für Übergriffe nutzen.

Der Flirt-Experte und Verhaltensforscher Karl Gammer (geb. 1950) schrieb dazu 2001 für den SPIEGEL:

Wenn ein Mann sich bei dem experimentellen Flirt gut fühlte und mit seinem Redefluss begann, dann hatte ihm die Frau vorher die Signale dazu gegeben. Diese hatten die Männer allerdings meistens gar nicht bewusst wahrgenommen.


Gammer glückte damit allerdings nur der wissenschaftliche Beweis einer bekannten These: Flirts sind keineswegs das, was Männer dafür halten. Vor allem in den Generation X und Y hat sich die Meinung durchgesetzt, Flirts seien „Anmache“ und gingen deshalb von Männern aus. In Wahrheit beginnt der Flirt jedoch mit non-verbalen Botschaften, die im Verhalten der Frau liegen. Grob gesprochen liegen sie in Haltung, Gestik und Mimik.


Der erste Schritt im Flirt ist oft nicht die gezielte Aussendung von Flirtbotschaften, sondern der Auftritt: „Seht her, Männer, ich bin hier“. Sie werden dies bei Partys feststellen können: Ein Teil der Frauen geht so still in den Raum, dass sie diese erst entdecken, wenn sie längst dort sind, während ein anderer Teil sofort als „anwesend“ wahrgenommen wird.

Haltung, Gestik und Mimik beginnen dann ein Zusammenspiel, das von der Entfernung zum gewünschten Partner abhängt. Dabei gilt es allerdings, einige Vorurteile und Fehlmeinungen zu korrigieren.

Fünf Fakten über den Flirt

1. Das Flirtverhalten ist nicht identisch mit dem „ersten Eindruck“, den wir als „Gestalt“ wahrnehmen. Er entsteht also nicht, „in Millisekunden“, wie oft fehlerhaft behauptet wird.

2. Nicht alle Flirtmethoden wirken gleich: Einige wirken stärker auf die Entfernung, andere eher auf die Nähe. Kritisch ist dabei, dass viele Flirtsignale unbewusst gesendet werden, während andere sehr bewusst eingesetzt werden. Die unterschiedliche Wahrnehmung führt dazu, dass manche Frauen behaupten, gar nicht geflirtet zu haben.
3. Typischerweise werden in einer eher distinguierten Umgebung sanfte Flirtzeichen eingesetzt, die von Gesicht und Händen ausgehen. Bespiele wären häufige Wimpernschläge, der Griff ins Haar und jede Form von angedeutetem Lächeln in Richtung des gewünschten Partners. Auch „anständige“ Frauen können ihr Repertoire aber gegebenenfalls in Richtung frivoler Flirts erweitern.
4. In frivolen Umgebungen wird das Verhalten zumeist bewusst gesteuert oder verstärkt. Hier wird dem Flirtpartner bewusst zugezwinkert, die Hände berühren den Körper, auch an der Brust oder an den Schenkeln, der Zeigefinger wandert in den Mund, und die Frau setzt sich „in Pose“.
5. Nicht jeder Mann versteht alle Flirtzeichen. „Jetzt habe ich alles versucht, und der Stoffel reagiert nicht“ kann bedeuten: Der Mann hat die Flirtzeichen nicht verstanden, oder sie sind gar nicht bei ihm angekommen. Will eine Frau diesen Mann überzeugen, so muss sie vor allem näher „an ihn heran“.

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Man kann sagen: Mit der Aufnahme eines Dialogs, also in der Regel mit dem Ansprechen, geht der Flirt in eine neue Phase. Hier kommt es sehr darauf an, an der Sinnlichkeit entlangzugleiten, sie aber nicht zu überdehnen. Das Wichtigste: Frauen flirten häufig über lange Zeit, weil sie es genießen, begehrt zu werden. Es bedeutet nicht, dass sie daran interessiert sind, den Geschlechtsverkehr auszuüben. Im Allgemeinen gilt, dass Frauen, die nach Bestätigung suchen, am intensivsten Flirten. Das mag auch der Grund sein, warum schöne, selbstbewusste oder ledige Frauen seltener flirten als durchschnittlich aussehende, fragile oder verheiratete Frauen.

Ein Flirt besonderer Art ist stets der Flirt mit dem ganzen Körper, den Afrikanerinnen durch nahezu tänzerische Bewegungen auch in der städtischen Öffentlichkeit praktizieren. In Europa geschieht dies nur in Diskotheken, wobei dann allerdings alle Mittel eingesetzt werden, um den Körper in Bewegung zu präsentieren.

Akademikerinnen sind die Verlierer am Partnermarkt – warum?

Im Anspruchspanzer gefangen - da nützt auch der Blick auf den Partnermarkt nichts

Feststeht, dass Akademikerinnen auf dem Partnermarkt zu den Verlierern gehören. Doch woran liegt es? Man kann es sich leicht machen, indem man alles auf die „Verhältnisse“ schiebt und Rollenklischees bemüht:

Dass viele Akademikerinnen heute keinen Partner finden, ist noch immer auf veraltete Rollenbilder zurückzuführen. Gebildete Frauen orientieren sich noch immer eher „nach oben“, während für Männer der weibliche Intellekt bei der Partnerwahl eine nebensächliche Rolle spielt und sogar abschreckend wirken kann.


Daran ist Vieles richtig und manches falsch: Nicht nur „gebildete“ Frauen orientieren sich „nach oben“, also zum sozial besser gestellten Partner. Wo es möglich ist, und das ist zumeist in Großstädten der Fall, versuchen Frauen auch heute noch, die Sozialleiter durch Heiraten hinaufklimmen. Es geht also nicht um gebildet Frauen, und schon gar nicht um Akademikerinnen, sondern um eine bestimmte Gruppe von Aufsteigerinnen, die gebildet sein können oder auch nicht. Auf der anderen Seite lassen sich Männer auch nicht vom „weiblichen Intellekt“ abschrecken, sondern von weiblicher Überheblichkeit, die besser als „Anspruchshaltung“ bekannt ist.

Männer fliehen vor Frauen, die sie herabwürdigen

Männer haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder furchtlos in See zu stechen und dort diejenigen Frauen abzufischen, die keinerlei Dünkel haben, sondern einfach eine gute Lebenspartnerin sein wollen. Oder aber, sie müssen sich ständig mit den beinahe krankhaften Ansprüchen von Frauen auseinandersetzen, die ihre Forderungen an Männer wie Schildkrötenpanzer zur Abwehr von Beziehungsversuchen nutzen.

Was werden Männer wohl tun? Üblicherweise haben Männer wenig Lust darauf, sich ständig erniedrigen, verunglimpfen oder herabsetzen zu lassen, weil sie nicht in das Forderungsschema der Hochnasen-Frauen passen. Also werden sie nicht euch heiraten – sondern eure Schwestern, die vor allem ein wundervolles Leben mit einem passenden Mann verwirklichen wollen.

Übrigens: Auch Akademikerinnen haben die Möglichkeit, ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten am Markt der Liebe anzubieten, statt dort mit Forderungskatalogen abzuschrecken.

Der Mythos des sexuell aktiveren Mannes wird zelebriert

Thamar aus orientalischer Sicht
Die Frage, ob, wie und wann Männer sexuell aktiver sind als Frauen, und ob diese sexuelle Aktivität der Menschheit schadet oder nützt, ist eines der pikantesten Forschungsgebiete.

„Unsere Kultur“ kennt ja angeblich, wie die gesamte Kultur der abrahamischen Religionen, ein Vorrecht des Mannes, sexuell aktiv zu sein. Man könnet auf die Idee kommen, dass der Mann im „Alten Testament“ (Pentateuch) das Recht hatte, nahezu jede Frau zu begatten, die sich in „seinem Haus“ befand - also auch Sklavinnen und Mägde. Lediglich die Ehefrauen und Töchter, Sklaven und Mägde des „Nächsten“ war von dieser Regelung ausgenommen.

Frauen wurde selbst im Alten Testament eine eigene Sexualität zugebilligt

Interessant ist dabei, dass den Frauen im Alten Testament durchaus eine eigene Sexualität zugebilligt wurde, wie das bekannte Beispiel von Lot und seinen Töchtern zeigt. Weniger bekannt, aber noch weitaus aussagefähiger, ist die Geschichte der biblischen Thamar, die beweist, dass die Erfüllung der Sexualität ein Recht der alttestamentarischen Frau war, das auch anderer gültige Gesetzte brechen konnte.

Das Bürgertum manifestierte: Frauen haben kein eigenes sexuelles Verlangen

Die sogenannte christliche Kultur versuchte, dem Mann sexuelle Zurückhaltung zu predigen, und erkanntet ein sexuelles Begehren der Frau zunächst gar nicht an. Auf dem Höhepunkt der bürgerlich-christlichen Ansichten wurde der Frau sogar das eigene sexuelle Begehren ganz aberkannt, beispielsweise bei dem unsäglichen Freiherrn von Krafft-Ebing, der großen Einfluss auf die Sexualforschung seiner Zeit hatte.

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass es Frauen in der christlich-bürgerlich geprägten Kultur erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts möglich war, ihre Sexualität ganz auszuleben. Dass es angeblich auch im 21. Jahrhundert im Westen noch „beschämend“ ist, als Frau die Sinnlichkeit in den Vordergrund zu stellen, zeigt die „Schlampendiskussion“. Es ist also wahrhaftig nicht so, dass Frauen „naturgegeben“ eine schwächere sexuelle Lust haben als Männer – nur wirkt sie sich möglicherweise anders aus.

Beweise für männliche Überaktivität mit Nonnen und Priestern?

Forscher sind keineswegs zimperlich, wenn es um „Beweise“ für ihre Theorie geht, dass Männer bei der Durchsetzung ihrer sexuellen Lust skrupelloser sind als Frauen. Die Psychologen Roy F. Baumeister, Kathleen R. Catanese, and Kathleen D. Vohs haben in einer Metastudie versucht, den Beweis anzutreten und berufen sich dabei auf abenteuerliche Ergebnisse – zum Beispiel solche aus Befragungen katholischer Priester und Nonnen.

Sie bezeichnen eine Studie als „aufschlussreich“, weil es in dieser Gruppe (nach ihrer Meinung) keine unterschiedlichen Wertauffassungen oder gar eine Doppelmoral gibt. Die Sache hat schon den Haken, dass Priester keine Mönche sind und Nonnen keine Priesterinnen (was in der katholischen Kirche nicht möglich ist). Hier werden also „Äpfel mit Birnen“ verglichen, denn zwischen dem Gelübde eines Mönches und dem Zölibat eines katholischen Priesters gibt es gewisse qualitative Unterschiede.

Sind Nonnen "erfolgreicher" bei der Keuschheit?

Dennoch behaupten die Forscher, dass „Nonnen erfolgreicher“ bei der Keuschheit seien als Priester. So hätten 62 Prozent der männlichen das Gelübde gebrochen, während es „nur“ 49 Prozent der Nonnen waren, wie eine Studie von Murphy (1992) angeblich ergeben hat. Als wichtig sehen die Forscher dabei auch an, dass die Priester mehr Sexualpartner hatten als die Nonnen – was im Grund selbstverständlich ist, weil sie auch mehr Gelegenheit dazu haben als Klosterfrauen. Als krönender Abschluss wird dann noch bemerkt, dass es den Priester offenbar sehr um den Orgasmus ging, währen die Nonnen daran nur ein äußert spärliches Interesse hatten.

Das Beispiel eignet sich ausgezeichnet, um zu bewerten, was „Forschung“ auf diesem Gebiet wert ist – nämlich gar nichts. Selbst wenn die Studie noch andere „Beweise“ enthält – was bedeutet dies alles für unser Zusammenleben, für die Partnersuche und die Partnerwahl? Nützt es Männern, wenn ihnen ständig durch die Blume gesagt wird, im Grunde „sexgeile“ Geschöpfe zu sein? Und nützt es den Frauen, wenn man ihnen sagt, dass sie „leichter ohne sexuelle Erfüllung“ durchs Leben kommen?

Nein, nein, nein – Forscher sagen, dass sie uns wissenschaftliche Erkenntnisse bringen – und sie zementieren damit zugleich Vorurteile. Freilich sehen sie dies nicht ein – sie sind ja nach ihrem eigenen Verständnis selbstlose, edelmütige Forscher.

Doch falls es zutreffen sollte, dass Forscher mit ihrem Handeln Vorurteile zementieren, die über Rückkoppelungen wieder in die Volksmeinung eingehen, dann ist dies keine Forschung, sondern Manipulation. Wollen wir das? Ich glaube eher, dass wir es verhindern sollten.

Was machst du, wenn du zwischen zwei Frauen wählen musst?

Immer mit der Ruhe, wenn man die Wahl hat ...

Na, schon mal in der Situation gewesen, zwei schicke Frauen zu kennen, von denen beide infrage kämen? Irgendwann musst du dich entscheiden, das weißt du. Sonst gibt’s Ärger und du verlierst vielleicht beide.

Also, was machst du – wenn du ein Mann bist und die Wahl zwischen zwei ganz ausgezeichneten Frauen hast?

Tu das nicht:

1. Spontanentscheidung (vor allem nicht unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr).
2. Entscheidung danach, welche am besten im Bett ist.
3. Dich unter Druck setzen (lassen).

Tu stattdessen dies:

1. Mach eine Pro- und Kontra-Liste. Überleg dir, welche von den beiden für welchen Teil deines Lebens besser ist. Tipp: Es ist selten die, die den besten Blowjob gibt.
2. Versuche mal, alles einzubeziehen in so eine Liste. Jetzt, in sechs Wochen, in sechs Monaten und in sechs Jahren. Wo willst du dann mit ihr sein? Kannst du dir das mit Kandidatin A oder B besser vorstellen?
3. Lass dir die Entscheidung nicht aus der Hand nehmen.

Tu das nicht:

1. Diskutiere nicht mit A oder mit B, was gut für dich wäre – triff beide nicht, solange du dich nicht für eine entscheiden hast. Es könnte sonst passieren, dass sie dir die Entscheidung abnimmt.

Tu stattdessen dies:

1. Rede mit deinen Freunden, Freundinnen oder Verwandten – es geht auch manchmal, wenn du einen völlig Fremden anquatscht. Versuche, mit ihm oder ihr Argumente auszutauschen, was gut an der einen wie der anderen Lösung ist.

Tu das nicht:

1. Versuche niemals, beide Frauen vollständig glücklich zu machen. Eine muss gehen, die andere darf bleiben. Das kann hart sein, nicht wahr? Aber es ist tut dir gut – und den beiden Frauen am Ende auch.

Tu stattdessen dies:

1. Wenn du ganz sicher bist, was du willst: Sprich erst mit der Frau, die du wirklich willst – es könnet sein, dass SIE dich nicht will. Das musst du in jedem Fall herausfinden, bis du mit der „zweiten Wahl“ sprichst.
2. Wenn du der nicht erwählten Frau deine Entscheidung mitteilst, bleibe höflich und freundlich, solange sie höflich bleibt. Du kannst deinen Schritt kurz begründen, aber diskutiere ihn nicht mit ihr. Und vor allem – schlafe nie zum Abschied nochmals mit einer Frau. Frauen haben da ihre Tricks, dich dann erneut einzubinden - und dann fängst du wieder von vorne an.

Na, zufrieden?

Hinweis: nach einer Inspiration von "How About we"

Schamhaare sind doch – einfach sexy, oder nicht?

Dessous - besser mit oder ohne Schamhaar?


Bist du rasiert?“ Ich kann’s nicht mehr hören, ehrlich. Schon allein, weil ich nicht will, dass die Kerle nur die Muschi in mir sehen. Aber auch, weil’s schön ist, unten rum Haare zu haben. Übrigens gibt’s Männer, die absolut eine Frau mit Haaren wollen. Nicht auf den Zähnen, sondern über der Muschi. Weißer, halbdurchsichtiger Slip und dunkle Schamhaare – was glaubt ihr, wie gierig die Kerle beim Ausziehen auf das Höschen stieren?

Isi für SIE
Na klar, ein paar Männer wollen „aus der Pfanne essen“ – und die lieben es dann eher blank. Aber mal ganz ehrlich, so viele Männer wollen das nicht. Neulich sagte doch glatt einer zu mir: „Hey, Isi, ich bin doch keine Lesbe! So was tut ein richtiger Kerl einfach nicht.“ Musste er ja auch nicht.

Ich will ja nicht zu viel erzählen, aber wenn du dein Schamhaar hübsch frisiert hast und nicht zu lang, dann freut sich fast jeder Mann, und nicht nur die „Haarliebhaber“, die auf Schamhaare geil sind.

Wenn du einen festen Freund hast, der es mag, wenn du dich für ihn ausziehst, bevor ihr zur Sache kommt, wird er sich immer wieder über deine luftige, Schamfrisur freuen und dich nicht dazu drängen, alles abzumähen.

Und ich sage dir noch was: Es stimmt nicht, dass die Haare stinken. Dann müssten ja auch die Slips schlecht riechen, oder? Im Gegenteil. Sie riechen nach dir und deiner Weiblichkeit. Ich wette drauf, dass die Kerle das anmacht.

Wissenschaft dazu gibt's in der WELT.