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Die versierte Verführerin – Notwendigkeit oder Option?

Verführen in allen Lebenslagen
Vielleicht hast du dir schon überlegt, ob du eine erfahrene, ja vielleicht sogar begeisterte Verführerin bist. Wenn nein, kann es sein, dass du dir gar keine Gedanken darüber machen musst – bei die lungern die Lover vor der Haustür herum, und du musst nur aussuchen. Oder doch nicht? Du willst gar keine Verführerin sein? Dann entgeht dir mancher Mann.

Verführen ist angeboren

Fangen wir mal von vorne an. Jede Frau kann Verführerin sein, und eigentlich musst du es nicht einmal lernen, denn der „Lockruf der Natur“ ist angeboren. Nur gibt’s da zwei Probleme: Aberziehen oder nicht ausbauen mögen. Manche Eltern und Erzieher haben viel Talent, alle Naturtriebe zu unterdrücken. Das kann gute Gründe haben, aber das wirksamste Gift für ist der Satz: „Ein anständiges Mädchen denkt nicht einmal an so etwas.“ Heißt: Falls du doch dran denkst, fällst du unter die Kategorie „Schlampe“.

Die Fähigkeiten ausbauen?

Nicht ausbauen mögen ist eine andere Sache. Vielleicht hast du schon Frauen gesehen, die mehr aus sich machen, als sie sind. Das nennt man dann „aufgesetztes Verhalten“ und es nützt ihnen fast gar nichts: Sie durchbrechen die Schranke zum Mann schnell, und das war’s dann. Tolle Fassade – nix dahinter. Was dir wieder sagt: Nicht der tolle Körper, nicht die High Heels und die Dessous machen dich sexy – sondern die Art, wie du mit Leuten umgehst. So, und nun hör gut zu: Es geht nicht darum, was „aufzusetzen“, sondern etwas Vorhandenes auszubauen.

Dich selbst beobachten

Das geht so: Achte darauf, wie du liegst, sitzt, stehst und gehst. Wie flirtet dein Körper? Wie dein Gesicht? Welche Bewegungen machst du normalerweise, wenn dir ein Mann gefällt? Was sagst du üblicherweise, wenn du flirtest?

Das Verführ-Verhalten verbessern

Wenn du das weißt, versuch es zu betonen, so wie man Wimpern schminkt oder die Lippen – dezent, aber wirksam. Du kannst ruhig vor dem Spiel üben, wie du dein Haar nach hinten wirfst, deinen Kopf neigst, mit der Hand dein Gesicht berührst oder wie dein Lächeln wirkt oder dein Augenaufschlag. Schule deine Stimme – sie kann wesentlich mehr als „sachlich“ klingen. Achte darauf, welche Sätze bei Männern immer „gut ankommen“.

Keine Tipps annehmen - sondern das Beste aus der Persönlichkeit machen

Nimm möglichst keine Tipps an. Dein Flirtverhalten ist oft ein wenig abhängig von anderen Eigenschaften, sodass du gut daran tust, es an deine Persönlichkeit „anzukoppeln“ und nicht einfach von anderen zu übernehmen. So kann zu einer erfolgreichen Verführerin durchaus eine Portion Schüchternheit (auch Erröten) gehören, wenn du ein sanfter, femininer Typ bist.

Eine gute Verführerin kann einen Mann spontan verführen oder ihn an die „lange Leine“ nehmen, um ihn im rechten Moment in ihren Bann zu ziehen. Beherrscht sie das ganze Repertoire, so kann sie einen Mann auf Dauer an sich fesseln. Verführen heißt also nicht, einen Mann einmal ins Bett zu ziehen und das war’s dann, sondern ihn immer wieder zu faszinieren.

Nein, du musst nicht „versiert“ sein, aber du solltest ein paar Möglichkeiten kennen, um einen Mann dann abzufischen, wenn er dir über den Weg läuft und er dir wirklich gefällt.

Bild: Historische Buchillustration