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Pilules Orientales und die schöne Frauenbrust

Schöne Brüste anno 1908
Wunderpillen wurden zu Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem als Stärkungsmittel verkauft, aber auch, um „vollere Brüste“ zu bekommen. Hier ein Beispieltext:

Die Einzigen, welche die Brüste entwickeln, festigen, wiederherstellen und der Frauenbüste eine graziöse Fülle verleihen, ohne der Gesundheit zu schaden.


Der Hinweis „garantiert Arsenikfrei“ stand nicht ohne Grund in den Anzeigen, denn viele Medikamente jener Zeit enthielten Arsen. Weshalb sie die Frauenbrust stärken sollten, ließ sich niemals feststellen. Die Pille bestand größtenteils aus … einer bitteren Extraktmasse, Mehl, einem Eisenpräparat, geringen Zusätzen eines aromatischen Samens und sind arsenhaltig.
Wie die Brüste mit dem Gewicht zunehmen ...



Da es in jenen Zeiten oft nicht nur um vollere Brüste ging, sondern auch um ein „rundlicheres“ Aussehen, wurde auch „Thilossia“, ein Nährpulver, angeboten. In drei bis vier Wochen, so die Behauptung, konnte die Dame 18 Pfund zunehmen.

Rundliche Fülle - offenbar sehr gefragt

Was die Baronin von Dobrzansky empfahl, werden wir wohl nicht mehr erfahren …

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