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Frauen, Wünsche und „der Falsche“

Man kann nie genug bekommen von den Dingen, die man eigentlich gar nicht will - sagt der Neuropsychologe Rick Hanson (1). Und ich denke, viele Frauen können gar nicht genug bekommen von den Männern, die sie nicht wirklich wollen. Ganz verkehrt kann ich damit nicht liegen, denn ich höre so oft von Frauen, dass sie „immer wieder an den Falschen geraten“.

Da richte ich mal einen Satz an die Frauen auf Partnersuche:

Versuchen Sie doch bitte mal, ein klein wenig von dem zu bekommen, was Sie wirklich wollen.

Es wäre ein Anfang.

(1) Zitat des Neuropsychologen Rick Hanson

Wer erfand eigentlich Telefon-Sex?

Cam-Girl im Fernsehen - 2001
Keine Frage – es war Gloria Leonhard, die es ermöglichte, „Pornophonie“ gegen Bezahlung über ein öffentliches Telefonnetz abzurufen. Diese „Wähl-Dir-Pornografie“ Anrufe waren ausgesprochen beliebt, bevor sie zunächst verboten und dann vor Gericht wieder erstritten wurden. Das bedeutet freilich nicht, dass es auch schon vorher "heiße Gespräche" über das Telefon gab - zwar nicht im Minutentakt, aber gegen entsprechende Zuwendungen, die frei vereinbart wurden.

In Deutschland war das Thema Telefonsex 1998 so populär, dass sogar der SPIEGEL darüber berichtete – über Sex vom Tonband und „richtige“ Sex-Gespräche. Und in diesem Artikel wird auch erstmals „Telefonsex per Bildtelefon“ erwähnt. Nötig war damals ein „Pentium-PC mit ISDN-Anschluß, Mikrophon und Lautsprecher“ – und natürlich ein Anbieter. Schon einige Jahre später gab es etliche Anbieter – sogar solche, die über Fernsehsender verfügten. Wer dort anrief, konnte per Bildschirm verfolgen, wie sich die Dame seiner Wahl für ihn entblößte – und diese Sender gibt es, obwohl immer wieder ihr baldiges Ende vorausgesagt wird, immer noch. Die neuen Anbieter aber sind Firmen, die ihre jetzt Cam-Girls genannten Aktricen gleich auf den PC-Bildschirm bringen – freilich ebenfalls gegen Gebühr.

Nach wie vor sind die Meinungen kontrovers, ob es sittlich vertretbar ist, sich vor einer Web-Kamera zu entblößen oder gar zu masturbieren. Und über die Gefahren für die Jugend, die Sex-Süchtigen und die Aktricen wird weiterhin diskutiert.

Doch der Mann, der vor dem Bildschirm sitzt, scheint in der Regel fasziniert zu sein von dem, was die Dame auf dem Bildschirm tut – schließlich tut sie es nur für ihn, solange er für sie bezahlt.