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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Die Woche: Die Nase rümpfen, jemanden übers Knie legen und Männer verachten

Es gibt Themen, bei denen die feine Dame die Nase rümpft und gegebenenfalls in Empörung macht. Zum Beispiel, wenn Männer in ihrer Gegenwart eine Erektion bekommen. Dabei ist es das sicherste Anzeichen, dass ein Mann „interessiert“ ist – und deshalb passiert es eben auch beim Date. Sprechen wir mal drüber? Ne – wir nicht. Nur Gramse, der alte Filou, redet Tacheles.

Der Slip - doch mehr als ein Kleidungsstück?

Und damit es gleich so weiter geht mit Themen, bei denen Damen wahlweise erröten, sich empören oder betreten zur Seite schauen können. Der Slip kommt in den Fokus. Normalerweise ist er nicht der Rede wert. Ein Fetzchen Stoff, billig im Orient eingekauft, nicht einmal komfortabel zu tragen, und teuer als „Lingerie“ verkauft. Aber eben ein Objekt der männlichen Fantasie.

Übers Knie gelegt ... in Liebe?

Wie erotisch ist eigentlich das Knie? Machte der liebe Hans nicht einst etwas damit beim Tanz?“ Nein, es geht um einen Ausdruck, der etwas Nostalgisches an sich hat: „Jemanden übers Knie legen“, im Englischen kurz auf „OTK“ abgekürzt. Dabei geht es überhaupt nichts ums Knie, sondern um zwei kräftige Oberschenkel, auf denen sich eine Person platziert, die gehauen werden möchte. Spannend wir die Geschichte natürlich erst, wenn Oberschenkel wie auch strafende Hand zu einer Dame gehören, der Po hingegen einem Herrn. Die umgekehrte Version ist seit Langem verpönt – und selbst die Autorinnen und Autoren entsprechender Kurzgeschichten lassen die Züchtigungen inzwischen von Damen vornehmen – gleich, wem der Po gehört. Wir haben alles gesammelt, was wir fanden – und entdeckten eine Lücke: Authentische Schilderungen sind rar, und die Fantasie treibt wildeste Blüten. Und nach wie vor weiß niemand wirklich, was junge Männer immer noch (oder schon wieder) an der erotischen Züchtigung fasziniert. Dazu allerdings hätten unsere Autoren noch etwas zu sagen, denn es gibt durchaus auch glaubwürdige Schilderungen der Veranlagung, sich „dem Weibe zu unterwerfen“.

Der Männertag - kuschen vor der Macht der Radikalfeministinnen?

Es ist Zufall, dass die beiden letzten Teile zu „Auffahrt“ erschienen. Nicht so zufällig ist der Artikel von Gramse über einige selbstherrlichen Akademikerinnen, die sich anmaßen, einen völlig neuen Typ Mann zu fordern. Klare Ansage: Kein Mann bekommt mehr Ansehen, Liebe, Zuneigung oder gar sexuelle Gratifikationen, wenn er nach der Pfeife der feministischen Hardlinerinnen tanzt. Denn sie verachten Männer nicht wegen ihres Tuns, sondern weil sie Männer sind.

Marginalien und die Liebe als Hingabe

Nächste Woche reden wir wieder über die Liebe – versprochen. Oder jedenfalls über das, was die meisten darunter verstehen: Selbstlose Hingabe ohne Selbstaufgabe – und sich dabei als Person zu entwickeln, wohin man will.

Bis dann – ein schönes Wochenende. Die Zeiten erfordern, dass wir zusammenrücken, wieder mehr Paare bilden und uns gegenseitig unterstützen. Eine Liebesbeziehung ist dafür wirklich ideal.