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 Liebeszeitung - eine Zeitung für die Liebe, die Lust und die Leidenschaft

Fünfzehn Gründe, auf ein Date zu gehen

Im Grunde geht es gar nicht nur um Sex oder Heirat ...
Prolog: Warum gehen Menschen eigentlich zu einem Date? Neulich sollte ich jemandem raten, wie er Frauen, die heiraten wollen, von solchen unterscheiden könne, die überwiegend nach Sex suchten. Das wollen viele – Frauen wie Männer. Aber gehen wir da nicht von völlig falschen Voraussetzungen aus? Es gibt gute und nicht so gute Gründe, auf ein Date zu gehen. Ich habe 15 solcher Gründe gefunden – aber es könnten wesentlich mehr sein.

Also nochmals: Warum gehen Menschen auf ein Date?

Welch schöne Frage. Du meinst, die Antwort fiele dir leicht? Du wirst dich wundern. Mag ja sein, dass DU genau weißt, warum du hingehst. Aber was ist mit den anderen? Welche Motive könnten sie haben?

15 Gründe, ein Date zu verabreden

Ich habe unter den mir bekannt gewordenen Motiven einige gesammelt. Teils gelten sie für Frauen, teils für Männer, teils sind es universelle Vorstellungen. Die Person möchte …

1. Mit jemandem ausgehen, weil sie mal raus will aus dem Alltag.
2. Exklusiv essen gehen – das macht nur zu zweit Spaß.
3. Ein interessantes Gespräch mit einem interessanten Menschen führen.
4. Mit einem Mann / einer Frau gesehen werden.
5. Die eigene Attraktivität testen.
6. Jemandem einem Korb geben, weil das der Psyche guttut.
7. Mal sehen, was passiert – sonst passiert ja nichts.
8. Unbedingt in dieser Nacht Sex (es passt sonst so schlecht).
9. Etwas Ungewöhnliches erleben und es während des Dates vorschlagen.
10. Im Prinzip fast alles, was möglich ist.
11. Jemanden treffen, der ansehnlich ist, um öfter auszugehen.
12. Jemanden finden, mit dem man ab und an Sex haben kann.
13. Jemanden finden, um eine Beziehung aufzubauen.
14. Einen Partner zum Heiraten zu finden.
15. Denjenigen zu finden, mit dem man eine Familie gründen kann.

Ist es wahr, dass es so viele Gründe für ein Date gibt?

Nun werdet ihr einwenden: Aber das kommt doch so selten vor … aber das sehe ich nicht so. Meier Meinung nach kommt alles vor, was denkbar ist. Natürlich steht kaum jemandem auf der Stirn geschrieben, was er mit der Begegnung /dem Tag / der Nacht anfangen will. Wer „nur ausgehen“ will, kann sich dennoch verlieben. Und wer eine Beziehung sucht, kann sich dennoch auf einen ONS einlassen.

Epilog: die beste Praxis

Grundsätzlich gilt: Je höher die Erwartung sind und je größer der Druck, sie erfüllt zu bekommen, umso näher ist das Scheitern der Absicht. Oftmals ist es daher besser, das Date „lockerer“ zu beginnen und dabei zu beobachten, wie es sich entwickelt. Und falls du „hereinfällst“, frag dich zuerst, ob du nicht auf dich selbst hereingefallen bist.

Warum eigentlich nicht?

Warum eigentlich nicht?
Du wirst gefragt, ob du etwas Sinnliches aus Neugierde wagen würdest. Vielleicht auch aus Liebe zu ihm oder ihr oder weil es eure Leidenschaft steigern könnte. Nimm weiter an, du hättest ein wenig „gemischte Gefühle“ darüber.

Nun könntest du natürlich „gerne“ oder „niemals“ sagen. Aber „gerne“ wäre zu viel und „niemals“ zu endgültig.

Entscheidungen können das Leben verändern - das ist der Hauptgrund, warum wir abwägen. Aber nicht alle unsere Entscheidungen verändern nun unser Leben grundlegend, und die viel beschworene, geheimnisvolle Psyche“ des Erwachsnen ist stabiler als viele meinen.

Eine ähnliche Frage, die Psychotherapeuten oft stellen, wenn von der Furcht vor etwas Neuem, Ungewöhnlichen die Rede ist:

„Was könnte denn schlimmstenfalls passieren?“

Ja, was denn? Meist wurden in der Vergangenheit Schwangerschaften oder sexuelle übertragbare Krankheiten genannt. Das war zu den Zeiten, in denen Paare sich größtenteils mit „Sex pur“ beschäftigten, also weniger mit den Vergnügungen, die ihnen sexuelle Herausforderungen bescheren konnten. Beispiele wären Soft-SM, also lustvolle Schläge und Fesselungen, Rollenspiele und die Liebe zu fetischistischen Handlungen.

Du kannst deine inneren Skripte verändern

Denken wir daran, dass wir alle „Skripte“ in uns tragen, nach denen wir handeln. Niemand sagt uns, dass wir diese Richtlinien beibehalten müssen. Sie gelten mehr oder weniger für Zufallsbegegnungen und regeln „das Übliche“, also wer mit wem wie und wo welchen Sex haben darf und was dabei vorbereitet werden muss. So weit ist alles verständlich und irgendwie plausibel.

Allerdings sind diese Skripte nicht in Stein gemeißelt. Jedes Paar kann sie verändern, wenn beide sich darüber einigen.

Und die Entscheidung: „Warum eigentlich nicht?“ Ist in diesem Rahmen nicht allzu kühn.

Oder was meint ihr?