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Eine Beziehung zu beidseitigem Nutzen - und niemals Prostitution

Das Leben ist so teuer, mein Herr - denken Sie doch nur an die Studiengebühren ...



Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite“ – Höflichkeit und gutes Benehmen sind schon nötig, wenn man die Goldfische aus der Männerwelt abfischen will. Nein, nicht zum Heiraten – um Himmels willen. Die Zukunft soll erst viel später gestaltet werden. Jetzt geht es erst einmal darum, das Studium zu finanzieren, dazu einen kleinen Mietzuschuss zu bekommen, vielleicht einen mini, aber sicher ein paar Klamotten, in denen die richtigen Etiketten kleben.

Wenn nicht zum Heiraten, wozu dann? Nun, die Damen verfügen über „Humane Ressourcen“. Schöne Körper, hübsche Gesichter, intelligente Hirne. Rollenflexibles Verhalten mit allem Drin. Offiziell von der kumpelhaften Gefährtin bis zur nahezu echten Lady und s nicht so offiziell vom sanften Schneewittchen im Negligé bis zur wilden Venus um Pelz.

Die Liebe ist gratis - das Leben ist teuer

Das Motto all dieser Damen: Meine Liebe ist immer gratis, aber das Leben ist teuer. Und weil das Leben begreiflicherweise teuer ist, trifft es sich gut, wenn ein Herr für die Kosten aufkommt. Nun kommen wir dem „beiderseitigen Nutzen“ schon sehr nahe: Ist der Herr ledig und die Dame vorzeigbar, kann er sie ausführen, mit ihr zum Juwelier und in Boutiquen gehen und ihr etwas Schönes kaufen. Und sich selbstverständlich an ihrem Anblick, ihrem Lächeln und – ohne jeden Zweifel – auch an ihrer Kommunikation erfreuen. Ist er verheiratet oder sieht sie etwas schlampig aus, so bleiben immer noch gemeinsame Abende in ihrer Wohnung oder einem schicken Hotel. Das Vergnügen ist ganz auf seiner Seite: Mit einer schönen Frau ausgehen, sie verhöhnen, ihr hübsche Sachen kaufen – welcher Mann wollte dies nicht? Oh ja, es ist auch auf ihrer Seite: Das Konto wächst, der Kleiderschrank und die Schmuckschatulle füllen sich. Freilich spielt ihr Körper eine gewisse Rolle in diesem Arrangement: Sie kennt seinen Penis und weiß, welche Wünsche er mit dessen Behandlung verbindet. Aber so etwas gibt es doch in jeder Beziehung, nicht wahr? Liebe ist gratis, eine kleine Beigabe zum Arrangement.

Von einer Nacht bis zu vielen Jahren - der Mann zahlt stets für die "Gesellschaft" der Dame

Diese Art von „Arrangements“ gibt es nicht für eine halbe Stunde, und das Geld, das Mal tröpfelt und mal in großen Strömen fließt, hat nicht mit der Liebe zu tun. Jede der Damen, die in diesem Geschäft sind, hat ihre eigene Art, mit dem Thema umzugehen. Am sichersten ist es, einen einzigen Lover zu haben, der die gesamte Miete bezahlt und sich zwei Tage vorher ankündigt, bevor er den Honig einfordert. Schnell noch zum Schönheitssalon, Schamhaare noch mal frisch entfernen lassen. Wer nur einen oder zwei Tage im Monat entbehren kann, dem muss schließlich etwas geboten werden. Die Damen, die sich „für das Ausgehen“ bezahlen lassen, können zwar am Ende des Monats mehr verdienen, müssen dafür aber auch mehr Einflüge gestatten. Auch bei ihnen ist die Liebe kostenlos, versteht sich.

Dies alles ist nicht neu. Aber die meisten Frauen kommen nicht in die Situation, und die meisten Männer können es sich nicht leisten, Damen zu lieben, deren Beitrag zum Lebensunterhalt so sehr auf die Geldbörse drückt. Weil dies so ist, wird selten davon geredet, und wovon niemals geredet wurde, das existierte nicht.

Das Internet bringt an den Tag: Ja, es gibt "Beziehungen zu beidseitigem Nutzen"

Erst das Internet hat dafür gesorgt, dass derartige „Arrangements“ bekannt werden. Sie werden freilich insoweit beschönigt, als stets angenommen wird, dass die Damen eher unschuldige, in Not befindliche Studentinnen sind, die ansonsten schlecht bezahlte Arbeiten als „Kalte Mamsells“ verrichten müssten. Die Vorzeigedamen der Branche sind stets gebildet, wohlerzogen, sanftmütig und schön. Sie lieben „auf ihre Art“ wirklich ihren Gönner und nehmen seinen Penis voller Inbrunst in sich auf. Reizend, nicht wahr? Lesen die die ZEIT dazu, wenn Sie mögen.

Niemand darf sagen, dass in ihren Augen Euro-, Pfund- oder Dollarscheine blitzen. Wehe, man behauptet, bei einer ausreichenden Summe würden sie „da Nämliche“ nicht auch für eine Nacht tun. Weil das Geld die Grundlage derartiger Beziehungen ist, darf vor allem davon niemals geredet werden. „Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite“, lügt die vornehme Dame ihren Lover beim Kennenlernen an – und möglicherweise lässt sie nicht einmal sofort durchblicken, was es kosten wird, dieses Vergnügen ganz auszukosten.

Das Leben einer Serviererin ist teuer - die Liebe ist kostenlos

Das geht dann so: Die Serviererin bedient eine Gruppe wohlhabender Geschäftsleute, die sie in ein Gespräch verwickelt: wo sie herkommen, wo sie wohnen, und wie zufrieden sie mit ihrem Aufenthalt sind. Die Herren sind gesprächig und offen und flirten mit der Serviererin – was denn eigentlich sonst, wenn „mann“ so offen dazu aufgefordert wird. Am Ende des Abends wird sei einem der Herren einen Zettel zuschieben: „Du bist schrecklich nett – ruf mich um 22:30 an, wenn ich Feierabend habe – dann können wir noch ausgehen.“ Man ging tatsächlich noch aus – in sein Hotelzimmer, und man einigte sich auf zweihundert Euro, die diese arme Serviererin dringend benötigte, um eine Rechnung zu bezahlen. Das versteht man doch, nicht wahr?

Oh nein, es ist nie Prostitution. Es ist ein gegenseitiges Arrangement, weil das Leben eben so schrecklich teuer ist. Und bevor den Damen darob die Tränen kommen, zahlen wir Männer eben gerne den Beitrag zum Lebensunterhalt.

Hannelores anderes ICH und wie sich der Charakter der Virginia herausschält

Die unglaubliche Geschichte der Bloggerin, Übersetzerin und erotischen Star-Autorin Hannelore Meinerwerks - Teil vier.


Für neue Leserinnen und Leser: Sie haben nicht versäumt. Johann Fürchtegott Gramse und die Erotik-Schriftstellerin Hannelore Meinerwerks entwickeln einen Roman um die schamhafte, aber lüsterne Virginia V. Die vorausgegangene Folge finden Sie hier.


Es schien, als würden wir beide unsere Bilder auf Hannelores Heldin abgleichen, und so entstand eine längere Pause. Sie machte sich Notizen, formulierte einzelne Sätze, strich manche Wörter wieder heraus, formulieret sie um. Hannelore versuchte, sich von ihrer Heldin zu unterscheiden. Sie musste Anstand halten, damit sie ihr nicht zu nahe kam. Virginia und Hannelore waren beide innerlich gleich, und sie mussten sich deshalb äußerlich unterscheiden: im Alter, im Verhalten, in den Meinungen, in den den Liebhabereien und im Aussehen – überall. Nur in ihrer Verletzlichkeit und der scheuen, von Scham überdeckten Geilheit waren beide gleich. Hannelore schämte sich bisweilen, diese wundervoll fraulichen, voluminösen Brüste so besitzen. Sie verdeckt sie zumeist durch die Kleidung, so gut es ging – außer bei ihren Dates. Falls ihr es noch nicht wisst: Wir hatten einmal ein Date – verabredeten uns auf dem Parkplatz eines großen Kurhotels im Schwarzwald. Es war eines dieser Dates, die nur im Bett enden konnten, weil wir beide geil und sexuell ausgehungert waren – da fragt man nur, ob man ineinander passt und nicht zueinander. Und ihre lustvoll dargebotenen Brüste hatten mich sowieso schon ganz verrückt gemacht. Ein paar Küsse, ein Flüstern und Seufzen. Sie bestand darauf, sich selbst auszuziehen, behielt aber BH und Höschen an, bevor sie ins Bett schlüpfte … nun gut, das ist eine andere Geschichte. Hier will ich nur soviel sagen: Die Schwerkraft wirkt in der Horizontalen wie in der Vertikalen, und Hannelore hatte wirklich schöne Aureolen, die zur Seite purzelten – mitsamt diesen hübschen, hervorstehenden Nippelchen. Könnt ihr euch vorstellen, wie lustvoll sie dalag, wie begierig? Wahrscheinlich habt ihr aus den Schilderungen der Heldin, dieser Virginia, schon herausgelesen, dass sie lebenshungrig statt notgeil ist, eher mädchenhaft als fraulich, und dass sie winzige Brüste hat, die sanft und zart von einem sehr jugendlichen A-Cup-BH verdeckt wurden.

Hannelore hatte offenbar ihre Notizen beendet, denn sie fragte mich: „Was meinst du, wird Virginia tun, wenn sie den Befehl bekommen hat, sich auszuziehen?“

„Sie wird es tun, aber sehr langsam und zögerlich. Er beobachtet sie, aber sie beobachtet auch ihn. Beide belauern einander, und beide bereiten ihr Spiel vor. Es wird zwei besonders schamvolle Momente geben, den BH auszuziehen oder den Slip. Er kann ahnen, wie es darunter aussieht: er ahnt, dass ihn kleine, mädchenhafte Brüste anlächeln werden, aber er weiß nicht, ob sie ihn reizen. Und sie schämt sich, ihre Brüste nackt und in diesem hellen Licht zu zeigen. Aber noch mehr fürchtet sie, dass er diese Brüste nicht mögen könnt. Sie denkt, er würde große, volle Brüste lieben. Stell dir doch einmal vor, du würdet dich ausziehen – es muss nicht einmal besonders hell sein … was denkst du zuerst?“

Hannelore blitzte mich wieder bösartig an. „Das weißt du genau.“

Ich hatte sie bewusst wieder einbezogen. Ich sah nicht als meine Aufgabe an, bei Hannelore den Psychologen zu spielen, sondern dafür zu sorgen, dass sie ein gutes Buch schrieb. Also ignorierte ich ihre Befindlichkeit und fuhr einfach fort.

„Sie ist überschlank, beinahe dünn, dazu mädchenhaft und schamvoll, und sie zweifelt, ob sie reizvoll genug ist. Also würde sie das Ausziehen verzögern und den BH so lange vor die Brüste halten, bis es unvermeidlich war, ihn fallen zu lassen. Eine lange Zeit für das begierige Auge ihres strengen Liebhabers, der ihren Körper Zentimeter für Zentimeter mit den Augen aufnimmt, als ob man ein Blatt Papier auf einen Scanner legen würde. Aber denk dran, dass er nicht nur ihre Reaktionen prüft, sonder sie auch seien Reaktionen beobachtet, denn sie will sich an diesem Abend völlig unterwerfen und ihn dabei an sich binden. Denk beim Schreiben daran, dass beide ein Spiel spielen …“

Während ich redete, hatte Hannelore längst das Konzept im Kopf, wie ich später feststellen konnte:

«Ihre Brüste wölbten sich nur sanft unter der Bluse hervor, die sie langsam, Knopf für Knopf öffnete. Sie versuchte, wobei sie versuchte, mit jedem Knopf etwas Zeit zu gewinnen. „Wenn ich mich sehr langsam ausziehe“, dachte sie, „wird er noch ungeduldiger, als er jetzt schon ist – und ich gewinne einen Moment Zeit, um nicht so deutlich zu zeigen, wie ich mich schäme.“ Doch es war nicht die Schamröte ihrer Wangen, der ihr wirklich Kummer bereitete. Es war die Scham, die auf ihrer Seele lastete. Sie fühlte, dass sie sich mit dem Ablegen jedes Kleidungsstücks schälte wie eine Zwiebel. Was würde am Ende von ihren Gefühlen noch übrig sein? Wie fühlt sich ein Mensch, dessen Gefühle man Schicht um Schicht abschält, und würde sie ertragen, einen Moment lang gänzlich schutzlos dazustehen, in Körper und Seele? Noch war wenigsten ihre äußere Schutzhülle intakt, aber schon bald würde er ihre viel kleinen Brüste mit den winzigen Brustwarzen unter dem dünnen, sommerlichen BH erkennen. Beim Öffnen des letzten Blusenknopfs fühlte sie im Innersten, wie die Furcht in ihr hochkroch, sich am Ende willenlos zu unterwerfen. Was, wenn er alle Regeln missachtete? Oder wenn sie sich in einem Schmerzrausch verlor? Einen Moment lang verdunkelte sich die Szene, und die Furcht kroch kalt zwischen ihre Beine, die sie reflexartig schloss. Was, wenn er ihre nackten Brüste verletzten würde? Sie hatte davon gelesen, dass manche „Meister“ die Schmerzbereitschaft mit Wäscheklammern oder diese schrecklichen „Nippelklemmen“ prüfen würden. Sie zögerte deshalb, an den Verschluss ihres BHs zu greifen, doch nun ermahnte sie ihr Liebhaber: „Es ist wirklich süß, wie du dich schämst und zierst … aber jetzt hast du genug damit herumgespielt. Also runter mit dem dem BH! Und wehe, du drehst dich um oder verdeckst deine Hände mit den Brüsten …“ Er sprach keine konkrete Drohung aus, aber sie zuckte dennoch zusammen. Ja, sie war verletzlich.»


Der Tag war lang geworden, und im Grunde wurde es Zeit, sich zu verabschieden. Doch plötzlich wurden Hannelores Augen klein wie Stecknadelknöpfe und sie fragte hastig: „Wie hast du das gemeint, „‘Sie spielen beide ein Spiel?‘“

Ich wollte es nicht langatmig erklären, und so sagte ich: „Er spielt ein Spiel mit ihr, und sie spielt ein Spiel mit ihm. Aber beide spielen nach Regeln, die der andere nicht kennt.

Hannelores Augen blitzen. „Hattest du die ganze Zeit diese Idee, ich meine, die mit dem Spiel?“

Ich nickte. „Ja, so wird es interessanter. In „Fifty Shades of Grey“ sollen die Leser glauben, der Held spiele ein Spiel mit ihr, aber sie würde kein Spiel mit ihm spielen. Er ist der Kater, sie die Maus. Er bricht die Regeln, und sie befolgt sie – nur, um die opulente Umgebung zu genießen, in der er sie führt.

Oh, ihr wisst sicher: Der Roman wird als Aschenbrödel-Geschichte vermarktet, so ähnlich wie es schon in „9 ½ Wochen“ geschah. Ich denke, es wird Zeit, einmal aus diesen Fußtapfen hinauszutreten. Gut – die Autorinnen hatten Erfolg, aber es ist eben sinnlicher, wenn beide ein Spiel spielen, jeder zu eigenen Regeln, und der andere nichts davon weiß.

Hannelore hatte ebenfalls nachgedacht und stellte schließlich die entscheidende Frage: „Und welches Spiel spielt sie nach deiner Meinung?“

Ich musste ein wenig lächeln. „sie ist deine Figur, und du hast ihr das Gesicht einer nach Lust lechzenden jungen Frau gegeben, die um jeden Preis und gegen eigene Widerstände in die höheren Weihen der Lust eingeführt werden möchte. Sie ahnt, dass sie sich erst völlig erniedrigen muss, um in das Gehirn ihres Lovers einzudringen und es von dort zu beeinflussen. Er wird denken, wenn sie voller Scham und Angst auf dem auf dem Boden liegt, könne er sie versklaven. Aber sie wird ihn daran hindern, und am Ende wird sie mehr Macht über ihn haben als er über sie.“

Für einen kurzen Moment wirkte Hannelore verstört, Sie erinnerte sich offenbar einmal mehr an Episoden ihrer eigenen Jugend, doch dann sagte sie leise: „So ist es wohl. Sie spielt in Wahrheit um einen Gewinn, und er spielt um einen anderen Gewinn – ich werde die Geschichte abwandeln müssen, denke ich. Wie bekommt sie die Macht zurück?“

Ich dachte einen Moment nach: „Sein Rolle ist langweilig, solange sie sich auf alles einlässt – sie wird erst wirklich interessant, wenn sie sich gegen seine Handlungen wehrt oder wenn sie sich weigert. Im Grunde hat sie das Geschehen in der Hand, solange sie vorgibt, alles zuzulassen. Und ihn erst dann fordert, wenn er glaubt, dass er gewonnen hat.“

„Du bist völlig pervers“, stöhnte Hannelore, aber ihr Grinsen zeigte mir, dass sie über nichts froher war als über diese Entdeckung. „und jetzt werfe ich dich raus. Ich ruf dich an, wenn die nächste Szene ansteht. Wo findet die übrigens statt?“

„In einem abgeteilten Raum, der nur für die Liebe gedacht ist – und natürlich auch für das, was ihr Lover für Liebe hält. Er ist übrigens schalltot. Deine Heldin kann nach Herzenslust schreien, und du solltest sie schreien lassen – das lässt die Gefühle deiner Leserinnen hüpfen, bestimmt.“

„Raus mit dir“, sagte Hannelore nun knapp, aber ich sah, wie sie sich schon wieder auf ihre Heldin konzentrierte … Schreie … welch ein Thema.

Hinweis: Die Person des Johann Fürchtegott Gramse, die der Autorin Hannelore Meinerwerks sowie die erotischen Werke, die sie schrieb, beispielsweise "Hautsmauz" oder „Sedukastion“ sind frei erfunden, ebenso wie die Zitate aus den übrigen Büchern.

Immer häufiger fragen Frauen: Bin ich lesbisch?

Ein Kuss - bedeutet gar nichts


Eigentlich kennen wir die Fragen ja: In Mädchenforen wird immer wieder ängstlich gefragt: „Ich habe ein anderes Mädchen geküsst, und jetzt habe ich so komische Gefühle. Bin ich lesbisch?

Doch in letzter Zeit gib es immer mehr Frauen im besten Alter, die plötzlich eine intime Begegnung mit einer anderen Frau haben. Sie fragen beispielsweise.

Vor sechs Monaten lernte ich bei einem Wanderurlaub eine Frau kennen, mit der ich mich eng befreundete. Sie ist bisexuell, und vor ein paar Wochen, nachdem wir reichlich Wein getrunken hatten, küsste sie mich. Seither habe ich sexuelle Fantasien, die sie betreffen. Ich kann es absolut nicht ertragen, mich in meinem Alter als lesbisch zu outen.


Nun sind viele Frauen verunsichert über die große Anzahl an Schauspielerinnen, die sich in den letzten Monaten als lesbisch bezeichnet haben. Ob es daran liegt, dass auch ganz gewöhnliche Frauen verunsichert werden?

Die Beraterin Suzi Gordon beruhigt: Sie empfiehlt, ein Wort wie „lesbisch“ einfach aus dem „inneren Duden“ zu streichen. Sexuelle Orientierungen benötigen wir nur, um uns zu etikettieren – aber nicht, um zu lieben. Und schon gar nicht, um ein bisschen zu träumen.

Alle seriösen Forschungen, die in den letzten Jahren bekannt wurden, weisen drauf hin, dass Frauen ausgesprochen „heteroflexibel“ sind, und daher im Grunde jederzeit Liebe zu anderen Frauen empfinden können. „Frauen finden Personen attraktiv, nicht Geschlechter“, sagt die Forscherin Lisa Michelle Diamond, die das Buch „Sexual Fluidity: Understanding Women's Love and Desire“ geschrieben hat.

Also sage ich mal: keine Panik, wenn ihr als Erwachsene ab und an eine Frau küsst, mit einer Frau zärtlich werdet oder von ihren Berührungen träumt. Es passiert eben. Das ist alles.

Die Schöne und das Biest - bald Gynäkokratie in Leipzig?

Kein Anstoß am Inzest: Lot, gesehen von einem flämischen Maler



Die Schöne und das Biest - Diskussion im Leipzig zeigt: feministische Interessen siegen über die Freiheit der Kunst - jedenfalls in der Diskussion.

Da ist also eine Ausstellung in Leipzig. Sie widmet sich dem Thema „Die Schöne und das Biest.“ Das Thema lockt Menschen in das Museum der Bildenden Künste, und das ist gut so. Unsere Museen sind hoch subventioniert, und das Volk nimmt dies als selbstverständlich hin. Einige Hundert Mal habe ich gehört: „Dies ist ein reiches Land, wenn wir soviel Geld für XYZ haben, dann werden wir doch auch …“ Na schön, soll es so sein.

Nun kommt Katharina Krefft ins Spiel. Die verheirate Ärztin ist noch recht jung - und Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und im Gleichstellungsbeirat sowie Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat. Sie ist der Meinung, durch die Plakatierung würde „eine Frau in ihrer Verfügbarkeit im öffentlichen Raum“ präsentiert. Was ist auf dem Bild zu sehen? Da ist ein Frau, die einen Braunbären bändigt – nackt – gemalt vom amerikanischen Künstler Mel Ramos im Stil seiner Zeit: Pop-Art. Der ist inzwischen ziemlich alt (78) und kennt die Proteste schon. Seit den 1960er Jahren muss er sich gegen die Vorwürfe erwehren, erst von den alt-konservativen, denn von den neo-konservativen und schließlich vom ultrakonservativen Teil der feministischen Bewegung.

Der Kulturredakteur der „Leipziger Volkszeitung“, Jürgen Kleindienst, will gar nicht verbergen, auf welcher Seite er steht. Entsprechend wird auch gleich mal abgemahnt, dass die „Freiheit der Kunst“ nichts als ein Scheinargument für die Berechtigung des Plakats sei. Aus einem langatmigen Publikumsbeitrag wird dann auch deutlich, dass dem Ost-Publikum die ganze Chose nicht passt: Man solle sich nicht hinter „der Freiheit der Kunst verstecken“, heißt es. Kommt mir vor wie aus frühen Adenauer- und Erhard-Jahren. (1) Das Konzept der Ausstellung sei „vermaledeit“. Na klar – noch mehr Diffamierungen gefällig?

Oh, bevor ich vergesse, da war noch Georg Teichert, Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig, die vor Kurzem mit gynäkokratischem Federstrich die „weibliche Form“ in der Kommunikation einführte – und der fand die Werbung ebenfalls ganz furchtbar.

Ja, alles ganz furchtbar ganz schrecklich und schlimm. Obwohl schon die alten Meister wussten, dass sich Nacktheit und sexuelle Präsentationen gut vermarkten ließen. Und so suchten sie sich Lücken, in die sie ihre Erotik hineinpinseln konnten – zum Beispiel bei Lot und seinen Töchtern, ziemlich pikant, und dazu sanktionierter Inzest. Neudeutsch heißt das „Sex Sells“. Was wäre wohl gewesen, wenn es damals schon Feministinnen, Gleichstellungsbeauftragte, Gutmenschenkreise und andere außerkünstlerische Menschen gegeben hätte, die Anstoß daran genommen hätten?

Ich hoffe, dass sich die Leipziger Gynäkokratie unter dem Deckmantel der Gleichstellung nicht noch weiter ausbreitet. Und fragen Sie mich bitte nicht, was der Gleichstellungsbeauftragte Teichert den Museumsdirektor Schmidt fragte: „Was ist für Sie Sexismus?“ Ich hätte einfach zurückgefragt: „Und was ist für sie Freiheit?“

Mal klipp und klar: Wo man sich Fragen nach dem „persönlichen Sexismus“ gefallen lassen muss, da endet die Freiheit des Individuums – und vielleicht die Freiheit schlechthin. Wie war das mit der Gynäkokratie?

(1) Zitat West-Kanzler Erhard laut SPIEGEL-Archiv:

"Ich muß diese Dichter nennen, was sie sind: Banausen und Nichtskönner, die über Dinge urteilen, von denen sie einfach nichts verstehen... Es gibt einen gewissen Intellektualismus, der in Idiotie umschlägt... Alles, was sie sagen, ist dummes Zeug.“

Bild: Lot und seien Töchter, gesehen von Hendrik Goltzius (1558 – 1617).

Deine Pussy und du - und wie ihr ins Bild kommt

Die besten Fotos von deiner Muschi - oder wie war das?

Zu haarig - so wollten wir das nicht sehen, nicht wahr?


Die Liebeszeitung ist unermüdlich auf der Jagd nach der besten Selbstdarstellung im Internet – und – ja, wir wurden fündig. Denn während andere mithilfe von „Reputations-Fuzzys“ ihre Aktfotos aus dem Internet tilgen lassen, können andere gar nicht genug davon bekommen, sie hineinzustellen.

Meinen wir Aktfotos? Nein – wir haben etwas vergessen, das wirklich wichtig ist: Du und deine Pussy. Oder deine Pussy und du. Oder nur deine Pussy. Miss Caroline Parker hat genau beschrieben, wie der Fototermin durchzuführen ist. Na ja, falls du sie selbst fotografieren willst.

1. Setze sie in Szene.
2. Beleuchte sie hübsch.
3. Achte auf die Haare.
4. Innen kontra Außen.
5. Qualitätskontrolle ist Pflicht.
6. Aus freier Hand fotografieren.
7. Feuchtigkeits-Tipps für die Muschi..
8. Experimentiere – suche das beste Bild aus.

Die Tipps sind wahrscheinlich nicht wirklich ernst gemeint, oder doch? Der Chef meint, so was ginge eigentlich gar nicht. Du brauchst weiches Licht und kurze Belichtungszeiten, und überhaupt – ich meine, deine Muschi gehört doch zu dir – und sie sitzt nicht irgendwo auf dem Mäuerchen herum und zeigt ihr offenes Mäulchen, oder?