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Die Lust am unartigen Finger

Die Lust, die Hand, der Mund
Habt ihr irgendwann einmal am Daumen gelutscht? Na ja, vielleicht schon. Und kanns ein, dass ihr euch dafür schämt. Aber das Lutschen als erotische Stimulanz - das kennen wahrscheinlich viele von euch. Aktiv oder passiv, mal etwas „perverser“ wie das Lutschen am Zeh und mal etwas ... oh, so intim, dass mir die Finger in die Zwischenräume der Tasten erraten, wenn ich darüber schreibe.

Was tut der freche Finger im Mund?

In der letzten Zeit habe ich von vielen gehört, dass sie ihr Liebesspiel damit beginnen, die Lippen mit dem Finger zu öffnen, in die Mundhöhle damit vorzudringen und auf diese Weise die Zunge zu streicheln. Eine Freundin, die das öfter mal macht, sagt, dass es dabei um Macht geht. Lässt es der Partner (die Partnerin) das zu und bekommt er/sie Lust dabei, so gilt er/sie als devot, also als unterwürfig. Und das heißt: „Mach noch mehr mit mir auf diese Art.“

Der böse Finger und der Schritt

Inzwischen gibt es immer wieder Artikel im Internet, die auf die „neue Lust am Fingern“ hinweisen. Dabei wird oft geschrieben, dass die ersten sensationellen Lüste daher kommen, dass du „Fingern“ als echt „unartig“ ansiehst und es trotzdem tust.


„Da unten“ war ja nun wirklich kein Bereich, den du immer wieder berühren solltest, oder? Und wenn due es getan hast, dann war die Großmutter oder Tante Felicitas extrem besorgt, dass du vielleicht „Nymphoman“ oder, noch schlimmer, „lesbisch“ werden könntest - kennst du das?

Eine Bloggerin hat neulich geschrieben:

Nicht nur beim ersten Mal, sondern jedes mal, wenn ich mich fingern ließ, beschlich mich das Gefühl, etwas Unartiges zu tun, aber das hinderte mich nicht, sondern verstärkte noch meine Lust - und ich bekam die heftigsten Orgasmen dabei, die du dir vorstellen kannst.

Wenn du es wirklich magst

Klar musst du vorher mit ihm oder ihr klar machen, dass du dich wirklich danach sehnst, gefingert zu werden ... und ob du dazu „verführt“ werden willst oder dich gleich in eine „unwiderstehliche“ Pose bringst. Und weil du ja so „unartig“ dabei bist, darfst du auch ein bisschen damit kokettieren.

Eigentlich ist klar, dass du schon „feucht“ sein musst, wenn du auf diese Art wirklich zu wundervollem Sex kommen willst. Nichts ist für dich (und deine Partner) unerträglicher, als plötzlich „auf dem Trockenen“ zu landen, und dabei nützt es auch nicht so schrecklich viel, wenn er seinen Finger vorher benetzt.

Wenn du „Fingern“ magst, wirst du auch wissen, wie du es am liebsten hättest, und dabei musst du „ihn“ (oder „sie“) ein wenig einweihen.

Die Frau, von der ich gelesen habe, schreibt, dass sie selbst nicht den gleichen Erfolg hätte, als wenn ein Mann seinen Finger zum Einsatz bringen würde.

Übrigens habe ich noch etwas herausgefunden: Manche Paare finden es extrem erregend, wenn sie’s dort tun, wo sie nicht alleine sind: Im ICE, im Flugzeug, im Kino und manchmal sogar in einem exklusiven Lokal: du musst nichts ausziehen, nur vorbereitet sein - das ist alles.

Na schön, vielleicht ist es nichts für Dich ... aber ich denke mal, ich erzähl euch die Geschichte.

Ein bisschen Vorbereitung schadet nie

Was ist nun wichtig?

- Trage Röcke oder Kleider, wenn du weißt, dass es passieren soll.
- Überleg dir, ob du einen Slip tragen solltest.
- Sag deinem Schatz vorher genau, was du wirklich willst.
- Tu es nicht, wenn du nicht schon völlig bereit bist.
- Genieß deinen Tabubruch (wenn es für dich einer ist).


Na - dann also viel Glück ...

Mehr lies vor allem Punkt 2 in Miss at
In der COSMO (für Männer)
Und dann noch auf sixx
Zitat: Blog - anonymisiert.