Skip to content
Werbung Email:

Ein erotisches Fragment aus dem Leben …

Hellseherische Fähigkeiten in der Lust?


Es ist nicht immer leicht, sich als freie Journalistin durchzuschlagen. Also suchte ich mir Randthemen, die meine Kolleginnen nicht mal mit der Geburtszange angefasst hätten. Dabei stieß ich auch auf meine Schulfreundin Elvira, die sich als „Suggestive Sadistin“ im Internet anbot. Nun bin ich von Natur aus skeptisch, und ich war sicher, dass ich sie ein wenig in die Enge treiben konnte. Also fragte ich sie schließlich, wo sie denn ihre Ausbildung für „suggestiven Sadismus“ erworben hätte … und damit begannen die Dinge, aus dem Ruder zu laufen.

+++

„Um eine wirkliche Herrin zu werden, musst du die Kunstfertigkeit eines Malers mitbringen, das Wahrnehmungsvermögen eines Gedankenlesers und die Magie eines Schamanen. Und du brauchst eine gewisse Vorstellungskraft, wie der Bogen zwischen deiner sadistischen Neigung und den devoten Wünschen deiner Kunden und Kundinnen geschlossen werden kann. Manche Sadistinnen denken, es reiche völlig aus, ihre Sklavinnen und Sklaven beliebigen sinnlichen Qualen auszusetzen, aber das ist völlig falsch.“

Elvira schien nun ein Loch in die Wand zu starren, blickte mich aber nach einer Weile wieder intensiv an und fuhr dann mit einer deutlich abgesenkten Stimme fort: „Das gilt vor allem, wenn du dir deine Dienerinnen und Diener allein aus der Lust heraus hältst, dich zu erfreuen. Du musst sie sorgfältig auswählen, denn du musst wissen, was sie gerade fühlen, damit du entsprechend darauf antworten kannst und du genau diese wundervollen Gefühle in ihnen verstärken kannst.“

Beim Wort „entsprechend“ huschte ein wissendes Lächeln über Elviras Lippen, und nachdem ihr Blick wieder wie abwesend in die Ferne abgewandert war, sprach sie mich abrupt an: „Willst du ein bisschen von dieser Freude kosten?“

„Ich bin keine Dienerin, sondern Journalistin“, antwortete ich schnell – etwas zu schnell, um ehrlich empört zu klingen. Elviras Lächeln wandelte sich zu einem leichten Grinsen, und ihre Lippen kräuselten sich dabei: „Sagte ich nicht, dass ich Gedanken lesen könnte? Du hast doch die ganze Zeit an nichts anderes gedacht, als dass ich dir eine Kostprobe gebe, nicht wahr?“

Meine Kehle wurde trocken. Tatsächlich ließ mich die Idee nicht los, von den magischen, tiefgrünen Augen dieser Frau verführt zu werden, die Blicke nicht dabei von ihr lassen zu können, während sie …

„Während ich deine süßen kleinen Nippel zwischen meine Fingerspitzen nehme und dir den Genuss des Schmerzes gönne?“ Elviras Stimme klang plötzlich wie aus einer anderen Welt. Ihre Augen lagen starr auf mir, sodass ich mich fühlte wie das sprichwörtliche Kaninchen, das noch fortlaufen könnte, aber von der Schlange so fasziniert ist, dass ...“. Mein psychologischer Exkurs endete schlagartig, als sich etwas kaltes, metallenes unter meine Bluse schob. Kurz darauf traf ein leichter Windzug meine Brüste.

Elvira musste eine Schere benutzt haben, um mir Bluse und BH aufzuschneiden. Immerhin konnte ich wieder klar denken – und in die starren Augen von Elvira traten wieder die kleinen, lustvollen Blitze, mit denen sie schon zu unserer Schulzeit alle Menschen faszinierte. „Deine Nippel sind ganz schön erregt“, lachte Elvira mich nun an, „das macht es mir wesentlich leichter, sie ein wenig … zu behandeln …“ Ich sah sie zugleich neugierig und entsetzt an. „Du wirst doch nicht?“, fragte ich matt und unsicher. „Doch ich werde!“, antwortete Elvira, „sieh mir wieder fest in die Augen, damit ich mein sadistisches Selbst mit deiner hungernden devoten Seele verbinden kann.“

Ich konnte nun gar nicht mehr anders, als ihr wieder in die Augen zu sehen. Die Welt um mich herum verschwand, und nur der Schmerz erfasste mich, den die spitzen Fingernägel auf meinen empfindlichen Brustwarzen hinterließen, scharf und beißend wie Mausezähne. Und jedes Mal, wenn der Schmerz mein Gesicht durchzuckte, hatte ich den Eindruck, dass meine hungrige Seele in meinen Augen sichtbar wurde und pochende Botschaften an Elviras Augen sandten, die jedes Mal verdächtig aufblitzen, wenn der Schmerz am intensivsten war.

+++

Es dürfte euch klar sein, dass die Geschichte hier nicht zu Ende ist. Und sie hat ja auch nicht hier angefangen, denn natürlich war ich immer schon neugierig, wie es ist, mich einfach fallen zu lassen und nichts dabei denken zu müssen.

Hinweis des Rechteinhabers: Diese Geschichte (zwischen den Sternchen) ist frei verwendbar, solange Sie diese Webseite als Quelle angeben und den Rechteinhaber, Liebesverlag,de, benachrichtigen. Das gilt auch dann, wenn Sie diese Geschichte abwandeln, weiterverarbeiten oder in einen Roman einbetten.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen