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 Liebeszeitung - Liebe, Lust und Sex

Der Minirock soll wieder rocken

Unser Lieblingsmodell im Retro-Minirock
Gilt der alte Spruch noch: Wenn die Röcke länger werden, wird die Gesellschaft konservativer? Im Moment, so scheint es, ist das Gegenteil der Fall. Die Röcke werden wieder kürzer, und sogar der oftmals totgesagte „Minirock“ kommt zurück.

Was mag der Grund für die Rückkehr des Minirocks sein?

Zunächst einmal ist es sicher eine Marketingstrategie der Modebranche. Die Kleiderschränke müssen mal wieder gefüllt werden, möglichst mit teuren Designerklamotten. Und so ein Minirock, (Modemarke, Material und stilistisch erschreckend fragwürdig) kann gegenwärtig bis zu 1000 Euro kosten.

Wenn die Mode „ein Spiegel der Gesellschaft ist“, wie die Zeitschrift „Elle“ behauptet, dann bedeutet die „kurze“ Mode Freiheit, Freizügigkeit und Zwanglosigkeit. Der Mini-Rock war ja einstmals eine Antwort auf Körperpanzer, Pettycoats und andere „Unterröcke“.

Ein Rock als Befreiungsschlag

Der Minirock - darin sind sich viele einig - war damals ein Befreiungsschlag gegen die strikte Kleiderordnung und auch gegen die Bevormundung der Jugend. In Deutschland setzte Ludwig Erhard gerade die miefige und jugendfeindliche Politik von „Old Conny“ fort - da kam der Minirock gerade zur rechten Zeit, auch wenn die „Befreiung“ eher symbolischer Art war.

Heute: Neokonservative und andere Spießer auf dem Vormarsch?

Und heute? Seit Kurzem versuchen einzelne Gruppen, eine neue, moralinsaure „Spießergesellschaft“ aufzubauen. „Erotisch“ wird zum Schimpfwort, die linksorientierte Soziologie baut gar die Sprache in einen sozialkorrekten Kauderwelsche um - von den Rechtsextremisten ganz zu schweigen.

Eigentlich doch nur ein Rock?

Die jungen Frauen, um deren Ansehen es vorgeblich geht, denken allerdings gar nicht daran, den Aufwieglerinnen an den Universitäten zu folgen. Sie wollen vor allem die Freiheit, das zu tun und zu lassen, was sie wollen. Und dazu gehört eben auch, jede beliebige Kleidung zu tragen und sich darin auch zu zeigen.

Ob der Minirock nun wirklich ein Zeichen der Freiheit ist? Wohl kaum - aber er ist ein Symbol. Und obgleich dieses Symbol nicht jede Frau gut kleidet, wird es getragen - mal selbstbewusst, mal provokativ, und mal mit einem leichten Erröten.

Männer - Anmache durch den Minirock?

Die Männer ... nun, Männer lieben Frauen in Röcken oder Kleidern - keine Frage. Aber eine Frau wirkt nicht „sexy“ durch den Minirock, sondern durch die Art, in der sie ihn trägt und kombiniert. Und damit der Rock wirklich gut wirkt, empfiehlt es sich, „oben herum“ etwas großzügiger mit der bedeckten Fläche umzugehen. Je kürzer also der Rock, umso bedeckter sollte der Oberkörper sein, und wer im Business tätig ist, sollte auch die Arme bedeckt halten. Das würde der „Drei-Fünftel-Regel“ nahekommen, nach der Frauen am besten „angezogen“ wirken, wenn ihr Körper zu wenigstens drei Fünftel mit Kleidung bedeckt ist.

Nachdem ich jemanden gefragt habe, wie kurz der Minirock sein sollte, um noch „angezogen“ zu wirken, bekam ich ebenfalls eine brauchbare Antwort: Wenn die am Körper locker ausgestreckte Hand am Saum endet, dann hat er die richtige Länge. In der Regel seien dies „etwa 12 Zentimeter über dem Knie.“

Mit so viel Wissen ausgestattet: Entweder Minirock neu kaufen oder mal gucken, ob noch jemand einen im Schrank hat. Und Nähmaschinenbesitzerinnen sind immer im Vorteil.

Einige Informationen habe ich aus der ELLE, und mehr erfuhren wir aus den Erzählungen von Zeitzeuginnen. Die Zeit zurückgedreht hat Gebhard für uns.

Jammern oder kämpfen?

Jammern oder kämpfen - wie gehst du mit deinem Leben um?

Hast du schon mal gejammert? Nun, ein bisschen gejammert haben wir alle schon mal, nicht wahr? Dann wollten wir Mitleid erregen, einen besseren Platz in einer Schlange von Wartenden ergattern oder einen anderen Vorteil erlangen.

Wir erwarten, dass man sich erbarmt. Wenn du ein „Mann wie ein Bär“ bist, kannst du lange warten, bis jemand auf dein Jammer reagiert. Eine „verhuschte“ Frau mit flehenden Augen hat beim Jammern weitaus bessere Chancen.

Jammern, so lese ich, soll auch ein Ausweg aus der Machtlosigkeit sein, und diesen Satz habe ich mir gemerkt:

Diese scheinbare Ohnmacht erlaubt auch, eher distanzlos um Hilfe zu bitten. Das kann man sehr gut in der Sphäre der Bettelei beobachten.

Mein Hund weiß, wie man jammert

Ich kann nicht umhin, an meinen Hund zu denken. Der jammert so lange mit großen Augen, bis selbst die hartherzigste Marktfrau mit einem Leckerli daherkommt. Soll er natürlich nicht, aber Terrier sind angeblich sehr gelehrig – im Guten wie im Bösen.

Gefahrlos zu etwas kommen - durch Jammern?

Jammern erzielt oft beste Ergebnisse, und es hinterlässt weniger Wunden, als zu kämpfen. Manche Menschen leben davon, sich ständig helfen zu lassen.

Prinzessinnen und Drachen

Die falschen Prinzessinnen dieser Erde bitten Männer gegebenenfalls, Drachen für sie zu töten. Und da Männer von der Hilflosigkeit der bedauernswerten Frauen oft fasziniert sind, töten sie auch manche Drachen. Symbolisch, versteht sich. Und Männer sind bekanntlich dumm genug, nach dem Kampf mit dem Drachen eine Gunst zu erwarten. Ein hübsches Klischee, nicht wahr? Aber es funktioniert offenbar recht gut. Ach ja, Männer jammern auch. Sie betteln dann Feen an, die sie aus der Patsche holen sollen.

Kämpfe hinterlassen oft Wunden - Siege manchmal auch

Jeder Kampf, auch der um eine bessere Position im Leben, hinterlässt Wunden, und eine der lästigsten Wunden ist, dann und wann zu versagen. Ich muss niemandem sagen, dass auch Siege Wunden hinterlassen, nicht wahr? Wenn du etwas erringst, schaut ein anderer in die Röhre. Du hast sie bekommen, die wunderschöne Frau, die jeder wollte. Das heißt, jemand anders hat sie nicht bekommen. Oder war es der Job? Die Beförderung?

Für etwas zu kämpfen, sei es im Guten wie im Bösen, ist also gefährlich. Sich etwas zu „erjammern“ ist deutlich einfacher.

Auf Dauer nutzt sich das Jammern ab

Auf Dauer funktioniert die Sache mit dem „Jammern“ nicht mehr. Zwar kannst du dann immer noch etwas „aushandeln“, aber dann kostet es etwas. Bezahlt wird meist in emotionaler Währung oder sozialer Währung. Das heißt, die edlen Ritter (oder guten Feen) verlangen für das Drachentöten oder das Herzaubern etwas, und Mal für Mal wird der Preis etwas höher.

Ich musste es euch einfach schreiben … auch wenn es vielleicht etwas zu märchenhaft klingt.

Zitat: Wiener Zeitung

Klare Linie: Gegen Gender-Diktatur

Freiheit und Gleichheit für Männer, Frauen und alle, die sich für etwas anderes halten. Aber auf keinen Fall Meinungs-Diktatur der ideologisierten Minderheiten über die Mehrheiten. Also:

Gegen die Herrschaft falscher Eliten - keine Genderdiktatur


Also: keine Gendersternchen oder Gendergaps (Gender-Unterstriche).

Die Inhalte der Liebeszeitung beruhen seit ihrer Gründung auf Freiheit und Gleichheit im Sinne des Humanismus. Liberal zu sein bedeutet aber auch: die Freiheit des Wortes zu verteidigen. Und genau das versuchen Gender-Ideologen zu verhindern.

Ich folge den Naturwissenschaften und allen anderen, die etwas schlüssig oder wenigstens glaubwürdig beweisen können. Und in gleicher Weise distanziere ich mich von "Wissenschaftlern", die sich aus einer "übergeordneten" Denkrichtung bedienen. Es mag ihr gutes Recht sein, dies zu tun, aber es ist nicht ihr gutes Recht, anderen ihre Denkweisen aufzudrängen.

Nachdem dies gesagt ist: Die Liebeszeitung ist werbefrei, unabhängig und weder einem Unternehmen noch dem Zeitgeist verpflichtet.