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Zweifache Muschimacht oder doppelter Katzencontent



Der Fotograf Chris Scheurich und sein Modell Ali McNally sowie ein namenloses Kätzchen - das ergibt zusammen ein ebenso sinnliches wie süßes Spiel mit einem Kätzchen und einer katzenhaften Frau.

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Vorgetäuschte Liebe und bezahlte Hingabe

Für manche Frauen sind Zärtlichkeit, Hingabe, Lust und Sex kaum mehr als Tauschmittel. Ein Teil der Männer nutzt diese weiblichen Eigenschaften aus purem Egoismus: Diese Männer wissen, wie man damit umgeht, nehmen sich, was zu haben ist und gehen zur Nächsten, wenn sie mal wieder Appetit auf „Frau“ haben. Ein anderer Teil der Männer hält die Gunst dieser Frauen für Liebe, verfällt diesen Verführungen und wird zum Clown, Trampeltier oder Ehemann.

So funktioniert der Tauschhandel also in der „ganz gewöhnlichen Welt“, die in in einem Artikel „die Welt der Zivilisten“ genannt wird. Was ist nun aber bezahlte Liebe? Wie denkt eine bezahlte Geliebte darüber?

Sex-Arbeit stellt Transparenz in den Vordergrund und gestattet (den Beteiligten) neue Wege, Intimitäten auszutauschen. Es gibt kein Hinterfragen, keine Unsicherheiten und keine Verwunderung über die verborgenen Beweggründe und Absichten. Beide Teile werden exakt mit dem belohnt, was sie erwarten durften.


Das mag kalt und berechnend klingen, und doch könnte man sich fragen, was ehrlicher ist. Ist es das Vorspiegeln von Gefühlen, um verbogene Zeile zu erreichen und geheime Absichten zu verwirklichen? Oder ist es der klare und unmissverständliche Tausch von etwas, das man benötigt gegen etwas, was man reichlich anbieten kann?

Eine Gunst erweisen ...
Keine Frage: Besser und gefühlvoller, sinnlicher und hingebungsvoller wäre eine natürliche, hingebungsvolle Geliebte, die aus purer Neigung ihre Weiblichkeit auskostet. Doch welche Frau pflegt noch diese Eigenschaften? Und welcher Mann kommt noch jemals in den Genuss, mit einer solchen Frau zusammen sein zu dürfen? Und wer darf dann ein ganzes Leben mit mir ihr verbringen?

Prostitution ist ein lediges Thema. Eines, das Emotionen schürt und neuerdings auch Hass sät. Eines, das sehr eng an Menschenhandel, Kriminalität, Missbrauch und Ausbeutung angrenzt.

Aber es ist eben auch ein Thema, das in die „zivile“ Gesellschaft hineinleuchtet. „Solide“ Frauen verachten andere Frauen, die den Handel „Gunst gegen Geld“ betreiben, obgleich sie möglicherweise selber einen Handel „Gunst gegen X“ betreiben. Meiste fordert sie dieser Handel emotional so stark, dass sie daran verzweifeln, zumal er oft nicht die erwünschten Ergebnisse bringt.

Das eigentliche Problem bei alldem ist doch, dass der Handel „Gunst gegen X“ nicht unüblich ist. Und die Gefahr besteht darin, dass er für beide Teile schief gehen kann, was zumeist erhebliche Verunsicherungen nach sich zieht. Und die Lösung wäre wirklich, den Handel „Gunst gegen X“ erstens zu erkennen und, soweit möglich, ganz zu vermeiden.

Was meinen Sie?

Bild nach einer historischen Illustration, stark retuschiert.