Emotionen, Zeitigeist und konkretere Erwartungen an Partnerschaften
Gefühle sind wichtig – keine Frage. Sie entstehen aus unserer Natur heraus, die ihrerseits eine Folge der Evolution ist. Und in der Liebe dürfen wir getrost mit heftigen, aufwühlenden Gefühlen rechnen – auch dafür hat die Natur gesorgt.
Doch ist die „emotionale Ebene“ eine Beziehung alles? Stimmt es, dass Psychologie eine wesentliche Rolle für die Entwicklung der Beziehung spielt?
Begriffsverwirrungen und Fehlurteile über uns und andere
Es gibt offenbar eine rein soziale Komponente. Für die Menschen in früheren Jahrhunderten war dies völlig normal. Heute jedoch werden alle Arten von „Gemeinsamkeiten“ und eine Fülle von Ansprüchen an andere gestellt, während die Selbstwahrnehmung immer abenteuerlicher wird. Kurz: Menschen, die nicht viel für andere zu bieten haben, versuchen Partner(innen) zu finden, den höchsten Ansprüchen gerecht werden.
Beziehungen haben Vorteile - und sie werten uns auf
Schauen wir auf die soziale Komponente der Beziehung. Sie bietet im Idealfall wenigstens Sicherheit und Geborgenheit. Aus vielerlei Gründen, auch aus solchen, die der Evolution entstammen, wollen Menschen in Beziehungen leben. Und das soziale Geflecht, zu dem sie gehören, sieht das ähnlich. Die Gesellschaft erkennt die Paarbindung an und erhebt Paare zu ihren bevorzugten Mitgliedern – auch wenn es vielen Singles nicht gefällt und sie nun laut aufschreien sollten.
Andererseits gelten Personen, die „Single bleiben“ oftmals als merkwürdig. „Man gilt als unvermittelbar, wird schief angeschaut, von anderen als diejenige postuliert, die ‚keinen abbekommt‘“, sagte jüngst eine der Betroffenen. Tatsächlich gelten verheiratete Menschen und solche, die in festen Beziehungen leben, als verlässlicher.
Politisches auseinanderdriften "der" Geschlechter?
Und die Lage? Psychologen und Soziologen wetteifern damit, die Beziehungswelt zu untersuchen, geben aber eher eine pessimistische Prognose. Die Gründe für die Eheschließung würden abbröckeln. Zudem, so lese ich, würde sich ...
Allerdings: Ist dies überhaupt ein „Trend“ oder eher eine flüchtige Beobachtung, die dem Zeitgeist folgt? Betrifft sie alle oder eher Randgruppen, die besonders laut auftreten? Sind solche politischen Wertungen überhaupt zulässig?
Viele Fragen bleiben offen - aber Paare haben dennoch Vorteile
Ich kann nicht in die Zukunft sehen – aber ich bin der festen und unverbrüchlichen Überzeugung, dass alles, was heute in der Partnersuche „beobachtet“ wird, Modeerscheinungen sind. Die Natur lässt sich auf Dauer nicht übertünchen.
Und mal ganz nebenbei: Paare haben tatsächlich Vorteile – finanzielle, soziale und ganz praktische Alltagsvorteile.
Zitate und weitere Informationen aus dem Österreichischen "Standard".
Doch ist die „emotionale Ebene“ eine Beziehung alles? Stimmt es, dass Psychologie eine wesentliche Rolle für die Entwicklung der Beziehung spielt?
Begriffsverwirrungen und Fehlurteile über uns und andere
Es gibt offenbar eine rein soziale Komponente. Für die Menschen in früheren Jahrhunderten war dies völlig normal. Heute jedoch werden alle Arten von „Gemeinsamkeiten“ und eine Fülle von Ansprüchen an andere gestellt, während die Selbstwahrnehmung immer abenteuerlicher wird. Kurz: Menschen, die nicht viel für andere zu bieten haben, versuchen Partner(innen) zu finden, den höchsten Ansprüchen gerecht werden.
Beziehungen haben Vorteile - und sie werten uns auf
Schauen wir auf die soziale Komponente der Beziehung. Sie bietet im Idealfall wenigstens Sicherheit und Geborgenheit. Aus vielerlei Gründen, auch aus solchen, die der Evolution entstammen, wollen Menschen in Beziehungen leben. Und das soziale Geflecht, zu dem sie gehören, sieht das ähnlich. Die Gesellschaft erkennt die Paarbindung an und erhebt Paare zu ihren bevorzugten Mitgliedern – auch wenn es vielen Singles nicht gefällt und sie nun laut aufschreien sollten.
Andererseits gelten Personen, die „Single bleiben“ oftmals als merkwürdig. „Man gilt als unvermittelbar, wird schief angeschaut, von anderen als diejenige postuliert, die ‚keinen abbekommt‘“, sagte jüngst eine der Betroffenen. Tatsächlich gelten verheiratete Menschen und solche, die in festen Beziehungen leben, als verlässlicher.
Politisches auseinanderdriften "der" Geschlechter?
Und die Lage? Psychologen und Soziologen wetteifern damit, die Beziehungswelt zu untersuchen, geben aber eher eine pessimistische Prognose. Die Gründe für die Eheschließung würden abbröckeln. Zudem, so lese ich, würde sich ...
... ein Graben zwischen den Geschlechtern (auftun) … (der) junge Frauen zunehmend liberaler und linker (werden lässt, während) … junge Männer wiederum konservativere und rechtere Positionen vertreten.
Allerdings: Ist dies überhaupt ein „Trend“ oder eher eine flüchtige Beobachtung, die dem Zeitgeist folgt? Betrifft sie alle oder eher Randgruppen, die besonders laut auftreten? Sind solche politischen Wertungen überhaupt zulässig?
Viele Fragen bleiben offen - aber Paare haben dennoch Vorteile
Ich kann nicht in die Zukunft sehen – aber ich bin der festen und unverbrüchlichen Überzeugung, dass alles, was heute in der Partnersuche „beobachtet“ wird, Modeerscheinungen sind. Die Natur lässt sich auf Dauer nicht übertünchen.
Und mal ganz nebenbei: Paare haben tatsächlich Vorteile – finanzielle, soziale und ganz praktische Alltagsvorteile.
Zitate und weitere Informationen aus dem Österreichischen "Standard".

