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  Eigenwerbung

Der Macho-Gentleman

Ein Trench macht noch keinen Gentleman, aber ...
Heute sind die Frauen ja emanzipiert. Vor allem die Frauen, die gerade ein Studium der Betriebswirtschaft oder so etwas abgeschlossen haben. Also, so ungefähr das, was man früher mal eine „Lehre“ nannte, nur ohne Praxis.

Die Sache ist nur so: Richtig wohlfühlen tun sie sich darin nicht. In der Rolle der Emanzipierten, die machen kann, was sie will. Also sucht sie sich einen Kerl, der „große Hände“ hat, mit denen er sie „richtig an sich heranziehen“ kann. Oder so etwas in der Art. Der Kerl darf ruhig vom Land sein oder Maschinenführer, Lagerist oder so etwas. Dann das spielt für die Grundbedürfnisse keine Rolle.

Nun ist da aber ein Haken. Wenn der Kerl sie ernsthaft anbaggern will, muss er ihr noch den Stuhl zurechtrücken, die Tür öffnen, in den Mantel helfen und vor allem für die gemeinsame Mahlzeit löhnen.

Sonst kommt er nicht ins Bett. Das zeigt sich beim Zahlen. Da ändert sich plötzlich was. Die Aufgeschlossenheit, die leuchtenden Augen, die begehrlichen Blicke – alles fällt plötzlich zusammen, wenn der Kerl nicht zahlt.

Die „Lady“ streckt sich dann damenhaft und erzählt, dass der „Funke leider nicht übergesprungen“ ist und sie sich „leider keine Beziehung vorstellen könne.“

Also: Wenn der Macho nicht zahlt, ist er kein Gentleman. Ein Gentleman-Macho rückt Stühle, öffnet Türen und bezahlt. Dann darf er auch Hotelzimmertüren öffnen, die Bluse und den BH. Und den Gentleman vorläufig ablegen.

Ach so – das klingt sexistisch. Und sexistisch darf man nicht. Also streicht man den letzten Absatz.

Ich frage mich nur: Habt ihr jemals von einer eine Lady-Schlampe gehört? Also vor einer Frau, die ladylike angezogen ist, gepflegte Konversation macht, wohlanständig auf dem Restaurantstuhl sitzt, weiß, wie man die Gabel hält und vorgibt, eine Beziehung zu wollen? Und die schließlich sagt: „Komm mal zur Sache – ich bin geil, du bist geil. Da wird es doch Zeit, dass wir uns ein Hotelzimmer nehmen oder?“

Gibt es nicht? Gibt es. Allerdings genau so selten wie einen Gentleman-Macho oder einen Macho-Gentleman. Und die wenigen, die es gibt, sind so schnell weg wie warme Semmeln. So wahr ich Gramse heiße.

Eine Diskussion darüber findet ihr auf: Med1. Dort allerdings ist es keine Satire. Oder doch?

Bild: Unbekannter Künstler, Illustration, Teilansicht, ca. 1939, Datum eher unsicher

Wir lasen: Was ist eigentlich so schön an Schlägen?

Wenn es an der Zeit ist, benötigst du nur die Hand und ...
Eine junge Frau erzählt, warum sie sich mit lustvollen Schlägen beschäftigt. Sie habe, so sagt sie, einfach Lust darauf. Schon im Alter von 19 Jahren wechselte sie ihre erotischen Flagellationsfantasien gegen die Realität.

Was ist so wundervoll an erotischen Schlägen?

Wir erfahren, dass der wesentliche Teil „im Kopf stattfindet“, denn aus ihm heraus gewinnt sie die Leidenschaft, die nötig ist, um die Schläge zu genießen. Übrigens - bevor ihr protestiert - in beiden Rollen. Sie findet, dass jeder, der erotische Schläge austeilt, zuvor solche empfangen haben sollte.

Die Voraussetzungen

Manche Menschen glauben, man benötige enorme Vorbereitungen, um „Flagellationsspiele“ durchzuführen. Doch die junge Frau sagt uns, das sei überhaupt nicht nötig: Ein williger Po, „saftig und wohlproportioniert“ sei die beste Voraussetzung. Dann noch Basiskenntnisse in Anatomie. Doch womit? Braucht sie ein ganzes Arsenal an „Gegenständen“?

Was man unbedingt benötigt

„Nein, gar nicht“, sagt sie und verweist auf ihre Hände, bevor sie sagt: „Vielleicht ein Instrument, das du im Hause hast.“ (in den USA ist es oft die Rückseite der Haarbürste). Der Rest sei davon abhängig, ob es darum ginge, den Po zu röten oder ein Spiel mit der „Disziplin“ zu beginnen.

Hat sie einen Rat für Menschen, die solche Rollenspiele planen?

Oh ja, und hier ist er:

Konzentriere dich auf den Po und schlage auf die Mitte beider Backen - vernachlässige keine von beiden, vor allem nicht, wenn es um die reine Lust geht.

Wir lasen dies - wie so oft - auf einer Internetseite, auf die wir nicht verlinken können. Insofern muss ich euch die Namen schuldig bleiben.