Skip to content
Werbung Email:

Ansprache an einen unterwürfigen Mann

Was wird dich erwarten?


Jetzt willst du etwas sagen, aber jetzt ist es zu spät. Als ich dich vor unserem kleinen Abenteuer fragte, was du von mir erwartest, hast du geschwiegen wie ein verschämtes Kind.

Ich beobachte dein Minenspiel. Es spricht Bände. Deine Lust, deine Verzweiflung, alles geht daraus hervor. Doch würdest du nun sprechen, so wüsste ich: Du würdest mir wieder nicht sagen, was du von mir willst.

Da steht ein Mann vor mir, ein nackter bewegungsloser Mann. Vor lauter Schreck ist dir sogar die Erektion abhandengekommen. Das werden wir ändern, aber nicht so, wie du denkst. Wer nicht weiß, was er will, bekommt das, was ihm gebührt.

Was ich sehe, ist ist ein kleiner Bub im Körper eines etwas zu füllig gewordenen Mannes. Nicht unbedingt hässlich, aber auch nicht hübsch. Stark behaart, was sich ändern ließe, aber ich will dir nicht alles auf einmal gönnen. Heute will ich nur sehen, was passiert, wenn du bekommst, was du nicht sagst, worüber du nicht sprichst, aber eben das, was nur deine Augen erflehen.

Diese flehenden Augen. Erst sagten sie „mach etwas mit mir“, jetzt zeigt mir das Flackern darin, dass du unsicher bist, was mit dir geschehen wird. Ich koste deine Unsicherheit aus. Ich spüre, dass du etwas sagen wolltest, gerade jetzt. Wenn du könntest. Aber dein Mund ist fest verschlossen, nur aus den Mundwinkeln sickert Speichel heraus. Die Worte, die du mir nicht geschenkt hast, kreisen jetzt in deinem Hirn: Erregung, Geilheit, Schmerzlust und zugleich das eigenartige Gefühl, nur verlacht zu werden. Ja, ich werde dich verlachen, beschämen, bespucken und jeder Art erniedrigen. Du musst erkennen, dass du nur ein seelenloses Stück Dreck bist, und das ist nicht einmal gelogen.

Oh, ich weiß, wovon du träumst. Aber das ist eine Nummer zu chic für dich. Ich will gar nicht, dass dich irgendetwas glücklich macht, was ich die schenken könnte. Kein Speichel und keine Hiebe. Ich will nur, dass du dich ganz an mich auslieferst.

Du kannst sowieso nicht mehr fort. Wir werden das Spiel zu Ende führen, versteht du? Ich will, dass du dich vor dem fürchtest, was ich mit dir tun könnte, und nicht, dass du dich darauf freust, was ich tun werde. Ein Wort wie „Freude“ ist dir sowieso fremd, den nur deine perverse Geilheit treibt dich in meine Arme.

Oh, oh, was würdest du mir sagen, wenn du jetzt sprechen könntest? „Isidora ich liebe dich?“ Oh, was für ein Lügner du doch bist. Du hast immer nur dich geliebt, nie einen anderen Menschen.

Nun, wie fühlst du dich? Oh, dein ganzer Körper spricht zu mir: „Nein, so bin ich nicht.“

Wir werden sehen, wie du bist. Ich habe viel, viel Zeit, um alles über dich herauszufinden. Du wirst mir dankbar dafür sein, das verspreche ich dir. Ich lasse dich jetzt allein. Denk über dich nach.

Trackbacks

die liebeszeitung am : Liebe Woche: jetzt wieder mehr Liebeszeitung

Vorschau anzeigen
Die Liebeszeitung ist immer aktiv – aber in den letzten Wochen habe ich doch ein klein wenig die Zügel schleifen lassen. Der Grund liegt daran, dass ich kaum Zeit zum Schreiben habe, und auch Ina hat gerade andere Pläne. Kann man ihr nicht verdenken. Erot

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen