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Warum Sie beim modernen „Dating“ scheitern – müssen

Warum Sie beim modernen „Dating“ scheitern – müssen. Jedenfalls wahrscheinlich, udn vor allem, wenn Sie dem "Mainstream" nachlaufen.

Ich höre immer wieder, dass sich „in unserer Zeit“ alles so schnell ändert. Und dass unsere Verhaltensweisen gar nicht so schnell mitkommen, wie „sich“ alles verändert.

Stop. Bullshit.

Das alles hat schon die Königin in „Alice hinter dem Spiegel“ gesagt. Sie belehrt die kleine Alice, dass sie so schell rennen muss, wie sie kann, um wenigstens dort zu bleiben, wo sie sich gerade befindet. Und falls sie sich fortbewegen wollte, müsste sie mindestens doppelt so schnell rennen. Das war 1871, also vor etwas weniger als 150 Jahren.

Ja, wir haben uns seither „beschleunigt“, aber wir sind auch ein paar Idioten gefolgt, die uns belehren wollten, dass wir vor allem schnell sein müssten, um den anderen etwas wegzuschnappen. Aber ob „schnell sein“ bei der Partnersuche reicht? Nehmen wir mal den „alten Osten. Wenn es Bananen gab, dann bildeten sich lange Schlangen vor den Geschäften, und falls noch heute irgendwo eine Schlange steht, dann fragt garantiert jemand: „Gibt es Bananen?“

Das Angebot reicht völlig aus, und Eile ist nicht nötig

Bei der Partnersuche gibt es für bestimmte Gruppen immer genügend Angebote. Schnell sein ist also gar nicht gefragt, sondern die Frage lautet mehr und mehr: „Was habe ich zu bieten, was der andere gebrauchen kann?“ Das lässt sich zurückverfolgen vom Neolithikum über die Bibel und die bürgerliche Gesellschaft bis heute. Ob man für die Tochter Geld einnehmen konnte, weil sie als Arbeitskraft ausfiel oder ob man Geld „dazubekam“, damit sie endlich aus dem Haus ging – alles war möglich.

Passen wir zueinader? Noch vor 120 Jahren eine sinnlose Frage

Sicher fragte man sich auch, ob man denn wohl „zueinanderpasse“, und es gab Töchter-Empörungen und Entführungen aus Liebe. Doch das „zueinanderpassen“ gar schnell abgehakt: Sozial Gleich und Gleich ging, Mann höher gestellt als Frau ging noch besser. Alles andere war sehr, sehr schwierig.

Damals (in der Hochphase des Bürgertums) wurde ohnehin nicht lange gefackelt: Liebesheiraten waren höchst selten.

Beste Bildung und gute Berufe leiteten den Wandel ein

Der eigentliche Wandel trat erst ein, als Frauen auf eine gute Ausbildung bestanden, die ihnen dann auch den Zugang zu den gut bezahlten Berufen sicherten.

Das heutige Scheitern - wer dem Mainstream folgt, kann lange suchen

Warum aber scheitern Menschen heute bei der Partnersuche? Zum einen, weil sie das Beste suchen, und darüber das Gute vergessen. Zum anderen, weil Sie dem Versprechen der Mainstream-Medien folgen, die „Dating“ zu einem Kult gemacht haben, an dem inzwischen alle profitieren – außer denjenigen, die ernsthaft Partner(innen) suchen.

Klar – Dating ist ein Spiel mit dem Faltern von Blüte zu Blüte, und eine Frau kann heute (was noch gegen 1960 nicht möglich gewesen wäre) mit zwei Dutzend Männern Affären haben, bevor sie einen Mann für immer findet. Aber das ist „Dating“, also das Spiel mit den Möglichkeiten. Partnersuche geht anders. Man/frau sucht die Liebe, und wenn man/frau Anklänge an sie findet, dann wird ein lockeres Band darum geschnürt. Hält die Bindung, dann weiß man/frau, ob alles sozial, intellektuell und emotionale zusammengeht. Von Eile kann dabei gar nicht die Rede sein.

Eine Frau für ein paar Wochen - aus der Sicht der Männer ganz normal

Manchmal habe ich den Eindruck, Männer würden nach dem Motto handeln „der frühe Vogel fängt den Wurm“, so, wie manche Puffgänger nach „Tagesjungfrauen“ suchen. Übertragen ins Dating heißt das: „Hauptsache ich sichere mir bei ihr mal die Chancen, egal ob sie zu mir passt oder nicht.“

Klar scheitern viele Männer daran. Und Frauen nervt dieses Verhalten kolossal. Und Frauen? Sie scheitern an ihren vermeintlichen Ansprüchen. Einen hübschen, wohlhabenden Kerl passenden Alters mit nach Hause nehmen, ihn mit ein paar Verführungstricks bezirzen und hoffen, dass er bleibt? Wisst ihr, liebe Frauen: Dieser Typ kennt nicht nur euch – und andere Frauen haben auch tolle Verführungstricks. Und soviel kann ich euch verraten: Diese Männer schließen die Türen leise hinter sich, die sie nicht erneut öffnen wollen.