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Wie findet eine Sexarbeiterin einen Partner?

Schwierige Partnerwahl, wenn es um das persönliche Glück geht


Um es in modernem Facebook-Deutsch zu sagen: Es ist kompliziert. Hast du ein Blind Date, lässt du am besten den Mann reden, unterstützt ihn hübsch, indem du sagst: „Ach wirklich? Das ist aber interessant! Willst du mir nicht mehr darüber erzählen?

Großer Mist, wenn er wissen will, was du arbeitest. Arbeit ist ja ein „Muss“ – du kannst nicht einfach sagen: „ach, ich lebe von meinem Vermögen“, oder so. Früher hat mal jemand vorgeschlagen: „Sag einfach, du wärst Schriftstellerin, und du schreibst nach einem anonym erschienenen Bestseller dein zweites Buch“. Aber dann wollen die Kerle immer wissen, wo sie das Buch kaufen können.

Wahrsagerin wäre noch gut – die scheuen bekanntlich die Öffentlichkeit, während Zauberkünstlerin ganz schlecht ist, weil er dich dann fragt, wo du demnächst auftrittst. Also doch Autorin? Da hast du wenigstens eine Ausrede dafür, warum du zu bestimmten Zeiten deine Ruhe haben willst. Du musst schließlich nachdenken, Plots entwerfen oder dir deine Heldinnen ausdenken. Vielleicht solltest du wirklich ein Buch schreiben? Über eine Schriftstellerin, die als Hure arbeitet, um über Huren schreiben zu können?

Na ja – nur so eine Idee. Gab es aber schon. Gibt eigentlich nichts, was es nicht schon gab.

Liebe Woche – Lust nach Zahlen und warum Männer Drecksäue sind

Nachdem ich mich letzte Woche lieber in Leipzig herumgetrieben habe, statt eine „liebe Woche“ hier zu beenden, lest ihr heute wieder einen kleinen Überblick. Die Woche in Liebe zeigt euch diesmal sieben Mal Lust. Und stillos und laienhaft, wie ich bin, beginen ich heute jeden Absatz mit „Lust“.

1. Lust über 40 und Schamgefühl
Lust über 40? Schämt ihr euch eigentlich nicht? Wie kann man nur! Nein, nicht meine Meinung – sondern die Mami im Hirn vieler Ü-40-Frauen. Sozusagen das moralische Super-Ego, das der Lust ein enges Korsett verpasst.

2. Lust in Deutschland – na ja …
Lust in Deutschland – ganz hübsch, aber wir liegen nur auf Platz 11 – und wer liegt auf Platz eins? Ihr ratet es nie: Muh, muh, muh – es sind die Schweizer.

3. Die Lust der PUAs
Lust bei PUAs und anderen Liebestricksern? Die Wissen doch gar nicht, was Lust ist, sondern nur, wie man seine Prostata entleert. Das weiß übrigens auch Bothomil Bruttonullsky, der berühmteste aller PUAs. Den kennt ihr noch nicht? Schwerer Fehler! Den haben unsere Kollegen schließlich extra für euch erfunden.

4. Kurzgeschichten voller Lust?
Lust in Kurzgeschichten sollte man beherrschen, und keine weichen Knie einführen – oder „sich ankündigende Orgasmen“. Dafür geben wir Tipps, wie man Lust in Geschichten erzeugen kann – für Autorinnen und Autoren, die es mal probieren wollen, mit „Lust per Feder“ umzugehen. Vor allem die Lust über 50 wird noch viel zu wenig sinnliches geschrieben – ist sie etwa ein Tabu?

5. Zu viel Lustvolle Begegnungen führen zum Schlampenverdacht
Lust im hohen Zahlenbereich führt gelegentlich zum Schlampenverdacht. Deshalb rät Ina: Lügt, was das Zeug hält? Ob ihr zwei, drei oder 12 Dutzend unterschiedliche Penisse (samt Männer hinten dran) genossen habt – lügt sie auf zwei herunter.

6. Lust gegen Geld – Männer, ihr seid alle Kriminelle!
Lust gegen Geld oder Geldeswert könnte in der EU bald verboten werden, wenn sich das Europäische Parlament durchsetzt. Es beabsichtigt, Männer ultimativ zu kriminalisieren, die sich Lust kaufen, statt … ja da schweigt die EU. Wie war das? Sex ist ein Menschenrecht, sogar für Behinderte, aber nicht für junge Kerle, die sich vergnügen wollen? Nein –Sex verstößt gegen die Menschenrechte – aber nur, wenn er an Frauen „vollzogen“ wird, die dadurch zu „Gebrauchsgegenständen“ werden. Ist ja klar: Frauen sind normalerweise, wenn sie denn wohlerzogen sind, so gut wie ohne eigenen sexuellen Trieb – und deswegen ist alles, was mit ihnen während des Geschlechtsverkehrs geschieht, sexuelle Gewalt. Verstanden, ihr abartiges Gewürm, ihr Männer-Drecksäue? Na also. Ist doch ganz einfach.

7. Lust, Spießer und Karneval
Lust taugt an sich gar nichts – vor allem nicht in der Musik. Noch nie gehört? Ich auch nicht – bis ich auf diesen Puristen stieß. Ich sag ja immer: Alles was Spaß macht, wird früher oder später von jemandem angepisst. Außer Lust zu Fasching – endlich mal was, was die EU nicht verbieten kann, nicht wahr? Seid mutig, und findet euer Wild mit dem richtigen Kostüm.

Satire: Sex zwischen Mann und Frau ist nichts als Gewalt

Mindeststrafe für Hurenböcke: Öffentlicher Pranger?

Werden ONS und Spontansex demnächst verboten? Wird das EU-Parlament demnächst vielleicht vorschlagen, dass Sex zwischen Frauen und Männern, der nicht ausschließlich der beiderseitigen Lusterfüllung dient, ganz zu verbieten? Und was heißt eigentlich Lusterfüllung? Wird da nicht nur die Lust der Männer erfüllt, während die Frauen Schaden an Körper und Seele nehmen?

Inzwischen wissen wir: Männer behandeln Frauen, die sich prostituieren, als Gebrauchsgegenstand. Alle und immer - und gleich, ob für den „Gebrauch“ 25 Euro oder 2.500 Euro bezahlt werden. Wer’s nicht glaubt, muss der Sozialistin Mary Honeyball fein lauschen.

Männer, die Frauen aushalten, sind gewalttätige Freier - was sonst?

Die Logik wäre freilich, alle Männer, die Frauen in irgendeiner Form aushalten (vom Sugar Baby bis zur Dauer-Geliebten oder vielleicht zur Luxus-Gefährtin) zu kriminalisieren: Schließlich ist Geschlechtsverkehr auch mit Einwilligung „Gewalt gegen Frauen“, wenn dabei Geld fließt.

Logisch: Sex mit Frauen ist immer Gewalt

Aber warum eigentlich nur, wenn Geld fließt? Bedeutet nicht jeder Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau Gewalt gegen Frauen – oh, das wäre zu überdenken, nicht wahr? Schließlich dringt der Mann doch in die Frau ein – wenn das keine Gewalt ist?

Vergnügungssteuer für unverheiratet Paare?

Wenn sich Frauen trotz alledem als Sugar Babys, Geliebte oder Luxus-Partnerin anbieten würden, könnten sie ja straffrei bleiben – als Alternative könnte man sie natürlich auch mit Bußen belegen. Die Behörden sind ja heute erfinderisch bei neuen Gebühren. Zumindest könnte man von unverheiratete Paaren Vergnügungssteuer einkassieren. Viellicht wären 150 Euro pro Monat gerechtfertigt? (1)

Männer an den Pranger - vielleicht hilft noch bespucken?

Oh ja –und natürlich könnte man auch erwägen, für Männer schweren Kerker bei Wasser und Brot bei Ehebruch einzuführen – dann zumeist ist es ja Ehebruch, was die Hurenböcke tun. Oder wenigstes könnte man die Pranger des Mittelalters wieder aufstellen. Körperlich, nicht nur virtuell, denn virtuelle Pranger existieren bereits für „Freier“ und andere Hurenböcke. Natürlich nur, wenn Männer Ehebruch begehen – Frauen sind ja von Natur aus resistent dagegen.

Warum Männer Dreckschweine sind und so behandelt werden müssen

Wie war das eigentlich, wenn Männer andere Männer für Sex bezahlen? Oder Frauen sich Call-Boys in Hotelbetten einladen? Oder arme, zierliche Kätzchen von alternden lesbischen Frauen ausgehalten werden?

Das entspricht nicht dem Bild, das wir von Welt haben sollten, nicht wahr? Merke: Männer sind gottverfluchte, elendigliche Dreckschweine. Frauen sind edel, hilfreich und gut, und in ihrer Seele so rein wie Gold.

(1) Vergnügungssteuer wird in manchen Städten pro Frau in Bordellen erhoben.

Selbstlob am Abend

Selbstlob
Sie mögen mich nicht so, wie ich bin? Ihnen gefällt nicht, was ich schreibe? Das ist ganz ausgezeichnet, denn es zeigt, wie einzigartig ich bin.

Oh, Sie würden mich gerne für etwas lieben, was ich nicht bin? Auch gut, dann beauftragen Sie doch mein Alter Ego. Es schreibt für Sie, was Sie wollen.

Ich halte dies für eine sehr vernünftige Einstellung. Ich hoffe sehr, dass Sie meine Meinung teilen.
Kategorien: psychologie | 0 Kommentare
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Das EU-Parlament will Prostitution restlos verschwinden lassen

EU-Parlament: Wie man Huren verschwinden lässt

Das EU-Parlament hat eine Resolution verabschiedet, nach der Prostitution verunmöglicht werden soll. Zwar sollen Huren nicht bestraft werden, dafür sollen sogenannte „Freier“ kriminalisiert werden. Die Sprecherin der Initiative, eine gewisse Mary Honeyball. Die Sozialistin (Labour Party) sagte dazu:

Statt der Legalisierung, die in den Niederlanden und Deutschland zu einem Desaster geführt hat, brauchen wir einen nuancierten Ansatz, der die Männer bestraft, die die Körper der Frauen als Gebrauchsgegenstand behandeln, ohne dabei diejenigen zu bestrafen, die in die Sexarbeit abgeglitten sind.


Nun mag man der Legalisierung der Prostitution in Deutschland skeptisch gegenüberstehen (wie die Liebeszeitung inzwischen auch), aber von einem „Desaster“ kann im Grunde nicht die Rede sein – diesen Begriff sollte man sich für Situationen aufsparen, in denen er gerechtfertigt ist. Auch Worte wie „Frauen als Gebrauchsgegenstand“ benutzen“ und „in die Prostitution abgeglitten“ seien, trifft nicht das, was eigentlich gemeint ist.

Sozialismus, Gutmenschentum und Feminismus - Einstieg in die Gynäkokratie?

In Wahrheit wird eine Ideologie (Sozialismus) , eine moralische Empörung (Gutmenschentum) und ein angebliches Eintreten für Frauenrechte (Feminismus) miteinander verklumpt, um zu zeigen, wie „wahrhaftig, gütig und fürsorglich“ man ist. Doch könnte es vielleicht auch sein, dass es sich um eine Mischung aus sich Hurenhass, Männerhass und realitätsferne handelt?

Dies wird deutlich, wenn man die „Empfehlungen“ der EU-Parlamentarier ansieht. In ihr wird klar, dass sie in der EU eine Art Gynäkokratie sehen, die auf feministischen Theorien fußt.

Prostitution soll demnach als eine Verletzung der Menschenrechte und als eine Form von Gewalt gegen Frauen angesehen werden, womit die Kunden der Huren, kriminalisiert werden sollen.

Die merkwürdige Resolution bindet die Mitgliedstaaten glücklicherweise nicht. Im EU-Parlament haben sich 343 Abgeordnete dazu hinreißen lassen, der Resolution zuzustimmen. 139 Abgeordnete waren so mutig, dagegen zu stimmen und 105 Abgeordnete haben sich durch Enthaltungen entzogen, klar Stellung zu beziehen. Die Relationen zeigen zudem, dass die Mehrheit nicht zufällig zustande gekommen ist, sondern offenbar der Geisteshaltung von 45 Prozent der EU-Parlamentarier entspricht. (Das EU-Parlament hat 754 Abgeordnete).

Im Lieblingsland der Scharfmacherinnen gegen Freier, Schweden, ist die Prostitution übrigens inzwischen in den Untergrund abgewandert oder hat sich in der Kontaktaufnahme auf Neue Medien verlagert.

Zahlenquelle: EXPRESS

Hinweis: Die Bildmontage basiert auf dem Plakat für die Show eines Illusionisten ca. 1920.