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Wie werde ich eine dominante Frau?

Niemand kann zur Dominanz gezwungen werden - und eine wirklich dominante Frau übt keinen Zwang aus
Da haben wir’s: Eine eigentlich eher „ganz normale“ Vanilla-Frau, die sonst eher ein bisschen passiv beim Sex ist, hat mit ihrem Partner „ein bisschen Dominanz“ versucht. Natürlich auf seinen Wunsch hin. Und weil er es genossen hat denkt sie nun: „Eigentlich wäre doch toll, wenn ich ein bisschen dominanter sein könnte.“ Schließlich sagt man doch: „Wenn’s die Freundin nicht tut – irgendjemand wird sich schon finden, der’s ihn mal richtig rannimmt..“ Und das ist doch das Motto: „Machs selbst, bevor es eine ander tut.“ Und? Wollt ihr wissen, was ich dazu sage?

Na, ich sag euch mal: das sehe ich etwas anders. Denn wenn du wirklich dominanter werden willst, solltest du wenigstens eine verborgene „dominante Ader“ haben. Macht’s dir Freude, jemanden zu beherrschen, zu beeinflussen oder zu Sachen zu verführen, die du nicht mal selbst tun würdest? Hast du einen teuflischen Zug in deinem Charakter?

Die Grundlagen – drei wichtige Fragen zu deiner Dominanz

Das ist schon eine gute Voraussetzung. Vor allen Dingen aber: Es wird nix, wenn du ohne „Esprit“ bei der Sache bist. Das ist so, als wenn du beim Laienspiel eigentlich darüber lachst, was du spielst. Nein, du musst es schon sein – wenigsten, solange du spielst. Oder, um es mit einer anderen Autorin zu sagen: „Du kannst niemanden zur Dominanz zwingen.“

Ich denke, drei Sachen sind wirklich wichtig: erstens die Stimme. Wenn du keine feste Stimme hast, ist’s schwierig, deinen Partner verbal zu dominieren. Das gehört aber dazu. Du hast sicher schon mal Ausdrücke wie “zur Schnecke machen“ oder „zur Minna machen“ gehört. Dazu brauchst du eine feste Stimme.

Wichtig ist, konsequent sein zu können. Lass dich nicht von dem vereinbarten Plan abbringen, es sei denn, dein Partner sagt das Sicherheitswort. Denk dran, dass du etwas spielst, und dein Partner auch etwas spielt.


Na ja – und was meistens vergessen wird: Du solltest Freude daran haben, Macht auszuüben und Lust darauf, deinen Partner zu erniedrigen. Wenn du alles nur „ihm zuliebe“ tust, wird’s schnell öde.

Na, und die Praxis der Dominanz?

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Das beste Hilfsmittel ist eine Augenbinde, gefolgt von Handschellen, denn beides erhöht die Illusion für deinen Partner, hilflos ausgeliefert zu sein. Die Augenbinde sorgt außerdem dafür, dass dein Partner dich nicht ansehen kann und deshalb nicht in deinem Gesicht lesen kann, wie du dich fühlst. Und: Er hat keine Ahnung, was als Nächstes passiert. Handschellen sorgen dafür, dass er sich eingeengt fühlt und nicht mehr die volle Kontrolle über seinen Körper hat.

Dominieren kannst du ihn mit Worten, mit Berührungen aller Art, die nicht „so üblich“ sind oder mit körperlichen Einschränkungen. Manche Männer können auch mit Beschämungen dominiert werden, zum Beispiel, wenn du sie dazu bringst, Frauenkleider zu tragen oder er eine erotische Beichte ablegen muss.

Nicht alle Männer wünschen sich „Körperstrafen“, aber wenn er es mag – beginne mit der Hand und mit Pfannenwendern. Und nochmals: Du sollst Spaße daran haben, ihn zu dominieren. Ich sag das vor allem, weil es manchmal Frauen gibt, die sich schämen, „so etwas“ zu tun. Dann schadet es dir.

Und was sage ich zuletzt: Alles, was mit dem Körper zu tun hat, kann Spaß machen oder frustig sein. Und ich rate euch allen: Tut nur das, was euch Spaß macht.

Bild: Nach einer historischen Illustration in einem Flagellantenroman

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