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Findelsatire über „Sexting“

Damals noch im TV, heute auf dem Handy-Bildschirm
Der folgende Text wurde einer Original-Quelle entnommen dann aber so weit verfremdet, dass der Ursprung nicht mehr erkennbar ist. Wer sich wundert: Es handelt sich um einen Text für frustrierte männliche Dummbacken, die auf ein angebliches „Sexting-Portal“ gelockt werden sollen.

Hallo, findet ihr nicht auch, dass 2020 eine harte Zeit für euch war? Und ihr habt keine Freundin gehabt, wegen dieser Pandemie?

Hey, im Jahr 2021 werdet ihr etwas erleben, was noch nie da war: Der brandneue Lebensstil für 2021 heißt: Sexting.

Du wartest noch? Du weißt nicht, wie man mit jemandem „Sexting“ macht? Dann verspielst du deine Zukunft! Also probiere es jetzt aus! Wenn du es tust, wirst du jetzt schon eine gute Zeit haben, und wenn es 2021 drauf ankommt, stehst du ganz vorne bei den Kennern!

Die Zukunft gehört dir, wenn du jetzt eine Frau für Sexting auswählst. Sie sind schon alle ganz begierig darauf, denn der einzige Grund, warum sie auf unsere Webseite kommen, ist der, dass sie absolut geil sind. Sie wollen nichts als „sexting“ und sie wollen es jederzeit.


Heißes Liebesgeflüster gegen Bares - damals im TV

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie viele junge Männer darauf hereinfallen. Aber es muss sich irgendwie immer noch lohnen, solche Portale zu betreiben. Und der Grund, warum die Damen auf die Webseite kommen, ist - wie überall - dass sie damit Geld verdienen wollen.

Bilder: "Sexting" im TV Anno 2001, im Original mit eingeblendeten Telefonnummern.

Schmerzhafte Liebesbeweise in Corona-Zeiten?

Hände an die "Hosennaht" - ein Selfie im Badezimmer
Was würdest du maximal tun, um deinem Lover zu beweisen, dass du dich weder schämst noch fürchtest, wenn er etwas von dir verlangt?

Wahrscheinlich kennen einige von euch die „Geschichte der O“ – das Buch war eigentlich eine Antwort der bekannten Autorin Anne Desclos an ihren Geliebten Jean Paulhan. Dabei ging es um die Frage, ob Frauen ein wirklich heftiges erotisches Buch schreiben könnten. Paulhan hatte dies zuvor verneint, aber Anne Desclos überzeugte ihn.

Die „Histoire d’O“ ist der berühmteste Beweis für eine erotische Herausforderung und sicher auch derjenige, der am besten gelungen ist. Um wie viel einfacher ist es da, einen kurzen, frivolen Text zu verfassen oder sich in BH und Slip im Spiegel zu fotografieren?

Trend schmerzhafter Liebesbeweis?

Allerdings war das Buch von Anne Desclos ja nicht „irgendein“ erotisches Buch – es gilt vielmehr als Standardwerk der sinnlich-schmerzhaften Erotik aus der Sicht einer Frau. Und weil es wesentlich einfacher ist, den Beweis für die Unterwerfung in einem Foto darzustellen als ein Buch zu schreiben, wird uns von einem neuen Trend berichtet.

Aus vielerlei Gründen sind S/M-Paare oftmals räumlich getrennt, vor allem dann, wenn der/die S/M-Partner(in) nicht der/die ständige Lebenspartner(in) ist. Oder wenn sich mehrere begeisterte Unterwürfige die Gunst der begehrten dominanten Partner teilen.

Nun also soll die Pandemie dazu führen, dass „Truth or Dare“ auch auf die Entfernung gespielt werden kann. Behauptet wird, dass S/M-Paare, die sich jetzt nicht sehen können oder sehen wollen, auf diese Weise „Energien austauschen“. Sie sollen die Spannung der Beherrschung und Unterwerfung aufrechterhalten und zugleich als Beweise der Wertschätzung dienen.

Schmerzhafte Unterwerfung auf Distanz

Diese Bloggerin stellt ganze Fotoserien her
Ähnlich wie damals in der „Geschichte der O“ versuchen einige Frauen, ihre Unterwürfigkeit in Selfies oder selbstgedrehten Videos zu beweisen. Das ist nicht ungefährlich, denn derartige Szenen haben einerseits einen Marktwert, andererseits können sie zur Diffamierung des/der Dargestellten benutzt werden.

Neulich hörte ich von einer jungen Frau, die sich ernstlich „Nippelklemmen“ kaufen sollte, sie entsprechend an ihre Brustwarzen anklemmen und dann ein Selfie davon zu machen. Einige junge Frauen haben dies schon getan - sogar öffentlich, auf Reddit (nsfw). Das ist zwar weniger, als die „O“ ihrem fiktiven Herrn schriftlich darbrachte, aber immer noch zu viel für eine Sekretärin, die um ihren Ruf fürchten muss.

Mit Handschellen vor den Badezimmerspiegel?

Ich hatte schon davon gehört, dass Bilder im Umlauf sind, in denen sich junge Frauen Handschellen anlegte, um sich dann in diesem Zustand vor dem Spiegel zu fotografieren – das übliche Selfie – nur mal wieder ganz anders. Bis ins Internet haben sie es größtenteils noch nicht geschafft, und bevor ihr sagt: „Das ist aber gefährlich“: Dabei werden Handschellen verwendet, die sich einfach wieder aufziehen lassen.

Geht es nun „nur“ um das „Optische“, so wie in alten Dschungelfilmen, in denen die Damen zu Anfang entführt und am Ende aus der Gefangenschaft befreit wurden? Oder geht es um die Demut, vielleicht sogar den Schmerz, den eine Brustklemme zweifelsfrei erzeugt?

Im Grunde wollen (oder sollen) die betroffenen Menschen damit sagen: Ich bleibe dir in Körper und Seele treu in meiner Demut und Schmerzbereitschaft.

Ob es Liebe, Sucht oder Leidenschaft ist? In jedem Fall ist es der Beweis, dass die besondere Art der Beziehung auch in Pandemiezeiten fortlebt.

Bilder: Oben - ein Selfie ohne Quellenangabe, zum Comic umgearbeitet.
Mitte: © 2019 by summerisbound, Bloggerin auf Tumblr.

Erforschen Singles in der Pandemie neue sexuelle Lüste?

Träume und emotionale Wagnisse in der Pandemie
Die Stockholmer Sex-Therapeutin Leigh Norén und das Kinsey-Institut haben eine Tendenz in der gegenwärtigen Pandemie festgestellt, die viele überraschen wird. Demnach versuchen die von den Maßnahmen der Regierungen während der Pandemie besonders gebeutelten Singles, neue sexuelle Lüste zu erproben. Ähnliches, so hörte ich, gälte auch für Paare in Fernbeziehungen.

Fernbeziehungen mit Fern-Sex unterstützen

Wer Fernbeziehungen führt, überwindet demnach seit Beginn der Pandemie eher die häufigste Schamschwelle: Telefon- oder Online-Sex wird populärer. Wer dergleichen nicht mag, nutzt häufig andere Mittel (Zitat):

Einige der häufigsten sexuellen Ergänzungen sind Sexting, das Senden von Aktfotos und das Teilen sexueller Fantasien mit dem Partner.
Singles sollten ihre Attraktivität neu definieren

„Echte“ Singles, also solche, die völlig ohne Partner und demnach ohne sexuelle Kommunikation auskommen müssen, handeln ähnlich. Sie fragen sich mehr und mehr danach, warum sie so zurückhaltend waren, als sie noch die Möglichkeit hallten, alles zu erproben, was ihnen Freude macht. Das Phänomen kennen wir von Großstädtern, die alle Arten von Kultur um sich herum besuchen könnten – dies diese Chancen aber nie wahrnehmen, weil sie dazu aus dem Haus gehen müssten. Erst jetzt erkennen sie, was sie versäumt haben. Doch zurück zu den Singles: Für sie besteht in der Isolation die Möglichkeit, ihr gesamtes Sexualleben neu zu durchdenken: Von der Identität über die Intimität bis hin zu frivolen Lüsten, von denen sie schon immer träumten. Immerhin wissen wir aus sicherer Quelle, dass Träume „heftiger“ Art zum sinnlichen Repertoire von mindestens der Hälfte der Menschen gehören. Dazu wieder eine Stellungnahme einer Sexologin, Donna Oriowo.

Zu Beginn der Pandemie ... wollten viele Menschen herausfinden, warum sie … Teile ihrer sexuellen Identität nicht erforscht haben. Einige mögen gedacht haben, es sei „falsch“, aber die Isolation von der Gesellschaft gab ihnen die Möglichkeit, herauszufinden, welche Wünsche sie wirklich haben – und zugleich begannen sie sich zu fragen, worin ihre eigene Anziehungskraft liegt.

Chancen für Singles: Jetzt die eigene Vorzüge erkennen

In der Tat sind sich viele Partnersuchende nicht darüber klar, worin ihre eigenen sozialen, körperlichen oder erotischen Vorzüge liegen. Sie achten viel mehr darauf, „wen sie suchen“, und verwenden dabei in der Regel immer die gleichen Klischees. Wir wissen mittlerweile, dass diese Art der Suche viel Zeit kostet und insgesamt gesehen völlig frustrierend ist.

Sich sexuell neu aufstellen für eine effektivere Partnersuche

Möglich, dass viele Single während der Pandemie übertreiben, wenn sie „solo“ neue erotische Vergnügungen suchen – und ebenfalls möglich, dass sie die neuen Erkenntnisse nicht beibehalten. Aber es ist eben eine seltene Chance, sich innerlich völlig neu zu orientieren. Hören wir noch einmal eine Sexologin, Jill McDevitt::

Ich hoffe, wir führen weiterhin größere gesellschaftliche Gespräche über Einsamkeit, über die Bedeutung menschlicher Berührungen, über die psychische Gesundheit und über Sexualität als wichtigen Teil unserer Menschlichkeit.

Ich meinerseits hoffe, dass dieser Ansatz nicht wieder mit dem „feuchten Schwamm“ weggewischt wird.

Zitate aus: Medium Autorin: Nazlee Arbee.

Feucht werden und sadistisch sein

Es reicht oft nicht, die Gelegenheit zu ergreifen
Feucht werden und sadistisch sein? Was macht eine Redakteurin, wenn ihr fast nichts mehr einfällt? Sie guckt in ihr Zettelkästchen - oder danach, worüber andere schreiben.

Heute hätte ich die Wahl gehabt, entweder darüber zu schreiben, wie die Feuchtigkeit in den Schritt kommt. Oder warum manche Männer darum betteln, befriedigt zu werden.

Die anderen Themen waren auch nicht besser. Aber am meisten reizte mich doch das Thema, warum manche Männer tatsächlich darum betteln, dich mit ihrem Dingsda zu beschäftigen.

Einen Kerl zu befriedigen ist eigentlich öde

Die meisten der Kerle ahnen gar nicht, wie öd das ist. Egal, ob du es mit der Hand machst oder auf „die biblische Tour“, es läuft doch immer darauf hinaus, dass nach drei Minuten eigentlich alles erledigt ist.

Der kleine Sadismus für Brave

Klar weiß ich, dass manche Frauen mögen, wenn der Typ erst einmal ein bisschen leiden muss. Aber das hat eigentlich nichts mit Lustbefriedigung zu tun, sondern damit, ein bisschen sadistisch zu sein. Zum Beispiel, ihn überhaupt darum betteln zu sehen. Eine Bloggerin sagte neulich, dass es sie unheimlich anmacht, wenn ein Mann danach wimmert, endlich befriedigt zu werden. Das geht dann so weiter, dass er erst einmal beweisen muss, welche Schmerzen oder andere Erniedrigungen er aushält, bevor er seine Ejakulation bekommt.

So etwas hat einen gewissen Unterhaltungswert, oder? „Mal sehen, wie viel Männchen er macht und wie viel Stöckchen er ohne Klagen apportiert, bevor er sein Leckerli bekommt.“

Eigentlich wäre mal interessant, welchen Gewinn Sadistinnen/Sadisten aus ihren Dressurbemühungen ziehen. Werden sie feucht, wenn sie sadistisch sind? Nur mal so ein Gedanke ...

Wenn du beim Date "feucht" wirst

Die Feuchtigkeit? Jemand hat mir mal erzählt, dass sie „eigentlich“ bei jedem Date „ziemlich“ feucht wird, aber sich so schämt, dass sie das als Anlass nimmt, auf keinen Fall ein zweites Date zu wollen. Was dann dazu führt, dass sie sich mit den Kerlen wiedertrifft, bei denen sie nicht feucht geworden ist. Ob das eine gute Strategie ist? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, ehrlich.

Der sinnliche Po

Präsentation - der Pop begeistert Frauen und Männer gleichermaßen
Zeit der sinnlichen Gedanken an lustvolle Schläge - dritter (und letzter) Teil: Hohohoho, der sinnliche Po. Bitte zuvor lesen, was du hier NICHT findest.

Der Po - der Körperteil, der den Lust-Erfolg verspricht

Also, fangen wir mal an: Der am meisten verwöhnte Körperteil bei lustvollen Schlägen ist der Po. Er will vorbereitet sein, bevor es richtig klatscht.

Und weil wir gerade dabei sind: Beginnen wir mal bei den Hüllen, die du abnehmen kannst, bevor es „richtig“ zur Sache geht. Oder die du anbehalten kannst, was auch seinen Reiz hat.

Auf die Jeans oder andere strapazierfähige Stoffe

Schläge auf die Jeans sind nicht sehr erotisch für den, der schlägt – aber eine gute Übung, wenn du noch keine Erfahrung hast. Der Vorteil ist, dass du dich eine lange Zeit und mit vielen, auch wirklich schmerzhaften Instrumenten schlagen kannst – weil die Haut ja nicht „wirklich“ berührt wird. Die Schläge werden also als milder empfunden, aber die Intimität geht teilweise verloren.

Auf weiche Stoffe (Nachtwäsche, Unterwäsche)

Im Grunde beginnt das Schlagen aus Sinnlichkeit häufig damit, dass du einen Rock trägst (wenn du eine Frau bist). Darunter trägst du einen Slip, aber keine Strapse oder so etwas, und darunter wahrscheinlich deine nackte Haut. Das ist die „Enthüllung“, die in Rollenspielen oft verwendet wird. Bei den beliebten „viktorianischen“ Spielvarianten trägst du „Bloomster“, Nachthemden, Unterröcke oder Unterkleider. Auch wenn es sich hier nicht um wirkliche erotische Rollenspiele handelt - ein bisschen spielerisch darf das Lust-Theater schon sein.

Mit entblößtem Po

Manchen Menschen geht es nicht im geringsten um eine lustvolle Show - sie lieben einfach den erotischen Reiz der Intimität. Dann geht es darum, den Po möglichst schnell unbekleidet zu präsentieren. Auch das kann natürlich als „Schauspiel“ gewertet werden. Ein bisschen Spiel gehört ja auch zu anderen Variationen der Intimität, oder?

Wir werden noch über Positionen reden, aber vorerst lasst uns mal über den Po selbst reden.

Sinnlicher Anblick und schnelle Reaktionen der empfindlichen Nerven

Am besten eignet sich immer die Mitte jeder Pobacke. Genau dort wird die größte Wirkung erzeugt. Das reicht zunächst wirklich. Der Mittelteil ist groß genug, um nahezu jeden gewünschten Effekt zu erzielen, also Geilheit, Botenstoffe anrufen oder einfach den Genuss, sinnlich geschlagen zu werden. Bei der Technik kannst du später immer nachbessern, doch das Basisgefühl entsteht am schnellsten, wenn die nackte Hand auf den nackten Po trifft.

Der Po muss herausragen

Die Positionen sind relativ einfach zu beschrieben: Der Hintern muss erreichbar sein, das heißt, er muss wirklich nach oben herausgestreckt werden. Die beste Lage wäre ein gepolsterter Prügelbock, aber jede andere Auflage ist ebenso gut zum Ausprobieren. Wichtig ist, dass der/die Begünstige einen sicheren Halt findet. Wenn du keine entsprechende Auflage hast, dann sorge dafür, dass sich dein Partner (deine Partnerin) an etwas festhalten kann. Bei manchen Paaren (besonders, wenn derjenige, der begünstigt wird, leichter ist), wäre das OTK-Spanking, auf Deutsch „Übers Knie legen“ ein Mittel, um einen besonders intensiven Körperkontakt herzustellen.

Nicht von Pornografie leiten lassen

Lass dich von nicht und niemandem beeinflussen: Nicht von Romanen, nicht von pornografischen Filmen oder Internet-Behauptungen. Gerade in pornografisches Filmen werden oft Stellungen gewählt, die den Voyeur befriedigen, die aber keine positiven Effekte für die sinnliche Lust der Partner haben.

Und wenn du es wirklich willst: Biete dich deinem Partner an. Vielleicht käme er nie selbst auf die Idee, es zu versuchen.