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Danke an Fatima und ein paar persönliche Worte über mich

Retro Erotik - mehr dahinter vermuten, als darauf zu sehen ist
Es kommt selten genug vor, dass mein kleines, aber sorgfältig gepflegtes Magazin gelobt wird. Fatima Xberg schreibt jetzt:

Ich finde die Artikel (fast immer) sinnvoll, sinnreich und sinnlich. Und der bei diesen Themen seltsame sachlich-analytische Ton regt dazu an, sich eigene Gedanken zu machen. Hoffen wir auf weiterhin lustreiche Texte und Denkanstöße!

Was mich wiederum veranlasst, dies zu sagen: Der sachlich-analytische Unterton schützt und beflügelt dieses Magazin zugleich. Er schützt uns vor dem Vorwurf, pornografisch zu sein und er dient dazu, emotionslos „Tacheles“ zu reden. Manchmal fragt man mich, wo ich das gelernt habe, und ich sage es gerne: als Autor von Schulungsunterlagen. Später habe ich dann professionell erotische Mode und sonstige Erotik-Produkte beschrieben.

Was Retro-Erotik betrifft ...

Ich würde gerne mehr Artikel veröffentlichen, die ein bisschen „Retro-Erotik“ beinhalten. Bilder gibt es in Hülle und Fülle, Texte, die auf „eindeutige Szenen“ verzichten, aber so gut wie keine. Und wahre Geschichten? Manchmal würde ich gerne wissen, was „Großmutters Strumpfband“ alles miterlebt hat. Erotik vor 1933 und nach 1945 bis etwa 1960 existiert noch irgendwo, handgeschrieben oder abgetippt, als Rollfilm oder als entsprechende Abzüge. Auf der andren Seite glaube ich aber, dass nur wenige Menschen an Retro-Erotik interessiert sind. Ich erkenne dies an einer der Hauptfragen an mich: „Meinst du wirklich, dass die Leute so etwas interessiert?“

Und das würde ich wirklich gerne wissen: Wer mag eigentlich „altmodische“ Erotik, bei der alles erst lustvoll entdeckt werden muss, statt es sogleich gierig einzusaugen?

Ich bin gespannt auf Antworten.