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Frauen haben weniger Gewissensbisse bei der Masturbation

Vollständige Befriedigung: vibrierender Sattel
Frauen genießen die Masturbation offenbar schuldfreier als Männer. Denn während Männer sich zu 20 Prozent schuldig fühlen, wenn sie masturbieren, sind es bei den Frauen nur 13 Prozent. Wenn Frauen in einer Beziehung masturbieren, empfinden dies nur 15 Prozent als Betrug am Partner, während dies bei den Männern zu einem Viertel zutrifft.

Zahlenquelle: 2016 by Bijoux Indiscrets. Befragte Personen: 1.465
Bild: Auszug aus einer Anzeige für einen Vibrationssattel: "Der Sattel hat mir vollständige Befriedigung verschafft"

Tinder-Forschung: Frauen wollen ihren Marktwert testen

Beim Online-Dating ist Beliebtheit nicht unbedingt vorteilhaft
Warum benutzen Frauen eigentlich Tinder, eine App, die ihnen angeblich wenig Freude bereitet und über deren Männerpotenzial es immer wieder Klagen gibt?

Nun wollen deutsche Forscher um die Professorin Wera Aretz, von der Hochschule Fresenius in Köln herausgefunden haben, warum. In ihrer Studie "Match me if you can" untersucht sie, wie „verschiedene Zielgruppen“ die Smartphone-App Tinder nutzten und welchen Erfolg sie damit hatten. Das Ergebnis verblüfft zunächst:

In unserer Studie konnten wir jetzt noch mal ganz konkret zeigen, dass Frauen in erster Linie Ihre Bestätigung durch die Anzahl ihrer Matches und die Anzahl der Dates erlangen.


Frauen nutzen Tinder, um ihre Popularität festzustellen

Das heißt: Frauen versuchen, ihren Marktwert festzustellen, indem sie miteinander um die Gunst der Männer konkurrieren – was völlig gefahrlos ist, solange diese Frauen keine Dates eingehen. Denn die Beliebtheit lässt sich auch an den Anfragen der Männer oder den „Matches“ feststellen.

Wobei ein mehr oder weniger großer Wermutstropfen in den Wein fällt: Was nützt es der Frau, wenn sie ausgerechnet auf Tinder ihre Popularität feststellst? Ich habe erst kürzlich über den weiblichen „Star“ von OK-Cupid erfahren, dass Popularität im Bereich von Online-Dating völlig nutzlos ist.

Nein – Frauen, die Tinder als Qualitätsbarometer auf dem Männermarkt nutzen, tun sich keinen Gefallen. Und dabei geht’s gar nicht um Tinder, sondern um jede beliebige Form von Online-Dating. Denn so viel ist sicher: Bei den meisten „offenen“ Online-Portalen öffnet sich die teilnehmende Frau einem Markt, der weitgehend ungeordnet ist. Und wer sich auf einem offenen Markt anbietet, macht sich eben auch öffentlich.

Natürlich steht es jeder Frau frei, sich öffentlich für Beziehungen, Flirts oder Affären anzubieten. Das Einzige, was ich daran bemängele: Man kann nicht zugleich auf einem offenen Markt sein und sich zugleich beschweren, dass man Angebote aller Art bekommt.

Bild: Historisches Foto aus einem Magazin.

Wie denken Frauen insgeheim über erotische Schläge und Fesslungen?

Klare Ansage: Passive SM-Fantasien überwiegen noch, aktive sind aber im Kommen
Um zu verstehen, wie Frauen tatsächlich zu SM-Phänomenen, wie Unterwerfung, Entwürdigungen, Erniedrigung, Fesselungen und Schlägen stehen, reicht es nicht, sich am „Mainstream“ zu orientieren.

Wir dürfen uns also nicht fragen: „Wie viele Frauen im Umfeld unseres Lebens Interessieren sich in der Realität für solche Praktiken, und wie viele würden sie gegebenenfalls auch ausführen? Auf derartige Fragen gibt es zumeist ausweichende Antworten oder gar Empörungen. Das ist selbst bei offiziellen Umfragen durch Meinungsforschungsinstitute so. Allerdings nur dann, wenn sehr wenige Varianten abgefragt werden und wenn die Probanden erkennen, dass sie sexuell ausgeforscht werden sollen.

Wenn man aber eine Befragung über Fantasien, Träume oder Wünsche durchführt, und dabei zahllose Varianten anbietet, kommt man auf recht brauchbare Ergebnisse. Dabei ist die Frage, was bereits als Erniedrigung angesehen wird und was nicht.

Und um diese Frage zu klären, haben wir einige sexuelle Praktiken aufgenommen, die für manche Frauen erniedrigend sind, während sie für andere zum erotischen Repertoire gehören.

Üblicherweise geht man davon aus, dass die Untergrenze für „akzeptable“ Wünsche und Gelüste erreicht ist, wenn etwa ein Drittel der Befragten Personen darüber fantasieren. Bei Frauen sind dies folgende Bedürfnisse aus dem SM-Bereich – andere haben wir aber zu Vergleichszwecken ebenfalls ermittelt.

Typisches Klischee, aber immer wieder populär: die Züchtigung der Sekretärin
Demnach fanatisierten 65 Prozent der befragten Frauen, also zwei Drittel, tatsächlich davon, sexuell dominiert zu werden, gefolgt von 52 Prozent, die sich in der Fantasie gerne fesseln lassen. Deutlich weniger, aber immer noch 36 Prozent, hatten Lust auf Schläge oder Züchtigungen.

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Geht man nun von aktiven SM-Wünschen aus, so gaben immerhin fast 47 Prozent an, sie hätten Lust, einen anderen Menschen sexuell zu dominieren. Jemanden aus Lust zu schlagen oder zu züchtigen fiel unter die Grenze und gehörte mit 24 Prozent nicht zu den akzeptablen Praktiken, wohingegen Fesselungen anderer durchaus dazugehörten: 42 Prozent konnten sich dies vorstellen. Da Zwang im Grunde immer erniedrigend ist, muss auch er hier erwähnt werden: Etwa 29 Prozent der Frauen beziehen dies in passive SM-Fantasien mit ein.

Wenn Fellatio („Blasen“) erniedrigend wäre, so würden immerhin 72 Prozent von dieser Art der „Erniedrigung“ träumen, und immer noch 41 Prozent träumen heimlich von „Körperbesamung“. Ob Analverkehr erniedrigend ist? Er stand jedenfalls nicht hoch im Kurs. Auch die öffentliche Präsentation des nackten Körpers stand nicht sehr weit oben auf der Liste: Nur etwa 17 Prozent der Frauen träumten davon. Und wirklich erniedrigende Spielereien, wie „Natursekt“ würden allerdings nicht einmal vier Prozent der Frauen zulassen.

Die Beispiele zeigen, wie die Innenwelt der Menschen (und nicht nur der Frauen) durchaus von SM-Praktiken, Erniedrigungen und Spielereien durchwoben ist. Allerdings sollte niemand voreilige Schlüsse daraus ziehen: Die alles sind Fantasien, die teilweise niemals ausgeführt werden, teils im „richtigen Leben“ keine so große Bedeutung haben. Sollten Sie eine der „neuen“ Erotikautorin sein und dies zufällig lesen, wissen Sie aber, welche Themen für Frauen wichtig sie könnten.

Hinweise:
An Männerfantasien zum gleichen Thema interessiert? Warten Sie noch ein paar Tage, bitte.
Grafiken: © 2016 by liebesverlag.de, Zahlenwerke erforscht von der Université du Québec à Montréal.
Auswertungen unter dem Vorbehalt, dass uns einige Details nicht vorlagen – Irrtum vorbehalten.
Die Grafik unten wurde unter dem Pseudonym "Smit" veröffentlicht, Herkunft: 19. Jahrhundert.

Der Dreier des Teufels oder wie zwei Männer und eine Frau zusammenkommen

Fantasie des 19. Jahrhunderts, stark retuschiert


In englischsprachigen Ländern wird ein gewöhnlicher “Dreier” von einem “Dreier des Teufels” unterschieden. Warum auch immer der Teufel im Spiel sein soll – jedenfalls handelt es sich um einen Dreier, an dem zwei Männer und eine Frau beteiligt sind. Und weil das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen begrenzt ist, stellte man (und insbesondere: Mann) sich vor, dass bei einem solchen Dreier immer eine sogenannte „Doppelpenetration“ (vaginal und anal) stattfindet. Der „offizielle inoffizielle“ Begriff für alle Arten von Dreiern unter Beteiligung von zwei Männern und einer Frau heißt aber eigentlich „MMF“ oder „MFM“ und beinhaltet nicht zwangsläufig Analverkehr.

Tatsächlich bestehen bei MFM-Dreier wesentlich mehr Möglichkeiten als diejenigen, die Frauen als „Lustobjekte“ der Männer einplanen.

Wichtig ist, wie bei allen sexuellen Aktivitäten, wer der Initiator ist und auch welchem Grund dieser die Initiative ergreift.

1. Initiatoren sind zwei Männer.
Falls zwei Männer als Initiatoren auftreten, ist die Frau fast immer für eine bestimmte Rolle vorgesehen. Die Männer sind dabei zumeist Heteros und sie haben es in den meisten Fällen auf „Doppelpenetration“ abgesehen.

2. Initiator ist ein Mann.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mann bisexuell ist, ist sehr wahrscheinlich, und zumeist sucht er ein Bi-Paar zur Verwirklichung seiner Wünsche.

3. Initiatorin ist eine Frau
Lädt eine Frau zum MFM-Dreier, so sucht sie zumeist nur einen „Dritten Mann“, selten zwei unbekannte Solo-Männer. Initiiert die Frau, so will sie auch festlegen, was passieren soll. In der Regel will sie von beiden Männern begehrt werden und sie überwiegend nacheinander genießen. Der Wunsch, dabei anal penetriert zu werden, ist eher gering.

4. Initiator ist ein Paar.
Der Klassiker unter den Zeitungs- und Internetanzeigen für MFM war und ist: Paar sucht Mann. Dabei ist fragwürdig, wozu der Mann benötigt wird: Er kann als sogenannter „Bull“ im Cuckold-Spiel auftreten oder er kann das Objekt der Begierde beider Partner sein.

Männer kommen einander nahe

Ob hetero oder nicht, die beiden Männer kommen sich beim Spiel meist nahe und sie sehen einander nackt. Das wäre zu berücksichtigen, bevor man einen solchen Dreier plant. Wie wir aus zahlreichen Berichten wissen, ist der MFM-Dreier für die Frau eine Art „Logistikproblem“, wobei es darum geht, was sie zugleich tun kann und was separat behandeln werden soll. Aktivitäten wie „Doppelpenetration“ erfordern umfassende Vorbereitungen und oftmals artistische Fähigkeiten. Obgleich man Frauen nachsagt, zum „Multitasking“ geboren zu sein, fällt es ihnen dennoch schwer, zwei Aktivitäten, die Konzentration erfordern, gleich exzellent zu absolvieren. Das sagen wir hier all jenen, die gerne das „Spitroasting“ mit eingeschlossen hätten. Üblicherweise können sich auch Frauen bei intensiven, aktiven Körperkontakten nur auf eine Person konzentrieren.

Da wir hier mit unserer Wortwahl etwas vorsichtig sein müssen, können wir nicht alle Möglichkeiten detailliert beschreiben. Empfehlenswert ist jedoch, wie bei ganz normalen Liebesbeziehungen, mit Küssen, Kosen und oralen oder einfachen taktilen Genüssen zu beginnen. Als gut hat sich auch erwiesen, vorher einen Plan auszutüfteln, was unbedingt sein soll und was möglicherweise noch zusätzlich sein kann. Denn wie schon gesagt – Dreier sind auch eine logistische Herausforderung.

Wäsche wie in den 1950er Jahren

Diese Teilchen sindsehr beliebt, weil es genügend Liebhaber von Retro-Erotik gibt. Erinnert ihr euch noch, wie viele Kleidungsstück man ausziehen oder beiseiteschieben musste, bevor’s ging?

http://allwhiteworld.tumblr.com/post/142132149197/girdlelove-passfit


Vor allen Dingen die "Unaussprechlichen", die sahen damals so aus:

Schlüpfer nannte man das, was die Damen "unten" anhatten. Wurden auch "Liebestöter" genannt.