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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex
Warnung! Teile dieser Texte könnten mithilfe menschlicher Intelligenz erzeugt worden sein.

Cushioning – der erfundene Dating-Trend

Ach Gottchen, Agathe, die Puppe kotzt mal wieder. Hoffentlich haben Sie den guten Perserteppich weggerollt, damit er nicht vom fiesen Schleim sogenannter „Datingtrends“ verschmutzt wird.

Diesmal kotzt uns die Presse einen Datingtrend namens Cushioning vor die empfindliche Nase.

Da zitiere ich doch mal aus ganzem Herzen (1):

Ghosting, Benching, Cushioning … Immer mehr schmerzhafte Dating-Trends verderben den Spaß an der Partnersuche – und den Betroffenen häufig die Freude an der Liebe und dem Leben ganz und gar.


Ach, die armen! Da wird ihnen Freude am Leben „ganz und gar“ vergällt, nicht war? Und deswegen ist dies auch ein „fieser Dating-Trend“.

Abgesehen von „fies“ und „Dating-Trend“ und ähnlichen Teenager-Luftblasen: Was ist es?

Cushioning - sich "jemandem warmhalten"

Ach, fast gar nichts. Sich einen Mann (oder eine Frau) schnappen, warmhalten und doch zu gucken, wen es sonst noch gibt. Ob nun fies, kapitalistisch, konsumverroht, machohaft oder zickig – es ist kein Trend, nicht einmal eine Tendenz.

Wieder aufgewärmt: warmhalten, weitersuchen

Schon in den 1950er Jahren hieß es scherzhaft, sich zu verloben bedeute, jemanden an sich zu binden und dann weiter zu suchen. Und wenn der Spatz in der Hand am Ende doch besser war als die Taube auf dem Dach, hat man sich halt mit dem Spatz sein Nest gebaut.

Doch damals gab es eben diesen dümmlichen Journalismus noch nicht, der immer neue Etiketten verbreitet, damit er dann darüber klugscheißen kann.

Mein Tipp: Glauben Sie niemandem, der Ihnen Trends andrehen will. Sie sind eine Persönlichkeit, und sie treffen andere Persönlichkeiten. Und auf die Trends können Sie wahrhaftig sch… Pardon, dankend verzichten.

(1) so im Magazin Beziehungsweise.

Mögliche Abfolge der Herkunft solcher Artikel:

Babe (etwa im Februar 2017)

Merkwürdigerweise zeitgleich im "Urban Dictionary")

Dann in der Daily Mail vom 12 April 2017.
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Muttertag – oder war es MILF-Tag?

67 Prozent - allerdings unter selbst- und sexbewussten Frauen.

Wer seine Mutti liebt, der ist sicher schön brav und kauft ihr Konfekt, Blumen oder ein neues Handy. Wer eine Mutter liebt, die nicht seine ist, aber mindestens 10 Jahre älter, der wird immer noch von schräg nach links angesehen.

Nehmen wir den Muttertag mal zum Anlass, über diese spezielle Form der Mutter zu sprechen. Für einen Erwachsenen ist die eigene Mutter zwar lieb, aber zumeist alt, hat merkwürdige Ansichten über die Liebe und verblüht körperlich langsam, aber stetig. Für einen jungen Mann, der eine MILF verehrt, ist sie hingegen die Erfüllung seiner Träume, Lüste und Begierden. Er hängt an ihren Lippen und ihre Brüsten, genießt ihre Erfahrung und lässt sich bereitwillig in die sinnlichsten Formen der Liebe einweisen.

Nun stehen diese Damen zwischen - sagen wir mal – 28 und 48 unter einem Begriff, der eigentlich nicht gerade von Respekt zeigt: die MILF. Und schon der Name sagt, mild ausgedrückt, dass der junge Mann für sie eine erhebliche Begierde entfaltet. Und weil der Begriff obszön ist und in der Pornografie geradezu ein Schlüsselwort, befragte die Erotik-Community JOYClub anlässlich des Muttertags 3000 weibliche Mitglieder, was sie denn zum Begriff „MILF“ zu sagen hatten. Und siehe: Sie verbanden mit dem Begriff vor allem Attraktivität. Falls Sie zurückdenken können (oder über die seltene Gabe verfügen, sich die Vergangenheit vorstellen zu können): Noch gegen 1970 galt eine Frau von 40 als „unsichtbar“, weil kein Mann mehr an ihr interessiert war.

Sex mit jungen Männern: Jeder gewinnt dabei

Sex mit einem jüngeren Mann ist eine Win-win-Situation, und das wissen Frauen über 40 natürlich genau: 67 Prozent der befragten Mitglieder des Joyclubs hatten schon mal ein sexuelles Erlebnis mit einem wesentlich jüngeren Mann.

Was sagt uns das nun?

Einmal, dass Begriffe wie MILF zwar anrüchig sind, aber inzwischen durchaus zum „Mainstream“ gehören.

Zweitens, dass eine Mutter, auch eine, die bereits gegen 40 ist, enorm attraktiv sein kann – und sicher nicht nur für Jünglinge.

Und drittens, dass wir nicht so prüde und verachtungsvoll auf die Frauen schauen sollten, die ihre Lüste mithilfe eines deutlichen jüngeren Mannes befriedigen.

Ach, und falls Sie sich am Begriff „Mütter“ stören – natürlich können diese Frauen verheiratete Mütter sein – dann stellt sich die Frage nach der Treue. Aber es können eben auch Frauen sein, die eine gewisse Reife haben – ob sie nun Mütter sind oder nicht.

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