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Fragen über Lust und süße Abweichungen

Was ist gut, was schlecht? Was schadet jetzt oder auf Dauer? Was begeistert, und warum? Was macht sinnlich, was süchtig? Darf ich das, kann ich es mir zumuten? Fordert mich etwas heraus, macht es mich neugierig? Und was, um Himmels willen, werden die Leute dazu sagen, wenn …

Wir haben nicht allzu viel veröffentlicht in letzter Zeit, Aber nein, wir sind nicht fortgegangen. Und wir fragen uns gerade, was ihr denn eigentlich wirklich lesen wollt.

Im Moment schauen wir uns gerade Produkte an: Liebesspielzeuge, sexy Fummel, Sachen, die richtig „Aua“ machen und so … und dann denken wir: ja, ihr da draußen, was habt ihr gerade auf der Zunge? Schokolade oder Sperma? Und wenn es Sperma sein sollte, hattet ihr wirklich Lust darauf? Und wenn … und wie … und was …

Wir hören erst mal, was ihr so denkt. Blogger(innen), Fragesteller(innen), Benutzer(innen) von Foren. Und dann sagen wir, was wir so denken. Und greifen damit ein paar heiße Eisen auf. Versprochen. Aber gerade jetzt – da brauchen wie mal Ruhe zum Nachdenken. Aber wir sammeln weiter Themen über Lust und Leidenschaft – brave und frivole.

Übrigens ist unser Service „Wortwechsler“ gerade völlig ausgelastet, und unsere kleine Textwerkstatt arbeitet auch am Limit. Habt ihr Aufträge für uns? Dann sagt es jetzt, denn ab Dezember haben wie vielleicht wieder Kapazität.

Die Unterschiede – BDSM, Fetische und Abweichungen

Ehe eine Liebkosung als ein Fetisch: die Liebe zum nackten Fuß
Um mitzureden, braucht man mehr als diese kurze Information. Aber sie kann helfen, wenigsten zu wissen, wovon die Rede ist. Denn was dem Sexualwissenschaftler, dem Autor und einigen Therapeuten klar ist, muss noch lange nicht für alle klar sein. Und damit es nicht zu ausführlich wird, machen wir’s einfach kurz:

Abweichungen (Kink)

Abweichungen können alle Praktiken sein, bei denen das „Ding nicht ins Ding“ kommt, im Englischen heute oft als „PiV“ abgekürzt und auch als „Blümchensex“ wohlbekannt. Die Abweichungen können legal oder illegal sein, sanft-sinnlich oder schmerzhaft, lustvoll oder krankhaft. Was legal ist, steht im Gesetzbuch, was verpönt ist, wissen die Moralapostel, und ob etwas krankhaft ist, wissen Selbsthilfeorganisationen, Psychotherapeuten und Psychiater – allerdings erst nach ausführlichen Gesprächen. Denn auf diesem Gebiet ist des einen Eule des anderen Nachtigall. Wenn man sich selber nachhaltig schadet oder die Leidenschaft in Sucht umgeschlagen ist, sollte man sich an Fachleute wenden. Das Gleiche gilt, wenn ander esich dadurch bedrängt oder belästigt fühlen.

Fetische

Man unterscheidet Fetische in „echte“ und „sogenannte“. Echte Fetische sind alle Gegenstände, die nicht mehr an der Frau (seltener am Mann) hängen, also beispielsweise „getragene Höschen“, aber durchaus auch Schmuck oder andere Gegenstände, die einst die Haut der Geliebten berührten. Sogenannte Fetische sind Brüste oder Füße (und viele andere Körperteile), die bevorzugt oder verehrt werden. Ob es sich dabei im Lüste oder um Abweichungen (Paraphilie) handelt, und ob diese gefährlich sind oder nicht, ist umstritten. Wie auf allen Gebieten sind suchtartige Auswüchse gefahrvoll.

BDSM

BDSM ist ein Konglomerat von sexuelle und außersexuellen Praktiken, nicht mehr. Nahezu alle bestehen darin, auf Körper und Psyche eines Partners durch Bewegungshemmungen, Entzug von Sinneswahrnehmungen, Schläge oder psychologische Methoden (Unterwerfung, Gehirnwäsche) Einfluss zu nehmen. Zumeist dienen diese Methoden der Luststeigerung - aber auch, um physische oder psychische Sensationen zu erzeugen und Menschen ihre körperlichen und emotionalen Grenzen aufzuzeigen. Aufgrund des unterschiedlichen Charakters solcher Manipulationen ist BDSM nicht dafür geeignet, pauschal betrachtet, gelobt oder verurteilt zu werden. Vielmehr steckt in jeder der genannten Ideen ein Lust- und ein Gefahrenpotenzial. Beliebte Praktiken (von Frauen wie von Männern) sind unter anderem: Erziehungsspiele, Rollenspiele um die Vorherrschaft (insbesondere FemdDom (1)), Rollentausch (insbesondere Pegging), schmerzhafte Schläge und Fesselungen. Solange solche Rollenspiele kontrolliert ablaufen, ist kaum etwas dazu zu sagen. Probleme gibt es, falls Abhängigkeiten daraus entstehen.

(1) Dominieren eines Mannes durch eine Frau.

In was für einer Beziehung leben eigentlich Sex-Bloggerinnen?

Sex-Bloggerinen leben, bis auf ganz wenige Ausnahmen, in stinknormalen Beziehungen. Es ist auch nicht nötig, „poly“ zu sein oder Analliebhaberin, Dreier und Orgien zu veranstalten, BDSM-Aktivitäten auszuüben oder – um mal ganz pervers zu werden – einen Mann mit vorgekautem Brot zu füttern.

Doch was ist wichtig? Einmal musst du unterscheiden können, ob du von etwas Realem gehört hast oder von einer Fantasie. Ist es eine Fantasie, muss du nicht lange nachdenken, denn in Träumen und Fantasien kannst du alles sagen und machen lassen – weil es wieso nicht wahr ist. Soll es real sein, dann musst du dich aufspalten: in eine Beobachterin, die einfach beschreibt, was passiert und in eine Person, die dabei gewesen sein könnte und gefühlt hat, was die Person fühlte.

Das haben wir mal mit „Pegging“ probiert. Wenn du beschreibst, was dabei passiert, dann ist alles rein, auch, wenn’s schmutzig wird. Schließlich ist „Pegging“ kaum mehr als Analverkehr ohne Penis. Interessant wird es dadurch, dass du nachfühlen kannst, was ihr dabei durch den Kopf geht, und möglichst auch noch, was ihm dabei passiert, wenigstens im Kopf. Wenn du bloggst, willst du ja keine Romane schreiben, sondern nur möglichst lebhaft schildern, was Menschen beim Sex tun und wieso das Spaß macht.

Ich weiß, wie viele Irrtümer es gibt . Zum Beispiel von Frauen über Männer . Die sollte jede Frau kennen, und natürlich jeder Mann. Was Männer über Frauen wirklich wissen, ist meistens kläglich - die kennen nicht einmal unsere Anatomie und wissen oft nur, wo‘s reingeht.

Blöd ist nur, dass Frauen oft so wenig über sich selbst wissen – und Männer natürlich auch. Und ich finde, da muss man noch ein bisschen dran feilen. Und außerdem musst du wissen, was dies oder jenes ist, damit du es wenigstens ablehnen kannst, wenn’s dir mal angetragen wird. So wie Pegging, Figging und sonstige Spielchen, von denen niemand spricht, weil diejenigen, die’s wissen, sich schon deshalb schämen, weil sie’s wissen.

Was ist so schlimm am Wissen?

„Schlimm ist, dass du dich überhaupt für so etwas interessierst“, sagte mir mal eine ältere Verwandte.

Was daran schlimm sein soll, weiß ich bis heute nicht. Aber ich vergesse auch nicht, dass ich ein Motto habe:

Du kannst über alles schreiben, aber du solltest nie vergessen, wer du bist.


Was meint ihr?

Mein Angebot an Sie ...

Guten Tag,

Mein Name ist Gebhard Roese, und ich würde gerne etwas für Sie schreiben … über die Liebe, die Lust, die Leidenschaft oder was Sie wollen. Nachdem der Sommer vorbei ist, habe ich einfach Lust, etwas für Sie zu verfassen, und ich werde es tun, wenn Sie mir einen fairen Deal vorschlagen.

Ich schreibe eigentlich über fast alles außer Sport und für fast alle außer für Rechts- oder Linksextremisten.

Interessant mag auch mein Umschreibservice für Sie sein. Ihn zu nutzen, bedeutet, nahezu jeden beliebigen Text in einen anderen umschreiben zu lassen, um ihn dabei zu kürzen, zu verlängern oder sonst wie zu verändern.

Schreiben Sie mir … ich habe Lust darauf, mir Aufgaben stellen zu lassen.

Ihr Gebhard Roese




Wie Männer berührt werden sollten, um Orgasmen zu haben

Anatomische Studien zu Hause, in aller Ruhe?


Wie Männer berührt werden sollten, um Orgasmen zu haben ist ein Thema für Frauen, die etwas über die männliche Antaomie wissen wollen - und darüber, wie sie verhindern können, dass ihr Mann "schnell mal kommt" und sich dann umdreht und grunzt.

Lasst mich über die männlichen Sexualorgane sprechen. Es ist etwas, das ihr vielleicht nicht wisst, und viele von euch werden es niemals erfahren, aber es ist kein Geheimnis. Nun, beim Mann reagiert der Penis auf Reibung, und ganz besonders unterhalb der Eichel. Männer, die eine Vorhaut haben, und die haben in Europa die meisten, ist besonders der Übergang zwischen Eichel und Penisschaft interessant, und besonders sensibel reagiert dabei das Frenulum, eine Art Übergang zwischen Eichel und Vorhaut.

Bei Männern beruht alles auf Reibung an etwas (oder jemandem)

Die Reibung kann durch jede Art von Berührung entstehen, und wenn du Männer nett fragst, dann werden sie dir das bestätigen. Die Reibung entsteht dabei beim Gehen, Sitzen oder Liegen schon dann, wenn sich der Penis gegen einen genügend harten Stoff presst. Junge Männer berichten immer wieder, dass sie zunächst nicht gewusst haben, was es bedeutet, wenn sie ihren Körper nackt gegen ein raues Bettlaken reiben. Sie wussten lediglich, dass es dabei „schöne Gefühle“ gab und dass eine Flüssigkeit austrat. Die eigentliche Masturbation, also das Höhlen der Handfläche, um eine Vagina zu simuliere, haben die meisten Männer erst später erkannt.

Der sensible Penis ist nicht immer erwünscht

Die Sensibilität des Penis ist bei zahlreichen Spielarten von Sex mal mehr und mal weniger erwünscht. Die Natur will, dass die Ejakulation, also der Ausstoß von Spermaflüssigkeit, sehr schnell vor sich geht – der Genuss ist dabei nur eine Randerscheinung, sozusagen ein „Bonus der Natur“.

Nun ist’s aber so, dass mittlerweile kein Säbelzahntiger mehr darauf wartet, das Liebespaar zu fressen. Also hat frau Zeit für Lust, aber der Mann ist nicht mehr „gut bei Samen“ und deshalb auch ziemlich lustlos. Und dann gibt’s eine lange Liste von Mittelchen, damit er länger kann: Ringe und Chemikalien, Penishüllen und Medikamente. Das bringt zwar seinen schlaffen Kameraden möglicherweise wieder auf Trab, aber noch kein zweites Lustgefühl.

Wann willst du deine Lust erfüllt bekommen?

So, und nun ist ja die Frage: Willst du ihm eine Lust verschaffen, die er nie vergisst (und die du immer wiederholen kannst)? Oder willst du, dass er schnell „kommt“ und ihn dann für dich einspannen, damit du auch etwas davon hast? Ich vergaß zu sagen: Es geht natürlich auch umgekehrt: Er kriegt seinen Honig nur, wenn er dir vorher einen Orgasmus verschafft (ohne Penis versteht sich).

Wenn du ihn wirklich stark reizen willst

Also, wenn du ihn einmal richtig reizen willst, dann heißt dein Spiel: T & D. Das kommt aus dem Englischen, heißt „Tease und Denial“ und wird neuerdings auch „Edging“ genannt. Es besteht darin, den Mann bis kurz vor dem Abspritzen zu reizen, ihm dann aber die Erfüllung zu verweigern. Nach einer recht kurzen Zeit geht das Spiel von vorne los, und jedes Mal wird der Mann hippeliger. Wenn dir das gefällt, hast du schon mal gewonnen.

Widerstand in deiner Hand - und was beim loslassen passiert

Du hast hier sich hier gelesen, dass der Mann einen Widerstand braucht, um seinen Penis an etwas zu reiben. Wenn dieser Widerstand plötzlich fehlt, bricht sein bereits vorbereiteter Samenfluss ab und er bekommt auch keinen vollständigen Orgasmus. Du reizt ihn also, vorzugsweise mit der vorgewärmten Hand, solange, bis er „kommen will“, und lässt ihn dann sofort los. Die Wirkung setzt sofort ein: die Lust fällt vom Mann ab, eine unendliche Enttäuschung macht sich breit, und zugleich wird der Wunsch verstärkt, sich erneut an etwas zu reiben.

Männliches Fühlen zwischen Erregung udn Frustration

Die sexuellen Sensationen udn Frustrationen, die er dabei erlebt, könne auf vielerlei Weise durch die Umgebung oder Spielvarianten verstärkt werden. Wichtig ist nur, dass der Mann keine Gelegenheit hat, sich selbst zu befummeln oder seinen Penis an etwas zu reiben. Deswegen wird zumeist die Rückenlage bevorzugt, und sowohl die Hände wie auch die Oberschenkel, die findige Männer ebenfalls benutzen, um sich an ihnen zu reiben, sollten für die Behandlung "stillgelegt" werden. Meist wird der Mann dazu fixiert, also in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ihn ans Bett zu fesseln (selbstverständlich mit seinem Einverständnis), ist keine schlechte Idee. Oftmals wird darauf hingewiesen, dass es bei diesem Spiel nicht alleine um die Lust des Mannes ginge, die über Stunden erhalten werden kann, sonder auch um ganz andere Emotionen, wie zum Beispiel:

- Unterwürfigkeit
- Überstimulation mit ungewöhnlichen Gefühlen.
- Betteln um den Orgasmus.
- Gezielt manipuliert zu werden.
- Dauernde Geilheit.
- Herausforderung.


Tipps für den ersten Versuch

Die Fragen, wie du es selbst empfindest und wie dein Liebster es empfindet, können wir hier nicht beantworten – auch dabei kommt es ganz wesentlich um das Umfeld, die Szenerien oder die Vertrautheit der Partner an.

Unter den vielen Tipps, die vor allem von Frauen veröffentlicht werden, haben wir diese herausgeschält, die für „normale Paare“ gelten:

1. Sinnvoll ist, wenn ihr vereinbart, dass er dich zum Orgasmus bringen muss, sobald er (wie und wann auch immer) „gekommen“ ist.
2. Ein Bett, ein paar billige Handschellen und möglichst geschlossene Fenster sind gute Voraussetzungen für deine Versuche. Wenn ihr „härter“ speilen wollt, könnt ihr später noch nachlegen.
3. Es gibt verschiedene Wege, um einen Mann zu reizen. Als „ganz normale Frau“ wirst du wissen, was ihn optisch reizt, ob er auf „Dirty Talk“ steht und wie er überhaupt auf Handverkehr reagiert.
4. Varianten, die ind er Pornografie gezeigt werden, bringen nichts. Der ganz gewöhnliche Mann ist nicht gewohnt, seinen Penis ständig stimulieren zu lassen – bei Pornodarstellern ist es ganz normal.
5. Beobachte ihn die ganze Zeit, dann wirst du merken, wann er „kurz vor dem Kommen“ ist.
6. Lass es langsam angehen. Zweimal verweigern, bein dritten Mal kommen lassen ist für den Anfang gut. Wenn es euch gefällt, könnt ihr immer noch „zulegen“.
7. Überleg dir, wie du die „letzte Instanz“ empfangen willst. Sie ist meist unglaublich intensiv.

Und am Ende? Sei nicht böse, wenn’s beim ersten Mal nicht klappt oder wenn er überhaupt nicht darauf steht. Es gibt noch mehr schicke Spiele, mit denen du deinen Liebsten reizen kannst.

Die Zeichnung entstammt einer erotischen Bildgeschichte, Verfasser unbekannt.