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Das Zahlenspiel – Frauen, Bildung und die „schnelle Nummer“

Das Zahlenspiel – was haben Frauen, akademische Bildung und die „schnelle Nummer“ miteinander zu tun? Mehr als Sie denken.

Nehmen wir an, Sex sei ein Grundbedürfnis. Und nehmen wir auch einmal an, dass dies inzwischen auch für die weitaus meisten Frauen zutrifft.

Sollte dies so sein, so suchen Frauen im Alter zwischen 21 und etwa 35, in denen sie auf „den Einen“ warten, eben „den Anderen“: den Mann für die kurze oder mittelfristige Lust ohne Bindung. Welche Eigenschaften er auch immer haben muss: Ein geistiges Genie wird im Bett selten verlangt.

Warum die „Suchzeiten“ sich so lange ausdehnen, dafür gibt es viele Gründe: Karrieresucht, Leckermäulchenverhalten, Entscheidungsschwächen oder Illusionen – um nur einige zu nennen. Doch ein ganz besonderes Schwergewicht liegt bei den Akademikerinnen: Sie leiden unter akutem Männermangel für Dauerbeziehungen. Was paradox klingt, da es ja keinen Männermangel gibt, ist für diese Frauen Realität: Wenn’s kein Hochschulabsolvent ist, der auch noch halbwegs schön und zuverlässig ist, dann soll es „vorerst“ gar niemand sein. Frau Dr. Trotzköpfchen will halt bei der Männerqualität fürs Heiraten alles oder nichts, und sie behauptet gar, einen Anspruch darauf zu haben.


In der Tat gibt es inzwischen so viel weibliche Akademiker, dass ihre Wünsche nicht nur „gefühlt“, sondern auch nach den vorliegenden Zahlen nicht mehr erfüllt werden können. Da meine Datenquelle in den USA lag, habe ich einmal nachrecherchiert, wie die Sache in Deutschland aussieht.

In der wichtigen Altersgruppe von 25 – 35 Jahren gibt es heute (Zahlen von 2012) bereits etwas mehr Frauen mit Hochschulreife als Männer – aber deutlich mehr Frauen mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium. Das heißt, dass selbst theoretisch auf 10 Frauen mit Hochschulabschluss nur neu Männer mit einem ebensolchen Abschluss kommen. Das mag nicht als dramatisch erscheinen, doch legt man die Zahlen der Elterngeneration zugrunde, so kamen damals noch 10 akademisch gebildete Männer auf nur fünf solcher Frauen.

Das Beispiel zeigt, wie sich die Verhältnisse verändert haben. Damals, also vor etwa 30 Jahren, strebten noch viele Frauen an, einen Akademiker zu heiraten – auch, wenn sie selbst nicht über diese Ausbildung verfügten. Und für die männlichen Akademiker war eher nebensächlich, ob die Frau an ihrer Seite ebenfalls studiert hatte. Im Alltag geht es eben oft um andere Prioritäten als um den Bildungsgrad. Immerhin: jede Frau mit Universitätsabschluss konnt damals noch „ihren“ Akademiker bekommen.

Und heute? Im Bewusstsein der Frauen hat sich wenig geändert. Noch immer wollen Frauen sozial aufsteigen, und noch immer heiraten nicht alle männlichen Akademiker auf gleicher Bildungsebene. Nur: Die akademisch gebildete Frau bekommt eben nicht mehr so einfach „ihren“ Akademiker, hofft aber dennoch darauf, dass es ihn einmal geben wird.

Was mich auf den schnellen Sex zurückführt. Wenn es zutrifft, dass Frauen sexuelle Lüste empfinden, und falls es so sein sollte, dass sie dies Begierden mit einem Mann stillen wollen, dann ist die „schnelle Nummer“ aka ONS die Lösung. Denn um nur Sex mit ihm zu genießen, muss der Mann wahrlich kein Akademiker sein. Da der schnelle Sex zumeist auch sehr verschwiegener Sex ist, muss sich die Akademikerin auch nicht des Mannes schämen, mit dem sie die Lust geteilt hat.

Falls Sie meinen, dass die hier vertretene Meinung typisch für mich ist, sollten Sie noch einmal nachdenken – und den Artikel in der „Washington Post“ lesen, den John Birger zu einem ähnlichen Thema geschrieben hat.

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