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Die Schere im Hirn der Journalisten

Ich habe schon oft gesagt, dass ich die Nase voll habe von „sozialer Korrektheit, die sich in „Neusprech“ und anderen von den Etepetete-Frauen und Berufs-Feministinnen durchgesetzten Sprachregelungen niederschlagen. Nun aber entdecke ich eine Vorabzensur, eine Schere im Hirn des Journalismus, dies schon schneidet, bevor ein Satz formuliert wurde.

Geht dann so (Zitat):

Zurzeit scheint es vielleicht ein wenig abwegig, heiter über Sex zu schreiben. Wegen der aktuellen Debatte über sexuelle Übergriffe, sexualisierte Gewalt und die mächtigen und weniger mächtigen Männer, die die Verursacher dieser Gewalt sind. Das Thema hat gerade Vorrang.


Gut, das war noch etwa humoristisch dargeboten, und ja, das kann ich akzeptieren.

Männer als Ziel der feministisch motivierten Bewegung

Die klare Zielgruppe allerdings sind nicht ein paar Männer, die man bestenfalls aus Film- und Frauenzeitschriften oder dem Boulevardjournalismus kennt. Oder sagen wir: Männer, deren Namen eben überwiegend Frauen kennen. Nein, nein: Der Kampf der feministisch motivierten Frauen zielt darauf ab, Männer zu disziplinieren, ihnen die freie Meinungsäußerung zu beschneiden und stattdessen eine Art geistige und kulturelle Diktatur der Wohlanständigkeit zu errichten.

Pseudo-Eliten ohne Bodenhaftung verbreiten einseitige Darstellungen

Ich behaupte: Die Diskussion, so wie sie gerade geführt wird, betrifft eindeutig ein paar Pseudo-Eliten – sowohl auf der Seite der Täter wie der Opfer, auf der Seite der Politiker wie auch der Journalisten. Denn während die hitz- und großköpfigen Frauen sich in eine neue Männer-Hexenjagd steigern, flirten ihre Schwestern im Volk weiter weiterhin heftig. Manche setzen ihr Wesen, andere ihren Körper ein, um zu imponieren, manche ihren Geist und manche ihre sozialen Fähigkeiten ein, um zu gefallen. Einige provozieren gelegentlich erotisch, wie schon ihre Mütter und Großmütter, und immer mehr von ihnen pochend auf ihr Recht auf das Ausleben einer ungehemmten Sexualität.

Abwegig, über Sex oder Erotik zu schreiben? Kaum eine Frau geht aus, um bewusst nicht zu gefallen. Wenn aber die meisten ausgehen, um zu gefallen (durchaus auch sich selbst oder anderen Frauen) dann ist es im Grunde euch normal und soziale selbstverständlich, das sie Männern gefallen werden.

Wer sind eigentlich die Feinde der Frauen?

Was wirklich stört? Natürlich stört, wenn Männer Frauen verachten, wenn wir sie „Schlampen“ oder noch Schlimmeres nennen oder nichts als ihr Brüste goutieren.

Doch sind Männer die eigentlichen Feinde der konsequenten, selbstbewussten Frauen? Hassen Sie es, wenn ihnen Frauen feminin oder sinnlich entgegenkommen? Verachten sie sogenannte „Schlampen“ wirklich?

Nicht wirklich. Und nun stellen Sie sich dieselbe Frage doch mal mit dem Vorzeichen, wie Frauen andere Frauen sehen, die konsequent und selbstbewusst sind, oder solche, die bewusst feminin und sinnlich sind. Und beobachten Sie doch mal, wie „anständige“ Frauen über Schlampen reden oder über Frauen, die sich ihr Leben von Männern finanzieren lassen.

Nein, nein – wir müssen die Dinge beim Namen nennen dürfen, und zwar mit den Namen, die gebräuchlich sind. In Wort und Schrift. Und wem es nicht passt, der darf durchaus widersprechen. Die Hauptsache ist, wir lassen uns nicht im vorauseilenden Gehorsam die Gedanken abschneiden.