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  Eigenwerbung

Die Woche - Rollenspiele und Geilheit

Der Februar verrinnt ... und für den März hätte ich noch viele Manuskripte für „lustvolle Rollenspiele“. Doch da ist schon die Frage: „Mit wem spielt man die eigentlich?“ Neulich las ich etwas ziemlich Blauäugiges: Die Frauen müssten sich die Männer suchen, um mit ihnen das zu spielen, was sie interessiert. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.

Studie: Der Luststau der Männer

Eine Meta-Studie erregte meine Aufmerksamkeit. Zar sind Meta-Studien eigentlich Puzzlespielchen für Leute, die selbst nicht forschen wollen. Aber sei’s drum. Das Ergebnis war jedenfalls. Männer sind im Allgemeinen geiler als Frauen. Deshalb haben sie ein Sexualdefizit, das sie üblicherweise mit willigeren Partnerinnen auffüllen. Wenn sie attraktiv genug sind oder genügen Kohle haben - und eben gerade nicht „Lockdown“ ist.

Paare und lechzende Single-Frauen

Dem steht entgegen, dass sich manche Frauen zwecks vollständiger Erfüllung mehrerer Lüste an (Ehe-)Paare wenden. Es sollen angeblich immer mehr werden. Einschränkung Nummer eins: immer nur bei erotischen Sektierern oder in Schickimicki-Land. Einschränkung zwei: Sie müssen damit rechnen, eines Tages abserviert zu werden.

"Sexy" spielen oder lustvoll sein?

Ein wenig erstaunt waren wir auch über die Aussage, die eine Bloggerin publizierte: Wenn deine Mutter sex-positiv war, dann gehst du auch viel offener an die „sündigen“ Lüste heran. Daraus resultierte dann unser Artikel: „Sexy spielen oder eine sex-offen Person sein?“ Ich verrate euch dazu noch etwas: „Sexy spielen“ passt bestenfalls auf die Bühne oder ins Bordell. Na, und natürlich in Rollenspiele.

Doktorspiele der Erwachsenen

Tatsächliche Rollenspiele waren Thema bei allem, was dich um „Frau Doktor“ und sogenannten Kliniksex dreht. Wir fragen ausführlich nach, warum Kliniksex als Rollenspiel so begehrt ist. Und wir stellten fest, dass die Erotikbranche dafür eigene, komfortable Pseudo-Arztpraxen eingerichtet hat. Im Lockdown sollen sie noch weniger frequentiert sein als gewöhnliche Arztpraxen.

Psychologie pur - auch für dich beim Date

Recht ungewöhnlich für mich: etwas pure Psychologie in reiner Form mit dem „Dating“ zu verbinden. Ich könnte darüber noch mehr schreiben, aber im Moment erst einmal so viel: Die „Transaktionale Analyse“ und das daraus entstandene P-A-C Konzept nach Eric Berne hilft auch dem Laien, seine eigene Rolle wie auch die des Partners bei Kennenlernen besser zu verstehen.

Und was mich auszeichnet ...

Es gibt immer noch Leute, die mich irgendwo zwischen Geistererscheinung und Klugscheißer einordnen: Ich habe jahrelang Kommunikation gelehrt. Und zwar die reine Lehre - nicht das Gewäsch, über das ich heute oft im Internet lese. Aufgegeben habe ich dies erst Anfang der 1990er Jahre, als ich zu einer äußerst anspruchsvollen Tätigkeit nach Südbaden gerufen wurde.

Falls ihr jemals etwas anderes gehört habt - nur ich bin Gebhard Roese, und nur ich selbst weiß, wann, wie und wo ich für wen gearbeitet habe.