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Warum reden so viele von “Analsex”?

Optisch hübsch - aber ob anal auch Freude bereitet?
Warum wird eigentlich immer wieder von „Analsex“ geredet? Die Frauenzeitschriften tun es, die Beraterforen sind voll davon, und dann wäre da natürlich auch die Pornografie. Man munkelt, dass „anal“ eines der meistgesuchten Begriffe auf Pornografieseiten sei.

Analsex - natürlicher Sex?

Mal der Reihe nach. Analsex ist nicht unbedingt „natürlicher Sex“, wobei wir bei der Frage wären: Was ist denn eigentlich „natürlicher Sex“, und warum wird er ausgeführt?

Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Denn „natürlicher Sex“ ist eigentlich nur der Sex, der letztlich dazu führt, dass Nachwuchs entsteht. Die meisten Sexualakte werden aber aus purer Lust ausgeführt, und dabei spielt, soweit die Frau betroffen ist, die Klitoris eine entscheidende Rolle.

Wie der Mann tickt

Sehen wir uns den Mann an, so ist ihm bewusst, dass seine Befriedigung (mit lustvollen Nuancen) entweder vaginal oder oral, aber auch manuell und anal stattfinden kann. Er verlangt nur nach einer gewissen Reibung an den strategisch interessanten Stellen, und schon wird – mithilfe von „schmutzigen Gedanken“, Lust und im Idealfall auch durch Lustbezeugungen einer Frau, der Orgasmus ausgelöst. Dabei kommen Kontakte mit Lippen, Zungen, Händen, Füßen, Brüsten oder Vaginen infrage, mit deren Hilfe die Reibung oder eine andere Stimulation erzeugt wird. Und eben auch durch anale Praktiken. Je nach Erfahrung und Sensibilität sowie anderen psychischen und physischen Faktoren kann der Effekt durch Sanftheit oder Rauheit verstärkt werden – und manche Männer empfinden das relativ raue Eindringen in eine enge Körperöffnung als besonders erregend.

Warum will der Mann Analverkehr mit einer Frau?

Daher rührt die angebliche Liebe vieler Männer zu Analkontakten. Die Frage, warum sie dazu eine Frau benötigen, lässt sich nur mental beantworten: Orgasmen werden im Hirn vorbereitet, in dem zu diesem Zeitpunkt schon „intensiver Sex mit einer Frau“ einprogrammiert wurde. Die Frau selbst spielt dabei kaum noch eine Rolle, weil das Kopfkino den Vorgang „schönfärbt“. Das mag für Frauen erniedrigend und für Männer überraschend sein, sind aber ausgesprochen realistisch, und es gibt eine einfache Erklärung dafür. Die Gehirne der Beteiligten erzählen sich selbst je eine eigene Geschichte darüber, was gerade passiert. Was wirklich geschieht, ist schrecklich banal: Da entsteht mit viel Mühe ein bisschen Reibung, die gewisse Nervenenden übermäßig reizt. Ein „gemeinsames Erleben“ gehört in den Bereich schönfärbersicher Legenden. Das ist relativ schwer zu erklären – denn die meisten Paare schwören darauf, ein „gemeinsames, übereinstimmendes Erlebnis“ gehabt zu haben. Also: Subjektiv wurde alles gemeinsam erlebt, doch die Gehirne konnten miteinander gar keine Verbindung aufnehmen.

Wenn Sie ich nun fragen: Haben Sie irgendeinen Beweis dafür? Dann kann ich nur sagen: Nein – aber es ist wahrscheinlicher, dass Gehirne sich beim Sex auf die Aufsführung des Geschlechtsakts konzentrieren – und zwar getrennt voneinander.

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(Wir setzen diesen Artikel gerne fort, falls er Anklang findet.)

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