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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Pornografie und die Erfahrung ungewöhnlicher Realitäten

Skepsis, Realitäten und Träume
Der folgende Beitrag stammt in den Grundzügen aus einer nachdenklichen Schilderung, die übermittelt wurde, wurde. Wir haben den Text bearbeitet, um es auch all jenen verständlich zu machen, die mit der Szene nichts „am Hut“ haben. Wenn du die „50 Shades of Grey“ gelesen oder den Film gesehen hast, ist dieser Beitrag für dich besonders wertvoll. Er ist kurz genug, um ihn wirklich zu lesen.

Es ist interessant zu sehen, wie sich gefilmte und gezeichnete Pornografie darauf auswirkt, wie wir Sex an sich und die Möglichkeiten unserer Geschlechtspartner wahrnehmen. Tauchen wir dann wirklich einmal in die Realität ein, indem wir selbst versuchen, uns auf diese Weise Lüste zu verschaffen, dann sind wir oftmals schockiert oder desillusioniert. Einige von uns wachsen in die neuen, ungewöhnlichen Lüste herein und praktizieren sie voller Lust und Leidenschaft. Andere sind dazu nicht in der Lage. Entweder sie ziehen sich auf die Fantasie zurück und sind damit zufrieden oder sie hadern damit, dass die Realität nicht ihren Fantasien entspricht.


Das alles gilt nicht nur für SM-Aktivitäten, sondern auch für andere ungewöhnliche sexuelle Praktiken. Illusionen kann man – entweder mit viel Fantasie oder für viel Geld – relativ leicht erzeugen. Bewusst mit sich selbst zu experimentieren und zu wissen, was in der Realität gefällt und was nicht, und wie es überhaupt möglich ist, diese „Realitäten“ herzustellen, ist aber wenigen Menschen gegeben.