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Willkommen im vorigen Jahrhundert

Gestern las ich, wie ein Redakteur (oder eine Redakteurin) das vorige und vorvorige Jahrhundert in unser Jahrhundert transportieren wollte. Erst beabsichtigte ich (ja, wirklich) mehr dazu schreiben. Doch was davon übrig blieb, war ein Faktencheck:

Geredet wurde von einer „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“. Gemeint war unverbesserlicher Pessimismus bei der Partnersuche. Später heißt es allerdings, das sei nicht gut, denn: „Pessimisten küsst man nicht gerne“. Gefolgt wird dies von einer erneuten Behauptung, man gerate häufig in negative kybernetische Spiralen hinein: „Je mehr Trennungen erlebt werden, umso mehr Vermeidungsstrategien probiert man aus.“ Da merke ich mal an: Wenn das so ist, dann sollte man sein Oberstübchen durchchecken lassen, bevor es zu spät ist.

Dann folgt: Die Liebesheirat hat „in der Geschichte der Menschheit keine Tradition“. Wie schön, wenn man sich in der „Geschichte der Menschheit“ auskennt – aber seit etwa 100 Jahren ist sie der Standard in der westlichen Welt.

Schließlich holt man die „serielle Monogamie“ aus der Mottenkiste – eine Soziologen-Frechheit aus den 1970ern, hier als häufige „Übergangswahl bis zum Nächsten“, bezeichnet.

Am Ende haben wir dann die Lösung. Habe ich die nicht schon mal irgendwo gelesen? Hier im Wortlaut:

Man sollte … die Gelegenheiten nutzen, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten – dann wird man nicht suchen, sondern gefunden.

Was ich dazu sage? Ich habe es schon mal gehört: Von alten Tanten aus dem vorigen Jahrhundert – oder waren sie gar aus dem vorvorigen?

Wie auch immer: Viel Glück und Spaß beim „aufgefunden werden“.

Zitatenquelle: MoPo

Böse gute Porträts

Manche Fotografen erzeugen böse Bilder in guter Absicht, weil zu gute Bilder ihnen zu langweilig erscheinen. Und manche Kunden scheinen dies zu goutieren. Wer meint, dass etwas „finnischer Humor“ dazu gehört, sie zu verstehen, mag recht haben. An der Kunst des Fotografen ändert dies jedoch nichts. Und sein Motto heißt:

Es gibt keine Scham oder Schande, vor der ich mich scheuen würde, sie zu fotografieren.
Seht euch die Bilder an bei: Hannu Perälä, Finnland



Heißes Thema: Orgasmen ohne Berührungen?

Mentaler Orgasmus oder Fake-Orgasmus?
Können Frauen oder Männer Orgasmen haben, ohne dass man sie berührt oder ohne dass sie sich selbst körperlich berühren?

Um uns ans Thema anzunähern, haben wir erste einmal gefragt, wie Orgasmen entstehen. Und da haben wir auch schon fast die Lösung: Das berühmte „erschütternde Schütteln“ mit Belohnungseffekt, auch Orgasmus genannt, lässt sich nicht exakt beschreiben. Er wird merkwürdigerweise (historische bedingt) in Phasen aufgeteilt, obwohl der Orgasmus selber ein eigenständiges Phänomen ist.

Phänomen Orgasmus

Das richtige Zitat dazu finden wir beispielsweise bei „Netdoktor“ (1).

Die Orgasmusphase dauert nur einige Sekunden. Es kommt zu Muskelkontraktionen bzw. Zuckungen, die manchmal den ganzen Körper erfassen können. Darauf folgt absolute Entspannung. Analog zum Mann können auch manche Frauen eine Art Ejakulation haben.

Ohne Zweifel hat dieser Vorgang etwas mit Sexualität zu tun – aber ist es abhängig von Geschlechtsverkehr, Berührungen und ähnlichen Phänomenen?

Auch dazu weiß Netdoktor (1) etwas:

Bei der Frau ist die Erregungsbildung im Genitalbereich ein kompliziertes Zusammenspiel von Gefühlen, Fantasien und körperlichen Reaktionen.


Eigentlich sollte man die betroffenen Frauen fragen

Wer weiter forschen will, sollte Frauen frage, die ihren Körper selbst durch Fantasien, mentale Konzentration, Beckenboden-Übungen und dergleichen zum Orgasmus bringen können. Nach ihren eigenen Angaben sind die Orgasmen dabei ähnlich intensiv wie durch Berührungen, doch dauert es länger, sie hervorzurufen. Das wissen wir aus Foren udn individuellen Schilderungen im Internet.

Dies alles entspricht durchaus wissenschaftlichen Forschungen – denn das Erstaunliche am Orgasmus ist, dass wir nicht hundert Prozent exakt wissen, wie er entsteht - wir müssen uns also darauf verlassen, dass Zeitzeuginnen die Wahrheit über sich selbst sagen.

Immerhin sagen uns Gehirnforscher dies, so vage es auch klingen mag (2):

Während eines weiblichen Orgasmus durch Sex entspannen sich die Teile des weiblichen Gehirns, die für die Verarbeitung von Angst und Emotion verantwortlich sind, und erreichen schließlich einen Zustand, ... in dem eine beinahe tranceähnliche Wirkung hervorgerufen wird. Will man dies in Zahlen ausdrücken, so scheint der weibliche Orgasmus zu 99 Prozent mental zu sein.

Man muss also trennen zwischen den biomechanischen Auslösern (also Berührungen wie Fingern, Oralverkehr oder gewöhnlichen Geschlechtsverkehr) und den mentalen Auslösern, die wesentlich schwerer zu verstehen sind.

Mental ist auch nicht wirklich "mental"

Bei allem Forscherdrang, alles „mental“ zu begründen, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Frauen auch durch Muskelkontraktion, reiben an Gegenständen oder enge Kleidung (sehr enge Bodys, eng anliegende Jeans, Leggings, Sportbekleidung) (3) Orgasmen erreichen können.

Und obgleich alle „Fakultäten“ einen Unterschied zwischen „mental“ (psychisch) und „physisch“ machen, ist nicht auszuschließen, dass es eine logische Verbindung gibt: Durch Rückkoppelung kann der Körper die Psyche genauso so beeinflussen wie die Psyche den Körper. Das passiert dauernd – und warum dann eigentlich nicht bei Orgasmen?

Übrigens haben wir die Männer keinesfalls vergessen. Und sie „ticken“ nicht ganz so simpel, wie es viele von euch gerne hätten. Wer mehr wissen will, muss noch etwas warten.

(1) Netdokor (at).
(2) Der mentale Climax.
(3) Zum Beispiel durch Leggings oder beim Joggen. oder in Reddit.
Gute Informationen immer bei: Zavamed.
Hinweis: Wenn du persönliche Fragen zu Konsequenzen von Orgasmen hast, frag bitte deinen Frauenarzt.

Geschwängert werden auf Weihnachts- und Silversterfeiern?

Man soll die Feier nicht vor vier Wochen loben ...
In der neuen Kategorie stellen wir Fragen, die sonst niemand stellt. Wer eine Antwort weiß, darf sie uns schicken. Wir selber wissen einige Antworten, andere aber auch nicht. Wir hoffen, jeden Freitag eine solche Frage stellen zu können.Nach einem Monat sagen wir, welche Lösungen gefunen wurden.

Wie viele unerwünschte Schwangerschaften entstehen ursächlich auf Weihnachts- und Silvesterfeiern? Und wie viele der Frauen, die dabei schwanger werden, sind verheiratet?