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Suchkonzept für die Partersuche: Mehr sein als scheinen

Bei der Partnersuche empfiehlt sich oftmals ein eher preußisches oder britisches Konzept: „Mehr sein als scheinen“, oder „Understatement“ an den Tag zu legen.

In den letzten Jahren wurde „Bildung“ als Ressource unglaublich hoch gehandelt – und dies sogar bei der Partnersuche. Tatsache ist aber: Bildung ist keine Persönlichkeitseigenschaft. Und die Art von Bildung, die wir besser als „Ausbildung“ bezeichen, hat eine vergleichsweise geringe Bedeutung für den praktischen Erfolg im Alltag.

Wer auf Partnersuche geht, sollte niemals mit etwas Prahlen oder übertrieben Stolz auf etwas sein, was sich in Diplomen, Zertifikaten, Gehaltszetteln oder Bankguthaben ausdrückt. Der Satz „Geld hat man, darüber redet man nicht“, kling zwar arrogant, ist aber eine gute Hilfe, um smart durchs Leben zu kommen. Ein Mann wirkt immer positiv, wenn er großzügig ist, und nicht, weil er knausert wie Dagobert Duck. Und eine Frau wird nicht geliebt, weil sie zwei ausgezeichnete Diplome hat, sondern weil sie dem Mann liebevoll gegenübertritt.

Wenn Sie einen Menschen mit dem Motto „mehr sein als scheinen“ näher kennenlernen, ist er fast immer für eine Überraschung gut. Vielleicht kann er sich mit einem Diplomaten über Politik unterhalten, mit einem Arzt über Umweltphänomene, oder mit einem Klempner über Dichtungsprobleme. Solche Erfahrungen sind nicht nur überraschend, sie schweißen auch zusammen, wenn das neue Paar sie gemeinsam entdeckt.

Übrigens gilt das auch für finanzielle, emotionale, soziale und nicht zuletzt erotische Ressourcen. Entdeckt man miteinander nach und nach positive, verborgene Schätze, so freut man sich gemeinsam über jede neue Entdeckung.